Hi,
ja keine Frage....der Mensch ist halt ein Raubtier. Da liegt es i.d.R. an der Erstsozialisation, sprich Erziehung (die leider hierzulande hptsl. Elternsache sind, da die Schulen i.d.R. da wenig Beihilfe leisten, bwz. zu wenig Kommunikationsstrukturen zw. Schule und Eltern da sind) die halt ausreichend war/ist oder nicht. Kinder, die ab ihrem ersten Schrei in ein funktionierendes soziales Familiennetz eingebunden wurden und die von Anfang an genügend Strukturen u.a. Ethikprogramm (anstatt zuviel Fernseh- und PC-Programm....leider auch ein Problem unserer Zeit) abbekommen bzw. internalisiert (verinnerlicht) haben, machen solchen Quatsch nicht.
Wer gegenseitige Achtung (die Eltern im gleichen Maße ggü ihrem Kind, wie die Kinder ggü ihren Eltern) verinnerlicht hat, der würde solche ernsthaften Anschuldigungen nicht durchziehen....Das alles deutet doch sehr auf Alpha-Position und Suche nach Grenzen hin.
Da würde ich ganz schnell zur Erziehungsberatung oder Kommunikationstraining raten...Beim Jugendamt kann man sich ja mal mit den Beratern zusammensetzen. Vielleicht wäre auch ne Familienmediation bei grundsätzlichen Konflikten nicht schlecht...
Buchtipps: Peter Struck: Die Kunst der Erziehung,
Zerschlagen, Zerstören, Selbstzerstören
Felix von Cube: Fordern statt verwöhnen
"Vieles was 15-jährige tun, tun sie nur, um auszuprobieren, was passiert, wenn sie eine Grenze überschreiten.
Nur so können sie ein stimmiges Weltbild aufbauen" (ein 15jähriger Schüler)
Also für mich wäre es kein Problem mit herzlicher Konsequenz da ein stimmiges Weltbild zu liefern, wenn eine Grenze eindeutig überschritten wurde...
Ich wünsche ebenfalls viel Erfolg dabei!
Gruß
Tyra