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Gast
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Hi!
Ich kann mir nicht mehr vorstellen, mit einem Mann etwas zu haben. Es ist ncht so, dass ich an das Thema nicht mehr denke. In meinen Gedanken ist es schon, aber ich kann mir das Ganze in der Ausführung nicht mehr vorstellen.
Irgendwann wollte ich eben nen Partner haben und bekam keinen. Ich hab mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Die Jahre verstrichen und ich hatte auch genug zu tun, so dass ich irgendwann eben einfach nur verbal mich mal zu dem Wunsch geäußert hab, mit nem Mann zusammen zu sein. Ich hab geschwärmt für Männer, aber es wurde eben nichts. Durch meine Probleme konnte ich das verstehen, weil ich so abweisend war. Dann hab ich ungefähr im 4. Jahr meines Sngledaseins festgestellt, dass sich der Wunsch nach Nähe in Schmerz umwandelt und ich irgendwie gerade dabei bin total fertig zu sein, weil eben nichts Körperliches mit einem Mann läuft. Ich hab halt gedacht, wenn das so weitergeht, dann wird irgendwann die Grenze überschritten und ich fühl nichts mehr.
Dann er gab sich etwas mit einem Mann und ich hab doppelt und dreifach kontrolliert, ob an mir alles stimmt...dass ich eben nahezu perfekt ausseh. Dass ich nie nen Pullover oder ne Hose trage, die am Vortag nicht noch einmal in der Wäsche waren, dass ich wirklich sämtliche Körperbehaarung auf ein Minimum reduziert hab, nichts nen Fleck aufweist. Nun könnte man sagen, dass man das doch eh jeden Tag macht, aber ich war zusätzlich noch voller Angst. Was, wenn ich was vergessen hab.
Die kleine Sache mit ihm, die keine Beziehung war, war zum einen gut und zum anderen schlecht. Ich wollte schon das Körperliche, aber irgendwie war es wie beim Militär. Er kommandierte und bestimmte so gut wie jeden Bewegungsablauf. Ich war eigentlich nur der Gegenstand. Er dachte nicht nur an sich, aber es hatte eben etwas Mechanisches.
Ich fühle mich, was Sexualität betrifft total entwertet, nicht mehr als Frau, absolut nur in meinem Alltag. Ich hab Angst, mich vor einem Mann nackt zu zeigen, weil er etwas sagen könnte, weil ich nicht die Schlankste bin. Ich bin jetzt ncht fett oder so, aber ich muss an all die Frauen mit ihren dünnen Körpern denken, die es an der Uni eigentlich so viel gibt. Ich hab immer das Gefühl, die etwas Breiteren sind in der Minderzahl.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Mann auf mich steht. Wenn er so Anstalten macht, fühle ich mich total unwohl und hab das Gefühl, über eine unsichtbare dritte Person wird geredet. Das kann ja gar nicht ich sein.
Ich kann schon all die Anspielungen mitmachen, solange es nicht zu nah an mich rangeht eben und ich hab jetzt auch keine Abnegung schlechthin gegen Sex, aber ich kann es nicht auf mich beziehen.
Ich hab enfach zu große Angst vor Verurteilung, vor Nähe, vor dem Gefühl glücklich zu sein. Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen glücklich zu sein. Die Angst ist da, das Gefühl wäre zu groß, um es verarbeiten zu können, es überwältigt mich einfach und macht mich fertig. Und dann die Angst, dass ich vielleicht nur ein paar Tage glücklich sein kann. Dass ich nicht mal nen Monat mit nem Mann hab (mein magisches Datum, mit dem ich immer rechne..über nen Monat oder ein paar Wochen hinaus geht irgendwie nicht in meiner Vorstellung)...
und dann seh ich auch Familien und frag mich, wie das geht. Die leben so lange zusammen. Ja klar, weiß ich auch, dass ne Familie auseinandergehen kann. Aber irgendwie kann ich mir das so nicht für mich vorstellen, dass das funktioniert...er müsste mich jahrelang ertragen...
Bitte ncht lachen, aber das snd alle meine Gedanken
Ich kann mir nicht mehr vorstellen, mit einem Mann etwas zu haben. Es ist ncht so, dass ich an das Thema nicht mehr denke. In meinen Gedanken ist es schon, aber ich kann mir das Ganze in der Ausführung nicht mehr vorstellen.
Irgendwann wollte ich eben nen Partner haben und bekam keinen. Ich hab mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Die Jahre verstrichen und ich hatte auch genug zu tun, so dass ich irgendwann eben einfach nur verbal mich mal zu dem Wunsch geäußert hab, mit nem Mann zusammen zu sein. Ich hab geschwärmt für Männer, aber es wurde eben nichts. Durch meine Probleme konnte ich das verstehen, weil ich so abweisend war. Dann hab ich ungefähr im 4. Jahr meines Sngledaseins festgestellt, dass sich der Wunsch nach Nähe in Schmerz umwandelt und ich irgendwie gerade dabei bin total fertig zu sein, weil eben nichts Körperliches mit einem Mann läuft. Ich hab halt gedacht, wenn das so weitergeht, dann wird irgendwann die Grenze überschritten und ich fühl nichts mehr.
Dann er gab sich etwas mit einem Mann und ich hab doppelt und dreifach kontrolliert, ob an mir alles stimmt...dass ich eben nahezu perfekt ausseh. Dass ich nie nen Pullover oder ne Hose trage, die am Vortag nicht noch einmal in der Wäsche waren, dass ich wirklich sämtliche Körperbehaarung auf ein Minimum reduziert hab, nichts nen Fleck aufweist. Nun könnte man sagen, dass man das doch eh jeden Tag macht, aber ich war zusätzlich noch voller Angst. Was, wenn ich was vergessen hab.
Die kleine Sache mit ihm, die keine Beziehung war, war zum einen gut und zum anderen schlecht. Ich wollte schon das Körperliche, aber irgendwie war es wie beim Militär. Er kommandierte und bestimmte so gut wie jeden Bewegungsablauf. Ich war eigentlich nur der Gegenstand. Er dachte nicht nur an sich, aber es hatte eben etwas Mechanisches.
Ich fühle mich, was Sexualität betrifft total entwertet, nicht mehr als Frau, absolut nur in meinem Alltag. Ich hab Angst, mich vor einem Mann nackt zu zeigen, weil er etwas sagen könnte, weil ich nicht die Schlankste bin. Ich bin jetzt ncht fett oder so, aber ich muss an all die Frauen mit ihren dünnen Körpern denken, die es an der Uni eigentlich so viel gibt. Ich hab immer das Gefühl, die etwas Breiteren sind in der Minderzahl.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Mann auf mich steht. Wenn er so Anstalten macht, fühle ich mich total unwohl und hab das Gefühl, über eine unsichtbare dritte Person wird geredet. Das kann ja gar nicht ich sein.
Ich kann schon all die Anspielungen mitmachen, solange es nicht zu nah an mich rangeht eben und ich hab jetzt auch keine Abnegung schlechthin gegen Sex, aber ich kann es nicht auf mich beziehen.
Ich hab enfach zu große Angst vor Verurteilung, vor Nähe, vor dem Gefühl glücklich zu sein. Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen glücklich zu sein. Die Angst ist da, das Gefühl wäre zu groß, um es verarbeiten zu können, es überwältigt mich einfach und macht mich fertig. Und dann die Angst, dass ich vielleicht nur ein paar Tage glücklich sein kann. Dass ich nicht mal nen Monat mit nem Mann hab (mein magisches Datum, mit dem ich immer rechne..über nen Monat oder ein paar Wochen hinaus geht irgendwie nicht in meiner Vorstellung)...
und dann seh ich auch Familien und frag mich, wie das geht. Die leben so lange zusammen. Ja klar, weiß ich auch, dass ne Familie auseinandergehen kann. Aber irgendwie kann ich mir das so nicht für mich vorstellen, dass das funktioniert...er müsste mich jahrelang ertragen...
Bitte ncht lachen, aber das snd alle meine Gedanken