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Keinen Job - Verzweiflung

  • Starter*in Starter*in TenderGirl
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Hallo TenderGirl,

leider fällt mir jetzt auch keine Möglichkeit mehr ein. Allerdings schreibst du, dass die Bewerbungen auf die Dauer echt teuer werden. Kann ich mir gut vorstellen, alleine die Mappen und Bilder kosten genug. Bekommst du das nicht vom AA erstattet? Wenn du Quittungen vorlegst, müsste das gemacht werden. Frage doch mal nach. Dann hättest du wenigstens nicht so hohe finanzielle Belastungen. Ich weiß, dass damals auch den Hilfeempfängern, die als arbeitsfähig eingestuft wurden, diese Kosten erstattet werden mussten. So als kleiner Ausgleich, wer sich bemüht, wird nicht noch bestraft.

Sprich doch mal mit deinem Sachbearbeiter.
 
An Micky,

Also die Bewerbungskosten habe ich voriges Jahr beantragt (im Februar), sie wurden mir für ein Jahr erstattet. Also bis diesen Februar (130 € für 26 Bewerbungen). Das ist echt wenig. Denn ich hab nur das Geld für 26 Bewerbungen bekommen. Das ist ein Lacher, 5 € pro Bewerbung. Welcher normale Mensch der Arbeit sucht, schreibt denn nur 26 Bewerbungen in einem Jahr??????????????
Soviel Bewerbungen schreib ich manchmal in einer Woche.
Naja, jedenfalls hab ich jetzt (da ja ein Jahr rum ist) wieder nachgefragt wegen Bewerbungskosten. Und da wurde mir gesagt, dass es das nicht mehr gibt. Toll. Und somit muss ich mir alles selber finanzieren trotz Arbeitslosigkeit.
Es ist wirklich happig. Ich hätte soviele Stellen auf die ich mich bewerben könnte. Nur leider kann ich mir nicht soviel leisten.
Bei Mc Paper sind zwar die Mappen günstig (ein Packet mit 5 Stück für 3,99 €)
Dann brauch ich noch Briefumschläge (100 Stck. für 7,99 €).
Und Briefmarken (1 für 1,44 €).
Das heißt wenn ich 10 Bewerbungen in der Woche schreibe, dann macht das eine Summe von:
Bewerbungsmappen: 7,98 €
Briefumschläge: 0,799 €
Briefmarken: 14,40 €
Summe: 23,18 €
Und im Monat sind das: 92,72 €. Also brauch ich ca. 100 € im Monat für Bewerbungen. Und vom Arbeitsamt bekam man 130 € für ein ganzes Jahr.
Und jetzt gar nichts mehr.
Und dann wird man vom A-Amt vielleicht noch angemault, weil man zu wenig Bewerbungen schreibt. Außerdem muss man zu den Kosten ja noch die Stromkosten für den Computer (denn das schreiben dauert ja auch ne Weile) dazuzählen, dann noch das Druckerpapier, die Druckerpatrone und evtl. die Internetkosten. Sicher kann kann man auf dem A-Amt auch an den Internetrechnern nach Stellen gucken, aber die Benzinkosten bis dorthin und die Parkgebühren, da kann ich auch bei mir zu Hause im Internet gucken.

Ach es ist schon nicht so einfach.
Was machst du denn eigentlich beruflich?
 
Hallo TenderGirl,

gelernt habe ich auch Bürokauffrau, allerdings nach der Heirat, Geburt des Kindes und der schnellen Trennung, habe ich erstmal jeden Job angenommen, wie ich ja schon beschrieben habe. Vom AA hatte ich schon damals nicht viel zu erwarten, da ja ein kleines Kind zuhause war. Dann hatte ich das Glück, dass ein e.V. eine Bürokraft suchte. Dort habe ich über zwei Jahre gearbeitet und mich währenddessen immer wieder bei der Verwaltung beworben. Letztendlich hat das geklappt. Bin heute sehr froh darüber, denn ich hätte niemals erwartet, dass ich krank werde. Z.Z. bin ich zu Hause (allerdings ungekündigt), da ich Rente beziehe, was sich aber hoffentlich Mitte nächsten Jahres wieder ändern wird, da ich ab diesem Zeitraum in Teilzeit weiter arbeiten dürfte (vielleicht). Bis heute ist noch nicht abzusehen, ob mein AG mir eine dementsprechende Stelle zuweisen kann. Mal sehen was wird. Bin auf alles gefasst. Sollte es nicht dazu kommen (Auflösung des Arbeitsverhältnisses), werde ich ebenfalls in Hartz IV fallen, was für mich bedeuten würde, dass ich alles verliere, wofür ich ca. 37 Jahre lang gearbeitet habe.

Ist bestimmt nicht angenehm, aber was soll ich machen, es ist halt so gekommen. Jedoch die Hoffnung aufgeben werde ich nicht, dafür bin ich nicht geschaffen. Ich hoffe, dass auch du nicht aufgeben wirst, egal was man dir für Steine in den Weg legt. Alles Gute für dich.
 
Hallo TenderGirl bzw. Suse,

wie kommt denn das AA auf die 26 Bewerbungen pro Jahr? Einem Freund von mir wurden sämtliche Bewerbungen (ca. 40 ) bezahlt. Er mußte nur Nachweis zu allen Bewerbungen in Form von Kopien der Bewerbungsschreiben vorlegen. Er hat eine Diskette vorgelegt und das wars. Das AA muß sich lt. rechtlicher Statuten an den tatsächlichen Umfang von Bewerbungen halten und nicht an einem illusorischen Standardsatz.
Du hast ja die nicht unerheblichen Kosten aufgelistet. Da würde ich nochmals nachhaken. Dem Staat, der die Wirtschaft machen läßt was sie will (sprich für die eigene Gewinnmaximierung ständig mehr Stellen zu kürzen) und 10 Millionen Arbeitslose (nicht 5. Mio wie Pete meinte, wäre schön, aber bereits in den Medien hatten die Politiker zugegeben, daß sie bei ihrer 5 Mio-Statistik gemogelt hatten...wissenschaftl Überprüfung ergab die eher bestehende Zahl von 10 Mio.Arbeitslosen!) duldet, würde ich absolut nix schenken! Du hast dich mit über 200 Bewerbungen redlich bemüht und bist immer noch dabei und hast an sich ein grundgesetzlich geschütztes Recht auf persönliches Glück, sprich auch den Job, den du gelernt hast, auzuüben. Aber da zu wenige Stellen in diesem Bereich da sind, ist es ganz ganz schwer, bzw. fast unmöglich da ranzukommen. Bei Bürojobs ist es Standard, daß sich rund 300 Bewerber auf ein Stellenangebot bewerben...D.h. die Konkurrenz ist groß, genommen werden zuerst die mit den absoluten Superqualifikationen und die so aussehen wie Claudia Schiffer.

Das mit deinem Kinderwunsch finde ich klasse, biologisch gesehen: je eher desto besser und für die Kids ohnehin besser junge Eltern zu haben. Auf den Beruf bezogen ist das jedoch nachteilig....es sei denn du machst wie bereits in diesem Thread irgendwo angeraten, zwischenzeitlich was mit Selbständigkeit, ein Schreibbüro oder ähnliches. Kann man Bürodienstleistungen eigentlich auch über ebay anbieten?? Wenn die äußeren Strukturen nachteilig sind, muß man wohl oder übel ein bißchen kreativ und flexibel sein...

Gruß
Tyra

Nachtrag: Was Probezeit, Schwangerschaft und Kündigung angeht: Über google findet sich unter diesen Stichworten eine Menge zu dem Thema.
 
Hallo alle zusammen!!!!!!!!

Habe eine gute Nachricht zu verkünden.
Ich habe am 20.06.2005 eine Arbeit in der Registratur auf dem Arbeitsamt.
Ist zwar nur bis Ende des Jahres befristet aber immerhin was.
Muss auch dazu sagen, dass ich mich selbst darum gekümmert hab. Denn durch Gespräche mit Bekannten hab ich mitbekommen, dass auf dem Arbeitsamt jemand gesucht wird. Mein Arbeitsvermittler hat keinen Mucks gemacht.
Soviel zum Arbeitsamt und Stellenvermittlung.
Aber ich bin jetzt so was von happy, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Und jetzt kann ich endlich mit meinem Freund zusammen ziehen, da uns jetzt die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Vielen Dank für eure Beiträge.
Sie haben mich trotz allem immer wieder aufgebaut.

Liebe Grüße Suse
 
Gratulier dir ganz herzlich🙂!! hab eben alles durchgelesen und ich muss dir sagen, ich mag es dir von herzen gönnen🙂! hoffentlich gefällts dir dort dann auch ein bisschen!
Ich grüss dich herzlich..!
 
Hallo TenderGirl,

da gratulier ich auch ganz schnell. Da gibts eine Stelle direkt an der Quelle und dein Sachbearbeiter weiß von nix. Na ja, was soll man dazu sagen.

Nochmal herzlichen Glückwunsch.
 
Hey,

das ist ja super.

Ich frue mcih riesig für dich!! Ich wünsch dir und deinem Freund alles gute und hoffe, dass dir dieser Jpob dort weiterhilft. VBielleicht findest du durch diesen Job im Arbeitsamt ja auch was festes, wo du nach diesem befristeten Job anfangen kannst, sitzt ja nun fast an der Quelle!

Alles Gute!
Und viel Glück!

gruß
antsche
 
hallo tender girl,

ich muss schon sagen: deine einstellung ist etwas blauäugig. ich habe auch bei der DTAG gelernt, auch kfb, war auch in vivento und dann wurde mir auch der job im call center in ostfriesland angeboten (das nennt sich vcs, das unternehmen). ich hab da auch gearbeitet, war anfangs auch skeptisch. aber ich hatte einen leichten einstieg, zu 90% nur junge leute und gute einarbeitung. am anfang musste ich outbound machen, das hat mir gar nich zugesagt und dann hab ich mich für mein ziel eingesetzt und versucht, ins inbound zu wechseln. hat geklappt und da hab ich dann auch ne weile gearbeitet. du musst schon ein bisschen flexibel sein, und kannst nich nur dem super-traumjob nachjagen. während meienr ausbildung war ich auch im t-punkt und das wusste ich,d ass es was ist, as ich machen will. und hab mich bei verschiedenen TK-Unternehmen beworben, als shopmitarbeiterin. hat nie geklappt, zu wenig erfahrung, und geeignetere bewerber. ich mein, wenn für dich call center in betracht kommt, und wenn auch nur inbound, dann beweirb dich doch im cc....du kannst nich zuhause sitzen, und warten, adss jemand vor deiner tür steht und dir den job anbietet, der dir absoulut 100 & zusagt. verstehste? klar, ist es schade, dass du schon so viele bewerbungen geschrieben hast. ich war seit april arbeitslos und hab jetzt auch wieder einen neuen job im cc gefunden für t-mobile. das macht mir riesig spass, obwohl es ne anspruchsvolle aufgabe ist.

bist du denn deutschladnweit flexibel? denn das musst du heute sein und vom AA bekomsmt du da auch ein paar auf den deckel, wenn die nur sehen,dass du dich vielleicht dich nur 10 km um deinen wohnort bewirbst (jetz mal übertrieben). bleib einfach am ball und versuch, ein bisschen flexibler zu werden. am anfang ist es okay, den job zu suchen, denn du unbedingt machen wilslt. aber mit der zeit wirst du erkennen, dass man auch kompromisse machen muss. wünsche dir auf jeden fall noch sehr viel erfolg bei der jobsuche und dass du einen job findest, der dir wirklich spass macht.

viele grüße von der nordsee

sabrina
 

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