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Keine Lebensfreude, kein Lebensziel, keine Motivation.

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NutzlosesEtwas

Gast
Hallo Leute,

ich entschuldige mich jetzt schon mal für den unstrukturierten Text, der jetzt folgt, denn ich habe so viele Probleme, dass ich selbst nicht mehr weiß, was eigentlich mein Problem ist. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das hier jetzt schreibe, denn ich glaube nicht, dass mir irgendjemand helfen kann. Ich habe aber im echten Leben niemanden, dem ich von meinen Problemen erzählen kann/will. Ich habe zwar Eltern, die mich (vielleicht) lieben, aber ich habe keine Lust denen wieder die Ohren vollzuheulen und am Ende bringt es dann doch wieder nichts. Ich will sie ja auch nicht nerven, sie haben wie jeder Mensch ihre eigenen Probleme. "Freunde" habe ich zwar ein paar, aber es ist mir zu peinlich, denen meine Probleme zu erzählen. Wahrscheinlich juckt es sie auch gar nicht wirklich.

Also erstmal zu mir:
Ich bin männlich, 20 Jahre alt und Schüler an einer Fachoberschule. Ich bin sehr verschlossen, schüchtern. Habe keine Ziele im Leben, keine Lebensfreude, keinen Grund frühs aus dem Bett zu steigen. Ich glaube auch nicht an Gott oder an irgendetwas. Frage mich oft, was überhaupt der Sinn des Lebens ist und warum ich es nicht hinbekomme, mich endlich mal umzubringen. Eine Freundin werd ich niemals im Leben haben, denn na ja, ich habs ja schon geschrieben, ich bin sehr schüchtern. Außerdem bin ich auch noch klein (unter 1,70m) und hässlich noch oben drauf.

Fast jeden Tag denke ich an Selbstmord, aber irgendwas hindert mich daran und das regt mich unfassbar auf. Was soll das, wieso kann ichs nicht einfach durchziehen, mich wird doch sowieso nichts schönes im Leben erwarten.

Die Schule hab ich verkackt, ich hab gerade so die 10 Klasse am Gymnasium geschafft (9. Klasse wiederholt) und die 10. mit sehr schlechten Noten bestanden. Habe also nur mittlere Reife und auch sonst nichts, weshalb ein Arbeitgeber mich einstellen würde. Keine sozialen Kompetenzen, ich kann gar nicht mehr mit Menschen umgehen. Neue Freunde finden: Unvorstellbar.

Ich bin einfach genetischer Abfall. Wie soll da bitte ein Psychologe oder ein Psychiater helfen??? Die geben mir doch nur irgendwelche Medikamente, die mich gegen den Schmerz abstumpfen, aber vorankommen werd ich damit doch nicht.

Joa... ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Danke für's Lesen. Das Leben ist scheiße.
 
Also erstmal zu mir:
Ich bin männlich, 20 Jahre alt und Schüler an einer Fachoberschule. Ich bin sehr verschlossen, schüchtern. Habe keine Ziele im Leben, keine Lebensfreude, keinen Grund frühs aus dem Bett zu steigen. Ich glaube auch nicht an Gott oder an irgendetwas. Frage mich oft, was überhaupt der Sinn des Lebens ist und warum ich es nicht hinbekomme, mich endlich mal umzubringen. Eine Freundin werd ich niemals im Leben haben, denn na ja, ich habs ja schon geschrieben, ich bin sehr schüchtern. Außerdem bin ich auch noch klein (unter 1,70m) und hässlich noch oben drauf.

Fast jeden Tag denke ich an Selbstmord, aber irgendwas hindert mich daran und das regt mich unfassbar auf. Was soll das, wieso kann ichs nicht einfach durchziehen, mich wird doch sowieso nichts schönes im Leben erwarten.

Die Schule hab ich verkackt, ich hab gerade so die 10 Klasse am Gymnasium geschafft (9. Klasse wiederholt) und die 10. mit sehr schlechten Noten bestanden. Habe also nur mittlere Reife und auch sonst nichts, weshalb ein Arbeitgeber mich einstellen würde. Keine sozialen Kompetenzen, ich kann gar nicht mehr mit Menschen umgehen. Neue Freunde finden: Unvorstellbar.

Ich bin einfach genetischer Abfall. Wie soll da bitte ein Psychologe oder ein Psychiater helfen??? Die geben mir doch nur irgendwelche Medikamente, die mich gegen den Schmerz abstumpfen, aber vorankommen werd ich damit doch nicht.

Joa... ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Danke für's Lesen. Das Leben ist scheiße.

hallo junger Mann,

weil Du in der Schule bisher nicht positiv erfolgreich warst, ist es verständlich, dass Du jetzt alles schlecht findest und besonders Dich selbst. Nur eben: Selbstmitleid wird Dir nicht helfen, sich selbst verdammen ebenfalls nicht.

Ich denke, dass jeder Mensch mal mehr mal weniger auch in wichtigen Punkten seines Lebens versagt hat oder versagt. Das geht z.B. großen Boxern so, wenn sie ohne gutes Training zu einem Boxkampf gehen und diesen verlieren.

Wichtig erscheint mir, dass Du aus Deinen Fehlern lernst. Wenn z.B. Nachlässigkeit und Faulheit der Grund für Dein Versagen war, dann solltest Du mit Fleiß lernen, Dich um das Erreichen wichtiger Ziele zu bemühen.

So ziemlich alles ist lernbar. Also auch soziale Kompetenzen. Wichtig beim Lernen ist nicht alleine das, was andere schlaue Köpfe geschrieben haben, sondern vor allem das, was Du liest. Liest Du überhaupt Bücher, die sich mit Sinn des Lebens, mit dem Setzen von Zielen, mit Charakterbildung, Selbstdisziplin... beschäftigen?

Je weniger Du Dich aktiv mit diesen Themen beschäftigst, je weniger lernst Du. Und umgekehrt. Das Leben ist sicher schwer, vor allem dann, wenn man versagt hat. Aber es wird nicht leichter, wenn Du Dich in Selbstmitleid badest.

Meine Empfehlung: Lerne.... und sei selbstdiszipliniert. Schlage die Zeit nicht tot, sondern beschaffe Dir gute Literatur, die Dich weiterbringt.

Übrigens gibt es an Deinem Wohnort sicher eine Stadtbücherei. Dort kannst Du für kleines Geld Mitglied werden und Dir dann kostenfrei Bücher ausleihen und Dich dafür dort beraten lassen.

Hilf Dir selbst und erwarte nicht, dass Dir ein Psychiater Bücher z.B. zum Thema Charakterbildung vorbeibringt.
Hilf Dir selbst, dann brauchst Du auch weniger Hilfe von anderen erwarten.

Übrigens: Es gibt etliche Menschen, die in sozial schwierigen Situationen groß wurden. Sie haben es geschafft, mit viel Fleiß, sich da herauszuarbeiten. Auch dazu gibt es Bücher.... Sei einfach fleißig, selbstdiszipliniert und gib nicht auf, wenn nicht alles sofort so geling, wie Du es Dir wünschst. Lerne aus den Fehlern anderer, dann brauchst Du sie nicht zu wiederholen. Aber auch lerne auch aus Deinen Fehlern. Suche die Schuld nicht bei anderen... wenn Du selbst weißt, was Du hättest besser machen können. Und dann mach es besser.

Auch weiterführende Schulen, auf denen Du Dein Schulwissen ergänzen und verbessern kannst, gibt es genügend. Du solltest Dich beraten lassen und Dich schlau fragen und solange fragen, bis Du weißt, was Du wissen möchtest.

So geht guter Erfolg! So funktioniert auch das Leben!

Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es.

LG; Nordrheiner
 
Hallo,

der Sinn des Lebens - sei beruhigt, es gibt keinen. Leben entstand zufällig, weil zufällig chemische Stoffe miteinander in Berührung kamen, welche infolge der Naturgesetze unter den richtigen Bedingungen (unweigerlich) in einer den Naturgesetzen folgenden Weise miteinander reagieren. Auch diese Bedingungen entstanden den Naturgesetzen folgend. Das ist Leben. Wir alle sind in diese Welt geboren und gefordert das Beste daraus zu machen.

Deine Nützlichkeit oder Deinen Nutzen kannst erstmal nur Du selbst ergründen. Es gibt keinen normal entwickelten Menschen, der gar nichts kann. Auch Du hast Vorlieben, Interessen, Gebiete, in denen Du besser bist als in anderen. Welche das sind?: schreib' sie Dir auf. Hier weiß das niemand.

Und dann suche Deinen Weg in das Leben, den Beruf anhand Deiner Stärken. Da gibt es bestimmt auch einen Betrieb, in dem Du eine Ausbildung beginnen kannst. Du kannst ja zu Beginn erstmal ein Praktikum vereinbaren um zu schauen, ob der Beruf Dir zusagt, ob Du ihn bewältigen kannst. Vlt. sind mehrere Anläufe nötig. Aufgeben ist keine Option - schon gar nicht mit 20!

In Herzensdingen geschehen manchmal gar wunderliche Dinge. Auch ich bin trotz Schüchternheit vergeben, das passiert eben - und manchen nicht nur ein Mal. Du mußt gar nicht verzweifelt nach der Liebe suchen, sie kommt von allein zu Dir.

Alles Gute
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Leute für eure Antworten.

Ich weiß, vieles ist richtig, was ihr schreibt, aber es ist nunmal so, dass ich absolut keine Kraft habe, auch nur irgendwas davon umzusetzen. Ich habe schon öfter probiert, mein Leben mal "auf die Reihe" zu kriegen, aber ich gebe so schnell auf, weil ich einfach keine Hoffnung sehe. In meinem Kopf sind nur diese dunklen Gedanken, dass ich es einfach nicht schaffen kann. Egal, was ich probiere, ich gebe wieder auf.

Alles fällt so schwer...Ich muss einfach weg, raus aus diesem Alltag. Aber es geht nicht...
Glaubt ihr, ich sollte mich einweisen lassen?
 
Ob's gleich 'ne Einweisung sein muß... therapeuthische Hilfe könnte aber angezeigt sein. - oder einfach jmd., der Dich fordert.

Viele Grüße
 
Hallo Leute,

ich entschuldige mich jetzt schon mal für den unstrukturierten Text, der jetzt folgt, denn ich habe so viele Probleme, dass ich selbst nicht mehr weiß, was eigentlich mein Problem ist. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das hier jetzt schreibe, denn ich glaube nicht, dass mir irgendjemand helfen kann. Ich habe aber im echten Leben niemanden, dem ich von meinen Problemen erzählen kann/will. Ich habe zwar Eltern, die mich (vielleicht) lieben, aber ich habe keine Lust denen wieder die Ohren vollzuheulen und am Ende bringt es dann doch wieder nichts. Ich will sie ja auch nicht nerven, sie haben wie jeder Mensch ihre eigenen Probleme. "Freunde" habe ich zwar ein paar, aber es ist mir zu peinlich, denen meine Probleme zu erzählen. Wahrscheinlich juckt es sie auch gar nicht wirklich.

Also erstmal zu mir:
Ich bin männlich, 20 Jahre alt und Schüler an einer Fachoberschule. Ich bin sehr verschlossen, schüchtern. Habe keine Ziele im Leben, keine Lebensfreude, keinen Grund frühs aus dem Bett zu steigen. Ich glaube auch nicht an Gott oder an irgendetwas. Frage mich oft, was überhaupt der Sinn des Lebens ist und warum ich es nicht hinbekomme, mich endlich mal umzubringen. Eine Freundin werd ich niemals im Leben haben, denn na ja, ich habs ja schon geschrieben, ich bin sehr schüchtern. Außerdem bin ich auch noch klein (unter 1,70m) und hässlich noch oben drauf.

Fast jeden Tag denke ich an Selbstmord, aber irgendwas hindert mich daran und das regt mich unfassbar auf. Was soll das, wieso kann ichs nicht einfach durchziehen, mich wird doch sowieso nichts schönes im Leben erwarten.

Die Schule hab ich verkackt, ich hab gerade so die 10 Klasse am Gymnasium geschafft (9. Klasse wiederholt) und die 10. mit sehr schlechten Noten bestanden. Habe also nur mittlere Reife und auch sonst nichts, weshalb ein Arbeitgeber mich einstellen würde. Keine sozialen Kompetenzen, ich kann gar nicht mehr mit Menschen umgehen. Neue Freunde finden: Unvorstellbar.

Ich bin einfach genetischer Abfall. Wie soll da bitte ein Psychologe oder ein Psychiater helfen??? Die geben mir doch nur irgendwelche Medikamente, die mich gegen den Schmerz abstumpfen, aber vorankommen werd ich damit doch nicht.

Joa... ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Danke für's Lesen. Das Leben ist scheiße.

Weißt Du wenn Du von vorneherein negativ eingestellt bist mit allem, kannst Du nur Negativität anziehen. Ob Du es glaubst oder nicht, ich habe noch weniger als Du. Und ich kämpfe dennoch, auch wenn ich nicht weiß wofür eigentlich. Das wollte ich Dir nur mitteilen.
 
Mein Beitrag ist nicht allzu positiv, aber offen und ehrlich. Ich habe das definitiv nicht geschrieben, um dich zu entmutigen! Mir geht es allerdings ähnlich, ich kann dich sehr gut verstehen, auch wenn ich in einer komplett anderen Lebenssituation stecke, und ich denke, das letzte, was ich persönlich lesen wollen würde, wären Dinge wie "reiß dich mal zusammen" oder "jammere nicht so herum".

Also wie geschrieben, ich kann dich total verstehen. Ich bin gezwungenermaßen den Weg des sich Durchquälens gegangen und es ist nicht besser geworden. Wenn man kein Selbstbewusstsein hat, hilft auch berufliches Weiterkommen nicht, so ist das zumindest bei mir. Im Grunde habe ich noch dieselben Probleme wie vor 10 Jahren, die wollen auch nicht verschwinden. (Da beißt sich dann auch die Katze in den Schwanz: Ich denke, dass ich das nicht wert bin, anderen einen Platz wegnehme und Dergleichen.)

Sich jeden Tag aufzuraffen, aus dem Bett zu quälen, sich mit den Problemen des Alltags herumzuschlagen. Ich sehe keinen Sinn darin, sich zu allem aufraffen zu müssen – wozu? Aber ich fände es unfair, meine Eltern vor vollendete Tatsachen zu stellen, ihnen nicht mal mehr die Möglichkeit zu geben, sich verabschieden zu können. Selbst wenn man nicht mehr ist, dreht sich für alle anderen die Welt weiter und diese müssen dann mit dem Verlust den Rest ihres Lebens zurechtkommen. Vielleicht ist das bei dir ein ähnlicher Grund? Oder gibt es einen Funken Hoffnung, dass es doch besser werden kann?

Da du das selber eingebracht hast und dir professionelle Hilfe suchen möchtest, würde ich das an deiner Stelle machen. Die können dir am ehesten sagen, was man tun kann. An deiner konkreten Lebenssituation kann dann vielleicht nicht direkt etwas geändert werden, aber ganz bestimmt an deiner Sicht auf die Dinge, womit sich dann auch der Rest entwickelt.

Alles Gute dir! Und lass mich wissen, wenn du zu Lebensfreude, Lebensziel und Motivation gefunden hast und die nicht mehr nackig über die Wiese flitzen!


PS: Du atmest Kohlendioxid aus, das freut jede Pflanze, die brauchen das zum Leben!
 

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