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Kann man Gefühle vergessen?

Lynx

Aktives Mitglied
servus,

das ist jetzt ziemlich schwierig auszudrücken aber....kann man gefühle wirklich vergessen? also richtig vergessen? das man nicht mehr weiß, so oder so fühlt sich das an. ich rede jetzt nicht von "ich fühle kalt" oder ich "fühle warm", dem ist man ja täglich ausgesetzt und kanns demnach eigentlich nicht vergessen.

aber was ist mit gefühlen die nicht alltäglich sind, die nur selten vorkommen? ich stell mal frei aus niko92´s post rein
"kennst du dieses Gefühl was man hat, wenn man gesagt bekommt "ich hab dich echt gern" oder " du bist echt lieb"? das hatte ich heute mehrmals. Einfach himmlisch."

ich konnte mir darunter ehrlich gesagt nichts vorstellen, ich hab jemanden schon mit jemanden darüber geredet, und...ich glaube nicht, das das, was ich mir darunter vorstelle, auch das richtige ist, also quasi falsch verbunden ist. kann man gefühle falsch zuordnen? den falschen ursachen zuordnen?

oder "weiß" man einfach das es dieses und jenes gefühl ist?

ein verwirrter lynx
 
Jedes Gefühl ist in den Genen verankert und ohne psychische Belastungen und Krankheiten immer abrufbar. Man kann Gefühle nicht vergessen, sonst müsste man sie ja auch erstmal lernen.

Das einzige was man in Bezug auf Gefühle lernen muss, wie gehe ich mit ihnen um. Abbau, Aufbau, etc pp.

Und ja, es ist möglich Gefühle zu verwechseln, vor allem Gefühle, die sehr nahe beieinander liegen.

Gefühle hat man von Geburt an und man weiß sie zuzuordnen und sie zu "befriedigen". Ohne Gefühle wäre es, bis auf den Menschen, keinem Lebewesen möglich zu überleben (primitive Wesen ausgenommen). Z.B. Hunger, musst ja denke ich nicht lange überlegen, was Du dagegen jetzt tun sollst? Oder hat Dir Deine Mama gesagt, wenn Du das Gefühl hast, iss bitte was? 😉

Aber wie gesagt, Krankheiten können das System außer Kraft setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
servus,

das ist jetzt ziemlich schwierig auszudrücken aber....kann man gefühle wirklich vergessen? also richtig vergessen? das man nicht mehr weiß, so oder so fühlt sich das an. ich rede jetzt nicht von "ich fühle kalt" oder ich "fühle warm", dem ist man ja täglich ausgesetzt und kanns demnach eigentlich nicht vergessen.

aber was ist mit gefühlen die nicht alltäglich sind, die nur selten vorkommen? ich stell mal frei aus niko92´s post rein
"kennst du dieses Gefühl was man hat, wenn man gesagt bekommt "ich hab dich echt gern" oder " du bist echt lieb"? das hatte ich heute mehrmals. Einfach himmlisch."

ich konnte mir darunter ehrlich gesagt nichts vorstellen, ich hab jemanden schon mit jemanden darüber geredet, und...ich glaube nicht, das das, was ich mir darunter vorstelle, auch das richtige ist, also quasi falsch verbunden ist. kann man gefühle falsch zuordnen? den falschen ursachen zuordnen?

oder "weiß" man einfach das es dieses und jenes gefühl ist?

ein verwirrter lynx
Hallo,

Gefühle, die man für bestimmte Personen hegt, kann man sicher vergessen. Das Gehirn kann natürlich auch allgemein durch Krankheiten die Fähigkeit verlieren, ein Gefühl zu empfinden.

Ein Gefühl, wie Verliebtsein kann z.B total abklingen und du wirst zwar noch eine Erinnerung dran haben, wie es mal war mit dieser Person, aber das wird in der Gegenwart nicht mehr mit dieser Emotion verbunden sein. Es kann dir - je nach Situation - auch völlig egal sein, als hättest du es halt vergessen, wie ein langweiliges Buch, dass in nem Regal seit Ewigkeiten in ner Ecke rumliegt und man weiß gar nicht mehr, dass man es besitzt.

Unser Gehirn ist - so kalt das jetzt vielleicht klingt, ein biochemischer Computer und auch ne Drogenfabrik.
Du kannst alles verlieren.
Deine Gefühle, wie z.B bei Hirnverletzungen, deine Persönlichkeit kann dadurch sich komplett verändern, ins Gegenteil umkehren. Du kannst durch schwere Verletzungen am Kopf deine Erinnerungen verlieren, Freunde oder Verwandte nicht mehr kennen, ein ganz anderer Mensch werden, als du es vorher warst.
Also sollte wohl klar auch unter dem Aspekt klar sein, dass man auch seine Gefühle verlieren bzw. vergessen kann. Vergessen ist aber eigentlich falsch ausgedrückt, finde ich. Erinnerungen sind zwar mit Gefühlen verknüpft, aber Gefühle, bezogen auf etwas konkretes (Personen z.B), sind im hier und jetzt nichts festes, unveränderbares oder unauslöschliches.
Sie können, wie gesagt, komplett abklingen und dann ist dir etwas, dass dir früher vielleicht sehr wichtig war nun total egal, als hättest du es nie erlebt (wie schon beschrieben).

Und klar, wenn du ein Gefühl von der Tatsache her, wie dein Gehirn "gebaut" ist nicht kennen kannst, vielleicht, dann ist dieses Gefühl für dich unbekannt, wie bei nem blinden, der so geboren wurde, und auch nicht wissen kann, was die Ferbe grün ist, wie sie aussieht etc.

Oder wenn du ein Gefühl noch nie in deinem Leben erfahren/erlebt hast, dann kann man auch nicht konkret wissen, wie es ist.
Und klar, verwechseln kann man Gefühle auch. Kommt auch da wieder drauf an, wie genau man auf seine Gefühle schaut und wie stark diese Fähigkeit ausgeprägt ist, oder in der Regel auch darauf, wie sehr man auf seine Gefühle achtet, wie viel Erfahrung man mit bestimmten Gefühlen und Situationen hat. Durch Erfahrung damit lernt das Gehirn in der Regel auch, Gefühle, die sich sehr ähnlich sind, besser zu unterscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich konnte mir darunter ehrlich gesagt nichts vorstellen, ich hab jemanden schon mit jemanden darüber geredet, und...ich glaube nicht, das das, was ich mir darunter vorstelle, auch das richtige ist, also quasi falsch verbunden ist. kann man gefühle falsch zuordnen? den falschen ursachen zuordnen?

Ich denke schon, da Gefühle eben nicht zwangsläufig rational sind. Etwas, was bei dem einen dieses Gefühl auslöst, löst bei jemand anderes ein völlig anderes Gefühl aus. Wird vermutlich damit zusammenhängen wie die Personen jeweils geprägt sind, welche Erfahrungen sie in ähnlichen Situationen durchgemacht haben, etc.

Hoffe ich hab dich einigermaßen richtig verstanden!?
 
erstmal danke an euch 3 🙂

ja Dr. Rock, du hast mich soweit richtig verstanden, ich war aufgrund von erzählten erfahrungen - die sich zu 90% sehr sehr ähneln - über gewisse gefühle und deren assoziationen (liebe = schmetterlinge im bauch) überzeugt, das solche gefühle quasi immer gleich sind, auch bei unterschiedlichen menschen. das waren aber auch eben nur großteils...erzählte erfahrungen, keine eigen gemachte. ob sich jetzt, wie schatten2oo9 geschrieben hat zb, hunger bei jedem menschen immer gleich anfühlt...möglich?

Verdanti, das mit dem Unterscheiden und lernen ähnlicher gefühle hat mir weitergeholfen, danke 😉

Schatten 2oo9, ich hab ja als beispiel kälte- bzw wärmegefühl angeführt, du dann hungergefühl, das sind auch für mich solcherart gefühle die zum überleben unbedingt notwendig sind, gefühle ersten ranges sozusagen, aber gibt es nicht auch möglicherweise gefühle 2ten ranges? gefühle die nur bedingt fürs überleben notwendig sind?

mfg Lynx, etwas klüger als vorher 😉
 
Das Limbische System deines Gehirn ist für die Verarbeitung von Gefühlen notwendig. Die linke Gehirnhälfte bearbeitet deine Kreativität, deine Gefühle und steuert außerdem deine rechte Körperhälfte. Es ist unmöglich, es sei denn du hättest einen schweren Unfall oder du würdest einen Teil deines Gehirns rausoperiert bekommen - was einer Behinderung gleichen würde, Gefühle zu vergessen. Du würdest sie auch nicht vergessen, sie wären einfach nicht da. Es wäre dir nicht mehr möglich Freude und Liebe zu empfinden oder den Gesichtsausdruck eines Menschen zu interpretieren. Du würdest außschließlich rational denken, das würde zu innerer Leere führen und dich komplett zerstören.

Bitte hau dir jetzt nicht mit dem Hammer auf den Kopf um zu vergessen wie es ist traurig zu sein.
 
Generell kann man sagen, jedes Gefühl ist wichtig zum Überleben. Gefühle sind dafür da, um Dich selbst am Leben zu halten und die Art zu erhalten und weiter fortzupflanzen. Natürlich ist Hunger irgendwie wichtiger als Sex, aber beides ist absolut wichtig um die Art am Leben zu erhalten.

Jedes Gefühl hat seine Aufgabe. Ob man jetzt sagen kann, dass Hunger oder Angst sich bei jedem gleich anfühlt, das wird kein Mensch der Welt wissen. Was man jedoch weiß, Angst und Hunger sind für jeden ein sehr unangenehmes Gefühl. Aber ich denke, man kann ziemlich sicher sagen, dass jeder Mensch das gleiche Gefühl mit einer Assoziation verbindet. Das ist Gen-mässig einfach viel einfacher, wie z.B. die männliche Brustwarze, die es nur gibt, weil es einfach einfacher ist. Das einzige was wirklich keiner wissen kann, ob die gefragten Personen das Gefühl richtig assoziieren. Vllt verwechseln manche Angst mit Unsicherheit, etc pp.

Angst: Warnt uns vor gefährlichen Situationen und lässt uns davor fliehen
Liebe: Lässt uns näher kommen, um uns fortzupflanzen und hält Paare zusammen um die Familie zu versorgen und zu schützen
Sexualtrieb: Lässt uns überhaupt die Lust haben uns fortzupflanzen
Langeweile: Lässt uns neugierig werden und neues entdecken
Neid: Ist ein Antrieb um bessere Grundvoraussetzungen zu erhalten
Hunger: Naja, ist wohl klar 🙄
Durst: Ebenso 🙄
Wut: Bringt uns automatisch in Kampfhandlung und wirkt sogar deeskalierend, wenn der Gegner durch die Haltung eingeschüchtert wurde
Spaß: Belohnt uns für Aktionen die unserem Wohlbefinden gut tun
Temperaturempfinden: Naja, wohl auch logisch
Schmerz: Warnt uns, dass mit dem Körper was nicht stimmt und wirkt ebenso als Schutz
Trauer: Lässt uns Energie für Gruppenneuordnungen sparen, wenn ein Mitglied der Gruppe nur mal für kurze Zeit weg ist
Sehnsucht/nach Nähe: Vor allem als Baby sehr wichtig um Schutz zu erhalten

Naja und was es halt noch so gibt. Es gibt kein "unnötiges" Gefühl und jedes Gefühl hat seinen evolutionstechnischen Sinn, auch wenn manche den Sinn nicht verstehen können.

Man kann nicht sagen, das Gefühl ist jetzt wichtiger als das. Man muss das gesamte System betrachten.

Naja, davon mal abgesehen, ohne Emphatie ist der Mensch nicht überlebensfähig. Entweder würdest Du jämmerlich zugrunde gehen, oder Dir selbst die Kugel geben. Es kann aber vorkommen, dass z.B. bei Depressionen einzelne Gefühle blockiert werden. Sie sind noch gespeichert, aber nicht mehr abrufbar, da Hormonhaushalt gestört, Schutz, oder whatever.

Aber generell einzelne Gefühle total vergessen, da muss es schon echt übel kommen, Gen-Defekte etc pp. Gibt ja z.B. Menschen ohne körperlichen Schmerz. Alle Gefühle vergessen, da müsstest eigentlich Hirntod sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens bin ich das beste Beispiel für mangelnde Gefühlswelt. Ich kann manche Gefühle schon seit einigen Monaten mehr nicht empfinden.

Spaß, Freude, Mitleid, Trauer, Wut, Liebe und was weiß ich. Auch kann ich nicht wirklich Bindungen mit Menschen eingehen.

Kann Dir aber versichern, die hab ich nicht vergessen, die sind noch da.
 
Übrigens bin ich das beste Beispiel für mangelnde Gefühlswelt. Ich kann manche Gefühle schon seit einigen Monaten mehr nicht empfinden.

Spaß, Freude, Mitleid, Trauer, Wut, Liebe und was weiß ich. Auch kann ich nicht wirklich Bindungen mit Menschen eingehen.

Kann Dir aber versichern, die hab ich nicht vergessen, die sind noch da.

wiso kannst du gefühle aktuell nicht mehr empfinden?

das war übrigens auch was mir noch eingefallen ist, ok gefühle kann man sozusagen erben/lernen/erfahren. das ist jetzt klar. aber kann man sie soweit "Unterdrücken" bzw kontrollieren das sie...nicht mehr empfindbar sind? bzw man dann erst wieder dieses unterdrückten gefühle zulassen muss das man wieder fähig ist sie auch zu empfinden?
ich glaube nämlich das dies durchaus möglich ist, wenn man....durch äußere einflüsse und situationen dazu "gezwungen" wird.

ohgott irgendwie geht das ja schon fast in die richtung "sinn des lebens" 🙄

mfg Lynx
 
wiso kannst du gefühle aktuell nicht mehr empfinden?

das war übrigens auch was mir noch eingefallen ist, ok gefühle kann man sozusagen erben/lernen/erfahren. das ist jetzt klar. aber kann man sie soweit "Unterdrücken" bzw kontrollieren das sie...nicht mehr empfindbar sind? bzw man dann erst wieder dieses unterdrückten gefühle zulassen muss das man wieder fähig ist sie auch zu empfinden?
ich glaube nämlich das dies durchaus möglich ist, wenn man....durch äußere einflüsse und situationen dazu "gezwungen" wird.

ohgott irgendwie geht das ja schon fast in die richtung "sinn des lebens" 🙄

mfg Lynx

Weil ich einige psychische Krankheiten habe. Nein, ich kann Dir versichern, die Gefühlswelt liegt nicht in Deiner Macht. Ok, vllt können das vereinzelte Personen. Elite-Soldaten z.B. können aktiv ihren Herzschlag beeinflussen und lernen extremen Streß auszuhalten. Das ist dem Otto-Normal-Bürger z.B. nicht möglich.

Man kann aber z.B. Gefühle durch diverse Stoffe vorgaukeln. Z.B. Drogen. Drogen verursachen Glücksgefühle. Das gaukelt dem Körper vor, dass Drogen dem Körper etwas gutes tun und macht demnach süchtig. Ist natürlich falsch, aber dass ist das Prinzip.

Das einzige was mir so spontan einfällt, was Einfluss auf die Gefühlswelt hat, ist der Lerneffekt. Aber auch nur dann, hat man einen passiven Einfluss. Z.B. springt man 100 Mal Fallschirm, obwohl man Höhenangst hat und irgendwann wird das völlig normal, sodass man keine Angst mehr empfindet. Das entscheidet aber Dein Gehirn, nicht Du! Dein Gehirn ist rational und sieht, ok, es ist nicht gefährlich für "uns", schalten wir die Angst aus. Sowie es auch positiv ist, kann es ebenso negativ sein. Durch Traumata, etc, kann sich das auch negativ auswirken. Man hat Gefühle in Situationen, in denen sie überhaupt nicht angebracht ist.

Und nein, man kann keine Gefühle unterdrücken. Gefühle sind allgegenwärtig. Gefühle leiten Dich und wollen ausgelebt werden. Weißt Du was der Unterschied ist, zwischen Leute, die sich nie schlagen, Leuten, die jedem auf die Fresse hauen und Leute die Amok laufen? Es kann möglich sein, dass Person A von Natur aus schon weniger Wut entwickelt als Person B. Person A kann aber ebenso genauso viel Wut entwickeln wie Person B, lässt sich aber nicht stark von Gefühlen leiten und lässt diese Wut nicht in dieser entstehenden Situation ab, sondern vllt beim Sport. Person B lässt dem Gefühl gleich freien Lauf und schlägt der Person voll auf die Fresse. Während Person C, der auch normal Wut entwickelt, diese komplett ignoriert hat. Gefühle wollen gesehen und nicht ignoriert werden. Irgendwann werden Gefühle so mächtig, dass es nur noch irrational ist. Diese Person ist z.B. derjenige, der dann in die Schule rennt und vor lauter Wut, zig Menschen erschießt.

Man kann für seine Gefühlswelt nichts. Es ist moralisch nicht verwerflich Gefühle wie Neid, Wut, etc zu empfinden. Für mich ist es auch nicht verwerflich, wenn man Gefühle hat z.B. mit Kindern schlafen zu wollen. Moralisch verwerflich wird es für mich erst, wenn der Mensch, der diese Gefühle hat, nicht bereit ist, zu lernen damit umzugehen und ihnen freien Lauf lässt.

Also halten wir zusammen. Gefühle sind in Deinen Genen verankert und Du weißt von Geburt an welches Gefühl was aussagen will. Alle Gefühle sind wichtig und in einem normalen Lebensumfeld normal ausgeprägt, d.h. alles spürbar (außer Du leidest an einer Krankheit, die Einfluss darauf hat) Gefühle können aktiv von Dir nicht unterdrückt, verändert oder abgeschaltet oder sogar wieder eingeschaltet werden. Einfluss hat man nur passiv durch sein eigenes Verhalten und Deine Lebensgeschichte, bzw Einfluss von außerhalb. Das einzige was ein Mensch aktiv mit seinen Gefühlen machen kann, ist es zu lernen damit umzugehen. Gefühle wollen ausgelebt und gestillt werden, werden sie unterdrückt, kommt es zu Krankheiten.

Einfaches Beispiel. Ein Kind hat von Geburt an Angst, es weiß, wenn Angst entsteht muss es weg von dort, es ist gefährlich. Kann ein Kind aber nicht, weil es noch nicht so viel Intelligenz hat um das zu interpretieren. Es wird von Geburt an geschlagen, von seiner Mutter. Dem steht ein anderes Gefühl entgegen. Liebe, Geborgenheit, weil das Kind muss ja versorgt werden, deswegen versucht das Kind, sich so zu verändern, dass es Liebe empfängt und nicht mehr geschlagen wird, denn es will ja versorgt werden, überleben. Das Kind wird sich so verbiegen für seine Mutter, dass es unausweichlich seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse in den Hintergrund stellt und krank wird. Wird das Kind einige Jahre der Situation ausgesetzt wird es unweigerlich krank werden. Entweder staut es so viel Wut auf, dass es später andere Kinder verschlägt, es entwickelt Angst gegen alle Menschen, oder was auch immer, jedes Kind wird anders reagieren. Das einzige was noch passieren könnte, wäre, dass das Gehirn eigene Gefühle blockiert, um sich selbst zu schützen. Das Kind wird NIEMALS Einfluss auf diese Gefühle haben. Es wird lediglich lernen können damit umzugehen zu lernen.

Jetzt kannst Du vllt erkennen, warum immer mehr Menschen psychisch krank werden. Die moderne Gesellschaft ist so aufgebaut, dass es meist nur noch gegen die Bedürfnisse und Gefühle der Menschheit geht. Z.B. Leute die nachts arbeiten müssen und gegen ihre biologische Uhr kämpfen. Menschen die gefeuert werden, nur um Geld einzusparen. Familien, bei denen beide arbeiten gehen um zu überleben und das Kind zu Hause sitzt und dessen Bedürfnisse nicht mehr erfüllt werden können, weil kaum Zeit da ist. Kinder in der Schule, die ausgeschlossen werden, nur weil sie kein IPhone haben. Es gibt noch zig Beispiele.

Und alles wird durch Gefühle gesteuert. Leute wollen z.B. reich werden um möglichst wenig Aufwand zu haben, Energie zu sparen, durch Geld Anerkennung von anderen bekommen, etc pp.
 
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