Diccalia
Neues Mitglied
Mein Leben hat keinerlei Bedeutung, keinen Wert und erstrecht keine Freude. Ich bin ein Nichtsnutz, durchschnittlich intelligent und es gibt Menschen die ich viel hübscher finde als mich selbst. Mein Charakter ist nicht sonderlich 'gut', meine Gedanken sind zu 'komisch' und mein Hass auf diese und jene Dinge sind wahnsinnig groß. Meine Seele ist schwach und ich bin mit Sicherheit nicht mutig, eher wahnsinnig feige. Ich bin verabscheuungswürdig, weil ich Tierquäler und Mörder verstehen kann und wahrscheinlich auch ein wenig mit ihnen sympathisiere. Ich bringe mich nicht in die Gesellschaft ein und meine Freunde kann ich an einer Hand abzählen. Ich bin Einzelgänger und eigentlich auch wahnsinnig gern allein. Man nennt mich respektlos und vorlaut gegenüber Älteren. Ich mag das Licht obwohl ein Mensch wie ich in die Dunkelheit gehört.
Meine Beste Freundin die ich seit dem Kindergarten hatte, sagte zu mir: "Mit sowas wie dir will ich nichts mehr zutun haben." Und die Freundschaft endete als ich 14 wurde, genau zu meinem Geburtstag und da saß ich nun, mit der schönsten Torte die ich je gesehen habe, an einem Tisch den ich selbst dekorierte, wartend auf Freunde die nie kommen würden. Ein Teil von mir sitzt immernoch dort und wartet. Der andere Teil verschloss sich vor der Welt. Ich redete mit niemanden, musste einiges durchmachen und als ich dann im Kinderheim war merkte ich, dass 'sich verschließen' nicht gut war. Also fing ich wieder an zu reden. Ich lachte, weinte, wurde wütend und.. ich spielte allen etwas vor. Mein Lachen war nicht echt, die Tränen waren Regentropfen, die von meinen Wangen perlten und die Wut war nur dann da, wenn ich das Gefühl hatte andere wären jetzt wütend. So lebte ich mein Leben bis jetzt. Ich hielt das alles nicht mehr aus und entschied mich meine Lebensgeschichte hier zu posten um zum ersten Mal meinem flehenden Herzen nachzugeben, welches niemals vergessen werden möchte.
Und plötzlich trat ein kleiner flauschiger und zahnloser Hamster in mein Leben, der mein Herz und meine Seele als sein Nest herrichtete und es wärmte.
Und jetzt hat mein Leben eine Bedeutung, einen Wert und Freude. Ich bin kein Nichtsnutz mehr und war es wahrscheinlich auch nie. Dieser kleine Hamster sagte mir, dass mein Intellekt wunderschön sei. Ich begann meinen Charakter, so wie ich bin, schön und gut zu finden. Meine Gedanken sind auch gar nicht komisch, sie sind nur anders und anders ist gut. Ich hasste diese und jene Dinge nicht mehr so sehr wie vorher und mein Herz wurde reiner. Außerdem ist Feigheit von Mut abhängig und Mut von Feigheit. Jeder Mensch trägt beides in sich, genauso verhält es sich mit Stärke und Schwäche. Auch bin ich nicht verabscheuungswürdig, nur weil ich mit Mördern und Tierquälern ein wenig sympathisiere und sie verstehen will. Ich habe nur im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die solche nur leiden sehen wollen, zu viel Empathie. Segen und Fluch zugleich, aber bei weitem nichts schlechtes, denn ich verstehe auch die Menschen, die die Todesstrafe gut finden. Aber nur weil ich es verstehe, heißt es nicht, dass ich derselben Meinung bin, in jeder Hinsicht. Und nur weil ich meine Freunde an einer Hand abzählen kann, heißt das nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin, der sonst keine Freunde findet. Ich liebe meine Freunde und weiß alles über sie, ich möchte keine Likes auf Facebook ich möchte einen Film, eine Couch, Popcorn + Cola und meine Freunde bei mir zu Hause. Einzelgänger und allein sein. Diese Eigenschaften stecken doch in jedem von uns. Ich bin dann gern allein, wenn ich draußen bin, spazieren geh und versuche die Welt auf der wir alle leben nicht nur zu hören oder zu sehen, sondern auch zu fühlen. Ich bin weder respektlos noch vorlaut. Ich behalte jederzeit die Höflichkeitsform, mache Ungerechtigkeit deutlich, diskutiere und argumentiere mit Wahrheiten und nicht mit Lügen und werde auch ein wenig lauter, wenn es zwingend notwendig ist. Also frage ich mich wieso ich in die Dunkelheit gehören soll, wieso mich jeder dort hineindrängen will. Ich gehöre ins Licht.
Ich danke dir, kleiner, flauschiger und zahnloser Hamster. 🙂
Meine Beste Freundin die ich seit dem Kindergarten hatte, sagte zu mir: "Mit sowas wie dir will ich nichts mehr zutun haben." Und die Freundschaft endete als ich 14 wurde, genau zu meinem Geburtstag und da saß ich nun, mit der schönsten Torte die ich je gesehen habe, an einem Tisch den ich selbst dekorierte, wartend auf Freunde die nie kommen würden. Ein Teil von mir sitzt immernoch dort und wartet. Der andere Teil verschloss sich vor der Welt. Ich redete mit niemanden, musste einiges durchmachen und als ich dann im Kinderheim war merkte ich, dass 'sich verschließen' nicht gut war. Also fing ich wieder an zu reden. Ich lachte, weinte, wurde wütend und.. ich spielte allen etwas vor. Mein Lachen war nicht echt, die Tränen waren Regentropfen, die von meinen Wangen perlten und die Wut war nur dann da, wenn ich das Gefühl hatte andere wären jetzt wütend. So lebte ich mein Leben bis jetzt. Ich hielt das alles nicht mehr aus und entschied mich meine Lebensgeschichte hier zu posten um zum ersten Mal meinem flehenden Herzen nachzugeben, welches niemals vergessen werden möchte.
Und plötzlich trat ein kleiner flauschiger und zahnloser Hamster in mein Leben, der mein Herz und meine Seele als sein Nest herrichtete und es wärmte.
Und jetzt hat mein Leben eine Bedeutung, einen Wert und Freude. Ich bin kein Nichtsnutz mehr und war es wahrscheinlich auch nie. Dieser kleine Hamster sagte mir, dass mein Intellekt wunderschön sei. Ich begann meinen Charakter, so wie ich bin, schön und gut zu finden. Meine Gedanken sind auch gar nicht komisch, sie sind nur anders und anders ist gut. Ich hasste diese und jene Dinge nicht mehr so sehr wie vorher und mein Herz wurde reiner. Außerdem ist Feigheit von Mut abhängig und Mut von Feigheit. Jeder Mensch trägt beides in sich, genauso verhält es sich mit Stärke und Schwäche. Auch bin ich nicht verabscheuungswürdig, nur weil ich mit Mördern und Tierquälern ein wenig sympathisiere und sie verstehen will. Ich habe nur im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die solche nur leiden sehen wollen, zu viel Empathie. Segen und Fluch zugleich, aber bei weitem nichts schlechtes, denn ich verstehe auch die Menschen, die die Todesstrafe gut finden. Aber nur weil ich es verstehe, heißt es nicht, dass ich derselben Meinung bin, in jeder Hinsicht. Und nur weil ich meine Freunde an einer Hand abzählen kann, heißt das nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin, der sonst keine Freunde findet. Ich liebe meine Freunde und weiß alles über sie, ich möchte keine Likes auf Facebook ich möchte einen Film, eine Couch, Popcorn + Cola und meine Freunde bei mir zu Hause. Einzelgänger und allein sein. Diese Eigenschaften stecken doch in jedem von uns. Ich bin dann gern allein, wenn ich draußen bin, spazieren geh und versuche die Welt auf der wir alle leben nicht nur zu hören oder zu sehen, sondern auch zu fühlen. Ich bin weder respektlos noch vorlaut. Ich behalte jederzeit die Höflichkeitsform, mache Ungerechtigkeit deutlich, diskutiere und argumentiere mit Wahrheiten und nicht mit Lügen und werde auch ein wenig lauter, wenn es zwingend notwendig ist. Also frage ich mich wieso ich in die Dunkelheit gehören soll, wieso mich jeder dort hineindrängen will. Ich gehöre ins Licht.
Ich danke dir, kleiner, flauschiger und zahnloser Hamster. 🙂