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Kann der Tod einem lehren wie verzeihen geht?

H

HerzSchmerz7

Gast
Hallo.

Ich habe mich schon öfters gefragt, ab wann man einem Menschen verzeihen sollte. Vielleicht sogar am Totenbett?

Mein Vater hatte mich früher zu Sport gezwungen, weil ich unsportlich war. Ich habe eigentlich nie seinen Anforderungen erfüllt und konnte es auch nie und vor allem: werde es auch nie. Ein Mal hatte er sogar zu viel getrunken und hatte mir einen blauen Fleck auf den Oberarm geschlagen. Darauf hin weinte ich. Das war kurz vor der Scheidung meiner Eltern. Er meinte so, er hätte einen Grund zu weinen. Heute frage ich mich, warum er einen Grund hätte. Wusste er zu diesem Zeitpunkt, dass er ein schlechter Ehemann ist, dass er ein schlechter Vater ist und hat es durch seine Tränen nur so sagen wollen? Seit Februar 2007 habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Vater. Und das ist auch irgendwie gut so.

Ich hatte mir mal gedacht, was wäre wenn mein Vater am sterben liege und er mich um verzeihung bitten würde. Sollte ich ihm verzeihen?

Sollte man jemanden verzeihen, der sein Kind zu Sport zwingt? Der sein Kind auf eine Waage regelrecht zwingt? Der einen anschnauzt, weil man Müllermilch trinkt? Sollte man jemanden verzeihen, dass er sich seit fast 6 Jahren nicht mehr meldet?

Dies sollte nur ein Beispiel sein.

Aber trotzdem, mache ich mir irgendwie darüber manchmal Gedanken. Warum? Eigentlich spielt das doch gar keine Rolle.

Sollte man jemanden verzeihen können, wenn er/sie stirbt?

Sollt der Tod den Menschen zusammen führen und sagen, was passiert ist, ist passiert und auf ein Mal ist alles wieder gut?

Was wäre wenn ich sterben würde? Ich würde mit schlechten Gedanken sterben, an meinen Vater. Ich würde mit Schmerz im Herzen sterben. Und wenn er nicht an meinem Todenbett stehen würde, was dann? Würde ich traurig sterben, oder hasserfüllt?

Der Tod möchte uns vielleicht lehren zu verzeihen. Aber wieso sollten wir es das einfach machen?

Wenn Menschen nicht wollten, dass man schlecht über sie denkt, auch wenn man am sterben ist, sollte man sich doch einfach besser verhalten. Aber niemand macht das. Somit könnte man sagen, sterben wir alle mit Trauer, Wut und Einsamkeit in unseren Herzen. Von manchen viel und von manchen weniger.

Wir alle sind doch eigentlich unser Schmied in Sachen Gewissen.

Sollte man weinen, wenn einem nicht verziehen wird, auch wenn man selber am sterben ist? Ja, man kann weinen. Ist es aber ein weinen, weil man nicht verziehen bekommt und somit mit einem reinen Gewissen serben kann, oder ist es ein weinen, dass man weis, dass man ein nicht gerader "guter" Mensch war?

Der Tod kann einem lehren, wie man verzeiht. Aber wie gesagt: Er KANN!

Liebe Grüße, HerzSchmerz7.
 
Schau Herzschmerz,

die Sache ist doch folgende:

Du hast den Kontakt zu Deinem Vater gewiss nicht aus Spaß an der Freude abgebrochen, sondern, weil es einfach nicht mehr ging. Nun kostruierst Du Dir ein Gedankenspiel... was wäre wenn. Und was bietet sich da besser an als ein Wort-Case-Szenario zu konstruieren, dass der Vater im Sterben liegt und man so die Gelegenheit hat ihm zu verzeihen, bzw. Ehrlichkeit zu fordern. Gelegenheit zu einer letzten Aussprache.

Dein Vater verhält sich familiär unmöglich. Deine Mutter hat das begiffen. Und hat sich scheiden lassen. Damit ist die Sache für sie als Ehefrau mehr oder minder erledigt. Für ein Kind ist das natürlich nicht ganz so einfach. Weil man ja immer das Kind seiner Eltern bleibt. Daran ändert auch eine Scheidung nichts. Sie verändert nichts am familiären Status.

Trotz allem würde ich Dir empfehlen es mehr so wie Deine Mutter zu machen und Dir zu sagen: Ich lasse mich als Kind auch von diesem Menschen scheiden, weil er nicht gut für mich ist. Und dann lebe ich mein Leben ohne diesen Menschen.
 
Hallo HerzSchmerz7.

Genau diese Frage nach dem Tod und dem Sterben stelle ich mir sehr häufig - sie ist meine Korrektur in meinem Leben. Das "Was wäre wenn..." zeigt mir, was wichtig für mich ist.

Du schreibst viel in Kategorien wie "soll" - du stellst die Frage danach, was "man soll", nicht, ob du es willst, wie es dir geht. Wo bist du in diesen Zeilen?
Was suchst du, was brauchst du, um deine Gedanken zu einem für dich guten Abschluss zu bringen?

Klar, ich könnte jetzt sagen: Mensch, HerzSchmerz7, das ist so lange her und das sind doch Lappalien, du solltest deinem Vater verzeihen. Du hast nur einen Vater, Blut ist dicker als Wasser und so weiter und so fort.

Das würde dir und deinem Schmerz aber nicht gerecht.
Du hegst offenbar einen großen Groll auf deinen Vater. Das kleine Kind in dir ist - zurecht! - verletzt und gekränkt. Erkenne das an. In dir ist dieser Schmerz sehr, sehr real. Du fragst dich vielleicht selbst, warum das so ist. Schmerz hat eine ganz eigene Zeit.

Ich frage mich beim Lesen folgendes: Hast du es ihm je gesagt, dass er dich damals sehr verletzt hat?

Die Frage ist, ob dich dieser Groll in deinem Leben behindert. Du bist nur dir selbst Rechenschaft schuldig, du bist dazu da, dich um dich zu kümmern und gut für dich zu sorgen.

Ich verstehe dich sehr gut, denn mir ist ähnliches passiert.
Lange Zeit hatte ich zu meinem Vater keinen Kontakt. Aber er ließ mich nicht los. Innerlich war ich wütend und verletzt, ich hätte ihn am liebsten gezwungen, endlich der Vater zu sein, den ich haben wollte, den ich brauchte. Ich habe mir oft diese Frage gestellt: Was, wenn er stürbe? Ich wollte nicht, dass es so endet. Ich wollte noch etwas von ihm haben, da war ich reiner Egoist 🙂

Ich habe mir erst nach sehr langer Zeit eingestehen können, dass ich ihn trotz allem, was war, liebe. Dumme, kindische und naive Liebe zu einem Menschen, der sich einen Großteil der Zeit nicht darum geschert hat, wie es mir ging.

Zurück zu dir: Warum bist du wütend? Glaubst du, du wärst wütend, wenn er dir egal wäre? Was würdest du gerne tun, was würdest du ihm gerne sagen? Wie würdest du es ihm gerne sagen?

Ich bin über den Schatten gesprungen. Wir Menschen denken viel zu schnell zu verbohrt. Wir glauben, es sei alles in Scherben, es sei nichts mehr zu machen - das ist sehr bequem.

Ich kann nur für mich und meinen Vater sprechen, aber wir haben nach alledem wieder zueinander gefunden - etwas, was ich noch vor drei, vier Jahren für das unvorstellbarste Ereignis aus der Welt gehalten hätte. Es kam bei uns von beiden Seiten, wir hatten uns beide verrannt und konnten den ersten Schritt lange Zeit nicht tun.
Aber die Frage war immer: Soll es das gewesen sein? Ist das alles, was ich von diesem Mann, der mir so viel bedeutet, haben will? Will ich die nächsten Jahrzehnte mit dem Groll verbringen? Oder will ichs nochmal versuchen, mir vielleicht wieder blaue Flecken holen, aber wenigstens aus vollem Herzen sagen können: Ich habe für mich gekämpft, dafür, dass er mich anerkennt?
Ich habs riskiert, das war ich mir selbst - und keinem anderen - schuldig.

So. Ich habe dir viel von mir und meiner Geschichte erzählt. Vielleicht findest du dich selbst in diesen Zeilen ein bisschen.

Stell nicht die Frage nach dem "sollte" - das ist immer ein falscher Maßstab. Die richtige Frage ist, womit es dir gut geht.
Wenn du keinen Kontakt mehr willst - hak das Thema ab.
Wenn du Kontakt willst - überleg dir, welchen und wie du es beginnen willst. Schreib einen Brief, in dem du ehrlich bist. Du musst ihn nicht abschicken, es geht hier erstmal um dich. Was würdest du ihm - so ganz insgeheim - gerne sagen?
"Papa, ich habe dich so vermisst. Ich will, dass du stolz auf mich bist. Ich war dir nie genug und das hat mich mein Leben lang begleitet."

Ich wünsch dir alles Gute,
Joey
 
Was uns der Tod lehren wird ,könnte nur derjenige wissen, der seine persönliche Gegenwart überlebt hat.

Der Gedanke an den Tod und die Endlichkeit unseres eigenen Lebens führt häufig zu Ohnmachtsgefühlen und Angstzuständen
und zwingt so die meisten von uns, unser Leben auf den Prüfstand zu bringen. Da dann eine genaue ehrliche Selbstprüfung
anstelle der gewohnheitsmäßigen alltäglichen Verdrängung tritt, müssen wir uns zwangsläufig auch mit unangenehmen
Themen, Eigenschaften und Lebensfragen auseinandersetzen.
U.U ist das Bedürfnis Anderen zu verzeihen an der Schwelle zum Tod auch angstbedingt erhöht, weil sich der Sterbende durch den finalen Akt eines allumfassenden Verzeihens "mildernde Umstände" und Vergebung seiner eigenen Verfehlungen durch "den obersten Richter " erhofft.
 
Hallo.

@Herz ist Trumpf:

Dazu aber, fehlt glaube ich der nötige Kontakt und vorallem die Aussprache.
@Ginga:

Man sollte aber auch eine letzte Aussprache machen, wenn die betroffene Person noch die Möglichkeit hat, sich über etwas zu äußern. Jemand der im sterben liegt, denkt vielleicht sogar urplötzlich anders, als jemand der noch "voll im Leben" steht.

Und das Beispiel mit der Scheidung finde ich persönlich nicht so pralle. Ich bin sein Sohn, nicht seine Ehefrau. Ich bin immer noch sein Sohn. Dies wird aber wohl mehr physisch sein, als psychisch.

@Joey_Silver:

Ich mache mir schon ein paar Gedanken darum.

Zitate:

'Warum bist du wütend? Glaubst du, du wärst wütend, wenn er dir egal wäre?'

Nein. Denn dann würde ich mir ja keine Gedanken darüber machen und wütend werden. Ich bin aber nicht wütend, sondern mehr enttäuscht. Das letzte mal als ich ihn sah, hatte er eine neue Freundin, die er seit 6 Monaten hatte. Und ich vermute mal, dass er vielleicht sogar gelogen hatte, warum er zu seinen Kindern keinen Kontakt hat. Denn ich wusste ja gar nicht, was in seinem Leben passiert und umkekehrt.

'Was würdest du gerne tun, was würdest du ihm gerne sagen?'

Warum konntest du dich nie melden?
Warum konntest du kein Vater sein?
Warum hast du mich nie wie einen Sohn behandelt?
Warum lügst du?

'Wie würdest du es ihm gerne sagen?'

Alleine, unter 4 Augen, damit er sich auch rechtfertigen kann.

'Wir Menschen denken viel zu schnell zu verbohrt.'

Wie wir Menschen denken, ist die Ansicht, die uns vorgelebt wird. Wenn wir kaltherzig sind, wurden wir dazu gemacht. Von alleine werden wir nicht kaltherzig, man hatte es vielleicht uns sogar so vorgelebt, oder wir wissen gar nicht, wie warmherzigkeit überhaupt geht, da wir dem kaltherzigen zu oft ausgesetzt waren.

'Wir glauben, es sei alles in Scherben, es sei nichts mehr zu machen - das ist sehr bequem.'

Ich würde es nicht bequem bezeichnen, sondern vielleicht Angst. Angst vor zurückweißung, Hass, oder Wut anderer. Das Problem ist, dass wenn etwas in Scherben liegt, kann wie eine Vase repariert werden, aber es wird niemals mehr so sein, wie es einmal war. Und Scherben können jederzeit wieder ganz leicht brechen.

'Was würdest du ihm - so ganz insgeheim - gerne sagen?'

Es sind weniger Worte die ich ihm sagen würde, sondern mehr Fragen die ich ihm stellen würde (siehe eben).

'"Papa, ich habe dich so vermisst. Ich will, dass du stolz auf mich bist. Ich war dir nie genug und das hat mich mein Leben lang begleitet."'

Wenn ich erlich bin, vermisse ich weniger die Person, sondern mehr die Aussprache. Ich war ihm nie genung, dass weiß ich, aber er war mir auch nie genug ein Papa und das wäre etwas, was ich ihm schon gerne sagen würde. Ich würde ihn nicht mein Leben lang begleiten wollen. Ich weiß jetzt nicht wieso, aber ich möchte ihn nicht begleiten.

Hoffe wieder von dir (euch) zu hören.

Liebe Grüße, HerzSchmerz7.
 
Hallo HerzSchmerz7 🙂

'Wir Menschen denken viel zu schnell zu verbohrt.'

Wie wir Menschen denken, ist die Ansicht, die uns vorgelebt wird. Wenn wir kaltherzig sind, wurden wir dazu gemacht. Von alleine werden wir nicht kaltherzig, man hatte es vielleicht uns sogar so vorgelebt, oder wir wissen gar nicht, wie warmherzigkeit überhaupt geht, da wir dem kaltherzigen zu oft ausgesetzt waren.
Bist du denn wie dein Vater? Ist das alles nur Glück, was uns vorgelebt wird und Pech, wenn wir es nicht erleben?
Das glaube ich nicht, denn so, wie ich dich hier lese, habe ich nicht den Eindruck, dass die negative Prägung deines Vaters durchschlägt 🙂
Du hast das in der Hand, wie du sein willst. Du kannst als kaltherziger Mensch zu Wärme finden. Genauso kann ein warmherziger Mensch kalt werden.
Das ist nichts Naturgegebenes, das ist keine elterlich bedingte "Werkseinstellung" 😉


'Wir glauben, es sei alles in Scherben, es sei nichts mehr zu machen - das ist sehr bequem.'

Ich würde es nicht bequem bezeichnen, sondern vielleicht Angst. Angst vor zurückweißung, Hass, oder Wut anderer. Das Problem ist, dass wenn etwas in Scherben liegt, kann wie eine Vase repariert werden, aber es wird niemals mehr so sein, wie es einmal war. Und Scherben können jederzeit wieder ganz leicht brechen.
Rückfrage: War die Vase denn vorher so schön? 😉 Schon mal ein Mosaik ausprobiert?
Du hängst an etwas, das schlecht war - aber das Schlechte ist dir bekannt, damit kannst du umgehen, nicht wahr?
Ich kann nur sagen, dass es besser sein kann, eine hässliche alte Vase mit Schmackes an die Wand zu klatschen und aus den Scherben auf einer neuen Ebene zu basteln als die Vase zu umklammern, die einem Bauchschmerzen bereitet.
Ich verstehe deine Befürchtungen natürlich auch. "Bequem" war etwas zu provokant formuliert, ich meinte mehr "sicher" vor neuen Verletzungen - wenn es eh kaputt ist, kann ich ja nichts mehr machen.

Wenn ich erlich bin, vermisse ich weniger die Person, sondern mehr die Aussprache. Ich war ihm nie genung, dass weiß ich, aber er war mir auch nie genug ein Papa und das wäre etwas, was ich ihm schon gerne sagen würde.
Möchtest du ihn zurückverletzen? (Klingt jetzt blöd, versteh das nicht falsch, ich kann leider beim Tippen nicht betonen, wie ich es sagen würde 😀 Das ist wertneutral gemeint und, ehrlich gesagt: ich würde es zutiefst nachvollziehen können.)

Ich würde ihn nicht mein Leben lang begleiten wollen. Ich weiß jetzt nicht wieso, aber ich möchte ihn nicht begleiten.

In der Gesamtschau kommts mir ein bisschen so vor als würdest du weniger an der Tatsache leiden, dass du ihm nicht genug warst (ich kenn das Gefühl). Es sieht für mich so aus, als ist die Ignoranz das Schlimmste für dich. Du könntest vielleicht damit umgehen, wenn ihr streitet - aber die völlige Leugnung ist das Schlimmste, finde ich.
 
Hallo Joey_Silver.

Ich weiß gar nicht, ob ich ihn zurückverletzen möchte. Auf der einen Seite würde er sehen, wie es ist, wie ich zu "leiden". Auf der anderen Seite, wäre ich vielleicht nicht besser als er. Und das mit der Ignoranz ist auch so eine Sache. Ich glaube, erst wenn es eine Aussprache geben würde, würde ich erkennen, was ich möchte.

Danke für deine Worte.

Hallo Herz ist Trumpf.

Ich glaube schon das ein letztes Gespräch statt finden sollte. Einen Brief möchte ich nicht schreiben. Ich möchte nicht, dass er meine Adresse hat, wenn er zurück schreiben sollte. Dann ist das mit dem Gespräch besser.

Was mich dran hindert? Ich fühle mich nicht bereit ihn entgegen zu stehen. Ich möchte jetzt nicht einfach zu ihm hingehen und das und das und das sagen. Irgendwie ist es vielleicht auch Angst vor dem Endergenis.

Danke auch dir, Herz ist Trumpf für deine Worte.

Liebe Grüße und schönes Wochenende Joey_Silver und Herz ist Trumpf, wünsche ich euch. HerzSchmerz7.
 
Hi! 🙂

Lass dir deine Zeit. Solche Gedanken bringen viel Unruhe und Bewegung und die Anstöße muss man auch erst einmal verdauen können.

Ein kleiner Hinweis allerdings aus eigener Erfahrung: Du sagst, du fühlst dich nicht bereit, ihm entgegenzustehen. Kann das etwas Altes aus der Kindheit sein? Eine Kindersicht auf die Dinge, auf den eigenen Vater, der einem Kind so groß und übermächtig erscheint?

Manchmal hilft es, zu entzaubern (aus einem mir unerfindlichen Grund denke ich grade an Mulan - da wird dem vermeintlich großen, bösen Drachen ja auch die Luft rausgelassen 😉).

Auch dir ein schönes Wochenende!
 
Der Tod kann einem lehren, wie man verzeiht.

Der Tod kann gar nichts, denn er ist nichts weiter als die Zustandsbeschreibung der Leblosigkeit eines Körpers.

Wozu solltest Du einem Wesen das Dir Leid zugefügt hat verzeihen?

Verzeihen solltest Du aber jenem Wesen das Du erkennst, wenn Du Dein Gegenüber "heil" siehst ....... oder glaubst Du, dass eine gesunde Seele und ein gesunder Geist sich jemals dazu herablassen würde Leid zu erzeugen ?

Schau Deinen Vater an.
Entdecke die finsteren Ecken seines Wesens und die unglückseligen Verknüpfungen seines Erlebens und die abgebrochenen Teile seiner Ganzheit ...... und dann erhelle seine Dunkelheit und trenne die unseligen Verknüpfungen und ergänze seine Ganzheit ..... denke ihn Dir "heil" ....... und dann verzeihe ihm.

Verzeihung ist Liebe ..... Liebe ist Energie ...... die Energie gibt Deinem Bild der heilen Ganzheit eine Kraft, die es auf den Weg in die Wirklichkeit geleitet ..... und das Licht der heilen Ganzheit legt sich heilsam auch auf Deine Wunden.

Das ist die Magie, die hinter dem Verzeihen liegt .....
 

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