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Kein Geld trotz arbeit

DieEiche

Neues Mitglied
Hallo, ich will nicht wehleidig herum tun aber bin gerade am Ende meiner Kraft.

Ich arbeite vollzeit und verdiene 1800 netto. Da ich seit 3 Jahren Privatinsolvenz habe pfändet man mir ca 500 euro weg. Miete, Strom und alles bleiben mir 400 euro übrig, wovon 110 euro an die Monatskarte gehen. Nebenjob hab ich auch. Davon bleiben mir 150 Euro.

Mitte des Monats sitze ich ohne Geld, also ohne Essen da.

das geht seit 3 Jahren so. Ich merke wie ich seelisch zugrunde gehe: Kein Fortgehen wie Kino, Kein Urlaub . einfach nix. Immer dieses Rechnen „ Wieviel zum Essen Kaufen? Was Kaufen. Woher Essen holen“... Und dieses ekelhafte Hungergefühl in der Arbeit und überall.

Bin ich auf dem Rechtem Weg? Oder soll ich aufgeben.
 
Wenn ich richtig rechne, bleiben zum reinen Leben 550 Euro. Das müßte aber locker für Lebensmittel reichen.
Soviel brauche ich mit Hund und zwei Katzen nicht.
 
Hallo, ich will nicht wehleidig herum tun aber bin gerade am Ende meiner Kraft.

Ich arbeite vollzeit und verdiene 1800 netto. Da ich seit 3 Jahren Privatinsolvenz habe pfändet man mir ca 500 euro weg. Miete, Strom und alles bleiben mir 400 euro übrig, wovon 110 euro an die Monatskarte gehen. Nebenjob hab ich auch. Davon bleiben mir 150 Euro.

Mitte des Monats sitze ich ohne Geld, also ohne Essen da.

das geht seit 3 Jahren so. Ich merke wie ich seelisch zugrunde gehe: Kein Fortgehen wie Kino, Kein Urlaub . einfach nix. Immer dieses Rechnen „ Wieviel zum Essen Kaufen? Was Kaufen. Woher Essen holen“... Und dieses ekelhafte Hungergefühl in der Arbeit und überall.

Bin ich auf dem Rechtem Weg? Oder soll ich aufgeben.

Hallo Eiche,
irgendwie geht bei mir Deine Rechnung nicht auf.

Wenn Du 1800 netto hast, von denen ca. 500 gepfändet werden, dann sind das 1300 Euro. 900 Euro allein für Miete und Strom, das ist recht hoch, kannst Du an diesen Ausgaben etwas minimieren?
400 Euro bleiben Dir. Jetzt plus 150 Euro vom Nebenjob? Wären dann 550 Euro minus Monatskarte von 110 Euro, dann wären das 440 Euro. Wenn Du alleine bist, dann ist das für einen Monat mehr als ausreichend.
Führst Du Aufzeichnungen über Deine Ausgaben, was ist denn der größte "Geldfresser", wo könnte man ansetzen, um etwas einzusparen?

Aufgeben wäre für mich gar keine Option, zumal Du letztlich trotz Pfändung und Nebenjob mehr hast als manche Berufstätige.
 
So ganz verstehen kann ich es nicht wieso du zu wenig Geld hast. Du hast ja immer noch 1450 Euro. Für dich alleine sollte das massig reichen.

Miete, Strom und alles bleiben mir 400 euro übrig

Also zahlst du folglich 1050 Euro für Miete und Strom? Muss es denn so eine teure Wohnung sein?

Mir scheint als kannst du einfach nicht mit Geld umgehen. Ich würde mal zur AWO oder so gehen. Die bieten da Beratungen an.
 
Ich verstehe die Rechnung auch nicht, erstens steigt Dein Nettobehalt innerhalb der Insolvenz, zweitens , wenn Du 440 Euro zum Essen hast , hast du mehr als jeder Hartz4 Empfänger.

Sieh zu , das Du Dich von 200 Euro ernährst, was kein Problem ist und dann ahst Du noch 240 Tacken die Du sinnlos verballern solltest.
 
Sei zunächst bitte einmal dankbar dafür, dass es diese Privatinsolvenz überhaupt gibt. Denn sonst hättest du wohl dein Leben lang Schulden - wäre das besser?? 🙄

Noch 3 Jahre und es ist überstanden.

Was deine generelle Situation angeht: Schreib ein Haushaltsbuch. Das, was auch bei einer Privatinsolvenz übrig bleibt, ist IMMER der Sozialhilfesatz und der reicht, wenn man gut haushaltet, durchaus zum Leben.
Und das sage ich nicht ohne Erfahrung mit dieser Art Einkommen.

Und hungern - das muss in D niemand, dafür gibt es die Tafeln in nahezu jeder Stadt.
 
So wird es mir auch gehen. Allerdings hätte ich am Anfang nur 1300 Euro netto raus.
Deshalb hab ich überlegt ins Ausland zu gehen.

Ich würde mir eine Liste machen. Was brauche ich und was brauche ich nicht unbedingt und eventuell eine Schuldnerberberatung aufsuchen.
 
Hallo, ich will nicht wehleidig herum tun aber bin gerade am Ende meiner Kraft.

Ich arbeite vollzeit und verdiene 1800 netto. Da ich seit 3 Jahren Privatinsolvenz habe pfändet man mir ca 500 euro weg. Miete, Strom und alles bleiben mir 400 euro übrig, wovon 110 euro an die Monatskarte gehen. Nebenjob hab ich auch. Davon bleiben mir 150 Euro.

Mitte des Monats sitze ich ohne Geld, also ohne Essen da.

das geht seit 3 Jahren so. Ich merke wie ich seelisch zugrunde gehe: Kein Fortgehen wie Kino, Kein Urlaub . einfach nix. Immer dieses Rechnen „ Wieviel zum Essen Kaufen? Was Kaufen. Woher Essen holen“... Und dieses ekelhafte Hungergefühl in der Arbeit und überall.

Bin ich auf dem Rechtem Weg? Oder soll ich aufgeben.

Du hast also 400€ pro Monat übrig und kommst damit nicht klar?

Du hast scheinbar keine Kinder und keinen Freund.
... na egal.


Während des Studiums musste ich eine Zeit lang von sehr wenig leben und konnte auch nicht dort hin gehen wo man Geld ausgeben müsste.
Ich hatte am Tag 1€ den ich ausgeben konnte um mir Frühstück, Mittag und Abendbrot zu leisten. Also quasi 30€ im Monat.
Du hast mehr als das 10-fache und solltest dich sehr gut ernähren können.
Ich habe mir Stullen gemacht, weil Brötchen zu teuer waren.
Zum Mittag gab es Haferflocken mit Milch oder Fruchtsaft mit Zucker und Wasser.
Ich habe selten gekocht, weil man muss ja bedenken dass man dafür eine nicht unerheblichen Menge Energie verbraucht.

Bei Festlichkeiten ist es auch so dass Frauen eher von jemandem ein Getränk spendiert bekommen wenn sie ohne da sitzen.
Du (als Frau) könntest also auch ohne einen Cent irgend wo hin gehen.
Eine Flasche Wasser hat man eigentlich selbst immer dabei.


Was wäre denn wenn du einen Freund suchst bei dem du leben könntest. Erhöht sich dann deine Abgabemenge von 500€ auf 1000€ oder bleibt sie gleich?
 
Entschuldige bitte, aber ich glaube du hast einfach den Überblick verloren. Ich war auch in der Insolvenz und mir wurde Gehalt gepfändet.
Ich habe mir ganz genau in einer Excel Datei meine Einnahmen/Ausgaben notiert. Auch die Ausgaben KFZ, GEZ usw was nicht monatl. abgeht. Diesen Betrag habe ich auf die Seite gelegt, damit es da ist, wenn es so weit ist.
Dann habe ich mir das Geld was ich zur Verfügung habe geholt und durch die Tage des Monats geteilt, mal 7 (1 woche) und fertig. Das waren mal 48€, mal 50€ die Woche. Damit muss man eben auskommen und vor allem beim einkaufen schauen das man nicht das teuerste kauft. Ich habe übrigens auch ne 800€ Wohnung und 2 katzen, die nicht gerade günstig sind.
Kino usw war bei mir auch nicht drin. Aber die Zeit geht vorbei und ich bin froh das ich es gemacht habe.
 

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