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Klein und hilflos. Ängstlich und wehrlos. Verletzlich und zerbrechlich.

  • Starter*in Starter*in MelodyOfMyLife
  • Datum Start Datum Start
M

MelodyOfMyLife

Gast
Du wusstest um meine Unterlegenheit. Deine Autorität und Größe hast du
an mir probiert. Mein Leben hast du wertlos werden lassen. Liebe war fremd...
Unfassbar... Liebe sollte es für mich nicht geben.
Ich hungerte um Respekt und Achtung. Aufmerksamkeit
gabst du mir. Sie machte mich kaputt. Meinen Eltern verbandst du die Augen.
Mich stimmtest du stumm. Du hattest Verantwortung, um mich zu begleiten...
ließt mich aber allein. Aufmerksamkeit waren Schläge. Liebe wurden Schimpfwörter.
Leben ? Du lehrtest mir zu vegetieren!!
Trotz Sonne erfuhr ich kalte Dunkelheit. Statt wärmespendende Geborgenheit
- schlaflose Nächte. Bewahrt vor dem Guten. Erlebt - Schmerz, Hass und
Gewalt.
Ich sehnte mich nach jemandem, der mir abends aus einem Buch vorlas! Du
erzähltest mir ich sei schlecht.
Harmonisch durften meine Mitschüler die Welt erleben... Ich erkannte die
Isolation. Tropfen der Seele - Tränen forderste du von mir und doch hast
du sie mir verboten. Ich weinte innerlich. Schrie im Herzen.
Freunde - Ich war jedermanns Feind. So hast du es mir gelehrt. Spielzeug
- verboten für mich. Selbstaktzeptanz - Fremdwort, welches in keinem Wörterbuch
zu finden sein sollte. Deine Freude ? Mich zum Opfer zu machen.
Meine Freude ? Ausgestorben !!
Lernen - ein Nichts zu sein...
Du warst immer da. Du gabest mir Aufmerksamkeit.
Dankbar bin ich dir nicht!! Heute bist du räumlich nicht hier... Innerlich
führst noch immer du mich in einer Schlinge, aus der ich zu entfliehen
versuche. Meine Freunde wollen mich befreien, doch noch ziehst du zu stark.

Ich sehe das Licht, habe Angst vor der Wiederkehr des Dunkeln. Tränen - ich weine... nicht oft.
Versuche zu lernen den Tropfen meiner Seele Freiheit zu schenken, doch
nur du besitzt den Schlüssel dorthin.
Kummer zieht mich tief, schwer wieder hinauf zu kommen.
Ich bin - das was du aus mir gemacht hast. Du verlierst deine einste Fassade, denn Menschen schauen dahinter und wenden
sich ab. Du bist bald der Gefangene. Gefangen in deinem Körper, wie ich
es einst war.
Ich wünschte, dich nie wieder sehen zu müssen, denn sonst würde meine Seele
wieder eingesperrt sein.
Lass endlich los. Mein Ich will fort ... von dir. ICH möchte meinen Weg
zum großen Ziel begehen. Gott ist bei mir. Aber kämpfen muss ich mit eigenem
Willen. Meine Freunde sind um mich zu ziehen, weg von dir. Du verlierst
an Kraft.
Ich wünschte... endlich frei zu sein...
Lass mich!! Du tust mir heute noch weh. Ich will endlich leben...
 
Hallo,

wenn du leben willst, nimm es dir! Das Leben wartet auf dich!

Ich denke du bist nicht so hilflos wie du denkst...wer schwach war, kann durch gezielte Arbeit an sich selber stark werden.
Ich habe den Weg vom Gewaltopfer zu einer selbstbewussten Frau hinter mir und spreche daher aus Erfahrung.
Essenziell ist dabei oft wie man sich selber sieht, wie man sich definiert. Wer sich als schwach und ängstlich oder gar kaputtbare Person definiert, der folgt der Defintion von Tätern....die sich ihre unsicheren Opfer gezielt aussuchen und ihnen einreden, sie seien schwach, nix wert und ihnen untertan. Diesen Trick hatte ich in meiner Pubertät rasch durchschaut und angefangen mich anders zu sehen...ich wollte stärker sein..und wurde es. Sport und Kampfsport haben mir dabei viel geholfen in physischer und auch psychischer Hinsicht. Mit Selbstvertrauen fängt es an, mit konsequenter Arbeit an sich selber geht es voran..

Man ist in dem MOment frei, in dem man selber loslässt von unrealistischen Erwartungen, indem man sich von unschönen Vorerlebnissen abwendet und mit genügend Selbstvertrauen nach vorne blickt. Du hast dich selber, mehr braucht es nicht!
In dem Hollywoodstreifen Batman begins heißt es: "wozu fallen wir? Um wieder aufzustehen." Das war auch immer schon mein Lebensmotto. Wer nicht gut ist für einen, wer einem übel mitspielt, den sollte man verlassen und möglichst rasch vergessen...das Leben ist zu kurz und zu wertvoll um sich zu lange mit Mist oder Kummer etc. abzugeben....tut man es nicht..fängt man selber an zu stinken an bzw. ver-kümmert. Mist überlässt man sich selber und sieht zu, dass man nach Rückschläge wieder aufsteht um an die bright side of life zu gelangen...also blick ohne Reue zurück und fang von vorne an!

Gruß
Tyra

P.S Wer zum Teufel hatte eine solche Macht über dich, bzw. wem hast du diese aus welchem Grund über dich gegeben?
Falls es Liebe war: Liebe bedeutet nicht sich liebesblind und vertrauensselig auf dem Altar der Liebe als Opfer darzubieten um dann festzustellen, dass auf einem herumgetrampelt wird...Menschen funktionieren nach dem Prinzip Eigennutz...aufopfernde, widerspruchs- und rückgratlose Liebe ist IMMER ein Risiko, dass man nicht eingehen sollte...diese Art der Liebe ist patriarchaler Traum..Traum von Männerherrschaft, dem man kurzen Prozeß machen sollte um selber mal zum Zug zu kommen 😉 😀

Du klingst zudem nach Depression? Solltest du fachärztlich behandeln lassen!
 
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