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Kindheitstrauma Missbrauch beziehungsprobleme

Hallo hallo, ich weiß ehrlich gesagt garnicht wo ich anfangen soll also Versuche ich Mal "in kurz Form" mein Leben zu schildern...

Als ich 5 war haben sich meine Eltern geschieden es gab nur Streit und Terror Zuhause, bin dann zwei Jahre bei meiner Mutter geblieben,welcher öfter Mal die hand ausgerutscht ist um dann zu meinem Vater zu ziehen, welcher sehr auf sich bezogen war gelegentlich cholerische Anfälle hatte und sich auch manchmal nur noch durch Prügel zu helfen wusste...

Besagter Vater war viel unterwegs und ich war bei meinem "Patenonkel" nennen wir ihn Mal so der da wieder ein stand auf kleine Jungs...es ist nie etwas "wirklich schlimmes" passiert alles was passiert ist hat mir so blöd es auch klingt Spaß gemacht....

Mit 18war ich dann Rebel ab in die eigene Wohnung, relativ schnell drogenabhängig ca für drei Jahre mit 22 war ich wieder Clean und habe ein Jahr später meine Freundin kennengelernt mit der ich nun neun Jahre zusammen bin.

Nun zu dem eigentlichen Problem die neun Jahre waren on Off hin und her meißt von ihr aus sie wlte sich immer wieder trennen ich habe versucht sie zurück zu erobern und es auch immer wieder geschafft...vor einem Jahr ist sie dann aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ich habe sie gegen lassen und es hat keine vier Wochen gedauert da hat sie es bereut daraufhin sind wir dann zusammen in ein größeres haus gezogen...

Sie hatte ewig mit Depressionen zu kämpfen und ich habe all die Jahre meine Kindheit erfolgreich verdrängt und war auf ihre Depression fixiert...als wir dann wieder zusammen lebten hat sie heraus gefunden das ich heimlich trinke (nicht viel 2bier an 4abenden U d gelegentlich ein Whisky cola aber eben heimlich) ich wusste sie mag das nicht also habe ich mich bei Stress in den Keller verkrochen und mir mein alk gegönnt...

Da fing alles an sie ist zu jemandem von einer Missbrauchsberatungstelle und hat den Fall geschildert...da war alles klar auf einmal liegt alles an mir!!

Ich habe mich daraufhin auch mit dem Typen getroffen und mich zu einer Therapie angemeldet, dass da Baustellen bei mir sind die ich Mal angehen muss steht für mich außer Frage ABER seitdem ist jeder Pups den ich mache ein unverdautes kindheitstrauma.

Z.b. waren wir jetzt im Urlaub dort wollte ich Mal einen Tag früh ins Museum was ich zwei Tage vorher angekündigt habe, wollte direkt nach dem Frühstück los und irgendwie hat das alles nicht so geklappt darauf hin war ich dann etwas grummelig genervt...sie wollten dann garnicht mehr gehen weil das kein Spaß machen würde wenn ich so genervt bin...dabei habe ich nur auf dem Balkon gesessen und gewartet keinen Stress gemacht oder so, vielleicht etwas beleidigt aber ist das nicht normal in einer Partnerschaft!?

Den anderen Tag war sie schräg drauf und hat sich nochmal hingelegt um zwölf ist sie dann aufgestanden und ich saß die ganze Zeit auf der Terrasse Balkon und war von der Sonne auch etwas platt und wollte nur Richtung Meer, sie hat mir dann von ihrem Alptraum berichtet in dem ich ihr Handy geklaut habe und ich war einfach platt und habe wohl nicht so euphorisch reagiert wie sie es gerne gehabt hätte...daraufhin wollten die Mädels(meine Freundin brachte ihre bin 12 jährige Tochter mit in die Beziehung) dann noch essen gehen bevor das kühle Nass uns erfrischen sollte...dort bekam ich Kopfschmerzen...Kind zickte Rum bei der süßigkeiten Auswahl und ab ins Wasser dort kam dann noch ein spaßiger Spruch vom Kind den ich eigentlich mitgemacht hätte und ich war weg. Ich wollte einfach nur abkühlen und fünf Minuten Ruhe und vor mich hindümpeln....Dann kam aber Freundin schon wieder und fragte was los sei...ich sagte alles gut ich brauche nurmal nen Moment für mich...das gefiel ihr garnicht und sie hat sich mit den Worten da habe ich keinen Bock mehr drauf verabschiedet...mir dann vom Strand aus noch den vogel gezeigt und da war's um mich geschehen...

Ich hatte keinen Bock mehr immer wieder bin ich nur leicht genervt und es ist ein Weltuntergang!

Bin ich so unnormal darf man nicht einfach so Mal gestresst sein wegen der Hitze oder sonst was?? Ist das wirklich so ein Drama??

Das spätere Gespräch verlief Dan garnicht gut sie wollte nicht glauben das es an dem Wetter lag sondern sucht in meiner Kindheit nach einer Begründung!!

Immer wieder kommen von ihr Sätze wie ich kann nicht mehr ich will nicht mehr...wenn zwei Menschen nicht zusammen passen dann kann da auch kein Therapeut was dran ändern...

Oder sie wirft mir vor das ich so eine Belastung bin und sie das alles aushalten muss und für alles Verständnis haben muss...

Und das alles ist der Spitze des Eisberges der letzten Wochen!!

Was kann ich denn tun??

Jedes Mal wenn sie sagt sie will oder kann. Icht mehr triggert das bei mir Verlustängste und ich mache komplett dicht...das hatte ich noch nie so krass...mir ist dann alles egal und ich sage ist OK du musst das auch nicht weiter aushalten wenn das zu krass für dich ist müssen wir uns trennen ich bin nicht böse und kann es verstehen!!

Gestern Abend ist es dann komplett eskaliert ich habe ihr dreimal gesagt sie solle mich in Ruhe lassen, dann kam von ihr nur entweder ich bekomme jetzt die Kurve oder es ist aus...da hab ich dann fast losgebrüllt und ihr gesagt das sie aufhören muss...und der ganze wegen einem unüberlegten Spruch von mir...

Es tut mir leid das der Text so lang und wirr ist aber ich stehe echt gerade voll durch, sie hat diese ganzen Wunden erst aufgerissen mich immer wieder ausgefragt uns nun habe ich das Gefühl nutzt sie es gegen mich...ich fühle mich wie ein blanker Nerv und kann nicht mehr...sie ist so emotional und es geht nicht Mal einen Tag nicht darüber zu reden aber ich kann nicht mehr!!

Ich will mich nicht schon wieder trennen aber ich fühle mich so unter Druck gesetzt....

Aber sie versteht das überhaupt nicht...muss sie ja auch nicht aber so geht das doch nicht weiter ich bekomme Angst vor mir denn sie Stochert und Stochert auch wenn ich sage Stopp!!

Was kann ich denn tun??
 
Es tut mir sehr leid, was Du als kleiner Junge erlebt hast. Du hast mein Mitgefühl. Du mußt sehr stark sein und starke Strategien zu Deinem Schutz entwickelt haben, um mit dieser Vielzahl an Traumata klarzukommen.

Das ist echt ne große Lebensaufgabe, die Du vor Dir hast, das zu heilen.

Jetzt hast Du Dir eine Partnerin gesucht, die offenbar auch schwer verletztes Kind ist und daraus Depressionen entwickelt hat.

Das ist vollkommen nachvollziehbar und ok. Aber macht es nicht leicht für Euch zwei.

Solange alles unbewußt abläuft, funktioniert es vielleicht einigermaßen. Zwei ängstliche Kinder, die Halt aneinander suchen.

Wenn die Therapie beginnt, vieles alte hochkommt, dann ist das zwar ein Weg der Heilung, aber auch eine große Belastung für die Partnerschaft. Bewußtwerdung, Veränderung, Entwicklung, das verschiebt das Gleichgewicht, macht Angst, nimmt die Sicherheit.

Du hast Recht, Du bist natürlich mehr als Deine Traumata und es ist verletzend darauf reduziert zu werden. Und gleichzeitig werden diese durch die Therapie viel präsenter und du bist verletzlicher. Dein erprobter Schutzwall wir dünner. Du wirst empfindsamer. Kannst vielleicht zunehmend überhaupt wieder spüren. Auch Verstimmungen.

Und Deine Freundin? Spür Dich mal ein, kann es sein, daß ihre Konzentration auf Deine Traumata für sie wie ein Schutz sind, sich ihren eigenen nicht zuwenden zu müssen? Ihren eigenen Schmerz nicht spüren zu müssen? Gibt oft solche Mechanismen, wenn sich plötzlich alles nur noch um das Trauma des einen Partners dreht.

Es hilft, sich in das eigene Kinderleid einzufühlen und es anzuerkennen. Und liebevoll wahrzunehmen, wie oft das innere verletzte Kind verschreckt das Zepter im täglichen Handeln übernimmt. Und gleichzeitig das eigene Erwachsensein, die Kraft und Souveränität des Erwachsenen wahrzunehmen immer wieder nach innen zu signalisieren, daß kein Grund zur Panik da ist, Du als Erwachsener auch schmerzhafte Situationen gelassen meistern kannst. Zur Not auch Verlassenheitsgefühle. Du hast den tiefen Schmerz schon mal überlebt.

Schau liebevoll auf Deine Freundin. Und auf Dich. Ihr habt es schon 9 Jahre geschafft. Es ist gut möglich, daß Ihr dauerhaft eine Partnerschaft und Liebeseziehung schafft. Im gegenseitigen Vertrauen und Austausch.

Wichtig ist auch, daß Du Deine Grenzen gut achtest. Es ist Dein Rhythmus und Deine Zeit, die Du für die Heilung brauchst. Deine zunehmende Sensibilität ist ein schmerzhafter Weg für Dich. Ich glaube, der einzig heilsame. Aber es ist wichtig für Dich, daß es in Deinem Tempo voran geht und Du Dich nicht überforderst. Du kannst Deine Partnerin nur um Verständnis und Einfühlung bitten. Vielleicht hilft Euch beiden auch Literatur, um die Mechanismen besser zu verstehen, die bei Euch beiden durch die Prozesse ausgelöst werden.

Zum Schluß möchte ich Deinen Blick noch auf ein weiteres Kind lenken. Die 12jährige Tochter Deiner Partnerin. Schaut bei allem, was Ihr tut und wie Ihr reagiert, daß Ihr ihr einen sicheren verläßlichen Boden erhaltet. Schaut auf ihre Gefühle und spürt Euch ein. Das verlieren die Erwachsenen nämlich leicht aus dem Blick, wenn ihre eigenen inneren verletzten Kinder agieren und im Fokus sind.

Das Mädchen kann diese Mechanismen noch nicht erkennen. Es besteht immer die Gefahr, daß sie das Verhalten der Erwachsenen auf sich bezieht und dadurch stark verunsichert wird.
 
Naja habe manchmal schon das Gefühl daß sie einiges verdrängt und auf mich projektiert...

Der letzte Streit z.b. war wegen eines Fotos von Schwiegereltern und Kind sie zeigte es mir und ich sagte darauf nur na toll mit denen macht sie so etwas (Spaziergang in der Natur)

Das resultierte zum einen daraus, das wir im Urlaub den Stress mit dem Museum hätten wo das Kind keine Lust drauf hatte und zum anderen ein Stück weit Eifersucht denke ich dazu kommt daß ich immer nur negatives erlebt habe und mir sowas positives wünsche mir aber selbst im Weg stehen...

Naja Freundin war direkt super angepasst und ich habe sie dann drauf angesprochen und meinte zu ihr das ich das Gefühl habe das sie Recht enmpfi dich reagiert jedes Mal wenn es um die Tochter geht daraufhin ist sie raus und meinte sie kann nicht mehr hat mir alles vorgeworfen wobei ich so versage und ich habe mich einfach nur noch schlecht gefühlt und dachte das war doch garnicht das Thema!!

Gestern Abend hat sie dann alles umgedreht sie hätte mich angesprochen warum ich so negativ reagiere und ich solle nicht alles auf die Goldwaage legen...irgendwie fühle ich mich manipuliert und traue meiner Wahrnehmung überhaupt nicht mehr...

Wenn ich etwas sage kommt dann sie hätte bereits drei Therapien gemacht (hat sich aber nie drauf eingelassen) und wirkt so als würde sie alles richtig machen und ich müsse nun endlich Mal was ändern aber das stellt meine komplette Wahrnehmung auf den Kopf...

Ein anderes Ding z.b. sie hat mich zweimal betrogen was lange her ist aber die letzten Jahre immer wieder mit anderen Männern geschrieben sich auch direkt verabredet als wir getrennt waren...vor ein paar Wochen hat sie dann Mal wieder nen Typen auf der Arbeit kennengelernt war eigentlich nur ein Patient hatte dann aber die Handy-Nr wollte mit ihm Kaffee trinken und das alles heimlich, das ist nur doch blöde Zufälle rausgekommen..naja eine. Teil hat sie mir erzählt...ich wollte nur das da einfach Mal Ehrlichkeit zwischen uns ist und bin auch nicht auf jeden Hänsel direkt eifersüchtig aber wenn es heimlich wird finde ichatimmt was nicht...und im Urlaub habe ich mir Fotos angeschaut auf einmal kommt ne Nachricht von wegen Kaffee in der Stadt?
Und sie versteht es null das dass komisch für mich ist...

Bin ich da so sensibel nach dem was vorgefallen ist??

Sie fragt ob ich gar keine Angst hätte sie zu verlieren obwohl sie genau weiß das mich meine Angst oft blockiert ich aber gerade dabei bin diese Mauer einzureißen...ich kann ihr erklären so oft ich will das wenn ich höre das sie sich trennen will bei mir direkt die Mauer hochgeht und es wird derzeit immer schlimmer aber sie versteht das nicht!!

Und wenn ich sage Stopp ich kann jetzt nicht weiter reden legt sie erst richtig los!!
 
Ich empfand vieles, was du geschrieben hast, als nachvollziehbar.

Was mich primär interessieren würde: Fühlst DU dich traumatisiert? Wie geht es dir bei dem Gedanken an die Dinge, um die es geht?

War deine Freundin schon immer so, dass sie deine Grenzen nicht akzeptieren konnte, wenn du sagst "Stopp", oder ist das erst so, seitdem sie diese Dinge von dir weiß?


Darkside

Kann gerade irgendwie nicht mehr antworten, es wird nicht gepostet!!

Versuche es so..

Ja das war schon öfter der Fall das ich gesagt habe Stopp aber für sie bedeutet das gleich Trennung und sie wird teilweise richtig fies...dann kommt sowas wie armer kleiner alle sind gegen dich...

Ich kann es garnicht sagen weil ich nicht weiß wie sich ein Trauma anfühlt...ich bin eigentlich ein fröhlicher glücklicher Mensch bis auf das ich eben gelegentlich oder eben auch heimlich trinke oder es getan habe und irgendwie merke das ich in der Partnerschaft unglücklich bin...

Aber ich bin schon Recht oft gestresst genervt von Kleinigkeiten und habe auch Probleme mich richtig um das Kind zu kümmern...regelmäßig spiele spielen oder so irgendwie habe ich da Hemmungen...

Es ist vieles hochgekommen in den ganzen Gesprächen über mei e Kindheit die wir hatten und seit dem bin ich super super sensibel wenn irgendwas kommt was in Richtung Trennung deutet geht meine Wand hoch und ich mutiere zum super Ars.....
 
Naja wirklich akzeptiert fühle ich mich nicht!!

Wobei ich sie eben zum Teil verstehen kann, ich habe oft Phasen in denen ich viel Zeit für mich brauche und alles andere vernachlässige mich in Arbeit ertränke und keine Zeit mehr für das Kind finde...

Gestern Abend haben wir dann nochmal über den Vorabend geredet und meine Grundaussage war das ich überfordert bin und mich sehr unter Druck gesetzt fühle was dann von ihr mit dem Satz ja ich auch angenommen wurde und mir lang und breit unter die nase gerieben wurde wie anstrengend es mit mir ist!!

Die Krönung war dann das sie wollte das ich mich trenne da sagte ich nur nein das werde ich nicht tun was sie konterte mit ja aber du willst auch nichts verändern und sie kann das nicht so das man zusammen ist aber sich nicht versteht ich solle es jetzt einfach sagen...ich sagte ihr wenn sie sich trennen möchte ist das OK aber dann muss sie das für sich entscheiden und es auch durchziehen...nein wieder ich sei der jenige der sich ja trennen will...wtf??

Irgendwann meinte ich flapsig zu ihr von mir aus dann möchte ich mich halt trennen...sie hat einfach nicht aufgehört davor obwohl ich Mal wieder diverse Male sagte das hat gerade keinen Sinn...

Sie reitet darauf Rum das ich ja gerade hinter meiner Schutzmauer bin und da keine liebe mehr ist, ich würde sie so sehr verletzen dabei ist das einzige was ich tue ihr versuchen zu erklären dass wenn ich gestresst bin wegen irgendwas und dann noch angezickt werde oder irgendwie darüber reden soll das ganze nach hinten losgeht!!

Ich verstehe das nicht..ja da bin ich typisch Kerl wenn ich Stress habe schweige ich das passt ihr nicht!!

Außerdem denke ich daß jedes Paar Mal verschiedener Meinungen ist gerade im Urlaub wo man so eng aufeinander hockt und für mich ist das kein Welt Untergang!!

Ist das so unnormal das es Tage gibt wo der eine gerne das machen möchte und der andere das?? Ich sage doch auch nicht ich will mich trennen weil du nicht mit mir morgens ins Museum gehst! Und ich respektiere es das die Mädels morgens 20 Minuten länger brauchen um sich umzuziehen und mache dann halt Kreuzworträtsel oder lese während ich warte!!

Ich weiß das immer mehr Menschen die natürlichen Unterschiede zwischen mann und Frau als Unfug betiteln aber ich sehe zumindest mich als Opfer der Steinzeit und erkenne mich in so manchen Handlungen einfach wieder!!

Das paradoxe ist ich habe ihr einen Text gezeigt in dem beschrieben wird wie Männer und Frauen mit Stress umgehen Männer schweigen Frauen sehen das als Bedrohung und Frauen müssen reden...da sagt sie mir das wäre Schwachsinn und sie wäre halt keine richtige Frau wobei das ja dann bedeuten würde das sie nicht zwanghaft jedes Problemchen ausdiskutieren müsste sondern anders wäre als "die Standard Frau"...

Und selbst wenn ich will lernen besser über meinen Stress zu reden und sie könnte lernen mich dann zu lassen wenn es hält gerade nicht geht und mir dann nicht noch ein schlechtes Gewissen zu machen!!

Oder ist das so falsch??
 
Naja das Versuche ich ja ständig!! Ich habe ihr Mal gesagt, das wenn ich da gerade einen Film fahre oder warum auch immer genervt bin ich in dem Moment da nicht drüber reden kann bzw wenn ich dann noch merke das sie auch total genervt ist und mich anfährt das dass alles noch schlimmer macht...

Mich plagen Verlustängste und ich kann meinen klären Gedanken mehr fassen und wenn sie sagt sie kann nicht .ehr ist das wie ein Blackout...war ja klar alle haben sich verlassen sie wird es auch tun...

Das ist alles erst entstanden nachdem wir angefangen über meine Kindheit zu reden, sie wollte unbedingt das ich meiner Familie von dem Missbrauch erzähle was ich zum Teil dann auch getan habe weil ich dachte es hilft...alles wieder hochgeholt es tat irgendwie gut das Mal zu erzählen aber dabei ist irgendetwas geblieben ich hatte nie so starke Selbstzweifel nie so viele Ängste und es wird immer schlimmer...

Ich habe a hat meinen Job zu verlieren fühle mich nur noch müde kaputt gestresst und ich weiß nicht warum!! Mir ist die Beziehung dann vollkommen egal ich will alleine sein will keine Last sein und das bin ich ja anscheinend sie sagt sie will leben dann soll sie das doch aber ich kann gerade einfach nicht so wie sie es will oder braucht...

Mit den errinerungen sind die Gefühle wieder zurück und ich habe das Gefühl daß sie jetzt sind und sich entfalten können nicht mehr eingesperrt ich bekomme bekomme heul Attacken...

Früher habe ich mich komplett zurück gezogen und mein bier getrunken bei Stress jetzt rede ich in 70% der Fälle drüber und trinke nur noch wenn es mir gut geht ist denn das nicht schon Fortschritte?? Aber das braucht alles Zeit und sie will es sofort!!
 
du solltest unbedingt über eine traumatherapie nachdenken.

Ja, das dachte ich gerade auch.
Sie hat doch auch schon drei Therapien hinter sich. Also sicherlich Verständnis, dass du das auch brauchst.

Was arbeitet sie? Du hast vorhin einen Patienten erwähnt, der sich mit ihr traf.

Du brauchst wohl mehr Ruhe und Ich-Zeit.
Ist sie vielleicht auch etwas überfordert? Sie ist auch depressiv, sagtest du, dann arbeitet sie noch und hat ihre nun 12 jährige Tochter.
Wie alt seid ihr? Du bist ca. 33, oder? Hat sie ihr Kind sehr früh bekommen?
Vielleicht geht es euch beiden ja ähnlich, ihr braucht beide Ich-Zeit.
Und sie scheint auch sehr an dir zu hängen, darum ruft sie vllt so oft .. dass sie nicht mehr kann. Sie will noch, aber weiß nicht genau wie.

Könntest du ihr einen Brief schreiben, in dem du dich erklärst, auch auf sie eingehst, sie also auch positiv erwähnt wird und du dann vorsichtig Fragen stellst, was ihr Wohlergehen betrifft?

Wird natürlich nicht einfach, da die richtigen Worte zu finden, aber es wäre vllt einen Versuch wert.

Ich finde dich sehr bewusst. Du durchleuchtest deine und auch ihre Position. Nur kocht es leider immer so leicht hoch, wenn ihr miteinander sprecht. Vllt möchte sie dir dann auch in einem Brief antworten?

Es ist schon wichtig, dass man Dinge klärt, ja.
 
Also ich bin 32 sie ist 30...

Ja sehr früh Mutter geworden der Erzeuger wollte das Kind nicht und hat sich auch so verhalten.

In den Therapien sagte sie immer wieder das die Therapeuten schlecht sind und das nichts bringen würde...

Sie arbeitet im Krankenhaus 30std

Wir machen derzeit eine Paartherapie doch dort ist sie oft nicht ehrlich z.b. sagte sie das wir immer getrennt waren wenn sie mit anderen Männern geflirtet hat oder im Bett war oder geknutscht hat...das war definitiv nicht der Fall...

Und auch die Paartherapeutin sagen daß sie mir doch einfach Mal was liebes sagen soll wenn ich gestresst bin und warten soll bis ich auf sie zu komme...

Sie braucht sehr viel Aufmerksamkeit die sie als mittleres von fünf Kindern nie bekommen hat und betütelt die kleine von vorne bis hinten sein es Süßigkeiten Markenklamotten oder ihr Zimmer aufräumen..naja ist auch oft im für mich aber manchmal denke ich schadet es auch nicht dem Kind etwas Selbständigkeit beizubringen...

Naja sie hat immer Angst das die kleine schlecht behandelt werden könnte und versucht wieder gut zu machen das der leibliche Vater ein Dummkopf ist!!

Ihre Depressionen. Sind letztes Jahr schlagartig mit dem Absetzen von antidepr.besser geworden...doch sie hat Angst Störungen fährt kein Auto geht nicht einkaufen z.b.

Das schlimmste finde ich aber unsere unterschiedliche Wahrnehmung und ich weiß garnicht mehr was ich glauben soll z.b. ich habe abends um zehn ein bier getrunken u d bin ins Bett kurz vorm einschlafen müsste ich aufs Klo war also im halbschlaf..ihrer Schwester erzählt sie ich wäre Sturz ertrunken gewesen und wäre kaum aufs Klo gekommen...das finde ich schon gruselig!!

Naja und oft solche Sachen, das sie die Tatsachen verdreht wen. Ich sie bitte einfach etwas mehr Verständnis für mich zu entwickeln heißt das für sie ich möchte nichts an mir ändern aber sie muss...
 
Achso und therapie, die fängt am 9.8. an leider habe ich mich erst hinterher schlau gelesen was Trauma Therapie angeht und der neuste Leitsatz lautet wohl...

Zu allererst das soziale Umfeld stabilisieren und erst wenn der Patient in einem stabilen Umfeld ist ggf.mit einer Konfrontation beginnen im dann irgendwann nochmal alles durchleben und abschließen zu können ...

Die Konfrontation haben wir dann wohl zusammen etwas zu stark auf der Terrasse gemacht und alle Warnungen von lass das sein warte auf die Therapie ignoriert weil wir dachten ein wenig drüber reden reicht schon um was zu ändern aber so einfach ist es wohl nicht!! Stattdessen ist wie gesagt alles irgendwie schlimmer geworden...

Normalerweise geht's aber entsteht ein Konflikt gehen bei mir die Schotten runter
 

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