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Kindbetreuung und wechselnde arbeitszeiten

Felixxx

Neues Mitglied
Hallo zusammen

Ich bin von meiner Frau aufgrund ihrer psychischen Probleme getrennt. Seit Dezember kümmere ich mich um meinen Sohn. Sie hat nur begrenzten Kontakt zu dem Kind. Ich habe es geschafft, eine Kinderkrippe für meinen Sohn zu organisieren. Ich habe jedoch ein Problem mit der Arbeit. Bisher habe ich in zwei Schichten gearbeitet, und ich habe meinen Arbeitgeber Anfang Januar telefonisch gebeten, meine Arbeitszeit zu ändern oder sogar zu reduzieren. Mein Vorgesetzter teilte mir mit, dass sie im Moment keine andere Stelle für mich haben, schrieb eine E-Mail an meinen Chef und ich solle auf eine Antwort warten, aber ich fühle mich getäuscht, denn es ist schon die dritte Woche ohne Antwort. Ich bin jetzt in unbezahltem Urlaub und brauche Geld für die nächsten Monate. Ich beginne mich zu fragen, wie ich am besten aus dieser Situation herauskomme.
 
Hallo zusammen

Ich bin von meiner Frau aufgrund ihrer psychischen Probleme getrennt. Seit Dezember kümmere ich mich um meinen Sohn. Sie hat nur begrenzten Kontakt zu dem Kind. Ich habe es geschafft, eine Kinderkrippe für meinen Sohn zu organisieren. Ich habe jedoch ein Problem mit der Arbeit. Bisher habe ich in zwei Schichten gearbeitet, und ich habe meinen Arbeitgeber Anfang Januar telefonisch gebeten, meine Arbeitszeit zu ändern oder sogar zu reduzieren. Mein Vorgesetzter teilte mir mit, dass sie im Moment keine andere Stelle für mich haben, schrieb eine E-Mail an meinen Chef und ich solle auf eine Antwort warten, aber ich fühle mich getäuscht, denn es ist schon die dritte Woche ohne Antwort. Ich bin jetzt in unbezahltem Urlaub und brauche Geld für die nächsten Monate. Ich beginne mich zu fragen, wie ich am besten aus dieser Situation herauskomme.
Drei Wochen sind schon lang….
Vielleicht könntest du dich direkt an den Chef wenden?
Oder gibt das dann Ärger, weil du den Vorgesetzten übergehst?

Ansonsten: Hast du einen Beruf, in dem du relativ leicht eine neue Stelle finden könntest?
 
Ich befürchte, dass Du in diesem Unternehmen nicht mehr weiter kommst.
Ein Recht auf Teilzeit hast Du unter Umständen aber. Ist aber vermutlich schwierig durch zu setzen wegen Schicht?

Was bist Du von Beruf?
Könntest Du wechseln?
 
Eine Tagesmutter hat (zumindest ist es hier bei uns so) noch ungünstigere Arbeitszeiten, wenn man in Schichten arbeitet. Wenn keine Verwandten oder Freunde einspringen können und der Arbeitgeber sich bockig stellt, hilft nur die Suche nach einer neuen Arbeit.
Für den AG wird es auch nicht leicht sein, eine Lösung zu finden, wenn in der Firma nur Früh- und Spätschichten gearbeitet werden, ein Mitarbeiter jedoch eine Mittelschicht fordert. Ich kann mir vorstellen, dass es daran liegt. Selbst wenn es möglich wäre... dann wollen andere Kollegen auch eine Mittelschicht usw. ich kann es schon verstehen.
Das ist eine sehr schwierige Lage für dich, denn du brauchst ja sicher auch das Geld und kannst nicht einfach zu Hause bleiben.
Du könntest noch auf Nachbarschaftsplattformen oder mit Aushängen im Supermarkt etc. versuchen, eine Ersatzomi zu finden, die auch außerhalb der Krippenzeiten mal einspringen kann, für einen schmalen Taler oder unentgeltlich. Ich hatte bei meinem ersten Sohn auch das Glück, über einen Aushang eine liebe Omi zu finden, die dann einsprang, wenn der Kleine krank war oder beide länger arbeiten mussten.
Wo leben deine Eltern? Wäre es vielleicht auch möglich, in Ihre Nähe zu ziehen, dir dort eine Arbeit zu suchen. Mit ihrer Unterstützung wäre es sicher einfacher...
Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!
 
und ich habe meinen Arbeitgeber Anfang Januar telefonisch gebeten, meine Arbeitszeit zu ändern oder sogar zu reduzieren. Mein Vorgesetzter teilte mir mit, dass sie im Moment keine andere Stelle für mich haben, schrieb eine E-Mail an meinen Chef und ich solle auf eine Antwort warten, aber ich fühle mich getäuscht, denn es ist schon die dritte Woche ohne Antwort

ja blöd, dass da so lange keine Rückmeldung kommt.
Aber wenn es keine andere Stelle gibt, dann gibts erstmal keine andere Stelle.

Ob du überhaupt irgendeinen rechtlichen Anspruch oder sonst was bezüglich irgendwelcher Arbeitszeitänderungen hast, kann ich nicht beurteilen. Ich kenne deinen Arbeitsvertrag nicht.
Letztendlich wirst du auf eine gewisse Kulanz bzw. Entgegenkommen deines Arbeitgebers hoffen müssen und das wird nur funktionieren, wenn du "freundlich" bleibst.
Jetzt schon mit "ich fühle mich getäuscht" anzukommen, ist meiner Meinung nach das falsche Mindset

Ich beginne mich zu fragen, wie ich am besten aus dieser Situation herauskomme.

Am besten nochmal im persönlichen Gespräch/Termin vor Ort nachfassen.
Sollte es tatsächlich keinerlei entgegenkommen für dich geben, dann musst du dir wohl oder übel nen anderen Job suchen.
 
Selbst wenn es möglich wäre... dann wollen andere Kollegen auch eine Mittelschicht usw. ich kann es schon verstehen.

Zustimmung.
Wenn einer eine Extrawurst bekommt, dann fordern die auch irgendwann andere ein.
Und das auch zurecht.
Auch Kollegen haben vielleicht Kinder, um die sich kümmern müssen, schwere familiäre Verhältnisse und ähnliches. Als Chef öffnet man mit sowas oft die Büchse der Pandora.
Schwierig.
Und selbst wenn am Anfang, die direkten Kollegen alle "mitspielen" kann die Stimmung schnell kippen, wenn dann doch mal der Tag kommt, an dem sie nen Extrawunsch haben und der abgelehnt wird.
"Ja, aber Felixxx, darf das, warum nicht ich??"
 
Zustimmung.
Wenn einer eine Extrawurst bekommt, dann fordern die auch irgendwann andere ein.
Und das auch zurecht.
Auch Kollegen haben vielleicht Kinder, um die sich kümmern müssen, schwere familiäre Verhältnisse und ähnliches. Als Chef öffnet man mit sowas oft die Büchse der Pandora.
Schwierig.
Und selbst wenn am Anfang, die direkten Kollegen alle "mitspielen" kann die Stimmung schnell kippen, wenn dann doch mal der Tag kommt, an dem sie nen Extrawunsch haben und der abgelehnt wird.
"Ja, aber Felixxx, darf das, warum nicht ich??"
Entschuldigung aber es handelt sich hier um einen Notfall, nicht um eine Extrawurst. @Felixxx ist plötzlich(!) alleinerziehender Vater. Ja, in so einem Fall möge die Büchse geöffnet werden.
 
Entschuldigung aber es handelt sich hier um einen Notfall, nicht um eine Extrawurst. @Felixxx ist plötzlich(!) alleinerziehender Vater. Ja, in so einem Fall möge die Büchse geöffnet werden.

In vielen Fällen ist man plötzlich alleinerziehend.
Nicht jede Trennung hat immer einen wahnsinnig langen Vorlauf.
Für Felixxx sicher eine persönliche Katastrophe ohne Frage.
Aber scheinbar kann oder will der AG die Büchse nicht öffnen, sonst hätte er schon entsprechend reagiert.
Deine persönliche Meinung ändert daran übrigens nicht.
Meine auch nicht.
Ich bin nicht der AG.
 
Wenn euer Sohn in die Krippe geht, ist er vermutlich jünger als 3 Jahre? Dann müsste doch noch Elternzeit übrig sein? Dabei hast du rechtlich zumindest den Anspruch, gar nicht oder zwischen 20 und 32 h zu arbeiten. Es braucht 7 Wochen Vorlaufzeit für den Arbeitgeber (wenn ich richtig informiert bin). Du bekommst dann auch Elterngeld, sofern das nicht schon vollständig während einer Elternzeit deiner Frau ausbezahlt wurde.
Wenn du in der Elternzeit bist, hast du einen besonderen Kündigungsschutz (allerdings soll es wohl vorkommen, dass Unternehmen direkt nach der Elternzeit kündigen).
Ganz kleine Betriebe haben wohl irgendwie das Recht, Teilzeit abzulehnen, aber die Hürden sind wohl sehr hoch. Obwohl hier Recht haben uns Recht bekommen auch wieder verschiedene Paar Schuhe sind.
Bekommst du schon das Kindergeld für deinen Sohn?
 

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