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Kein Geld für ein Studium - Geh lieber arbeiten!

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BurningShadow

Gast
Hallo ihr Lieben,
ich mache momentan eine Ausbildung für mich steht aber fest, dass ich danach studieren gehen möchte und ich habe auch schon sehr genaue Pläne was das angeht. Das klingt alles ganz gut, leider gibt es da wieder dieses ganz große aber... ich wohne noch zuhause und zahle da auch monatlich Miete. Ich wäre eigentlich schon vor meiner Ausbildung studieren gegangen doch da war kein Geld dafür da... jetzt steht wieder das Thema Studium im Raum und ich höre immer und immer wieder das gleiche "wir sind keine reichen Menschen, wir können uns das nicht leisten" "geh lieber arbeiten und geld verdienen" "wie willst du das schaffen ganz ohne geld?" "du wirst das sowieso nicht schaffen, du hast keine ahnung was das für dich bedeutet" "du stellst dir das so leicht vor, studieren ist was für menschen mit geld!" usw. immer die gleichen Sprüche, mein Studium scheitert scheinbar daran, dass unsere Familie relativ arm ist. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll, ist Bildung wirklich Geldsache? Ich fände es so schade, wenn mein Traum daran scheitert, dass wir nicht genügend Geld haben.
liebe Grüße,
BurningShadow
 
Geld ist nicht immer eine Sache von guter Bildung.. Heut zu Tage können selbst die größten Idioten Millionäre werden.
Wie wäre es mit einem Stipendium ? Oder wie ich den USA kannst du ein Kredit aufnehmen, der natürlich nicht all zu hoch sein sollte, damit du den auch zurück zahlen kannst.. 🙂

Ich wünsche dir Glück 🙂
Charlieschnuff 🙂
 
Wenn deine Familie relativ arm ist, wie du sagst, dann hast du doch sicher einen BaföG-Anspruch oder nicht? Außerdem kannst du einen 400 €-Job annehmen und zusätzlich einen Bildungskredit aufnehmen.

Ich persönlich finde, ja dass diese typischen Sätze Kommentare à la "Jemand aus einer bildungsfernen Schicht hat keine Chance zu studieren" total Blödsinn sind. Es kommt immer drauf an, was man selbst daraus macht! Es gibt so viel Unterstützung und wenn man wirklich möchte, dann gibt es Mittel und Wege. Auch wenn man es sicher nicht immer so leicht hat wie manch anderer, der wohlhabende Eltern im Rücken hat. Aber am Ende kann man auch stolz auf sich sein, wenn man es trotz fehlender Unterstützung geschafft hat!

Ich kann dir nur raten das durchzuziehen, wenn es wirklich dein Wunsch ist. Hör nicht darauf, was andere dir sagen, sondern mach das, was DICH glücklich macht. Den Großteil deines Lebens wirst du mit der Arbeit verbringen, also richte dich bitte nach DIR!

Meine Eltern haben auch kein Geld um mich zu unterstützen und ich bin bereits mit 17 vollkommen ohne Startkapital ausgezogen. Heute bin ich 25 und studiere...mein Weg ist vielleicht ein wenig holpriger gewesen, aber wie man sieht gibt es Möglichkeiten. Da ich derzeit noch keinen BaföG-Anspruch habe, muss ich mir mein Studium komplett alleine finanzieren. Auch aus diesem Grund habe ich mich für eine Fernuniversität entschieden und mache nun nebenbei eine Werkstudententätigkeit mit 20 Stunden in der Woche. Viele Unternehmen bieten aber auch an, dass man z.B. zu Vorlesungszeiten weniger Stunden macht und dafür in den Semesterferien die Stunden aufholt.

Also...das waren jetzt nur Beispiele...wie du siehst gibt es Möglichkeiten. Zieh durch, was du willst! 🙂 Ich wünsch dir viel Erfolg dabei!
 
Hallo BurningShadow,

schau mal unter ArbeiterKind.de

Auf der Website findest Du viele nützliche Informationen. Vor allem sind die Tipps zum Thema "Finanzierung" hilfreich!

Viel Erfolg & beste Grüße
Maria
 
Ich komme praktisch aus einer niedrigen Schicht und erwerbe dieses Jahr meinen 1. akademischen Grad. 🙂

BAföG, Arbeiten, Kredit... geht alles. 🙂

Und ich wohne auch seit 2 J. nicht mehr familiär... 🙂
 
Auch wenn man kann keine reiche Eltern hat kann man studieren gehen. Du musst halt nur die entsprechenden Gelder beantragen.
 
Meine Güte, nun hört mal auf heute.
Am Ende fange ich noch an mich selbst zu lieben oder mich gar geil zu finden... 😀 😀 😀

Spaß beiseite.
Mir gings aber auch jahrelang sehr schlecht... 😉 Das sollte man nicht vergessen.

Leute, die aus ner niedrigen sozialen Schicht kommen, haben es z.T. schon schwieriger. Aber es ist nicht unmöglich...
Man muss haltr wissen, wo man gut Geld scheffeln kann. 🙂
 
Mit wohlhabendem Hintergrund ist vieles im Studium natürlich einfacher. Wenn Papa & Mama kräftig Sponsoring betreiben, dann kann man als Student auch mal gar nichts tun außer eben Student sein. Oder dann ist vielleicht auch mal die 2-Zimmer-Wohnung möglich und nicht das vergammelte WG-Zimmer im Hinterhof.

Aber ansonsten sind wir ja hier in Deutschland und hier erhält jeder eine Chance. Sei es durch Bafög, Bildungskredit, Stipendien, oder eben durch ganz normale Arbeit neben dem Studium. Da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Entweder als Hiwi für ca. 20-80 Std. im Monat mit einem recht guten Stundenlohn, als 400 €-Jobber, oder als Vollzeit-Arbeiter während der Semesterferien. Vorzugsweise Drecksarbeiten am Fließband, in der Chemiefabrik oder ähnliches. Das ist zwar teils unangenehme Arbeit, wird aber hervorragend bezahlt.
Viele Unternehmen suchen ja auch hier und da Aushilfen, Teilzeitkräfte, etc. Manche bezahlen das auch so gut, dass dieser Job ausreicht, um sich sein Leben zu finanzieren.
 
Mit wohlhabendem Hintergrund ist vieles im Studium natürlich einfacher. Wenn Papa & Mama kräftig Sponsoring betreiben, dann kann man als Student auch mal gar nichts tun außer eben Student sein. Oder dann ist vielleicht auch mal die 2-Zimmer-Wohnung möglich und nicht das vergammelte WG-Zimmer im Hinterhof.

Aber ansonsten sind wir ja hier in Deutschland und hier erhält jeder eine Chance. Sei es durch Bafög, Bildungskredit, Stipendien, oder eben durch ganz normale Arbeit neben dem Studium. Da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Entweder als Hiwi für ca. 20-80 Std. im Monat mit einem recht guten Stundenlohn, als 400 €-Jobber, oder als Vollzeit-Arbeiter während der Semesterferien. Vorzugsweise Drecksarbeiten am Fließband, in der Chemiefabrik oder ähnliches. Das ist zwar teils unangenehme Arbeit, wird aber hervorragend bezahlt.
Viele Unternehmen suchen ja auch hier und da Aushilfen, Teilzeitkräfte, etc. Manche bezahlen das auch so gut, dass dieser Job ausreicht, um sich sein Leben zu finanzieren.
jupp, ich lebe ja auch im Wohnheim...
 

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