Da das Thema ja nun leider geschlossen, in meinen Augen aber durchaus interessant ist, dachte ich mir, ich eröffne einfach mal ein allgemeines, was sich mit dieser Thematik auseinander setzt. Falls dies nicht gewollt ist, einfach schließen.
Freundliche Diskussion ohne jedes Anfeinden wäre schön.
Ich mache mal den Anfang mit dem, was ich im nicht so allgemeinen Thread gerne geantwortet hätte, was aber nicht mehr möglich ist.
So gut wie keine Verschwörungstheorie ist einleuchtend, nichtmal auf den ersten Blick. Und die, die es sind, kann man (oftmals) nicht sicher ausschließen, sprich es gibt keine eindeutigen Beweise dagegen (beispiel : 9/11)
es braucht gar keine argumente "gegen" irgendwas, weil ich keine wissenschaftliche theorie aufgestellt habe. dennoch irrst du dich, es gibt gegen das, was ich sagen wollte, _KEIN EINZIGES_ valides argument (warum werde ich gleich noch erläutern)
zu keinem zeitpunkt habe ich auch nur ansatzweise behauptet, dass es der katze nicht besser gehen kann. hast du mein beispiel GELESEN bzw VERSTANDEN?
mir ging es ausschließlich um eine sache, und diese habe ich mit (natürlich willkürlich gewählten) zahlen unter gewissen annahmen, die nichtmal realistisch waren, explizit verdeutlicht :
dass es mitnichten (!!!) klar ist, dass es der katze (der nicht mehr aufzufindenden TE) besser gehen wird, wenn sie sie bitteschön abgibt. dies haben aber einige user (johnny, wildkatz, flocke) so dargestellt. motto "geb die katze bitte weg, damit sie eine chance auf ein schönes leben hat"
es ist sehr gut möglich, dass es der katze deutlich schlechter geht als jetzt. NUR DARUM ging es mir, sonst nichts.
wäre die situation glasklar, und in 100 von 100 (oder sagen wir 99) fällen würde es der katze nach abgabe BESSER gehen, wäre ich der LETZTE, der irgendwie versuchen würde, dagegen zu argumentieren. dies ist aber völlig unklar. dafür müsste man die katze fragen, wie glücklich sie aktuell ist, oder sie untersuchen, um selbiges herauszufinden. aktuell wissen wir nur eines : sie lebt vielleicht nicht in einem optimalhaushalt (kein artgenosse, kein ARTGERECHTER freigang, den eh fast keiner zu bieten hat) - dennoch scheint sie, laut beschreibung der nicht mehr auffindbaren TE, glücklich zu sein. und dies gilt für alle anderen katzen, die ähnlich leben, genauso.
wie du daraus gelesen hast, dass ich ausschließe, dass es der katze hypothetisch besser gehen könnte, ist mir ein rätsel. es ist eben nur alles andere als wahrscheinlich. JEDER, der die katzensituation auf dem "markt" kennt (unzählige streuner, unzählige in den tierheimen), der würde mitnichten auf die idee kommen zu behaupten, dass es einer katze wie der damals vorliegenden, GARANTIERT (oder wahrscheinlich) besser gehen würde, wenn man sie bitteschön abgeben würde.
GENAU das habe ich mit meinem beitrag doch mehr als eindeutig erläutert. dass es eben mitnichten eindeutig ist, und rein mathematisch (MEHRFACH ebenfalls betont) klarzustellen ist, dass eine abgabe mitnichten wahrscheinlich besser ist als ein behalten der katze. nur darum ging es. bitte nicht irgendwas reininterpretieren was niemals vorhanden war in dem beitrag.
und genau das habe ich deutlich gemacht. mit frei gewählten zahlen, damit es verständlich ist. wie man das missverstehen und so interpretieren kann, als würde da irgendwas wissenschaftliches hinterstehen oder die schlussfolgerung, dass es IMO der katze nur schlechter gehen könnte (was ich nirgendwo auch nur ansatzweise schrieb) erschliesst sich mir mitnichten. da muss man schon mit absicht so an den beitrag rangehen, um das rauszulesen, wo ich sogar das gegenteil betonte, gerne nochmal das zitat
generell ist die situation, wie du nun mehrfach betont hast, und wo ich dir auch mehrfach eindeutig zugestimmt habe, gar nicht eindeutig oder klar. um aber zu verdeutlichen, dass selbst in einer FIKTIVEN welt, wo klar ist, dass katze freigang > kein freigang und artgenosse > kein artgenosse (auch das betonte ich eingangs!) wählen würde, es immer noch etliche optionen gibt, wo eine abgegebene katze am ende DEUTLICH Schlechter dran ist als eine, die weder freigang noch artgenossen hat.
ich habe von der gegenseite (johnny wildkatz und co) bislang nichts gelesen, was meine rein mathematische idee widerlegen würde, bin aber gerne bereit dazu, mir alles anzuhören. wer sich aber ein bischen mit pareto auskennt weiss, dass es gar keine möglichkeit dazu gibt, meinen post zu widerlegen (in dem es ausschließlich darum ging klarzumachen, dass es etliche szenarien gibt, wo es der katze schlechter gehen wird bei abgabe, und ebenfalls einige, wo es ihr besser gehen wird) aber wie gesagt : jeder versuch, das was ich schrieb zu widerlegen, ist willkommen. bislang gab es genau keinen einzigen dazu, ausser nen versuch ad hominem von johnny. da kann ich nur müde gähnen. auch das was santino schrieb, wenn auch nicht ad hominem, geht am thema vorbei, denn mir ging es niemals um die wissenschaftliche datenlage, sonst hätte ich nicht explizit mein beispiel eingeleitet mit einer annahme, die der wissenschaftlichen datenlage sogar teils widerspricht (bzw so eben nicht eindeutig in dieser zu finden ist)
- obwohl dies wie gesagt mitnichten eindeutig ist, siehe santinos wundervoll zusammengefasste datenlage. egal wie man es dreht und wendet, rumschwurbelt oder gar keine argumente bringt, es ist völlig unklar, ob es der katze BESSER ginge, wenn sie abgegeben würde, im gegenteil ist klar, dass es MEHRERE szenarien gibt, bei der es dieser katze (und jeder anderen in einer ähnlichen situation) schlechter gehen wird (tierheim, einschläferung weil nicht vermittelbar, liebloser neuer haushalt, tierquäler als neue herrchen und und und und und, und das sind jetzt nur die extremen beispiele, es gibt etliche harmlose varianten die auch schlechter wären - und da wissen wir noch nichtmal, ob die vorhandene katze nicht sogar "null bock" auf artgenossen/freigang hat, was es durchaus auch gibt)
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santino meinte:Nur weil etwas einleuchtend tönt, ist es das aber noch lange nicht (siehe Verschwörungstheorien, bspw. aktuell zu Corona - die tönen für die Leute, die daran glauben, nämlich auch einleuchtend und logisch).
So gut wie keine Verschwörungstheorie ist einleuchtend, nichtmal auf den ersten Blick. Und die, die es sind, kann man (oftmals) nicht sicher ausschließen, sprich es gibt keine eindeutigen Beweise dagegen (beispiel : 9/11)
santino meinte:Es gibt, wie beschrieben, gute Argumente gegen die Aussage, diese Art der "Argumentation" von Alopecia sei "genial" und "einleuchtend". Siehe oben.
es braucht gar keine argumente "gegen" irgendwas, weil ich keine wissenschaftliche theorie aufgestellt habe. dennoch irrst du dich, es gibt gegen das, was ich sagen wollte, _KEIN EINZIGES_ valides argument (warum werde ich gleich noch erläutern)
santino meinte:Und selbstverständlich könnte es der Katze nach Abgabe besser gehen - irgendwelche Fantasiezahlen, auf Basis derer dann eine hypothetische Argumentation mit Fantasierelationen aufgebaut wird, sagen halt nun mal leider überhaupt nix aus über die tatsächlichen Verhältnisse.
zu keinem zeitpunkt habe ich auch nur ansatzweise behauptet, dass es der katze nicht besser gehen kann. hast du mein beispiel GELESEN bzw VERSTANDEN?
mir ging es ausschließlich um eine sache, und diese habe ich mit (natürlich willkürlich gewählten) zahlen unter gewissen annahmen, die nichtmal realistisch waren, explizit verdeutlicht :
dass es mitnichten (!!!) klar ist, dass es der katze (der nicht mehr aufzufindenden TE) besser gehen wird, wenn sie sie bitteschön abgibt. dies haben aber einige user (johnny, wildkatz, flocke) so dargestellt. motto "geb die katze bitte weg, damit sie eine chance auf ein schönes leben hat"
es ist sehr gut möglich, dass es der katze deutlich schlechter geht als jetzt. NUR DARUM ging es mir, sonst nichts.
wäre die situation glasklar, und in 100 von 100 (oder sagen wir 99) fällen würde es der katze nach abgabe BESSER gehen, wäre ich der LETZTE, der irgendwie versuchen würde, dagegen zu argumentieren. dies ist aber völlig unklar. dafür müsste man die katze fragen, wie glücklich sie aktuell ist, oder sie untersuchen, um selbiges herauszufinden. aktuell wissen wir nur eines : sie lebt vielleicht nicht in einem optimalhaushalt (kein artgenosse, kein ARTGERECHTER freigang, den eh fast keiner zu bieten hat) - dennoch scheint sie, laut beschreibung der nicht mehr auffindbaren TE, glücklich zu sein. und dies gilt für alle anderen katzen, die ähnlich leben, genauso.
wie du daraus gelesen hast, dass ich ausschließe, dass es der katze hypothetisch besser gehen könnte, ist mir ein rätsel. es ist eben nur alles andere als wahrscheinlich. JEDER, der die katzensituation auf dem "markt" kennt (unzählige streuner, unzählige in den tierheimen), der würde mitnichten auf die idee kommen zu behaupten, dass es einer katze wie der damals vorliegenden, GARANTIERT (oder wahrscheinlich) besser gehen würde, wenn man sie bitteschön abgeben würde.
santino meinte:Die Datenlage zeigt weder eindeutig pro, noch eindeutig contra Einzelhaltung auf.
GENAU das habe ich mit meinem beitrag doch mehr als eindeutig erläutert. dass es eben mitnichten eindeutig ist, und rein mathematisch (MEHRFACH ebenfalls betont) klarzustellen ist, dass eine abgabe mitnichten wahrscheinlich besser ist als ein behalten der katze. nur darum ging es. bitte nicht irgendwas reininterpretieren was niemals vorhanden war in dem beitrag.
santino meinte:Ja, eben, man weiss es nicht. Und dies entspricht so der Studienlage: sie ist nicht eindeutig. ^^
und genau das habe ich deutlich gemacht. mit frei gewählten zahlen, damit es verständlich ist. wie man das missverstehen und so interpretieren kann, als würde da irgendwas wissenschaftliches hinterstehen oder die schlussfolgerung, dass es IMO der katze nur schlechter gehen könnte (was ich nirgendwo auch nur ansatzweise schrieb) erschliesst sich mir mitnichten. da muss man schon mit absicht so an den beitrag rangehen, um das rauszulesen, wo ich sogar das gegenteil betonte, gerne nochmal das zitat
alopecia meinte:alles in allem ist eine katze in einem suboptimalen, aber liebevollen, sich kümmernden haushalt GARANTIERT glücklicher als eine, die im tierheim landet, auf der straße, oder eben bei einem haushalt, wo nochmal deutlich weniger passt.
generell ist die situation, wie du nun mehrfach betont hast, und wo ich dir auch mehrfach eindeutig zugestimmt habe, gar nicht eindeutig oder klar. um aber zu verdeutlichen, dass selbst in einer FIKTIVEN welt, wo klar ist, dass katze freigang > kein freigang und artgenosse > kein artgenosse (auch das betonte ich eingangs!) wählen würde, es immer noch etliche optionen gibt, wo eine abgegebene katze am ende DEUTLICH Schlechter dran ist als eine, die weder freigang noch artgenossen hat.
ich habe von der gegenseite (johnny wildkatz und co) bislang nichts gelesen, was meine rein mathematische idee widerlegen würde, bin aber gerne bereit dazu, mir alles anzuhören. wer sich aber ein bischen mit pareto auskennt weiss, dass es gar keine möglichkeit dazu gibt, meinen post zu widerlegen (in dem es ausschließlich darum ging klarzumachen, dass es etliche szenarien gibt, wo es der katze schlechter gehen wird bei abgabe, und ebenfalls einige, wo es ihr besser gehen wird) aber wie gesagt : jeder versuch, das was ich schrieb zu widerlegen, ist willkommen. bislang gab es genau keinen einzigen dazu, ausser nen versuch ad hominem von johnny. da kann ich nur müde gähnen. auch das was santino schrieb, wenn auch nicht ad hominem, geht am thema vorbei, denn mir ging es niemals um die wissenschaftliche datenlage, sonst hätte ich nicht explizit mein beispiel eingeleitet mit einer annahme, die der wissenschaftlichen datenlage sogar teils widerspricht (bzw so eben nicht eindeutig in dieser zu finden ist)
alopecia meinte:aber ich mache mir jetzt mal den spass und [... ] tue so, als wäre EINDEUTIG, dass
a) freigang generell > kein freigang
b) artgenosse generell > kein artgenosse
- obwohl dies wie gesagt mitnichten eindeutig ist, siehe santinos wundervoll zusammengefasste datenlage. egal wie man es dreht und wendet, rumschwurbelt oder gar keine argumente bringt, es ist völlig unklar, ob es der katze BESSER ginge, wenn sie abgegeben würde, im gegenteil ist klar, dass es MEHRERE szenarien gibt, bei der es dieser katze (und jeder anderen in einer ähnlichen situation) schlechter gehen wird (tierheim, einschläferung weil nicht vermittelbar, liebloser neuer haushalt, tierquäler als neue herrchen und und und und und, und das sind jetzt nur die extremen beispiele, es gibt etliche harmlose varianten die auch schlechter wären - und da wissen wir noch nichtmal, ob die vorhandene katze nicht sogar "null bock" auf artgenossen/freigang hat, was es durchaus auch gibt)
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