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Jugendamt?Wozu sind die da???????

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Hallo kleine Sternschnuppe,

da hat sich ja ne Menge getan in der letzten Zeit. Mit der Familientherapie finde ich sehr gut. Ich hoffe, dass ihr beide, du und dein Ex, irgendwann mal soweit seit, euch ohne Hass zu begegnen. Ist bestimmt nicht einfach bei dieser katastrophalen Vorgeschichte, doch ich glaube, dass der Hass nur das eigene Leben zerstört. Der Hass frisst an der Seele, auch am Magen usw.. Habe ich ja auch gemerkt, weil ich meinen Ex erst richtig gehasst habe. Mit der Zeit ließ dieses Gefühl nach, er war mir nur noch gleichgültig. Das war in jedem Fall besser für die weiteren Zusammentreffen, da er ja seinen Sohn sehen wollte und der Sohn auch das Recht hatte seinen Vater zu sehen.

Was dieser Mann mit deinem Sohn gemacht hat, ist unbegreiflich. Dass dein Sohn solange darüber geschwiegen hat, ist verständlich. Musste er doch immer wieder Angst haben, dass etwas schreckliches passiert. Er hat doch bestimmt auch mitgekriegt, wie du Prügel bezogen hast. Vielleicht wollte er dich mit seinem Schweigen nur beschützen. Ich hoffe, er wird dieses Trauma überwinden können. Geht er denn wenigstens noch regelmäßig zu einem Therapeuten?

Dass sich dein Ex seinen eigenen Kindern gegenüber nicht so verhält, könnte ich mir gut vorstellen. Es ist immerhin sein eigen Fleisch und Blut, was zwar in vielen Fällen nichts zu bedeuten hat, aber ich denke, sein ganzer Hass konzentriert sich mehr auf dich. Wie gesagt, hoffe ich, dass sich das irgendwann legen wird. Man soll ja bekanntlich die Hoffnung nie aufgeben.

Das mit dem epileptischen Anfall tut mir echt leid. Dich beutelt es ja echt heftig. Kann auch verstehen, dass du dich jetzt vermehrt deinem Sohn widmest und deshalb nicht in eine Tagesklinik gehen möchtest. Aber die Zeit sollte reichen, für dich eine Verhaltenstherapie anzustreben, die ja nur einmal die Woche für eine Stunde stattfindet. Das könnte dir nur gut tun. Dort würdest du auch lernen, mit den Angriffen deines Mannes besser umzugehen. Kannst es dir ja nochmal überlegen.

Ich hoffe, dann wird das Gericht und das JA die Einsicht bekommen, dass mehr getan werden muss, damit du deine Kleinen wieder zu sehen bekommst, sie regelmäßig abholen kannst und letztendlich evtl. zu dir holen kannst. Aber dafür musst auch du ganz gestärkt sein. Denn dein Leben wird dadurch nicht leichter werden, auch wenn dieser Druck schon mal von dir genommen ist. Als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern gäbe es auch genug Stolpersteine im Leben.

Also schau erstmal, dass du Kraft gewinnst. Dann wird sich deine Situation bestimmt verbessern. Schau zu, dass du deine innere Ruhe wiederfindest, denn wie ich sehe, hast du ganz schöne Probleme mit dem Schlafen. Vier Uhr, welch grausame Zeit.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, damit dein Leben in naher Zukunft wieder in ruhigeren Bahnen verlaufen kann.
 
Ach Micky II, weißt du, ich empfinde gar nichts mehr für meinen Ex. Das war eigentlich schnell der Fall. Er hat mich und meine kinder sosehr verletzt, ich habe es in der Tagesklinik gelernt, nichts mehr für ihn zu empfinden. Um somit die Situation für mich leichter zu machen. Ich muß auch sagen, es ist wesentlich einfacher geworden dadurch. Nur er weiß genau, wie er mich quälen kann, über meine Kinder. Das nutzt er total aus. Aber er sagt, er selbst wäre nicht krank und müßte überhaupt nicht in Therapeutische Hilfe. Obwohl im das der Familientherapeut geraten hat. Ich hoffe, jeden Tag auf`s neue, das er irgendwann nichts mehr für mich empfindet. Irgendwann muß auch der Hass mal kleiner werden, deshalb lass ich ihn und die Kleinen in letzter Zeit in Ruhe.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt.......
Aber die Zeit ohne meine Kids, ist wie ne Ewigkeit.....Und macht kaputt.....
kleine Sternschnuppe
 
@kleine Sternschnuppe

Kann ich wirklich gut verstehen. Wie ich schon schrieb, hatte meine Freundin ja die gleichen Probleme. Alles wurde über die Kinder ausgetragen. Dann wurden die Kinder entzogen, genau zu dem Zeitpunkt als es ihr so schlecht ging. Dann der Kampf, als es ihr wieder besser ging, die Rückfälle und und und. Allerdings hat sie auch gelernt loszulassen. Und zwar loszulassen, um hinterher zurückzugewinnen. Ihre Tochter kam zurück, der Sohn braucht bestimmt noch etwas Zeit. Irgendwann wird auch er für sich erkennen, was besser ist. Sie ist zwar hin und wieder noch sehr traurig darüber, aber sie fängt an, ihr Leben zu leben. Sie unternimmt jetzt viel, wie schwimmen und spazieren gehen. Sie macht einen Gymnastikkurs und und und. Früher hätte sie das nicht fertiggebracht, weil sie sich dann wie eine Rabenmutter fühlte. Zum Glück sieht sie es heute ganz anders. Das hat ihre Lebensqualität um ganz viel verbessert. So ist sie heute in der Lage, super mit ihrer Tochter umzugehen und ihr auch wieder das Gefühl zu geben, ein stabiles Elternhaus zu haben. Das finde ich besonders wichtig. Sie hat mir gerade heute einen tollen Satz gesagt: Es ist wichtig das hier und jetzt zu sehen und meinen Weg nach vorne. In die Vergangenheit zu schauen bringt mir gar nichts." Ich bin sehr stolz auf sie.

Bei ihrem Ex fragte sie sich auch immer, warum macht er das, wann hört er damit auf. Sie versuchte immer einen Grund für seine Schandtaten zu finden, das hat sie noch kränker gemacht. Heute denkt sie ganz klar für sich, dass er in eine Therapie gehört, deshalb kann sie inzwischen darüber lachen.

Ich hoffe, du findest auch für dich den richtigen Weg. Angefangen hast du ja schon. Komm mal raus aus deinem Schneckenhaus. Geh wieder unter Leute. Tu alles erdenkliche für dich. Nur so kannst du gewinnen. Und damit deine Kinder auch.
 
Hallo Micky II,
darf ich fragen, wie alt die Kinder deiner Freundin sind? Und wie lange sie den Kampf schon mitmacht?
Ich sehe es eigentlich genauso, das man sich zurückhalten soll um Kraft zu tanken und um einfach besser damit klar zu kommen. Nur leider sieht es das JA völlig anders. Sie sind der Meinung, das der Kampf weiter ausgetragen werden muß. Als ich aber STOPP gesagt habe, hieß es gleich, also so geht es nicht, sie müssen sich aber mal bemühen. (mit bemühen ist wahrscheinlich gemeint, weiter stunk zu machen).
Es ist auch richtig, das "diese Kerle" (die so handeln, wie mein Ex), krank sind. Und sie haben uns dadurch auch krank gemacht. Ich empfinde nicht mal mehr Hass für meinen Ex, er ist mir sowas von egal, und ich bin soooooooooo froh darüber. Damit lebt es sich schonmal etwas leichter. Wenn da nicht die Kids wären......
Ich versuche wirklich, ihm auch noch entgegen zu kommen, erwähne in der Familientherapie sogar, das er ein guter Vater für die Kleinen ist usw.. Nur leider kommt als Antwort nur immer wieder irgendein Hassspruch gegen mich. Ich mag nicht mehr. Kann er nicht auch nur einmal zugeben, das ich nicht diese Rabenmutter bin, die er sich erträumt immoment. Solange wir zusammen waren, war ja auch alles in Ordnung. Warum versucht er jetzt sogar über diese Zeit mit schlecht zu reden?
kleine Sternschnuppe
 
Hallo Sternschnuppe,

will dich nicht entmutigen, deshalb hatte ich das nicht reingeschrieben. Aber wenn du es wissen willst, die Tochter ist 17, der Sohn 15. Es geht schon über 12 Jahre so.

Leider wiehert auch beim JA der Amtsschimmel. Manche können einfach nicht über ihren Schreibtisch blicken. Die SB meiner Freundin hatte sogar regelrecht Angst vor dem Ex. Darum hat sie nichts zuwege gebracht. Erst als eine andere SB den Fall übernahm, da tat sich was.

Bei deinem Ex glaube ich einfach, dass er damit nicht fertig wird, dass er seinen Besitz verloren hat. Wenn er genauso verrückt ist, wie der Ex meiner Freundin oder auch mein Ex, wird er das nie begreifen. Aber mit jedem Tag an dem du stärker wirst, hilft es dir. Also lass dich nicht vom JA als Buhmann hinstellen, wenn du dich ab und an nur auf dich und deinen Sohn, der ja auch deine Hilfe braucht, konzentrierst. Das Blatt wird sich wenden.
 
Hey Micky,

ich hatte es schon geahnt. Soetwas kann nicht von heute auf morgen vorbei sein, aber die Hoffnung , das es so ist, bleibt!!!
Zwölf Jahre ist schon ne Ewigkeit. Ich hoffe, das mein Ex irgendwann früher mal einsichtig wird. Er denkt noch überhaupt nicht an die Kids, sondern nur an seinen verletzten Stolz.
Am anfang habe ich alles getan, was die Leute von mir verlangt haben, aber das gab eigentlich immer nur noch mehr Stress. Als ich dann eines Tags aber gesagt habe, so nicht mehr, vorallem nicht mit mir, waren sie wohl geschockt, und wissen jetzt nicht so genau, wie sie sich verhalten sollen. Ausser das sie was von mir verlangen. Aber ich bin schon fast genauso wie mein Ex, müssen die denken, weil wenn mir was nicht passt, sage ich meine Meinung (was mein Ex nicht tut), und tue dann genau das was ich für richtig halte. Ist zwar scher das durchzuhalten, aber die beste Lösung, denke ich.
Hatte heute meinen ersten Arbeitstag, ich arbeite jetzt 20 Std. die Woche, vielleicht ist das ja ne abwechslung für mich. Mal schauen....
Liebe Grüße
kleine Sternschnuppe
 
Hey kleine Sternschnuppe,

du wirst das schon schaffen. Ich hoffe, du hast den ersten Arbeitstag gut überstanden. Lass dich nicht unterkriegen, auch nicht von so Kommentaren, die hier ja desöfteren mal kommen. Man muss manchmal wirklich für sich selbst entscheiden: Soweit und nicht weiter.

Melde dich und berichte, wie es weitergeht. Und wenn du mal die Nase voll hast, schreibs dir hier von der Seele. Manchmal hilft es einfach.

Weiterhin alles Gute und ganz viel Kraft.
 
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