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Kind (23) hat kein Bock auf Arbeit

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Gast

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Es geht um meine 23jährige Schwester. Sie hat bis März Geologie fünf Semester Geologie studiert und hatte dann ihr Studium abgebrochen, weil sie 1. ihr gesamtes Erspartes (12.000 €!!!) aufgebraucht hatte und auch schon im Oktober 13 ihren Baföganspruch verloren hatte, weil sie nämlich 2. so gut wie gar nichts bestanden hat und somit nach dem vierten Semester keinen Leistungsnachweis erbringen konnte. Seither wohnt sie wieder bei meinen Eltern auf einer Müllhalde (anders kann man ihr Zimmer nicht nennen). Sie tut nichts, außer sich den ganzen Tag mit dem Ipad, dem Internet oder irgendwelchen Serien zu beschäftigen. Freunde hat sie keine. Sie hat keine Lust auf irgendwas. Für den Umzug musste sie sich schon etwa 1000 € von meiner Mutter leihen und sitzt meinen Eltern, die sowieso kaum was haben, da mein krebskranker, schwerbehinderter, pflegebedürftige Vater nur eine Rente von etwa 1250 € erhält, nur auf der Tasche und ist auch noch der Meinung, dass ihr das Kindergeld zusteht, obwohl sie bei den Eltern wohnt. Sie sagte damals noch, dass sie sich eine Ausbildung suchen werde, bzw. sagte sie ja ja, wenn man sie draufansprach. Aber nun ist Mitte September und sie hat nichts getan. Wenn man sie nun darauf anspricht, dass sue sich ne Ausbildung oder Arbeit suchen solle, reagiert sie agressiv, schließt sich in ihrem Zimmer ein oder meint, bis 25 Jahre wären meine Eltern sowieso unterhaltspflichtig (das sind sie doch nicht, wenn sie sich nicht in Ausbildung befindet bzw. das Bemühen um eine Ausbildung erkennbar ist?). Was denkt sich diese faule F***e bloß? Wir wissen nicht mehr weiter, meine Mutter ist sowieso mit der Situation mit meinem Vater überfordert und hat nicht die Kraft, sie rauszuschmeißen. Sie zahlt ihr such weiter das KG, da sie Angst hat, meine Schwester würde ihr sonst etwas antun. Was können wir bloß tun?
 
Nichts. Nur eure Eltern können etwas tun, ihr z.B. den Geldhahn zudrehen. Dann müsste sie etwas tun. Solange das nicht passiert, kann sie weitermachen ohne etwas zu ändern.
 
Mit 23 ist sie kein Kind mehr. Und warum sie kein Bock auf Arbeit hast, diese Frage müssen diejenigen beantworten die ihr ein solches Wertesystem vermittelt haben. Du bist für ihre Erziehung nicht verantwortlich, dafür sind ihre Eltern zuständig.
 
Es geht um meine 23jährige Schwester. Sie hat bis März Geologie fünf Semester Geologie studiert und hatte dann ihr Studium abgebrochen, weil sie 1. ihr gesamtes Erspartes (12.000 €!!!) aufgebraucht hatte und auch schon im Oktober 13 ihren Baföganspruch verloren hatte, weil sie nämlich 2. so gut wie gar nichts bestanden hat und somit nach dem vierten Semester keinen Leistungsnachweis erbringen konnte. Seither wohnt sie wieder bei meinen Eltern auf einer Müllhalde (anders kann man ihr Zimmer nicht nennen). Sie tut nichts, außer sich den ganzen Tag mit dem Ipad, dem Internet oder irgendwelchen Serien zu beschäftigen. Freunde hat sie keine. Sie hat keine Lust auf irgendwas. Für den Umzug musste sie sich schon etwa 1000 € von meiner Mutter leihen und sitzt meinen Eltern, die sowieso kaum was haben, da mein krebskranker, schwerbehinderter, pflegebedürftige Vater nur eine Rente von etwa 1250 € erhält, nur auf der Tasche und ist auch noch der Meinung, dass ihr das Kindergeld zusteht, obwohl sie bei den Eltern wohnt. Sie sagte damals noch, dass sie sich eine Ausbildung suchen werde, bzw. sagte sie ja ja, wenn man sie draufansprach. Aber nun ist Mitte September und sie hat nichts getan. Wenn man sie nun darauf anspricht, dass sue sich ne Ausbildung oder Arbeit suchen solle, reagiert sie agressiv, schließt sich in ihrem Zimmer ein oder meint, bis 25 Jahre wären meine Eltern sowieso unterhaltspflichtig (das sind sie doch nicht, wenn sie sich nicht in Ausbildung befindet bzw. das Bemühen um eine Ausbildung erkennbar ist?). Was denkt sich diese faule F***e bloß? Wir wissen nicht mehr weiter, meine Mutter ist sowieso mit der Situation mit meinem Vater überfordert und hat nicht die Kraft, sie rauszuschmeißen. Sie zahlt ihr such weiter das KG, da sie Angst hat, meine Schwester würde ihr sonst etwas antun. Was können wir bloß tun?

Als erstes einmal ganz fix der Familienkasse mitteilen, dass sich die Verhältnisse bei dem 23-jährigen "Kind" geändert haben. M. E. hat die Mutter für die Tochter gar keinen Anspruch mehr auf Kindergeld, wenn sie nicht irgendwo als ausbildungssuchend und ausbildungswillig registriert ist, ansonsten kommen auf Deine Mutter Rückzahlungen zu, denn es ist bei weitem nicht so, dass es Kindergeld automatisch bis zum 25. Lebensjahr gibt, da sind einige Voraussetzungen nachzuweisen.
Und die Eltern müssen eine Ausbildung finanzieren und das haben sie mit dem Studium getan, wobei ich erstaunt bin, dass Deine Schwester solche erheblichen Ersparnisse hatte ... hat sie die selber angespart, das wäre für mich ein großes Zeichen, dass sie mit Geld umgehen konnte ...

Ich finde schon, dass Du als Schwester mal nachfragen darfst ... zumal Deine Mutter auch familiär belastet ist. Und dass sich auch "wohlerzogene" Kinder um 180 Grad gegenüber ihren Eltern oder ihrem Leben drehen können, das zeigt das Leben ja wohl zig-fach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme an, dass du als Bruder oder Schwester nur aussenstehend in diesem Fall bist, wohnst selber in deiner Wohnung. Beleidigungen weil du wütend bist über ihr Verhalten, helfen nicht. Du ziehst sie damit nur runter und wertest sie ab, indem du dich als was besseres dar stellst. Wenn ich solche Geschwister hätte, ich würde mir erstmal alle beide vorknöpfen und mich mit ihnen unterhalten. Und zwar ein Machtwort sprechen. Vielleicht hat deine Schwester gerade eine Lebenskrise und weiss selber nicht wie sie die Lösen soll. Stattdessen eine Familie in der ein Kranker Vater lebt und alle ohnehin schon besorgt sind und einige andere nur auf die Schwester aus unzufriedenheit verbal drauf rum hauen.
 
Ich nehme an, dass du als Bruder oder Schwester nur aussenstehend in diesem Fall bist, wohnst selber in deiner Wohnung. Beleidigungen weil du wütend bist über ihr Verhalten, helfen nicht. Du ziehst sie damit nur runter und wertest sie ab, indem du dich als was besseres dar stellst. Wenn ich solche Geschwister hätte, ich würde mir erstmal alle beide vorknöpfen und mich mit ihnen unterhalten. Und zwar ein Machtwort sprechen. Vielleicht hat deine Schwester gerade eine Lebenskrise und weiss selber nicht wie sie die Lösen soll. Stattdessen eine Familie in der ein Kranker Vater lebt und alle ohnehin schon besorgt sind und einige andere nur auf die Schwester aus unzufriedenheit verbal drauf rum hauen.

... wieso außenstehend, beide Geschwister gehören doch zu einer Familie. Die Beleidigung ist fehl am Platz, da gebe ich Dir Recht SchlabberEis.
Aber 7 Monate sind eine relativ lange Zeit ... die sollte ausreichend nutzbar gewesen sein, und die Threaderstellerin hat doch geschrieben, dass sich um die Schwester bemüht wurde ... und dass die Mutter selbst wegen des schwerstkranken Vaters selbst eine große Last trägt und stattdessen noch von der Schwester bedroht wird ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei dem geringen Einkommen Deiner Eltern und bei dem offensichtlich eher desolaten Zustand Deiner Schwester wäre das Naheliegende zunächst einmal zu prüfen, ob die Familie in ihrer augenblicklichen Situation Anspruch auf Unterstützung zum Lebensunterhalt hat.
Die Familie stellt im Grunde eine Bedarfsgemeinschaft dar, für die es den Umständen entsprechend ein bestimmtes Existenzminimum gibt.
Das Jobcenter wird sich daraufhin intensiv darum bemühen Deiner Schwester neue Perspektiven zu eröffnen.
 

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