M
muddle
Gast
Moin,
ich weiß nicht, was ich erreichen will, ich glaube ich muss einfach mal wieder "reden"...
Habe seit langer langer Zeit ein Problem mit dem Essen, wobei ich eigentlich recht normal esse. Aber die Gedanken sind es, die mich stark einschränken und belasten. Ständige Gedanken darum, was ich heute noch essen will und kann, Angst vor dem Zunehmen und Hass auf mich, wenn ich mal wieder mehr gegessen hab als ich wollte.
Ich wiege auf 1,63 nun knapp 52 kg. Theoretisch WEIß ich, dass das nicht zu viel sein kann. Aber mein Kopf spielt da trotzdem nicht mit. Überall sehe ich Fettpölsterchen und traue mich oft genug nicht so manche Sachen anzuziehen. Ich versuche mich zu zwingen, trotz meiner negativen Gedanken über meine Figur enge Sachen anzuziehen. Aber manche Tage ist das nicht für mich auszuhalten. Ich habe in den letzten 6 Monaten knapp 6 Kilo zugenommen und das macht mich fertig. Ich schaffe es nicht mit dem Essen aufzuhören...jedes Mal nehme ich vor, den Tag vernünftig zu essen, damit ich wenigstens nicht zunehme. Aber dann gibt es auf der Arbeit Süßes oder Kuchen oder irgendwelche anderen Gelegenheiten tun sich auf. Ich kann dann nicht NEIN sagen. Das ist schrecklich. Wenn ich versuche es zu ignorieren, dann klappt das nie. Ständige Gedanken um das Stück Kuchen, dass da in der Küche steht. "Ach,dann isst du das jetzt und morgen isst du weniger." Pustekuchen. Am nächsten Tag natürlich das gleiche!
Ich habe das Gefühl förmlich zu spüren, dass das Fett ansetzt. Dass das nicht möglich ist weiß ich. Trotzdem: ich fühle am Kinn, dass da mehr ist, an den Armen, am Bauch, an den Beinen, am Po, überall! Oft genug stehe ich total ungern. Ich stehe dann gekrümmt da, irgendwie weil ich mich in dem Moment einfach sch* und dick fühle. Ebenfalls versuche ich meine Arme oft vom Körper wegzuhalten, damit ich dieses Fett an den Oberarmen nicht spüre. Ich fass mcih überhaupt auch selten an. Seit zwei Jahren schaffe ich es zwar mich einzucremen...aber sich selbst anzufassen, ja sogar an Selbstbefriedigung zu denken, das ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Und nein, ich wurde nicht missbraucht. Nunja, vor drei Jahren gab es eine Situation in der ich den Sex nicht wollte, aber diese ganzen Körperprobleme gab es schon vorher und ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass diese Sache irgendwas daran geändert hat.
Ich will diese blöde Störung loswerden, will mich normal sehen können, will nicht dauernd so eine Gier auf Süßkram und Fast Food haben. Und nein, ich habe übrigens NICHT lange Zeit verzichtet, so dass das jetzt durchkommt. Das geht einfach schon ewig so. Es fing mit 14 an, dass ich mir dauernd Teilchen vom Bäcker geholt habe, diese heimlich gegessen und dann teilweise ausgek* habe. Seit dieser Zeit habe ich Gier auf Süßes. Ich kann nicht dran vorbeigehen. Aber ich will! Es ist schrecklich. Ich will doch nur normal sein 🙁
Bin in Therapie, aber hauptsächlich wegen meiner Sozialphobie. Mein Thera meint, wenn wir das in den Griff kriegen, dann fühle ich mich auch körperlich besser. Aber das dauert....und ich bin mir nicht sicher, dass das klappt. Es kommt mir so extrem vor. Habe mich vor ein paar Tagen selbst gezeichnet. Also meine Umrisse auf Papier, so wie ich mich SEHE! Danach hat mein Freund mich gezeichnet. Ein himmelweiter Unterschied.
Es ist so zermürbend. Ich will mich einfach sehen können wie ich bin und mich so akzeptieren! Langsam kann ich in der Hinsicht nicht mehr.
ich weiß nicht, was ich erreichen will, ich glaube ich muss einfach mal wieder "reden"...
Habe seit langer langer Zeit ein Problem mit dem Essen, wobei ich eigentlich recht normal esse. Aber die Gedanken sind es, die mich stark einschränken und belasten. Ständige Gedanken darum, was ich heute noch essen will und kann, Angst vor dem Zunehmen und Hass auf mich, wenn ich mal wieder mehr gegessen hab als ich wollte.
Ich wiege auf 1,63 nun knapp 52 kg. Theoretisch WEIß ich, dass das nicht zu viel sein kann. Aber mein Kopf spielt da trotzdem nicht mit. Überall sehe ich Fettpölsterchen und traue mich oft genug nicht so manche Sachen anzuziehen. Ich versuche mich zu zwingen, trotz meiner negativen Gedanken über meine Figur enge Sachen anzuziehen. Aber manche Tage ist das nicht für mich auszuhalten. Ich habe in den letzten 6 Monaten knapp 6 Kilo zugenommen und das macht mich fertig. Ich schaffe es nicht mit dem Essen aufzuhören...jedes Mal nehme ich vor, den Tag vernünftig zu essen, damit ich wenigstens nicht zunehme. Aber dann gibt es auf der Arbeit Süßes oder Kuchen oder irgendwelche anderen Gelegenheiten tun sich auf. Ich kann dann nicht NEIN sagen. Das ist schrecklich. Wenn ich versuche es zu ignorieren, dann klappt das nie. Ständige Gedanken um das Stück Kuchen, dass da in der Küche steht. "Ach,dann isst du das jetzt und morgen isst du weniger." Pustekuchen. Am nächsten Tag natürlich das gleiche!
Ich habe das Gefühl förmlich zu spüren, dass das Fett ansetzt. Dass das nicht möglich ist weiß ich. Trotzdem: ich fühle am Kinn, dass da mehr ist, an den Armen, am Bauch, an den Beinen, am Po, überall! Oft genug stehe ich total ungern. Ich stehe dann gekrümmt da, irgendwie weil ich mich in dem Moment einfach sch* und dick fühle. Ebenfalls versuche ich meine Arme oft vom Körper wegzuhalten, damit ich dieses Fett an den Oberarmen nicht spüre. Ich fass mcih überhaupt auch selten an. Seit zwei Jahren schaffe ich es zwar mich einzucremen...aber sich selbst anzufassen, ja sogar an Selbstbefriedigung zu denken, das ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Und nein, ich wurde nicht missbraucht. Nunja, vor drei Jahren gab es eine Situation in der ich den Sex nicht wollte, aber diese ganzen Körperprobleme gab es schon vorher und ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass diese Sache irgendwas daran geändert hat.
Ich will diese blöde Störung loswerden, will mich normal sehen können, will nicht dauernd so eine Gier auf Süßkram und Fast Food haben. Und nein, ich habe übrigens NICHT lange Zeit verzichtet, so dass das jetzt durchkommt. Das geht einfach schon ewig so. Es fing mit 14 an, dass ich mir dauernd Teilchen vom Bäcker geholt habe, diese heimlich gegessen und dann teilweise ausgek* habe. Seit dieser Zeit habe ich Gier auf Süßes. Ich kann nicht dran vorbeigehen. Aber ich will! Es ist schrecklich. Ich will doch nur normal sein 🙁
Bin in Therapie, aber hauptsächlich wegen meiner Sozialphobie. Mein Thera meint, wenn wir das in den Griff kriegen, dann fühle ich mich auch körperlich besser. Aber das dauert....und ich bin mir nicht sicher, dass das klappt. Es kommt mir so extrem vor. Habe mich vor ein paar Tagen selbst gezeichnet. Also meine Umrisse auf Papier, so wie ich mich SEHE! Danach hat mein Freund mich gezeichnet. Ein himmelweiter Unterschied.
Es ist so zermürbend. Ich will mich einfach sehen können wie ich bin und mich so akzeptieren! Langsam kann ich in der Hinsicht nicht mehr.