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Kein Sex nach 30 Jahren Ehe

Wie würdest du damit umgehen, zb an Berührungen vorbeileben, wäre das machbar?

Wie ich beobachten kann, so geht es vielen Paaren.

Irgendwann fing man damit an, es wurde zur Gewohnheit, kaum wer kanns erklären, es kam so. Man hat sich das "stehlen lassen"- so sehe ich das. Von unseren üblichen Feinden- Trägheit, Unmut, Sturheit, Dummheit usw. - die kapern unser Glück, wenn man nicht aufpasst.

Wenns bei uns zu netten Handlungen kommt, zu einem Ausflug zb, oder zum Lustaustausch, dann kommt uns das manchmal vor wie hähä...die Liebe war stärker, sie hat wieder gesiegt.
Manchmal verliert man die Orientierung- was wollten wir? Zufrieden sein, gesund bleiben, ein Liebespaar bleiben, rundherum Ordnung haben usw- dazu gehört sicher eine Art Konzept.
Ich kann nur berichten, wie ich empfinden würde, wenn meine Frau plötzlich wieder ankommen würde mit Küschen und Berührungen.
Ich würde ihr sagen: "Ich kann das so nicht mehr. Entweder du hast dann auch Lust auf Sex oder wir lassen's halt bleiben. Keine Lust mehr auf solche Spielchen." Der Punkt ist: Meine Frau kennt meine Einstellung dazu. Und da sie keinen Sex mehr möchte, lässt sie es dann auch gleich bleiben.
Vielleicht ist das bei @Wilma64 und ihrem Mann auch so.
 
Und da sie keinen Sex mehr möchte, lässt sie es dann auch gleich bleiben.
Das stimmt so nicht- sie wäre wieder wie früher, wäre sie wieder mit wem anderen zusammen.
Mit dir kams so und ihr habt es so.
Bei dir wäre das ja auch anders, neue Liebe, neues Leben.

Immer wieder sehe ich die ganzen Trennungsdramen und dann kann man beobachten, wie glücklich es wird, wenn anschließend wer Neuer auftaucht. Zurück will keiner, aber wie haben die um Hilfe geschrien, als es aus war. Weil ich das weiß, nehme ich Trennungen hin, falls diese anstehen, oder würde diese in die Wege leiten, wenn es so kommen würde. Ich bin doch nicht hier, um in Murks zu leben.
 
Das stimmt so nicht- sie wäre wieder wie früher, wäre sie wieder mit wem anderen zusammen.
Mit dir kams so und ihr habt es so.
Bei dir wäre das ja auch anders, neue Liebe, neues Leben.

Immer wieder sehe ich die ganzen Trennungsdramen und dann kann man beobachten, wie glücklich es wird, wenn anschließend wer Neuer auftaucht. Zurück will keiner, aber wie haben die um Hilfe geschrien, als es aus war. Weil ich das weiß, nehme ich Trennungen hin, falls diese anstehen, oder würde diese in die Wege leiten, wenn es so kommen würde. Ich bin doch nicht hier, um in Murks zu leben.
Ok. Aber weder @Wilma64 und ihr Mann noch meine Frau und ich möchten uns trennen. Da schließt sich wieder der Kreis und die immer wiederkehrende Diskussion startet von Neuem.
 
Es wird bei der Hochzeit ausgemacht: wir bleiben zusammen, bis der Tod uns scheidet.
Der Tod der Liebe ist damit gemeint, ganz sicher.

Während meiner Ehe wurde viel versucht, letztendlich half alles nichts, beide litten wir sehr. Keiner von uns zwei war mehr wirklich froh. Da war es auch so- man hatte irgendwann die Grenze überschritten, ich fand meinen Ex bäh, zu oft hat er mich enttäuscht und ich ihn. Er war mir gegenüber auch bäh eingestellt.
Manchmal wartet man schon lange, bis man zugibt, dass man alles verbockt hat.

Lassen wir von dieser Ehe los, machen wir uns frei, kündigen wir diesem Leben auf, leben wir ohne diesen Murks weiter, der ist so blöd, keiner hat mehr was davon. Scheidung und gut wars. Ende des Krieges, Friede kehrte ein für alle Beede... das war vernünftig und die beste Hilfe für mich, für ihn ebenso.

Geholfen hätte auch eine Versöhnung- dazu waren wir aber nicht in der Lage.
 
Ok. Aber weder @Wilma64 und ihr Mann noch meine Frau und ich möchten uns trennen.
Das ist eh okay- warum nicht? Nur, Ehe ist das keine mehr, das ist dann eine WG, eine Interessensgemeinschaft, eine andere Form.
So gehts vielen, die ich kenne.
Bei Wilma ist die Aussage da: ich vermisse die Nähe, ich vermisse die Wärme, die Liebe.
Was brauchts, dass sich das wieder einstellt?

Vielleicht eine Eheberatung? Vielleicht eine Krise, wo man nachher neue Prioritäten setzt? Das ist mit Mühe verbunden und daher oft sehr schwer.

Man hat Bedürfnisse, diese will man aber seinem Partner bestimmt nicht mehr erfüllen, weil man den nicht mehr appetitlich findet. Es gibt Beweise, dass sich das ändern lässt- zb TROTZ Unmut, TROTZ dieses Sträubens und trotz dieses anfänglichen Widerwillens wieder zusammen liegen, ohne Wenn und Aber das Streicheln wieder versuchen, so lange, bis es wieder auftaucht, bis es wieder klappt und funktioniert. Erobern wir uns wieder zurück, was uns abhanden kam, ziehen wir los und suchen wir es, bis wir es gefunden haben. Ich mach das bei allem so, was mir wichtig ist.
Ich kenne das bereits zur Genüge, dieses Hürden überwinden, das ist bei mir beim Sport so, beim Mitmachen, beim Dabeisein, bei vielen Dingen, die mir lieb wären- der Bock ist da oft im Wege. Es könnte Bequemlichkeit sein, oder eine Schutzhaltung, irgendwas ist jedenfalls immer wieder im Wege.
Mit Machete ausgerüstet muss man sich diesen wieder frei machen können. Das lohnt sich.
 
Ich weiß, dass er masturbiert und finde das auch normal.
Ich werde ihn fragen, ob er noch Gefühle für mich hat. Nach soviel Jahren. Er nimmt selbst auch Medikamente, da er Diabetiker ist und auch an Bluthochdruck erkrankt ist. Wir schlafen auch getrennt, eine bewusste Entscheidung von uns.
Ich hätte nie gedacht , dass (kein) Sex im Alter einmal ein Thema wird.
@Wilma64 Hast du ihn inzwischen gefragt, ob er noch Gefühle für dich hat?
Wenn er keine mehr für dich hat, was würde dich dran hindern, ihn zu fragen, ob ihr dann nicht die Ehe öffnen wollt? So könntet ihr im Alltag weiter freundschaftlich zusammen bleiben, gemeinsam wie jetzt auch eure Probleme meistern, müßtet keine zweite Wohnung suchen und könntet weiter für eure Verwandtschaft da sein. Nur der Sex würde halt ausgelagert werden.
Trennen/Scheiden könntet ihr euch dann ja immer noch, wenn ihr seht, das geht so nicht.
 

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