Garen
Mitglied
Hallo zusammen,
ich würde nicht hier schreiben, wenn ich nicht komplett verzweifelt wäre und frage mich ob mir hier überhaupt jemand weiterhelfen kann. Wer meine letzten Beiträge kennt weiß, dass ich ziemlich mutlos und mit wenig Selbstvertrauen in das Berufsleben gestartet bin und das ganze hat sich während der Ausbildung auch nicht gebessert. Die zaghaften Versuche etwas neues auszuprobieren wurden mit der Angst zu versagen im Keim erstickt. Ich weiß, dass ich meine Schwächen anerkennen muss, doch der Tag ist lang, wenn ich ständig gegen diese Windmühlen ankämpfen muss um mich auf der Arbeit (egal welcher Art) auszuhalten.
Ich habe schon sehr viele Tests zum Thema: Stärken und Schwächen Finden gemacht und beschäftige mich auch weiter damit, wie ich am besten mit meiner Angst umgehen kann, doch es ist schon ziemlich beschämend, dass ich an mir so wirklich kein Grundtalent erkennen kann. Ich weiß, dass ich dafür vielleicht auch zu wenig ausprobiert habe, doch meine Defizite sind so zahlreich, dass mir das ausprobieren alleine schon eine große Anstrengung abverlangt, so dass ich überhaupt nicht sehe wo ich eventuell meine Freude dran haben könnte. In allen Bereichen bröckelt es und es wird ja gesagt, wer zum Beispiel nicht handwerklich begabt ist, der kann gut Lernen und ist vielleicht auf andere Weise begabt. Doch da sehe ich bei mir weder auf der einen Seite noch auf der anderen Seite etwas, wo ich sagen könnte, dass es mir gelingt dem eine Stärke abzugewinnen, nicht wenn ich den Durchschnitt betrachte. Mit den Fragen, die in diesen Selbsttests gestellt werden komme ich auch nicht wirklich weiter und die Arbeitsagentur vermittelt einen ja dann wieder genau zu solchen Tests oder will, dass ich Praktika mache.
Die Eltern sehen das ganz ähnlich und wenn ich danach frage schütteln sie nur traurig den Kopf und ich bereue es, dass ich mich in der Kindheit in mein Zimmer verkrochen habe und die Zeit an mir vorbei streichen hab lassen. Doch wenn ich jetzt auf mein Leben blicke, mache ich im Endeffekt nichts anderes. Natürlich lese ich vielleicht mehr und bilde mich in allen Bereichen ein bisschen, aber habe da auch nicht die Geduld mich auf ein Thema zu spezialisieren, dass wird dann schnell langweilig. Ich hoffe ihr versteht mein Problem: Ich fühle mich wie ein Fähnchen im Wind, ich kann zwar alles werden, doch weiß ich nicht was für mich das richtige ist, da ich an mir keine Talente erkenne. Jetzt werdet ihr erwidern, dass es durchaus Berufe gibt, für die man keine Talente braucht, doch die andere Frage ist ob mich das glücklich macht? Es ist aber so, dass ich auch merke, dass ich mir dieses Privileg langsam nicht mehr leisten kann und meine Einstellung zur Arbeit im allgemeinen ändern muss und es nicht als Scheusal eines kapitalistischen Regimes sehen, dass sich selbst in den Abgrund stürzt.
LG
Garen
ich würde nicht hier schreiben, wenn ich nicht komplett verzweifelt wäre und frage mich ob mir hier überhaupt jemand weiterhelfen kann. Wer meine letzten Beiträge kennt weiß, dass ich ziemlich mutlos und mit wenig Selbstvertrauen in das Berufsleben gestartet bin und das ganze hat sich während der Ausbildung auch nicht gebessert. Die zaghaften Versuche etwas neues auszuprobieren wurden mit der Angst zu versagen im Keim erstickt. Ich weiß, dass ich meine Schwächen anerkennen muss, doch der Tag ist lang, wenn ich ständig gegen diese Windmühlen ankämpfen muss um mich auf der Arbeit (egal welcher Art) auszuhalten.
Ich habe schon sehr viele Tests zum Thema: Stärken und Schwächen Finden gemacht und beschäftige mich auch weiter damit, wie ich am besten mit meiner Angst umgehen kann, doch es ist schon ziemlich beschämend, dass ich an mir so wirklich kein Grundtalent erkennen kann. Ich weiß, dass ich dafür vielleicht auch zu wenig ausprobiert habe, doch meine Defizite sind so zahlreich, dass mir das ausprobieren alleine schon eine große Anstrengung abverlangt, so dass ich überhaupt nicht sehe wo ich eventuell meine Freude dran haben könnte. In allen Bereichen bröckelt es und es wird ja gesagt, wer zum Beispiel nicht handwerklich begabt ist, der kann gut Lernen und ist vielleicht auf andere Weise begabt. Doch da sehe ich bei mir weder auf der einen Seite noch auf der anderen Seite etwas, wo ich sagen könnte, dass es mir gelingt dem eine Stärke abzugewinnen, nicht wenn ich den Durchschnitt betrachte. Mit den Fragen, die in diesen Selbsttests gestellt werden komme ich auch nicht wirklich weiter und die Arbeitsagentur vermittelt einen ja dann wieder genau zu solchen Tests oder will, dass ich Praktika mache.
Die Eltern sehen das ganz ähnlich und wenn ich danach frage schütteln sie nur traurig den Kopf und ich bereue es, dass ich mich in der Kindheit in mein Zimmer verkrochen habe und die Zeit an mir vorbei streichen hab lassen. Doch wenn ich jetzt auf mein Leben blicke, mache ich im Endeffekt nichts anderes. Natürlich lese ich vielleicht mehr und bilde mich in allen Bereichen ein bisschen, aber habe da auch nicht die Geduld mich auf ein Thema zu spezialisieren, dass wird dann schnell langweilig. Ich hoffe ihr versteht mein Problem: Ich fühle mich wie ein Fähnchen im Wind, ich kann zwar alles werden, doch weiß ich nicht was für mich das richtige ist, da ich an mir keine Talente erkenne. Jetzt werdet ihr erwidern, dass es durchaus Berufe gibt, für die man keine Talente braucht, doch die andere Frage ist ob mich das glücklich macht? Es ist aber so, dass ich auch merke, dass ich mir dieses Privileg langsam nicht mehr leisten kann und meine Einstellung zur Arbeit im allgemeinen ändern muss und es nicht als Scheusal eines kapitalistischen Regimes sehen, dass sich selbst in den Abgrund stürzt.
LG
Garen