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Komapatienten - schon verabschieden?

  • Starter*in Starter*in shakes
  • Datum Start Datum Start
Hallo Shakes,
Ich habe meinen Vater am 2. Juli 010 bei einem Motorradunfall verloren , und die Woche als er noch im Koma lag habe ich für mich so genutzt, indem ich mir alles von ihm geholt habe was mir in meiner Kindheit verwehrt wurde. Ich habe stundenlang mit ihm geredet, ihn berührt , ich weiß nicht ob er noch irgendwas davon gespürt oder wahrgenommen hat, aber mir war es ein wahnsinns große Hilfe!!! Hat dein Vater keine Patientenverfügung? meiner hatte keine, aber es gibt ein neues Gesetz das uns sehr geholfen hat. Es reicht die mündliche Aussage eines Angehörigen, wieso verwehrt deine Mutter deinem Vater diese Erlösung.. das ist doch die Hölle für Ihn und für euch!! Ich hatte mit meinem Dad auch immense Probleme dagegen sind deine echte Kinderstube(Sorry) nicht dein Vater ist für deine jetzige Situation verantwortlich, sondern du selbst, du bist eine selbständige und erwachsene Frau, geh deinen Weg und lass die Vergangenheit los... ich sprech aus Erfahrung und machs besser.

Lisa
 
Ich hoffe es ist nicht zu aufdringlich, wenn ich als Gast etwas dazu schreibe.
Mein Mann lag nach einer Hirnblutung auch im Koma. Einige Wochen lang wußten wir nicht ob er überlebt. Natürlich war ich jeden Tag bei ihm. Er hat immer auf mich reagiert. Und ich habe ihm alles erzählt, was mir durch den Kopf ging. Auch meine Wut habe ich rausgelassen. Meine Wut darüber, das er so fahrlässig mit seiner Gesundheit umgegangen ist. Meine Wut darüber, das er da jetzt liegt und sich "ausklinkt" und mich alleine läßt.
Er ist wieder aufgewacht. Und auch wenn er rechts gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann, leben wir doch wieder ein lebenswertes Leben.
Die Ärzte haben mich immer bestärkt mit ihm zu sprechen und sagen, er sei wegen mir zurück gekommen. Und er bestätigt mir das.
Liebe Grüße
 

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