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Gast
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Hallo liebes Forum,
das hier wird wahrscheinlich einer dieser 0815-Threads, aber ich muss mir einfach mal meine Sorgen von der Seele schreiben...
Kurz zu meiner Person: Ich bin 20 Jahre alt, habe 2014 mein Abitur mit 1,6 bestanden und mache bis Ende August ein FSJ.
Nun rückt der 15.Juli, also der Bewerbungsschluss für eine Vielzahl von Studiengängen, immer näher und ich weiß nicht, wohin mit mir.
Ich wusste nie wirklich, was ich werden möchte - nicht einmal als Kind. Es gab immer viele Bereiche die mich interessiert haben, aber ich brannte nie für irgendeinen speziellen Beruf. Ich mag Sprachen sehr gerne (spreche Spanisch, Englisch, ein bisschen Mandarin und Französisch), liebe Philosophie, Kunst, Pädagogik, Geschichte, Politik, Psychologie, aber auch Mathe und Biologie. Von allem etwas eben. Ich lerne gerne, bin auf vieles neugierig und kann mir dennoch schlecht vorstellen in welche👎 Beruf(e) ich passe. Irgendwie in viele und keinen. Vielleicht bin ich auch einfach zu sprunghaft und kann mir dadurch nicht vorstellen ein und denselben Beruf bis zur Rente auszuführen? Vielleicht.
Eine Weile hatte ich mit dem Gedanken gespielt Lehramt an Gymnasien (Englisch & Politik) zu studieren, aber mit der Fächerkombination wird es sehr schwer einen Job zu finden. Ich brauche ein klein wenig Sicherheit, denke ich.
Es gibt da noch ein anderes Thema, das mit in die ganze Geschichte reinspielt: Ich bin psychisch krank. Meine (vorläufige) Diagnose ist Depression, soziale Phobie und Schlafstörungen. Es nicht immer einfach damit umzugehen. An manchen Tagen schaffe ich es kaum aus dem Bett. Momentan bin ich nicht in Therapie, sondern stehe auf diversen Wartelisten. Sollte ich für das Studium zum Wintersemester umziehen, muss ich mir wieder einen neuen Therapeuten suchen, wieder warten und hoffen, dass ich möglichst schnell einen Therapieplatz finde. Wahrscheinlich erschwert mein psychischer Zustand die ganze Situation erheblich, denn oft sehe ich gar keine Zukunft für mich und denke "solange lebst du sowieso nicht mehr, eigentlich ist alles egal" und das ist nicht der beste Ausgangspunkt.
Ich habe einfach keine Ahnung, was ich machen soll. Ich pimmle hier jetzt seit einem Jahr vor mich hin und es geht nicht weiter. Und ich habe wahnsinnige Angst mich irgendwo einzuschreiben, das Studium letztlich abzubrechen, keine Ausbildung zu finden, keinen Job zu finden. Ich möchte finanziell stabil und zufrieden mit meinem Beruf sein und nicht noch mehr Zeit verschwenden.
LG Alice
das hier wird wahrscheinlich einer dieser 0815-Threads, aber ich muss mir einfach mal meine Sorgen von der Seele schreiben...
Kurz zu meiner Person: Ich bin 20 Jahre alt, habe 2014 mein Abitur mit 1,6 bestanden und mache bis Ende August ein FSJ.
Nun rückt der 15.Juli, also der Bewerbungsschluss für eine Vielzahl von Studiengängen, immer näher und ich weiß nicht, wohin mit mir.
Ich wusste nie wirklich, was ich werden möchte - nicht einmal als Kind. Es gab immer viele Bereiche die mich interessiert haben, aber ich brannte nie für irgendeinen speziellen Beruf. Ich mag Sprachen sehr gerne (spreche Spanisch, Englisch, ein bisschen Mandarin und Französisch), liebe Philosophie, Kunst, Pädagogik, Geschichte, Politik, Psychologie, aber auch Mathe und Biologie. Von allem etwas eben. Ich lerne gerne, bin auf vieles neugierig und kann mir dennoch schlecht vorstellen in welche👎 Beruf(e) ich passe. Irgendwie in viele und keinen. Vielleicht bin ich auch einfach zu sprunghaft und kann mir dadurch nicht vorstellen ein und denselben Beruf bis zur Rente auszuführen? Vielleicht.
Eine Weile hatte ich mit dem Gedanken gespielt Lehramt an Gymnasien (Englisch & Politik) zu studieren, aber mit der Fächerkombination wird es sehr schwer einen Job zu finden. Ich brauche ein klein wenig Sicherheit, denke ich.
Es gibt da noch ein anderes Thema, das mit in die ganze Geschichte reinspielt: Ich bin psychisch krank. Meine (vorläufige) Diagnose ist Depression, soziale Phobie und Schlafstörungen. Es nicht immer einfach damit umzugehen. An manchen Tagen schaffe ich es kaum aus dem Bett. Momentan bin ich nicht in Therapie, sondern stehe auf diversen Wartelisten. Sollte ich für das Studium zum Wintersemester umziehen, muss ich mir wieder einen neuen Therapeuten suchen, wieder warten und hoffen, dass ich möglichst schnell einen Therapieplatz finde. Wahrscheinlich erschwert mein psychischer Zustand die ganze Situation erheblich, denn oft sehe ich gar keine Zukunft für mich und denke "solange lebst du sowieso nicht mehr, eigentlich ist alles egal" und das ist nicht der beste Ausgangspunkt.
Ich habe einfach keine Ahnung, was ich machen soll. Ich pimmle hier jetzt seit einem Jahr vor mich hin und es geht nicht weiter. Und ich habe wahnsinnige Angst mich irgendwo einzuschreiben, das Studium letztlich abzubrechen, keine Ausbildung zu finden, keinen Job zu finden. Ich möchte finanziell stabil und zufrieden mit meinem Beruf sein und nicht noch mehr Zeit verschwenden.
LG Alice