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Keinen Ausweg mehr sehen

Chris82123

Neues Mitglied
Hallo mein Name ist Christian ich bin 35 Jahre alt.

Ich in seit 10 Jahren schwerst erkrankt.Meine Diagnose lautet schwere chronische therapieresistente Depression.Das heißt ich bin leider ständig schwer depressiv,ohne gute Momente und auch keine guten Phasen. Von Anfang an habe ich mir sofort professionelle Hilfe gesucht,war in sehr vielen Kliniken habe alle Antidepressiva durch die es gibt.Auch habe ich eine EKT Behandlung hinter mir.Leider hat das alles nichts gebracht.Ich habe das Problem das ich mittlerweile keine Antidepressiva mehr vertrage.Mein Gehirn reagiert darauf mit Angstzuständen bis hin zu Psychotischen Symptomen. Wenn ich mal ein Antidepressiva vertrug war die Antidepressive Wirkung binnen 2-3 Monaten verflogen.In den Kliniken wurde mir sehr viel unrecht getan.Von nicht ernst genommen werden,zynischen Sprüchen seitens des Pflegepersonals ,mit Suizidgedanken einfach stehen gelassen, Entlassen worden mit Suizidalität. Die Klinikaufenthalte haben im Prinzip leider mehr geschadet als genutzt. Ich wurde immer entlassen da ich nicht in einem Therapiefähigen Zustand bin,aber gleichzeitig steht in den Entlassungsberichten der Vermerk ,der Patient braucht eine geeignete Therapie, .Das ist alles so Paradox. Ich werde entlassen weil ich zu krank bin.
Ich quäle mich mit schwersten Suizidgedanken durch den Tag.Es fühlt sich an als würde Säure durch meine Adern fließen.Kann nichts positives Empfinden.Gefühle habe ich keine mehr außer eine starke Hoffnungslosigkeit und auch Hilflosigkeit.Bin abgetrennt von der Außenwelt aber auch von mir selber. Kann keine Bindung zu Menschen aufbauen.
Lebe bei meinen Eltern und bin völlig abhängig da ich mich nicht selber versorgen kann.Ich gehe nicht einkaufen und kann so gut wie nie das Haus verlassen.Bin oft stark gereizt weil schon kleine Geräusche für mich zu viel sind. Menschen um mich herum sind nicht zu ertragen.Ich muss mich zurück ziehen in mein Zimmer weil mir alles zu viel ist.Das einzige was mir hilft zu überleben ist Tavor. Ich nehme 3mg täglich über den Tag verteilt. Aber es ist einfach trotzdem kaum zu ertragen am Leben zu bleiben.Hätte ich nicht so eine wahnsinnige Angst davor mich umzubringen dann hätte ich es wohl schon vor Jahren getan. Aber so gehts auch nicht weiter.Ich komme einfach nicht gegen diese Krankheit an.Ich kann machen was ich will es bringt nichts. Und erneut in eine Klinik kann ich auch nicht gehen da ich genau weiß das mir dort niemand helfen kann und ich gar nicht in der Lage bin den Klinikalltag auszuhalten.Meine Mutter ist jetzt 70 und ich jammer ihr fast täglich die Ohren voll das ich es nicht mehr aushalte und einfach Tot sein möchte. Psychologen behandeln mich nicht weil ich leider nicht therapiefähig bin. Jede Sekunde ist ungelogen eine unglaubliche Qual. Ich weiß einfach keinen Ausweg.
 
HI Chris82123;

Wie wäre es denn ,wenn du in eine Tagesstätte (Nicht Tagesklinik) gehst ..gar nicht um Therapiert zu werden,sondern für ein normalen Tagesablauf,für eine Struktur und unter Menschen sein.
Das würde damit anfangen,das Du um 9 h Morgens mit den anderen zusammen Frühstückst..Jeder hat da so seine Probleme und Mankos und jeder versucht einen Halt zu bekommen und nicht Zuhause alleine im Zimmer zu sein.
Du brauchst dringend Tageslicht,für deine Depressionen.
Schau doch erstmal im Internet ,wo und welche Tagesstätte in deiner Region/Bundesland wäre.Im Internet zeigen Sie oft auch schon Räumlichkeiten und Garten von den Haus und beschreiben es ca.

Du würdest eine persönliche Betreuerin bekommen,keine gesetzliche.Die sind sehr Freundlich und Einfühlsam.
Wenn du willst auch eine ambulante Betreuung dazu,Sie mal schaut, wie du Zuhause lebst und was du so machst, oder gerne machen würdest..Alles in kleinen,Pö a Pö ,ohne Zwang und ohne ein Druck unbedingt Gesund zu werden zu müssen.
Manchmal unternimmt man auch was Tolles zusammen.Sie haben einen Bus dafür.Man bekommt auch eine Monatskarte,wenn man die braucht um dort hin zu Fahren.
Es wird zusammen Mittag gekocht.Es geht ca bis 15 h..Es wird gebastelt,gemalt oder für den Weihnachtsmarkt was hergestellt..ect. Eine ganze Werkstatt steht zur Verfügung.
Man versucht damit den Menschen wieder sozial zu Integrieren und ist eine enorme Hilfe.

So wie ich es kenne,sind dort nur ca 12 Personen,meistens fehlen aber ein oder zwei..Also ein kleiner Haufen 😀 ,mit warmen und freundlichen Menschen,die ein so nehmen wie man ist.
Du könntest auch nur alle zwei Tage dort hin,zum eingewöhnen.
Es liegt immer an Dir,wie du es kannst und brauchst.

Vielleicht wäre das eine Idee und wenigstens ein Versuch wert ?

Lass es mal Sacken,ich hoffe Du findest damit ein Weg Raus,ins Tageslicht und zu Menschen.


Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Schokoschnutte das du dir die Zeit genommen hast um mir zu antworten

Leider habe ich das auch schon probiert.2014 war ich 1 Jahr in einer Tagesstätte hier in Neubrandenburg. Hat überhaupt nicht funktioniert.Die waren halt auch überfordert mit der Intensität dieser Krankheit. Dort gab es Betreuer die von psychischen Erkrankungen keine Ahnung hatten die gerade erst vor kurzem aus einem ganz anderen Berufsbereich kamen. Ich war auch völlig überfordert mit der Tagesstätte. Der Aufenthalt hat die Krankheit bei mir nur verschlimmert.
Das Problem ist das ich es nicht mehr aushalte unter Menschen zu sein.Ich werde sofort gereizt die Depression verstärkt sich total.Es ist einfach nicht zum aushalten. Genauso ist es wenn ich einfach nur versuche auf den Hof zu gehen.Das Leben erdrückt mich regelrecht. Selbst alleine im Zimmer ist jede Sekunde ein Kampf weiter zu leben.Die Depression ist immer da,außer im Schlaf.Ich fühle mich seit 10 Jahren nicht mehr als Mensch.Es kommt überhaupt kein positiver Impuls aus mir. Kann mir nicht mal mehr vorstellen wie es ist etwas schön zu finden oder sowas wie Freude oder einfach nur Zufriedenheit zu empfinden.In mir ist die Hölle.
Es kommt auch niemand an mich ran,nichts dringt wirklich zu mir durch als wäre eine dicke Wand um mich herum.Dadurch das ich immer in diesem quälenden Zustand bin kann ich mich auch überhaupt nicht auf ein Gespräch konzentrieren.Mein Gehirn befindet sich ständig in nem Alarmzustand.Alles dreht sich ständig um die Krankheit.Ich weiß einfach nicht wie ich da auch nur Ansatzweise wieder rauskommen könnte.Die Situation ist total verfahren.
 

Ja,ich verstehe..das tut mir sehr Leid und höre/Lese und verstehe deine immer währende Qual.


Woher sollen da auch schöne Gefühle oder Impulse kommen ?..das ist ja nix mehr.Du erlebst ja nix mehr,es kommt ja rein gar nix mehr bei Dir an.

Ohne dein eigenen Kampf es zu wollen und die gewohnte Ablehnung auf alles..wird es wohl auch nicht gehen.
Deine Botenstoffe im Kopf und Nervensystem haben es so verinnerlicht..nur Du allein kannst/musst Dich Öffnen, mit der Logig das nix schlimmes passiert.
Du musst.Du hast ja keine Wahl mehr.
Du musst quasi neu lernen,dich mit etwas zu Füttern.
Eine immer währende Übung.Schritt für Schritt und diese kleine Erfolge auch mal aufnehmen und anerkennen auch wenn Sie nur ganz klein sind erstmal.
So so viele Jahre...brauchen Zeit daraus.

Es kommt kein Zauberer der Dich eben mal wieder fröhlich ins Leben stellt..Leider.

Du erinnerst mich an einen Film den ich vor vielen vielen Jahren mal gesehen habe.

Dort war eine Frau mit ein wirklich sehr Sie liebenden Ehemann und Kinder.

Diese Frau hatte wirklich alles und jegliche Unterstützungen,wenn Sie mal wieder wegen wirklich kleinen nichttigkeiten ausgerastet ist und alles zerstörte,emotional,wie auch die Möbel.

Sie klinkte Regelmäßig aus.Sie wollte das gar nicht,im nach hinein.Sah,das es nicht so weiter ging,trotzdem konnte Sie einfach nicht aus ihrer Haut.
Hinzu war Sie beruflich ein Ass.Ich weiß nicht mehr was,aber Sie hat regelmäßig vor vielen Menschen Reden gehalten..Forschung oder sowas..Auch da hatte Sie vor Hunderten Menschen aus Klincker..

Ärzte über Ärzte,Untersuchungen,nix half..Ihr ganze Leben in Trümmern,lange Depressionen folgten,aber Sie kämpfte weiter.

Bis ein Arzt ihr Blut genauer untersuchte,wie Hundert mal zuvor, ..und heraus fand das irgendein Boten-Stoff im Körper fehlte.

Du sagte auch etwas in die Richtig als laufe Gift durch deine Blutbahnen? Vielleicht instinktiv ist da mehr dran wie Du erstmal vermutest ?

Würdest Du dich nochmal körperlich Untersuchen lassen,ob man etwas mit deinen Botenstoffen machen kann ?
Informiere dich per Internet,welche Ärzte da genauer schauen..

Die Frau hat letztendlich ein einziges Medikament gebraucht,um die Harmonie und das Gleichgewicht wieder herzustellen und hatte nie wieder diese Ausraster,die Sie fast 2 Jahrzehnte hatte.

Ich versuche Dir Hoffnung zu machen.Du musst es auch zulassen bitte.Es muss einen Weg geben,Du siehst Ihn nur nicht.
Wenn Du keine Menschen oder Gruppen zu lässt,Chris..weiß ich da wirklichen keinen Rat,ausser in der Natur anzufangen..

Wir Menschen sind Rudel Tiere,wir brauchen Licht und Kontakte.
Du könntest eine andere Tagesstätte nochmal versuchen,auch wenn es erstmal nur die 3-4 Stunden bis zum Mittag sind.Sie können deine Krankheit nicht heilen,aber du könntest dort sein,um im Zimmer nicht alleine zu verenden.
Du suchst dein Glück draußen,und es liegt aber in Dir..es schlummert vor sich hin,Du schaust es nicht an..
Du musst es wirklich wollen,vllt warst du früher nicht so weit. Heute kann es ganz anders sein..

Es wird kein einzelner Mensch Dir, durch Handauflegen o.ä Helfen können,das ist dir Bewusst?
So leid mir das tut.
Du kämpfst jeden einzelnen Tag,aber schaust zu begrenzt im Tunnelblick. Versuche dich erstmal Mental zu öffnen,bereite dich vor, doch nochmal hinaus zu gehen,erstmal eben alleine..

Werde Sauer auf die Scheisse,schreie in den Wald und lass dich von der Sonne durch wärmen.
Nimm einen Fotoapperat mit..z.b;
Es wird sich anders doch nix ändern können. Ich,und viele andere würden Dir gerne Helfen,nur leider ist die Möglichkeiten nicht da,außer dir immer wieder zu sagen; Finde ein Weg zu DIR,dann,..andere Orte die du kurz Besuchst,..bevor du wieder in deine Höhle gehst.Öffne deine Tür und dein Herz immer öfter und immer immer wieder.Bis Du Dich füllst,mit Gefühlen und auch Tränen..und weiter machen,keine Panik.
Diese Gefühle,positiv oder negativ,die musst erstmal mal wieder lernen zu tragen.
Der nächste Tag sieht wieder anderes aus.Nur Mut.
Schritt für Schritt, Pö a Pö..und sehe kleine Erfolge,auch wenn es nur eine halbe Stunde im Hof ist..Notiere Dir das,da mit du es nicht wieder vergisst.

Erstelle dir ein Trainingsplan..jede Woche 10 Minuten länger Raus.Mache Nordic Walking z.B..Sauerstoff und Licht,werden dir Gut tun.
Eine ganz normale ambulante Therapie könnte Dich dabei stützen.Achte darauf nicht wieder so tief ins Loch zu fallen,du kennst deine Grenzen.

Bitte "Will",es gibt nicht nur die eine Seite in Dir,..da ist noch eine andere kleine Seite in Dir die schreit: Ich will L.e.b.e.n.. Schenke mir Beachtung,warum übersiehst du mich ?
.Ein kleines ganz normales Leben,manchmal mit anderen Menschen oder manchmal in der Natur..Klein aber Fein,es würde Dir damit emotional schon weit besser gehen, Chris.
I hope.

Lass es Sacken..

Ps..und male deine Wände um,damit Du nicht immer wieder, in das Dir so alt bekannte,hoffnungslose,triste,unlebendige Zimmer kommst,was sofort alte unglückliche,stumpfe Reaktionen in Dir forciert^^
Veränderung,ist das Zauberwort und sich selber neu Kennenlernen,und sich mit Kleinigkeiten an Momenten,mit Mensch,Natur und Tier, neu Füllen.
Niemand wird verstehen ,wie ein köstlicher frisch gebackener Kuchen schmeckt,wenn man Ihn nur von außen anschaut, Er will gegessen werden 😀

Das wäre deine stetige Aufgabe,Herausforderung,Übung, die eine Seite wirst du wohl nie ganz verlieren,aber du kannst lernen damit neu zu Leben und Gefühle wieder finden und evtl weit mehr,wie du jetzt erahnen kannst.

Ich wünsche es Dir. Gerne kannst du hier Berichten.
Verzeih meine langen Zeilen,ich glaube ich bin hier dafür schon bekannt.. XD.

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Zuletzt bearbeitet:
Chris, doch eine Frage habe ich noch:

Was steckt hinter dein Alarmzustand,..was sofort alles Blockiert ?

Was sagt dir dieser Zustand ?..findest du Worte dafür, auch einzelne ?
Versuche es mit zu beschreiben ,wenn es geht ..bitte.
 
Wenn jemand psychisch so krank ist, dann liegt die Ursache oft in der Kindheit.
Hast du schon mal bei einem Therapeuten deine Kindheit und Elternbeziehung aufgearbeitet....angefangen mit der Schwangerschaft deiner Mutter mit dir im Bauch.
Eine Familienaufstellung und Genogrammarbeit mit einem Therapeuten und täglicher Sport könnte dir auch helfen.
Wenn du nicht weisst was Familienaufstellung und Genogrammarbeit ist...dann googel im Internet.

Wenn du solch eine Wut gegen dich selber hast, dann gilt diese Wut vermutlich einem anderen Menschen
und du lenkst sie nur gegen dich selber.

Es gibt gute und schlechte Psychokliniken.
Googel doch mal nach einer Klinik mit guten Bewertungen.
 
Chris;ruf*

Bist noch da?..würde mich freuen von Dir zu hören..auch wenn es noch nix verändert hat..Ich würde Dir gerne einen Buch Tipp geben,der Dir in der Ansicht des Lebens eine neue Sichtweise bietet..

Es würde Dir zumindest Theoretisch bestimmt gut tuen..Es geht genauso um die Wunden des Lebens und wie man damit überhaupt Leben kann..

Lass,was von Dir Hören,würde mich Freuen^^

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Hallo Schokoschnutte sorry das ich erst jetzt schreibe aber ich habe einfach kaum Antrieb. Auch das lesen so langer Texte bereitet mir totale Schwierigkeiten da ich mich absolut nicht gut konzentrieren kann und schnell erschöpft bin.
Bücher habe ich in den vielen Jahren schon etliche gekauft,einbisschen was hat es gebracht aber im Endeffekt hat sich dadurch auch nichts geändert. Wie heißt denn dein Buch Tipp ?

@cucaracha
Das Problem ist ganz einfach das ich an solche Therapieformen überhaupt nicht rankomme. Wenn du kein Privatpatient bist und vor allem wenn die hören das du chronisch schwer Depressiv bist und nicht therapiefähig dann nehmen die dich einfach nicht. Ich hab das wirklich so erlebt. und das mehrere male. Man hat einfach keine Chance eine wirklich gute Therapie zu bekommen. Ich werde mit meiner Krankheitsgeschichte sofort abgelehnt.
Das klingt alles sehr interessant mir der Famillienaufstellung und einer Therapeutin die von Anfang an alles mit einem aufarbeitet, aber in der Realität kommt man einfach nicht an solche Therapeuten ran. Ich wurde überall hier in Mecklenburg Vorpommern abgelehnt. Habe mir eine Liste von meiner Krankenkasse besorgt wo alle Therapeuten drauf stehen und habe jeden angeschrieben.Einige haben gar nicht geantwortet und andere haben sofort abgelehnt da ich zu krank sei und besser in einer Klinik aufgehoben wäre. Aber ich war ja schon in ganz vielen Kliniken. 5 mal hier in Neubrandenburg,3 mal in Greifswald,4 mal in Röbel, Theodor Wenzel Werk Berlin, Charite Berlin. Und überall wede ich entlassen mit der Begründung ich sei zu krank aber mit dem Vermerk ich bräuchte eine geeignete Therapie.
Das ist alles Paradox.
Ich habe mich immer bemüht um Hilfe zubekommen aber man bekommt einfach nicht die "richtige" Hilfe.
Du kannst dir nicht vorstellen was für Zustände in den Kliniken herrschen.Da ist der Patient der eigentlich im Vordergrund stehen sollte an letzter Stelle. Das ist nicht übertrieben ich habe leider die Erfahrungen machen müssen.Es interessiert auch niemanden wie sehr du leidest du wirst in der Ecke stehen gelassen und das wars dann.Die Therapien sind absolute Standard Therapien von Ergotherapie,Entspannung,Musiktherapie und einmal die Woche ein Einzelgespräch.Was soll man denn da bitte aufarbeiten können ? Das ist völlig an der Realität vorbei. Dann bist du da deine 2-6 Wochen und gehst kaputter nach Hause als vor dem Aufenthalt.


Ich versuche nun seit ungefähr 2 Monaten täglich spazieren zu gehen.meist erst Abends wenns dunkel ist. Ich komme durch den geringen Antrieb immer erst so gegen 15 Uhr aus dem Bett. Ich schaffs einfach nicht anders,da hilft auch zwingen nichts,es geht einfach nicht.

Danke das ihr euch die Zeit genommen habt um auf mein Thema zu antworten.
 
Hallo Chris;

Entschuldige bitte. Ich habe keine Mitteillung bekommen,das du geantwortest hast.

Ich hoffe du schaust hier mal wieder rein.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr ,welche Buch mir vorschwebte. Ich schätze mal Rüdiker Dahlke "Schicksalgesezte".das sind Arbeitsbücher für die Überprüfung der eigenen Seele/Einstellungen zur Welt und den Krankheiten.Er hat sehr viele Bücher geschrieben und ist Therapeut und Autor..Google einfach mal.

Was mit noch einfällt,weil dir von vielen Seiten nicht genau geholfen wurde.Es ist tatsächlich schwer,passendes zu finden.Ich selber habe 20 Jahre gebraucht um erstmal überhaupt ein Gutachten zu bekommen,weil alle nur meinten es sind eben nur Depressionen.Dabei steckt da viel viel mehr Hinter.

Über den Landesverein deines Bundesland laufen Hilfe Verfahren für Menschen die wie Du ,die in der Luft hängen und nicht weiter kommen,weil Sie Krank sind.
Das ist der "sozialmedizinische Dienst" in deinem Kreis.
Sie haben ALLES was du brauchst,wo ein "normaler" Mensch nicht von außen ran kommt, und keine einziger Arzt sagt ein einen.

Erstmal ein ambulanter Betreuer,der hört was du zu sagen hast,Sie sind "sozial Pädagogen".Sie komme nach Hause zu dir.Ihr habt Zeit.
Das dauert erstmal bis ihr zusammen ein Bild von dir habt,und daran pö a pö arbeiten könnt.Die Kosten trägt der Landkreis.
Ich denke das du erstmal ein Gutachten bekommst,über deinen Körperlichen und Seelischen Zustand.
Danach erst baut IHR beide auf und schaut,was dir wirklich Helfen könnte,auch Menschlich.
Gebe die Hoffnung nicht auf und suche weiter.. und schau dir das mal an.
Lasse dich mal darauf ein..DU kannst jederzeit wieder beenden,aber blocke nicht gleich wieder,warte ab..

Lieben Gruß
Schokoschnute*
 

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