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Gast
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Hallo Leute,
hier mal ein weiterer Beitrag über einen orientierungslosen Studenten.
Irgendwie fühle ich mich an der Uni total deplatziert und wollte fragen, ob das normal ist.
Jeden Morgen bekomme ich geradezu Bauchkrämpfe bei dem Gedanken an die Uni. Ich sehe in keinem einzigen meiner Kurse irgendeine Berufsrelevanz. Ich studiere Sprachwissenschaft. Die meisten, die mit mir in den Kursen hocken, wollen Lehrer werden, für die macht das alles Sinn. Und ich denke mir nur, warum?
Alle diese Forscher, Fachbegriffe, Literatur, ich komme mir vor wie in einem Elfenbeinturm aus lebensfernen Diskussionen, die völlig irrelevant sind.
Ich würde schon gerne studieren, aber nicht so hochtheoretisches Zeug anzuhören, während ich mich frage wie ich mal mein Bafög zurückzahlen soll. Ich meine, ich bin sehr wohl an Sprachen und Politik und Kultur und Literatur interessiert, aber sowas kann man sich besser und sehr viel produktiver selbst beibringen. Jeder macht irgendwie etwas "Handfestes", ist für etwas zuständig, und ich...ich dachte, es wäre genau mein Ding, aber das ist nicht der Fall. Wenn das, was ich lernen muss, von niemandem gebraucht wird, wenn ich nicht gebraucht werde, wozu dann das Ganze? Sind diese Zweifel normal? Oder bin ich einfach nicht zum studieren gemacht?
Eigentlich studiere ich nur um des Studierens Willen und um einen Abschluss zu haben. Einen Master hatte ich nie im Sinn. Ich wollte ein Volontariat machen und dann Redakteurin werden, aber dazu braucht man eben irgendein Studium...Aber es ist eben schwerer als gedacht, das tatsächlich jahrelang durchzuziehen, meine besten Jahre. Ich sehe total viele Praktikums- und Jobangebote wo ich mir denke hey, genau das will ich machen...aber davor muss ich halt noch dieses Studium überleben, und das packe ich nicht.
Und an dem Berufszweig Journalistin zweifle ich auch mittlerweile, wie an der ganzen Medienbranche.
Die Studienzeit sollte doch die beste des Lebens sein, aber so fühle ich mich einfach nicht. Ich fühle mich einsam, isoliert, demotiviert und irgendwie verschwendet...
Aber etwas anderes kommt einfach auch nicht in Frage, ich mag Wirtschaft nicht und alles andere noch weniger...einzig ein Designstudium vielleicht, da ich Kunst über alles liebe, aber dazu müsste ich auch wieder fast ein Jahr warten...
Und abgesehen davon, wäre es mein zweiter Studienabbruch (habe Medienwirtschaft studiert, bin aber mit Wirtschaft und Technik nicht klargekommen)...Sind meine Gefühle und Zweifel normal und schaffe ich es, durchzuhalten, oder ging es niemandem so?
Ich versuche mich neben dem Studium so gut es eben geht abzulenken, durch Nachhilfe, eine Werktstudententätigkeit und meine Porträts, die ich verkaufe. Würde sich irgendeine Möglichkeit auftun, einen passablen Job zu bekommen, das heißt einen Job, bei dem ich meine Interessen und Fähigkeiten zumindest teilweise einsetzen kann, ich wäre sofort weg aus der Uni.
Hinzu kommt, dass ich hin- und hergerissen bin zwischen zwei Leben: Einerseits einfach nur in meiner Heimatstadt bleiben, einen Job haben und ein normales Leben führen. Dann wiederum...möchte ich ein Auslandssemester machen, verreisen, die Welt entdecken...aber trotzdem weiß ich nicht, wohin mein Weg mich führen soll. Ich bin so verloren.
hier mal ein weiterer Beitrag über einen orientierungslosen Studenten.
Irgendwie fühle ich mich an der Uni total deplatziert und wollte fragen, ob das normal ist.
Jeden Morgen bekomme ich geradezu Bauchkrämpfe bei dem Gedanken an die Uni. Ich sehe in keinem einzigen meiner Kurse irgendeine Berufsrelevanz. Ich studiere Sprachwissenschaft. Die meisten, die mit mir in den Kursen hocken, wollen Lehrer werden, für die macht das alles Sinn. Und ich denke mir nur, warum?
Alle diese Forscher, Fachbegriffe, Literatur, ich komme mir vor wie in einem Elfenbeinturm aus lebensfernen Diskussionen, die völlig irrelevant sind.
Ich würde schon gerne studieren, aber nicht so hochtheoretisches Zeug anzuhören, während ich mich frage wie ich mal mein Bafög zurückzahlen soll. Ich meine, ich bin sehr wohl an Sprachen und Politik und Kultur und Literatur interessiert, aber sowas kann man sich besser und sehr viel produktiver selbst beibringen. Jeder macht irgendwie etwas "Handfestes", ist für etwas zuständig, und ich...ich dachte, es wäre genau mein Ding, aber das ist nicht der Fall. Wenn das, was ich lernen muss, von niemandem gebraucht wird, wenn ich nicht gebraucht werde, wozu dann das Ganze? Sind diese Zweifel normal? Oder bin ich einfach nicht zum studieren gemacht?
Eigentlich studiere ich nur um des Studierens Willen und um einen Abschluss zu haben. Einen Master hatte ich nie im Sinn. Ich wollte ein Volontariat machen und dann Redakteurin werden, aber dazu braucht man eben irgendein Studium...Aber es ist eben schwerer als gedacht, das tatsächlich jahrelang durchzuziehen, meine besten Jahre. Ich sehe total viele Praktikums- und Jobangebote wo ich mir denke hey, genau das will ich machen...aber davor muss ich halt noch dieses Studium überleben, und das packe ich nicht.
Und an dem Berufszweig Journalistin zweifle ich auch mittlerweile, wie an der ganzen Medienbranche.
Die Studienzeit sollte doch die beste des Lebens sein, aber so fühle ich mich einfach nicht. Ich fühle mich einsam, isoliert, demotiviert und irgendwie verschwendet...
Aber etwas anderes kommt einfach auch nicht in Frage, ich mag Wirtschaft nicht und alles andere noch weniger...einzig ein Designstudium vielleicht, da ich Kunst über alles liebe, aber dazu müsste ich auch wieder fast ein Jahr warten...
Und abgesehen davon, wäre es mein zweiter Studienabbruch (habe Medienwirtschaft studiert, bin aber mit Wirtschaft und Technik nicht klargekommen)...Sind meine Gefühle und Zweifel normal und schaffe ich es, durchzuhalten, oder ging es niemandem so?
Ich versuche mich neben dem Studium so gut es eben geht abzulenken, durch Nachhilfe, eine Werktstudententätigkeit und meine Porträts, die ich verkaufe. Würde sich irgendeine Möglichkeit auftun, einen passablen Job zu bekommen, das heißt einen Job, bei dem ich meine Interessen und Fähigkeiten zumindest teilweise einsetzen kann, ich wäre sofort weg aus der Uni.
Hinzu kommt, dass ich hin- und hergerissen bin zwischen zwei Leben: Einerseits einfach nur in meiner Heimatstadt bleiben, einen Job haben und ein normales Leben führen. Dann wiederum...möchte ich ein Auslandssemester machen, verreisen, die Welt entdecken...aber trotzdem weiß ich nicht, wohin mein Weg mich führen soll. Ich bin so verloren.