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keine Freunde - nochmal

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 129806
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G

Gelöscht 129806

Gast
In dem SF-Film "Die Körperfresser kommen" aus den 70er Jahren wird der von Donald Sutherland dargestellte Beamte gefragt, ob seine Freunde ihn wiedererkennen würden, wenn seine Persönlichkeit ausgewechselt worden sei.
Seine Antwort lautete: "Ich habe keine Freunde." Das fand ich großartig kaltschnäuzig, weil er es auch in einem gewissen arroganten Ton formulierte.
Mir stellte sich dann die grundsätzliche Frage, ob man wirklich Freunde braucht. Oder ob man ohne Freunde irgendwie unvollkommen ist.
Ich sehe in diesem Forum, dass viele über Probleme mit ihren Freunden schreiben, oder darüber, dass sie keine Freunde haben. Da ich keine Freunde habe, habe ich auch keine Probleme mit ihnen. Keine Freunde zu haben, ist für mich auch kein Problem.
Was ich allerdings habe, sind zahlreiche soziale Kontakte: meine Kernfamilie, meine Arbeitskollegen (auf die ich gerne verzichten könnte), Mitarbeiter in meinem Unternehmen (die ich mir nach persönlicher Sympathie aussuche) und Kumpels (m/f), mit denen ich mich zur Ausübung meins Hobbies treffe.
Da bleibt für Freunde überhaupt kein Platz! Ich will auch keine Freunde, denn Freundschaften muss man pflegen. Zum Pflegen habe ich allerdings bereits einen Garten. Selbst ein Haustier wäre mir zu viel.
falls mich jemand nach meinen Freunden fragt, sage ich: "Ich habe keine Freunde." Und zwar im selben kaltschnäuzigen Ton wie Donald Sutherland 😀.
 
Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nur einen sehr guten Freund plus meinen Partner.

Alle anderen sogenannten Freunde jammern mich entweder voll, sind unzuverlässig oder melden sich nur, wenn sie was wollen.

Wirklich Mehrwert bringen mir diese Menschen leider nicht.
 
Deine Antwort mit "Wenn ich ehrlich bin " zu beginnen, finde ich interessant. Es deutet darauf hin, dass dir das Geständnis etwas unangenehm ist oder du in anderem Zusammenhang eine unehrliche Antwort gegeben hättest.
Warum kann man nicht selbstbewusst sagen "Ich habe keine Freunde", und zwar in einem Ton, der kein Nachhaken zulässt?
Ist es peinlich, keine Freunde zu haben? Sind Leute ohne Freunde solche, mit denen keiner etwas zu tun haben will?
 
Ich finde deinen Schreibstil sehr inspirierend, auch wenn ich wohl ganz anders lebe als du.

Du schreibst, Freundschaften muss man pflegen. Das empfinde ich so nicht. Das trifft eher auf "Freundschaften" zu, die mit den Anführungszeichen. Bei wirklichen Freunden ergibt sich die Pflege von ganz alleine, man teilt einfach gerne sein Leben miteinander.

Ich habe je eine Freundin und einen Freund. Zu ihr habe ich täglich engen Kontakt, ist mir nie zuviel, zu ihm habe ich, auch wegen großem räumlichen Abstand, eher selten Kontakt, aber wir können uns, wenn wir uns dann mal für ein Wochenende treffen, von morgens früh bis abends spät unterhalten, lagen schon bis morgen um fünf im Bett nebeneinander und habe gesprochen und gelacht.

Dafür hab ich keine Familie. Eine Frau, ja, aber keine Familie, zu der wir Kontakt hätten. Einfach, weil die Lebensentwürfe, die wir leben, nicht zueinander passen.
 
Ich verstehe deine Frage nicht. Ob du Freunde brauchst oder nicht, hängt ganz allein von deinem Sozialbedürfnis ab. Du sehnst dich nach Nähe und Verbindung? Dann brauchst du ("echte") Freunde. Du willst viel unternehmen und dich nicht langweilen? Dann brauchst du Kumpels. Du bist dir selbst genug und willst deine Ruhe haben? Dann brauchst du auch keine Sozialkontakte.
Oder geht es dir darum wie es auf andere wirkt keine tieferen Verbindungen zu haben?
 
In dem SF-Film "Die Körperfresser kommen" aus den 70er Jahren wird der von Donald Sutherland dargestellte Beamte gefragt, ob seine Freunde ihn wiedererkennen würden, wenn seine Persönlichkeit ausgewechselt worden sei.
Seine Antwort lautete: "Ich habe keine Freunde." Das fand ich großartig kaltschnäuzig, weil er es auch in einem gewissen arroganten Ton formulierte.
Mir stellte sich dann die grundsätzliche Frage, ob man wirklich Freunde braucht. Oder ob man ohne Freunde irgendwie unvollkommen ist.
Ich sehe in diesem Forum, dass viele über Probleme mit ihren Freunden schreiben, oder darüber, dass sie keine Freunde haben. Da ich keine Freunde habe, habe ich auch keine Probleme mit ihnen. Keine Freunde zu haben, ist für mich auch kein Problem.
Was ich allerdings habe, sind zahlreiche soziale Kontakte: meine Kernfamilie, meine Arbeitskollegen (auf die ich gerne verzichten könnte), Mitarbeiter in meinem Unternehmen (die ich mir nach persönlicher Sympathie aussuche) und Kumpels (m/f), mit denen ich mich zur Ausübung meins Hobbies treffe.
Da bleibt für Freunde überhaupt kein Platz! Ich will auch keine Freunde, denn Freundschaften muss man pflegen. Zum Pflegen habe ich allerdings bereits einen Garten. Selbst ein Haustier wäre mir zu viel.
falls mich jemand nach meinen Freunden fragt, sage ich: "Ich habe keine Freunde." Und zwar im selben kaltschnäuzigen Ton wie Donald Sutherland 😀.

Was ist dein Hilfegesuch?
 
hmm...also.
Wenn da ein Filmheld grosskotzig sagt "ich habe keine Freunde", heisst ich brauch keine, bin selber stark genug, schaff alles im Alleingang. haha *laut lach* Klar so sind die Super-Helden-Filme ja aufgebaut
(ich kenne jetzt den genannten Film nicht, mein nur so allgemein)
Das sind halt Filme, mit supertollen, beliebten Schauspielern, die man bewundert.
Aufs reale Leben lässt sich das wohl kaum übertragen.
Jeder braucht irgendjemand, einen vertrauten menschen, und wenns nur einer ist.
Klar, es gibt so Einsiedler, Aussteiger, aber die sind dann aus ganz besonderem "Holz" und haben (sorry) eine Macke oder genetische Fehlschaltung. Der Mensch ist nicht zum allein sein gemacht.
 

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