Hallo Leser!
Ich finde es ziemlich unpassend, ein Buch eines Schriftstellers zu empfehlen, der Mitglied der KPD war.
😕:mad:
Zur KPD-Frage zitiere ich jetzt mal ohne Link zu Kurt Held wörtlich aus Wikipedia:
(Kurt Held) ... machte eine Lehre als
Schlosser bei
Zeiss, wandte sich als junger Mann zunächst der
Wandervogelbewegung zu, nahm am
Ersten Weltkrieg teil und wurde nach dem Krieg Mitglied des
Spartakusbundes und der
KPD. 1924 heiratete er die Schriftstellerin und Märchenerzählerin
Lisa Tetzner. Mit ihr zog er an verschiedene Orte in Deutschland. Er arbeitete als Bergmann im Ruhrgebiet, als Autor, Lektor und Redakteur bei diversen Zeitschriften und Verlagen. Als Mitglied des
Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller war er Mitherausgeber der Mitglieder-Zeitschrift
Die Linkskurve und veröffentlichte seine eigenen Gedichte und Romane. In Bochum war er Leiter der
Arbeiterhochschule.
[1]
Nach dem
Reichstagsbrand wurde er als bekannter Kommunist verhaftet, kam aber durch die Hilfe seiner Frau bald wieder frei. Nach seiner Freilassung floh das Ehepaar nach
Carona im
Tessin, wo Kläber unter der Auflage bleiben durfte, nicht zu veröffentlichen.
Wegen des Stalinismus brach er 1938 mit der KPD.
Durch die harten Bedingungen des
Exils, gesundheitliche Probleme und den
Verlust seiner langjährigen weltanschaulichen Basis geriet er in eine psychische Krise. Um sich zu beschäftigen, half er seiner Frau, die weiter Kinderbücher schrieb, bei ihrer Arbeit.
Bald begann er Gefallen an dieser Tätigkeit zu finden und schrieb mehrere Bücher, von denen insbesondere Die rote Zora und ihre Bande ein großer Erfolg wurde. Wegen des Schreibverbots bediente er sich des
Pseudonyms Kurt Held, unter dem er heute bekannter ist als unter seinem Geburtsnamen. Auch war er aufgrund des Publikationsverbots als politischer Flüchtling gezwungen, manche Bücher – darunter etwa
Die schwarzen Brüder – unter dem Namen seiner Frau verlegen zu lassen. Durch die schriftstellerischen Erfolge brachten es Tetzner und Kläber zu bescheidenem Wohlstand, erhielten 1948 auch das
Schweizer Bürgerrecht und lebten weiter in der Schweiz. Nach längerer Krankheit verstarb Held im Spital von Sorengo.
Nach Kurt Held wurde eine Grundschule in
Berlin benannt.