Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kann mir nicht mehr vorstellen, Sex zu haben

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
G

Gast

Gast
Hi!

Ich kann mir nicht mehr vorstellen, mit einem Mann etwas zu haben. Es ist ncht so, dass ich an das Thema nicht mehr denke. In meinen Gedanken ist es schon, aber ich kann mir das Ganze in der Ausführung nicht mehr vorstellen.

Irgendwann wollte ich eben nen Partner haben und bekam keinen. Ich hab mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Die Jahre verstrichen und ich hatte auch genug zu tun, so dass ich irgendwann eben einfach nur verbal mich mal zu dem Wunsch geäußert hab, mit nem Mann zusammen zu sein. Ich hab geschwärmt für Männer, aber es wurde eben nichts. Durch meine Probleme konnte ich das verstehen, weil ich so abweisend war. Dann hab ich ungefähr im 4. Jahr meines Sngledaseins festgestellt, dass sich der Wunsch nach Nähe in Schmerz umwandelt und ich irgendwie gerade dabei bin total fertig zu sein, weil eben nichts Körperliches mit einem Mann läuft. Ich hab halt gedacht, wenn das so weitergeht, dann wird irgendwann die Grenze überschritten und ich fühl nichts mehr.

Dann er gab sich etwas mit einem Mann und ich hab doppelt und dreifach kontrolliert, ob an mir alles stimmt...dass ich eben nahezu perfekt ausseh. Dass ich nie nen Pullover oder ne Hose trage, die am Vortag nicht noch einmal in der Wäsche waren, dass ich wirklich sämtliche Körperbehaarung auf ein Minimum reduziert hab, nichts nen Fleck aufweist. Nun könnte man sagen, dass man das doch eh jeden Tag macht, aber ich war zusätzlich noch voller Angst. Was, wenn ich was vergessen hab.

Die kleine Sache mit ihm, die keine Beziehung war, war zum einen gut und zum anderen schlecht. Ich wollte schon das Körperliche, aber irgendwie war es wie beim Militär. Er kommandierte und bestimmte so gut wie jeden Bewegungsablauf. Ich war eigentlich nur der Gegenstand. Er dachte nicht nur an sich, aber es hatte eben etwas Mechanisches.

Ich fühle mich, was Sexualität betrifft total entwertet, nicht mehr als Frau, absolut nur in meinem Alltag. Ich hab Angst, mich vor einem Mann nackt zu zeigen, weil er etwas sagen könnte, weil ich nicht die Schlankste bin. Ich bin jetzt ncht fett oder so, aber ich muss an all die Frauen mit ihren dünnen Körpern denken, die es an der Uni eigentlich so viel gibt. Ich hab immer das Gefühl, die etwas Breiteren sind in der Minderzahl.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Mann auf mich steht. Wenn er so Anstalten macht, fühle ich mich total unwohl und hab das Gefühl, über eine unsichtbare dritte Person wird geredet. Das kann ja gar nicht ich sein.

Ich kann schon all die Anspielungen mitmachen, solange es nicht zu nah an mich rangeht eben und ich hab jetzt auch keine Abnegung schlechthin gegen Sex, aber ich kann es nicht auf mich beziehen.

Ich hab enfach zu große Angst vor Verurteilung, vor Nähe, vor dem Gefühl glücklich zu sein. Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen glücklich zu sein. Die Angst ist da, das Gefühl wäre zu groß, um es verarbeiten zu können, es überwältigt mich einfach und macht mich fertig. Und dann die Angst, dass ich vielleicht nur ein paar Tage glücklich sein kann. Dass ich nicht mal nen Monat mit nem Mann hab (mein magisches Datum, mit dem ich immer rechne..über nen Monat oder ein paar Wochen hinaus geht irgendwie nicht in meiner Vorstellung)...

und dann seh ich auch Familien und frag mich, wie das geht. Die leben so lange zusammen. Ja klar, weiß ich auch, dass ne Familie auseinandergehen kann. Aber irgendwie kann ich mir das so nicht für mich vorstellen, dass das funktioniert...er müsste mich jahrelang ertragen...

Bitte ncht lachen, aber das snd alle meine Gedanken
 
Hallo Gast,
ganz ehrlich? Ich kann dich TOTAL verstehen!!!
Zum einen die Sache mit der Beziehung - länger als 1 Monat!
Du redest mir aus der Seele. Genau so dachte ich IMMER!!! ich hatte viele Beziehungen, doch keine war annähernd länger als 3 Wochen. Ich war zwar noch recht jung, doch schon sehr reif. Und das andere GEschlecht war ansich immer älter als ich. Doch dann kam ER! Und mit ER bin ich nun über 7 Jahre zusammen. Das hätte ich NIEMALS gedacht. Und ich kann dir definitiv sagen, bei dir war einfach noch nicht der richtige! Wenn dieser da ist wirfst du alles über Bord, auch der Gedankenkreislauf - seh ich gut aus? Ist alles ok an mir?

So war ich auch, und werde wohl bei einem anderen Mann auch wieder so. Aber nicht bei dem Mann den du liebst und der dir klar macht dass er dich auch liebt. Dann zeigst du dich ohne auch nur mit der Wimper zu zucken...

Ich bin ansich echt total schlank. Habe auch ein echt hübsches Gesicht (nach Aussagen von anderen) doch schon immer hatte ich einen echt richtigen Speckbauch... zusätzlich zu wenig Oberweite.
Das waren die Dinger die mich immer unzufrieden stimmten. Die Probleme die mich immer daran zweifeln lassen haben jemals Sex zu haben =)
Doch mein MAnn liebt mich so wie ich bin, mit Speckbauch und kleiner Brust.

Glaub mir deine Gedankengänge sind (für mich zumindest) völlig normal. Der reichtige Mann und alles ist vorbei. Dir geht es wieder gut. Nur suche nicht, lass ihn dich finden!!!

Und umso mehr du einem Mann zeigst wie unwohl du dich fühlst umso mehr sieht er dich auch so. Bist du stark und weißt was du willst, einfach mega selbstbewusst, haut ihn das schon so sehr vom Hocker, dass ihm die eine oder andere Kurve gar nicht auffällt, glaube mir.
Du musst nur Selbstbewusst sein!!!
 
liebe ist nicht oberflächlich. es spielt keine rolle ob man irgendwelche makel hat. das hinter der fassade zählt.
also sei nicht so ängstlich... trau dich dein leben zu geniessen.

idealerweise wäre es natürlich günstig sich keinen oberflächlichen deppen auszusuchen, in den du dich verliebst *lol
aber das kann man ja leider kaum kontrollieren.

und weil vorher die rede von kleiner brust war... ich bin ein mann und stehe nicht auf grosse ti**en. ich mag eher kleinere!
ist schon witzig, fast alle frauen mit kleinen brüsten haben angst, dass männer nur auf grosse stehen... genauso wie männer mit kleinem oder normalem penis denken, dass alle frauen nur auf riesen teile stehen.
frag mich warum solch dumme gerüchte kursieren 🙄
 
Hallo,

tja du hast an sich zwei Möglichkeiten: du beläßt es bei deinem jetzigen Entwicklungsstand und bleibst Spielball deiner Ängste, Unsicherheiten und Minderwertigkeitskomplexe und wirst daher nie den Mut fassen ein erstes Mal oder wieder (geistige oder körperliche) Nähe zuzulassen oder du arbeitest an dir und überwindest deine Komplexe, entwickelst dich geistig darüber hinaus.
Das gesamte Entwicklungspotenzial seine Ichmacken (Komplexe, Ängste, Unsicherheiten) zu überwinden steckt an sich in jedem Menschen und leben (zu dürfen!) bedeutet sich der Herausforderung stellen in seiner Entwicklung so weit wie möglich zu kommen.

Zu starke Ichmackenidentifikation ist oft nicht so gut, insbesondere bei Vorbelastungen...damit meine ich zu starke Identifikation mit Äußerlichkeiten wie Aussehen, anhaften an Komplexen, inneren Unausgewogenheiten etc.

Wichtiger ist an sich, dass das Innere eines Menschen aufgeräumt genug ist man also seine Ängste und Komplexe einigermaßen im Griff hat damit man im Leben seinen natürlichen menschlichen Grundbedürfnissen nachgehen kann. Sex ist an sich ein natürliches Grundbedürfnis. Auch wenn du derzeit ggf kindtrotzig sagst: nö, brauch ich nicht, will ich nicht, ich will lieber meine Komplexe pflegen oder mich dahinter verstecken etc. kriegst du irgendwann ggf die Quittung in Form psychischer Störungen oder Neurosen oder sowas serviert. Nicht umsonst hat die Evolution den Menschen erfunden und für Frauen die Klitoris als Lustorgan, das an sich nicht dazu erschaffen ward um brach zu liegen. Sex dient nicht nur der Reproduktion sondern darüber hinaus auch sozialen Bindungen...einmal zu sich selbst und dann auch noch zu den Mitmenschen. Sex ist sowas wie ein symbiotischer Mechanismus. Trennung ist eh Illusion und übersetzt auf subatomare Ebene ist Sex sowas wie ein natürlicher Austauschprozess von Energiemustern...auf kosmischer Ebene hat man sowas auch...vom Urknall zum Auseinanderdriften von Welten wieder hin zum Kollaps (zusammenfallen) nur dort in viel weiter angelegten Zeitdimensionen. Sex ist an sich sowas wie ein Tanz im Takt der Welten. Interessant dass jemand darauf verzichten will, auf dieses an sich großartige Geschenk dass einem zur Verfügung steht....

An sich sind Menschenkörper eine großartige Sache und ein Wunder der Natur... Menschen die eher ichzentriert sind und nur die Oberfläche sehen, bemerken dass ggf nicht und gucken dann immer eher auf die unperfekten Dinge und übersehen dabei die an sich in jedem Körper gegebene Perfektion an sich und für sich. Wie vermessen ist es eigentlich zu erwarten dass die Natur sich nach einzelnen Privatwünschen richtet oder irgendwelchen medial konstruierten 'Schönheitsidealen denen Dummerchen auf den Leim gehen und die Schönheitsindustrie dadurch Milliarden verdient richtet? Ich denke du hast mehr drauf als nur die Oberfläche zu sehen, oder? Frag dich das mal und tauch mal tiefer hinab in dein Inneres, dort hin wo der innere Kritiker nicht hinkommt und wo alles ruhig, klar und friedlich ist und man den tiefen Sinn und Kern der Dinge sieht...nicht nur das Gebrause und Getöse deines derzeit (aber hoffentlich nicht für immer) verunsicherten Ichs das um seine Ängste, Komplex und Unsicherheiten zirkelt rumblubbert...
Das war jetzt ein indirekter Tipp regelmäßig zu meditieren...Zenpraxis ist ganz gut....ein gesunder Geist braucht klare Regeln...manchmal auch die einfach mal die Klappe zu halten und nicht ständig zu bewerten und zu interpretieren und genau das setzt z.B Zazen an. Täte dir gut!
Nichtdenken lernen....nicht anhaften an Gedanken.diese ziehen lassen, Gefühle auch ziehen lassen..alles verändert sich und auch Ängste und Komplexe vergehen..es sei denn man haftet an und gibt ihnen Nahrung etc. Loslassen lernen, loslassen von Illusionen (Liebhaber fallen vom Himmel oder dass alles total ohne Mühe abläuft etc.)....ist an sich gar nicht mal so schwierig und erleichtert das Leben sehr.

Sei liebevoller zu dir selbst und achte ein wenig darauf, dass du deinen inneren Kritiker wieder mehr an die Leine kriegt...achte drauf den nicht ständig zu füttern sodass der dich ständig beißt und zwickt.

Ich bin 47 Jahre alt und tue was für meine Figur...aber ich habe dennoch hie und da Speckpölsterchen, die Falten kommen, die Nase ist ein wenig zu groß etc. Na und? Vor Jahren hatte ich mal eine fette Phase und wog über 80 kg...sowas überwindet man jedoch auch wieder, ein wenig Arbeit kostet das natürlich schon.
Männer sind in der Regel bei weitem nicht so kritisch was die Perfektion von Frauenkörpern angeht als Frauen, insbesondere neurotischen Frauen mit Minderwertigkeitskomplexen. Denen zeigen die meisten Männer den Vogel wenn diese an ihren Cellulitedellen oder Hüftspeckrollen rum zu mäkeln fangen. Die meisten Männer sind beim Sex an sich oft einfach gestrickt und mögen an sich auch mal gerne griffigere Frauen.
Mit einer depressiven Frau die eher fixiert ist auf ihre Macken wird ein Mann natürlich auf Dauer auch ausgebremst und daher ist es schon wichtig dass nicht zu viele Macken zwischen zwei Partnern stehen....Speckrollen sind da an sich egal....
Das Problem hierbei ist dass ein Mensch mit zu starken Komplexen den partner oft zu sehr braucht und missbraucht die Komplexe aus zu bügeln...ständig Bestätigung von außen braucht weil die Selbstbestätigung fehlt...vertrackt ist auch die Kombi dass jemand sich selbst verachtet und aufgrund von Komplexen nicht glauben kann dass jemals jemand einen liebt und daher an sich nur nen Partner akzeptiert der einen verachtet.....vgl Laing: Knoten
Liebesfähigkeit beginnt bei einem selbst wer sich selbst nicht lieben und akzeptieren kann, so wie man ist der ist geliefert, der kann nicht lieben oder Liebe annehmen.
Mit früher Therapie und viel Arbeit am Denken, der inneren Haltung kann man ggf noch das Ruder rumreißen und einiges verbessern.

Mein Rat wäre: verabschiede dich so früh wie möglich (zeit spielt gegen dich, denn Denkmuster graben sich immer tiefer ein) von alten ungünstigen Gewohnheiten ständig an dir rum zu mäkeln um damit deinen Komplexen Nahrung zu bieten und bau stattdessen ein positiveres Selbstbild auf. Mach viel Sport, das bringt Endorfine in den Kopf und Endorfine stabilisieren das Hirngleichgewicht = Denken. Deine Denkweise ist derzeit instabil und geht er Richtung Depression....viele negative Elemente....leicht zu erkennen.
Sex und Orgasmen bringen übrigens ebenfalls die hirneigenen Endorfine zum tanzen und machen psychisch stabiler.
Wirf nicht vorschnell die Flinte ins Korn mit dem Sex, sondern lass dir zumindest weiterhin ein Türchen offen dafür.

Was du brauchst ist mehr Selbstbewusstsein und zwar auch dazu dir einen neuen Partner an zu nehmen der dich so nimmt wie du bist. Wie du bist ist vollkommen in Ordnung. Akzeptiere dich selbst, dann wird dich auch dein Umfeld akzeptieren.

Lies Watzlawick und z.B Laing: Knoten...dort steht was von Denklogik und ich wette du findest dich in einigen Punkten dort wieder. Ging mir auch so, aber ich habe es an sich im Laufe der Jahre geschafft meinen inneren Kritiker an die Leine zu kriegen. Ich mag Sex sehr und genieße ihn. Er gibt ähnliche berauschende Hochgefühle wie auch z.B Langlauf (den ich dir ebenfalls empfehle) oder schlichtweg laufen oder sich ganz einer Tätigkeit die man mag hingeben, malen oder eine Geschichte schreiben, irgendwas was Flow-Erlebnisse auslöst und damit die Verbindung zum tiefsten Inneren herstellt. Wenn diese innere Verbindung da ist dann merkt man direkt wie garstig man dem Leben gegenüber ist dass einen so reich beschenkt hat indem man überhaupt nen Körper hat....Und wie bescheuert ist es dann an Kleinkram wie Speckdellen oder anderen normalen unperfekten Dingen rum zu mäkeln?
Ein wenig mehr Demut wäre an sich angebracht....auch indem man nicht bockig wie ein Kleinkind rumjammert indem man sagt: blädderheul, ich bin nicht perfekt daher will ich halt gar nix mehr, setze mich hin, verweigere mich dem Lustspiel des Lebens (Sex und Spass am Körper etc.) und kreise stattdessen um meine Komplexe und zirkle in meiner Traumwelt rum.

Das wäre so meine Perspektive und Haltung mit der ich meinen inneren Kritiker immer rasch zum Schweigen bringe.
Eine Haltung die sagt: guck auf das was du hast und nicht zu sehr auf das was du nicht hast. Mach aus dem was du hast das Beste und fertig.

Innere Ängste und Unsicherheiten kenne ich ebenfalls, aber ich kapituliere nicht davor sondern setze mich bewusst und konstruktiv damit auseinander und versuche diese zu beherrschen anstatt mich durch sie beherrschen zu lassen.

Ich würde mich für dich freuen wenn du ebenfalls einen Weg in diese Richtung finden würdest.

Tyra

P.S Sex ist natürlich nicht alles...klar gibt es auch noch andere Dinge die wichtig sind für die Lebensqualität....


Du wolltest irgendwann einen Partner haben und hast keinen bekommen? Wo genau hast du denn gesucht und was getan um einen Partner zu kriegen....im Katalog kann man die ja wohl kaum bestellen....ich vermute auch dass du wegen deiner krassen Komplexe zu blockiert warst um je ernsthaft nach einem Partner Ausschau zu halten.
Deine Denksemantik wirkt ziemlich blockierend und ich rate zu einer Verhaltenstherapie...als Einstieg wäre das Lesen von Watzlawick und Laing ganz sinnvoll.

Und wie alt bist du eigentlich?

Achja und was ältere Paare angeht oder Paare allgemein und wie das funktioniert: SIE TUNS einfach, sie springen mitten rein ins Leben und die Liebe. Sie haften nicht an ihren Ichmacken an, (die an sich so gut wie jeder hat) überwinden ihre Ängste und Unsicherheiten und lassen ihr Herz aufbrechen....sprich geben sich einfach dem natürlichen Sein hin.

so wie der Frosch, der in den Teich springt....

Furu ike ya

mal ein wenig mehr Tiefsinn und unter die Oberfläche tauchen!


Einfach sein ist was anderes als seinem Ichblubberkopf der ständig bewertet und interpretiert verhaftet zu sein. Einfach zu sein kann an sich jeder Mensch lernen, denn die Anlage dazu ist in jedem Menschen vorhanden. Orgasmen sind übrigens Zustände in denen man relativ nah dran ist am einfach nur sein...wirkt total befreiend wenn das Ich schweigt in diesem Augenblick ((keine Zweifel, keine Unsicherheiten nur klare Stille) , ein Moment perfekter Harmonie von Körper, Geist und allem...

na, noch immer keine Lust darauf? Tja falls du es dir noch anders überlegst weisst du was zu tun ist...viel harte Arbeit an deinem Sein....grad ist ja eher dein komplexbehaftetes Ich eher der Chef in deinem Leben, soll das so bleiben? Was hast du nun als nächstes vor und geplant als Architektin deines Lebens und Liebeslebens?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra!

Du hast in so einer Ausführlichkeit geschrieben, die natürlich gerechtfertigt war und für die ich auch dankbar bin, die aber mir auch erschwert, überhaupt klar auf vielleicht auch nur anregende und nicht nach Antwort verlangende Fragen zu reagieren.

Ich weiß ja, dass das Leben ein Geschenk ist und ich werde mir dessen immer wieder bewusst, wenn ch andere vom Leben doch sehr benachteiligte Menschen sehe. Ich verzweifel auch nicht an den Speckfalten schlechthin, sondern daran, dass es eben sehr viele Frauen gibt, die sehr schlank sind und viel leichter gute Kleidung finden, um ihre Vorzüge zu betonen. Es geht mir nicht um das Äußere allein, sondern um die traurige Tatsache, dass für Männer unheimlich dieses Äußere zählt. Frau soll sich sexy anziehen, damit sie was zum Gucken haben. Da sie bei mir nichts zum Gucken haben, finden sie mich meist nett, aber eben nicht unheimlich sexy, was meine Chancen schon mal extrem vermindert. Ich hab ein hübsches Gesicht, aber ich glaub mal, das ist vielen eben auch nicht so wichtig...Hauptsache der Körper ist schlank und sie lächelt und hört sich seine großen Taten an.

Ja, viele Frauen haben auch so einen Partner bekommen ohne die Sexy-Nr., aber es ist schwerer für sie, will ich meinen.

Was das nach dem Partner Ausschau halten betrifft, ist es sehr wohl richtig, dass ich da nicht den Durchblick habe. Ich sehe gutaussehende Männer, mit denen meistens etwas für mich, ich betone, für mich, nicht stimmt. Sie haben charakterlich nicht das, was mich reizt. Man muss schon viele Männer kennenlernen, bevor man einen trifft, von dem man denkt, dass er wirklich jemand ganz Besonderes ist. Ich weiß nicht, ob ich bisher viele Männer getroffen habe, genügend um sagen zu können, mir sind ein paar passende aufgefallen. Sicherlich bin ich blockiert, weil ich nicht ausgenutzt werden möchte und ich auch nicht einen Mann finden möchte, der irgendwie charakterlich auf mich wie ne Schlaftablette wirkt. Ich bin blockiert, weil mich schon einige Männer verletzt haben und ich nur Vertrauen aufbauen möchte zu denen, die es mir menschlich wert sind.

Ich will ja nicht voller Komplexe sein, aber ich fühle mich ungeliebt und das macht es nicht einfach, auf Dauer ganz allein sich selbst zu mögen. Jeden Tag sich aufzumuntern und sich sagen, dass man sich mag, kann kräftezehrend sein, wenn man selten Zuneigung von anderen bekommt. Ich freue mich über jedes Lächeln, jede nette Geste. Ganz besonders freue ich mich, wenn Menschen stehenbleiben und sich mit mir unterhalten wollen. Sie sind schon ganz nett zu mir, aber es sind eben die Gespräche auf dem Gang meistens.

Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, was es mit einem macht, wenn man jahrelang nicht interessant ist für nen Mann....man macht sich zurecht, man flirtet, aber keiner, den man selbst mag, hat ernsthaft Interesse. Ich fand es nicht toll, als ne Freundin mich praktisch aufgab, mir zu verstehen gab, ich werde nie jemanden haben. Das Nachfragen nach einem Freund hat auch schon aufgehört. Ich hab Gott sei Dank momentan aufgehört für Männer zu schwärmen, so dass ich nicht vor Liebeskummer vergehe und andere sich genötigt fühlen, nachzufragen oder eben mitfiebern. Ich fühle mich so raus aus dieser Welt des Verliebtseins und Knutschens, dass es mir unnatürlich vorkommt, ich könnte selbst mal irgendwann einen Mann küssen.

Es sind nicht die Komplexe allein, die Erinnerung lässt einfach nach...

ich will noch einige Dinge in meinem Leben für mich ordnen. Dass ich eben vielleicht ein wenig mehr Zufriedenheit mit allem, was mich umgibt (Haushalt, Kleidung, Organisation, Freizeitaktivitäten, Lernen und Arbeiten).

Ich mag Sex, aber ich weiß nicht mehr, wie sich das anfühlt, wenn ein Mann einen liebt oder begehrt. Das ist es auch zum großen Teil..alles eben so lange her, dass ich auch wenn ich wöllte, keine Erinnerung hervorkramen könnte. Mal ganz abgesehen davon, hatte ich eben auch nie wirklich viel Sex. Es ergab sich nie die Möglichkeit, mit einem Mann zusammen zu sein, den man liebt und der einen liebt. Ich bin jetzt kurz vor 30.
 
Wieviel zeit muss man haben um so einen text zu verfassen. Geh arbeiten!!! Und bitte an die Frau die probleme mit sich hat...geh zu psychologen....is ja net normal hier!!! alda latz... ;-)

Hallo,

tja du hast an sich zwei Möglichkeiten: du beläßt es bei deinem jetzigen Entwicklungsstand und bleibst Spielball deiner Ängste, Unsicherheiten und Minderwertigkeitskomplexe und wirst daher nie den Mut fassen ein erstes Mal oder wieder (geistige oder körperliche) Nähe zuzulassen oder du arbeitest an dir und überwindest deine Komplexe, entwickelst dich geistig darüber hinaus.
Das gesamte Entwicklungspotenzial seine Ichmacken (Komplexe, Ängste, Unsicherheiten) zu überwinden steckt an sich in jedem Menschen und leben (zu dürfen!) bedeutet sich der Herausforderung stellen in seiner Entwicklung so weit wie möglich zu kommen.

Zu starke Ichmackenidentifikation ist oft nicht so gut, insbesondere bei Vorbelastungen...damit meine ich zu starke Identifikation mit Äußerlichkeiten wie Aussehen, anhaften an Komplexen, inneren Unausgewogenheiten etc.

Wichtiger ist an sich, dass das Innere eines Menschen aufgeräumt genug ist man also seine Ängste und Komplexe einigermaßen im Griff hat damit man im Leben seinen natürlichen menschlichen Grundbedürfnissen nachgehen kann. Sex ist an sich ein natürliches Grundbedürfnis. Auch wenn du derzeit ggf kindtrotzig sagst: nö, brauch ich nicht, will ich nicht, ich will lieber meine Komplexe pflegen oder mich dahinter verstecken etc. kriegst du irgendwann ggf die Quittung in Form psychischer Störungen oder Neurosen oder sowas serviert. Nicht umsonst hat die Evolution den Menschen erfunden und für Frauen die Klitoris als Lustorgan, das an sich nicht dazu erschaffen ward um brach zu liegen. Sex dient nicht nur der Reproduktion sondern darüber hinaus auch sozialen Bindungen...einmal zu sich selbst und dann auch noch zu den Mitmenschen. Sex ist sowas wie ein symbiotischer Mechanismus. Trennung ist eh Illusion und übersetzt auf subatomare Ebene ist Sex sowas wie ein natürlicher Austauschprozess von Energiemustern...auf kosmischer Ebene hat man sowas auch...vom Urknall zum Auseinanderdriften von Welten wieder hin zum Kollaps (zusammenfallen) nur dort in viel weiter angelegten Zeitdimensionen. Sex ist an sich sowas wie ein Tanz im Takt der Welten. Interessant dass jemand darauf verzichten will, auf dieses an sich großartige Geschenk dass einem zur Verfügung steht....

An sich sind Menschenkörper eine großartige Sache und ein Wunder der Natur... Menschen die eher ichzentriert sind und nur die Oberfläche sehen, bemerken dass ggf nicht und gucken dann immer eher auf die unperfekten Dinge und übersehen dabei die an sich in jedem Körper gegebene Perfektion an sich und für sich. Wie vermessen ist es eigentlich zu erwarten dass die Natur sich nach einzelnen Privatwünschen richtet oder irgendwelchen medial konstruierten 'Schönheitsidealen denen Dummerchen auf den Leim gehen und die Schönheitsindustrie dadurch Milliarden verdient richtet? Ich denke du hast mehr drauf als nur die Oberfläche zu sehen, oder? Frag dich das mal und tauch mal tiefer hinab in dein Inneres, dort hin wo der innere Kritiker nicht hinkommt und wo alles ruhig, klar und friedlich ist und man den tiefen Sinn und Kern der Dinge sieht...nicht nur das Gebrause und Getöse deines derzeit (aber hoffentlich nicht für immer) verunsicherten Ichs das um seine Ängste, Komplex und Unsicherheiten zirkelt rumblubbert...
Das war jetzt ein indirekter Tipp regelmäßig zu meditieren...Zenpraxis ist ganz gut....ein gesunder Geist braucht klare Regeln...manchmal auch die einfach mal die Klappe zu halten und nicht ständig zu bewerten und zu interpretieren und genau das setzt z.B Zazen an. Täte dir gut!
Nichtdenken lernen....nicht anhaften an Gedanken.diese ziehen lassen, Gefühle auch ziehen lassen..alles verändert sich und auch Ängste und Komplexe vergehen..es sei denn man haftet an und gibt ihnen Nahrung etc. Loslassen lernen, loslassen von Illusionen (Liebhaber fallen vom Himmel oder dass alles total ohne Mühe abläuft etc.)....ist an sich gar nicht mal so schwierig und erleichtert das Leben sehr.

Sei liebevoller zu dir selbst und achte ein wenig darauf, dass du deinen inneren Kritiker wieder mehr an die Leine kriegt...achte drauf den nicht ständig zu füttern sodass der dich ständig beißt und zwickt.

Ich bin 47 Jahre alt und tue was für meine Figur...aber ich habe dennoch hie und da Speckpölsterchen, die Falten kommen, die Nase ist ein wenig zu groß etc. Na und? Vor Jahren hatte ich mal eine fette Phase und wog über 80 kg...sowas überwindet man jedoch auch wieder, ein wenig Arbeit kostet das natürlich schon.
Männer sind in der Regel bei weitem nicht so kritisch was die Perfektion von Frauenkörpern angeht als Frauen, insbesondere neurotischen Frauen mit Minderwertigkeitskomplexen. Denen zeigen die meisten Männer den Vogel wenn diese an ihren Cellulitedellen oder Hüftspeckrollen rum zu mäkeln fangen. Die meisten Männer sind beim Sex an sich oft einfach gestrickt und mögen an sich auch mal gerne griffigere Frauen.
Mit einer depressiven Frau die eher fixiert ist auf ihre Macken wird ein Mann natürlich auf Dauer auch ausgebremst und daher ist es schon wichtig dass nicht zu viele Macken zwischen zwei Partnern stehen....Speckrollen sind da an sich egal....
Das Problem hierbei ist dass ein Mensch mit zu starken Komplexen den partner oft zu sehr braucht und missbraucht die Komplexe aus zu bügeln...ständig Bestätigung von außen braucht weil die Selbstbestätigung fehlt...vertrackt ist auch die Kombi dass jemand sich selbst verachtet und aufgrund von Komplexen nicht glauben kann dass jemals jemand einen liebt und daher an sich nur nen Partner akzeptiert der einen verachtet.....vgl Laing: Knoten
Liebesfähigkeit beginnt bei einem selbst wer sich selbst nicht lieben und akzeptieren kann, so wie man ist der ist geliefert, der kann nicht lieben oder Liebe annehmen.
Mit früher Therapie und viel Arbeit am Denken, der inneren Haltung kann man ggf noch das Ruder rumreißen und einiges verbessern.

Mein Rat wäre: verabschiede dich so früh wie möglich (zeit spielt gegen dich, denn Denkmuster graben sich immer tiefer ein) von alten ungünstigen Gewohnheiten ständig an dir rum zu mäkeln um damit deinen Komplexen Nahrung zu bieten und bau stattdessen ein positiveres Selbstbild auf. Mach viel Sport, das bringt Endorfine in den Kopf und Endorfine stabilisieren das Hirngleichgewicht = Denken. Deine Denkweise ist derzeit instabil und geht er Richtung Depression....viele negative Elemente....leicht zu erkennen.
Sex und Orgasmen bringen übrigens ebenfalls die hirneigenen Endorfine zum tanzen und machen psychisch stabiler.
Wirf nicht vorschnell die Flinte ins Korn mit dem Sex, sondern lass dir zumindest weiterhin ein Türchen offen dafür.

Was du brauchst ist mehr Selbstbewusstsein und zwar auch dazu dir einen neuen Partner an zu nehmen der dich so nimmt wie du bist. Wie du bist ist vollkommen in Ordnung. Akzeptiere dich selbst, dann wird dich auch dein Umfeld akzeptieren.

Lies Watzlawick und z.B Laing: Knoten...dort steht was von Denklogik und ich wette du findest dich in einigen Punkten dort wieder. Ging mir auch so, aber ich habe es an sich im Laufe der Jahre geschafft meinen inneren Kritiker an die Leine zu kriegen. Ich mag Sex sehr und genieße ihn. Er gibt ähnliche berauschende Hochgefühle wie auch z.B Langlauf (den ich dir ebenfalls empfehle) oder schlichtweg laufen oder sich ganz einer Tätigkeit die man mag hingeben, malen oder eine Geschichte schreiben, irgendwas was Flow-Erlebnisse auslöst und damit die Verbindung zum tiefsten Inneren herstellt. Wenn diese innere Verbindung da ist dann merkt man direkt wie garstig man dem Leben gegenüber ist dass einen so reich beschenkt hat indem man überhaupt nen Körper hat....Und wie bescheuert ist es dann an Kleinkram wie Speckdellen oder anderen normalen unperfekten Dingen rum zu mäkeln?
Ein wenig mehr Demut wäre an sich angebracht....auch indem man nicht bockig wie ein Kleinkind rumjammert indem man sagt: blädderheul, ich bin nicht perfekt daher will ich halt gar nix mehr, setze mich hin, verweigere mich dem Lustspiel des Lebens (Sex und Spass am Körper etc.) und kreise stattdessen um meine Komplexe und zirkle in meiner Traumwelt rum.

Das wäre so meine Perspektive und Haltung mit der ich meinen inneren Kritiker immer rasch zum Schweigen bringe.
Eine Haltung die sagt: guck auf das was du hast und nicht zu sehr auf das was du nicht hast. Mach aus dem was du hast das Beste und fertig.

Innere Ängste und Unsicherheiten kenne ich ebenfalls, aber ich kapituliere nicht davor sondern setze mich bewusst und konstruktiv damit auseinander und versuche diese zu beherrschen anstatt mich durch sie beherrschen zu lassen.

Ich würde mich für dich freuen wenn du ebenfalls einen Weg in diese Richtung finden würdest.

Tyra

P.S Sex ist natürlich nicht alles...klar gibt es auch noch andere Dinge die wichtig sind für die Lebensqualität....


Du wolltest irgendwann einen Partner haben und hast keinen bekommen? Wo genau hast du denn gesucht und was getan um einen Partner zu kriegen....im Katalog kann man die ja wohl kaum bestellen....ich vermute auch dass du wegen deiner krassen Komplexe zu blockiert warst um je ernsthaft nach einem Partner Ausschau zu halten.
Deine Denksemantik wirkt ziemlich blockierend und ich rate zu einer Verhaltenstherapie...als Einstieg wäre das Lesen von Watzlawick und Laing ganz sinnvoll.

Und wie alt bist du eigentlich?

Achja und was ältere Paare angeht oder Paare allgemein und wie das funktioniert: SIE TUNS einfach, sie springen mitten rein ins Leben und die Liebe. Sie haften nicht an ihren Ichmacken an, (die an sich so gut wie jeder hat) überwinden ihre Ängste und Unsicherheiten und lassen ihr Herz aufbrechen....sprich geben sich einfach dem natürlichen Sein hin.

so wie der Frosch, der in den Teich springt....

Furu ike ya

mal ein wenig mehr Tiefsinn und unter die Oberfläche tauchen!


Einfach sein ist was anderes als seinem Ichblubberkopf der ständig bewertet und interpretiert verhaftet zu sein. Einfach zu sein kann an sich jeder Mensch lernen, denn die Anlage dazu ist in jedem Menschen vorhanden. Orgasmen sind übrigens Zustände in denen man relativ nah dran ist am einfach nur sein...wirkt total befreiend wenn das Ich schweigt in diesem Augenblick ((keine Zweifel, keine Unsicherheiten nur klare Stille) , ein Moment perfekter Harmonie von Körper, Geist und allem...

na, noch immer keine Lust darauf? Tja falls du es dir noch anders überlegst weisst du was zu tun ist...viel harte Arbeit an deinem Sein....grad ist ja eher dein komplexbehaftetes Ich eher der Chef in deinem Leben, soll das so bleiben? Was hast du nun als nächstes vor und geplant als Architektin deines Lebens und Liebeslebens?
 
Hi!

Ich kann mir nicht mehr vorstellen, mit einem Mann etwas zu haben. Es ist ncht so, dass ich an das Thema nicht mehr denke. In meinen Gedanken ist es schon, aber ich kann mir das Ganze in der Ausführung nicht mehr vorstellen.

Irgendwann wollte ich eben nen Partner haben und bekam keinen. Ich hab mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Die Jahre verstrichen und ich hatte auch genug zu tun, so dass ich irgendwann eben einfach nur verbal mich mal zu dem Wunsch geäußert hab, mit nem Mann zusammen zu sein. Ich hab geschwärmt für Männer, aber es wurde eben nichts. Durch meine Probleme konnte ich das verstehen, weil ich so abweisend war. Dann hab ich ungefähr im 4. Jahr meines Sngledaseins festgestellt, dass sich der Wunsch nach Nähe in Schmerz umwandelt und ich irgendwie gerade dabei bin total fertig zu sein, weil eben nichts Körperliches mit einem Mann läuft. Ich hab halt gedacht, wenn das so weitergeht, dann wird irgendwann die Grenze überschritten und ich fühl nichts mehr.

Dann er gab sich etwas mit einem Mann und ich hab doppelt und dreifach kontrolliert, ob an mir alles stimmt...dass ich eben nahezu perfekt ausseh. Dass ich nie nen Pullover oder ne Hose trage, die am Vortag nicht noch einmal in der Wäsche waren, dass ich wirklich sämtliche Körperbehaarung auf ein Minimum reduziert hab, nichts nen Fleck aufweist. Nun könnte man sagen, dass man das doch eh jeden Tag macht, aber ich war zusätzlich noch voller Angst. Was, wenn ich was vergessen hab.

Die kleine Sache mit ihm, die keine Beziehung war, war zum einen gut und zum anderen schlecht. Ich wollte schon das Körperliche, aber irgendwie war es wie beim Militär. Er kommandierte und bestimmte so gut wie jeden Bewegungsablauf. Ich war eigentlich nur der Gegenstand. Er dachte nicht nur an sich, aber es hatte eben etwas Mechanisches.

Ich fühle mich, was Sexualität betrifft total entwertet, nicht mehr als Frau, absolut nur in meinem Alltag. Ich hab Angst, mich vor einem Mann nackt zu zeigen, weil er etwas sagen könnte, weil ich nicht die Schlankste bin. Ich bin jetzt ncht fett oder so, aber ich muss an all die Frauen mit ihren dünnen Körpern denken, die es an der Uni eigentlich so viel gibt. Ich hab immer das Gefühl, die etwas Breiteren sind in der Minderzahl.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Mann auf mich steht. Wenn er so Anstalten macht, fühle ich mich total unwohl und hab das Gefühl, über eine unsichtbare dritte Person wird geredet. Das kann ja gar nicht ich sein.

Ich kann schon all die Anspielungen mitmachen, solange es nicht zu nah an mich rangeht eben und ich hab jetzt auch keine Abnegung schlechthin gegen Sex, aber ich kann es nicht auf mich beziehen.

Ich hab enfach zu große Angst vor Verurteilung, vor Nähe, vor dem Gefühl glücklich zu sein. Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen glücklich zu sein. Die Angst ist da, das Gefühl wäre zu groß, um es verarbeiten zu können, es überwältigt mich einfach und macht mich fertig. Und dann die Angst, dass ich vielleicht nur ein paar Tage glücklich sein kann. Dass ich nicht mal nen Monat mit nem Mann hab (mein magisches Datum, mit dem ich immer rechne..über nen Monat oder ein paar Wochen hinaus geht irgendwie nicht in meiner Vorstellung)...

und dann seh ich auch Familien und frag mich, wie das geht. Die leben so lange zusammen. Ja klar, weiß ich auch, dass ne Familie auseinandergehen kann. Aber irgendwie kann ich mir das so nicht für mich vorstellen, dass das funktioniert...er müsste mich jahrelang ertragen...

Bitte ncht lachen, aber das snd alle meine Gedanken

Hallo leidende Gästin, wenn ich das so lese, hm... ich kann Thyra keine Konkurenz machen, hab auch nicht alles so genau gelesen, nur ein paar Gefühle, die wegen deinem ersten Text heraufkommen:

Vergess das Wort Sex. Suche nicht nach einem Sexpartner, wenn dir das Probleme macht.
Suche nach einem Freund, lern ihn kennen, lerne ihn lieben, ganz ohne Sex. Mit der Zeit werdet ihr euch berühren, angucken, gehalten werden wollen, immer mehr Nähe spüren wollen . . .
alles geht dann automatisch, solange du dir sagst, ich bin nicht auf Sex aus, aber darauf, jemandes Seele zu verstehen, so sehr, dass ich ihm nah sein will.

Der Punkt, wo daraus Sex wird, der braucht dich überhaupt nuciht zu interessiern.

Und vergiss, was man so sagt, die Welt des Glitzers und all derer, die von ihren Sexabenteuern schwärmen usw. usw.

O.k. nur so Gefühle, die mir grad kamen, als ich über deinen speziellen Fall las.

Grüße Sigi
 
Vergess das Wort Sex. Suche nicht nach einem Sexpartner, wenn dir das Probleme macht.
Suche nach einem Freund, lern ihn kennen, lerne ihn lieben, ganz ohne Sex. Mit der Zeit werdet ihr euch berühren, angucken, gehalten werden wollen, immer mehr Nähe spüren wollen . . .
alles geht dann automatisch, solange du dir sagst, ich bin nicht auf Sex aus, aber darauf, jemandes Seele zu verstehen, so sehr, dass ich ihm nah sein will.

Der Punkt, wo daraus Sex wird, der braucht dich überhaupt nuciht zu interessiern.

Und vergiss, was man so sagt, die Welt des Glitzers und all derer, die von ihren Sexabenteuern schwärmen usw. usw.

O.k. nur so Gefühle, die mir grad kamen, als ich über deinen speziellen Fall las.

Diese Gefühle sind mir beim Lesen des speziellen Falls auch gekommen. Du hast mir die Artikulierung vorweg genommen.🙂

Klingt alles ein wenig sexorientiert bei ihr.



.
 
Hallo!

Das ist nat[rlich ein wunderschönes Idealbild, was ihr beiden da habt. Ich weiß auch, dass es für einige Menschen so stimmt. Ich glaube allerdings nicht, dass ich es auf mich beziehen kann, auch wenn es so ein schöner Gedanke ist.

Ich finde einen Menschen interessant, o.k...allerdings ist es jetzt nicht so, dass ich ihm so nah sein will, dass ich mir automatisch vorstelle, eine körperliche Annäherung wär gut. Er ist übrigens der erste Mann, von dem ich denke, dass er gut ist wie er ist. Er ist wirklich der allererste. Alle anderen, mit denen ich mich länger unterhielt, waren in einem Punkt so daneben, dass ich am liebsten mal kurz geschrien hätte.

Der Gedanke ist sehr edel, aber es gibt zuviele Beziehungen, als dass man annehmen könnte, viele Menschen würden sich wirklich danach richten, was für einen Charakter ein Mensch hat.
 
Ich wollte auch noch etwas zum Gast schreiben, der meinte für mich wär ein Psychologe gut und für Tyra ne ordentliche Portion Arbeit.

Ich finde das zu einfach gedacht, aus dem simplen Grund, dass ich beispielsweise schon nen Psychologen hab und auch meine Erfahrungen mit Psychologen generell machen dürfte. Ich habe nicht Psychologen in großer Zahl gehabt, aber ich habe welche bei ihrer Arbeit sehr wohl beobachten können. Sie treffen oft genau ins Mark, was auch ihre Aufgabe ist, aber oftmals dauert es lang, bis Erfolge eintreten und manchmal kommen die auch nie. Die Psychologen haben dabei auch ne Reihe von Schemata, mit denen sie arbeiten und auf denen sie manchmal so arg beharren, dass ein Patient gar nicht mehr zu einem Ergebnis hingeführt werden kann. Einige haben auch gern für gewisse Patienten geradezu eine Art Lebensweisheit, die immer wiederholt wird, weil sie sie als allgemeine Wahrheit betrachten. Ein Patient, der diese allgemeine Wahrheit in ihrer Formulierung und ständigen Wiederholung so nicht umsetzen kann oder versteht, ist verloren. Das zum Thema Psychologen und dem Denken, dass Kontakt zu einem von ihnen doch Heilung herbeiführen müsste. Ich glaube, dass vielen Menschen eine gewaltige Portion Liebe fehlt und sie diese eben nicht bekommen. Würde diese große Gruppe Menschen in der Vergangenheit nicht soviel getreten worden sein oder auch jetzt mal mehr Menschen treffen, die ein stabiles Umfeld formen würden, wären viele Psychologen arbeitslos.

Der lange Text von Tyra..o.k., er war schwer zu verdauen aufgrund der Länge, aber vielleicht hatte sie einfach was zu sagen. Nur weil sie in der Lage ist, längere Texte zu schreiben als du, ist nicht verurteilenswert. Weiß hier jemand, wer sie ist und was sie den lieben langen Tag macht? Nein..also ist es irgendwie schon komisch einfach so zur Arbeit zu raten, damit die Schreiber langer Texte auch endlich mal von ihrem unanständigen Tun ablassen würden. Mit ein wenig Beschäftigung käme ihr ja son Blödsinn am besten nicht in den Kopp, oder wie?!?
Es kann ja sein, dass einige zuviel Zeit haben, sich das Hirn zu zermatern, aber solange man die Leute nicht kennt, sind solche Urteile zu pauschal und gehören zu einer Fauler-Hartz4-Sack-Rhetorik...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Er kann nicht eindringen Sexualität 20
G Kann daraus mehr werden Sexualität 32
T Kann man Dirty Talk lernen ? Sexualität 132

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben