Micky II
Aktives Mitglied
Hallo kleine Sternschnuppe,
da hat sich ja ne Menge getan in der letzten Zeit. Mit der Familientherapie finde ich sehr gut. Ich hoffe, dass ihr beide, du und dein Ex, irgendwann mal soweit seit, euch ohne Hass zu begegnen. Ist bestimmt nicht einfach bei dieser katastrophalen Vorgeschichte, doch ich glaube, dass der Hass nur das eigene Leben zerstört. Der Hass frisst an der Seele, auch am Magen usw.. Habe ich ja auch gemerkt, weil ich meinen Ex erst richtig gehasst habe. Mit der Zeit ließ dieses Gefühl nach, er war mir nur noch gleichgültig. Das war in jedem Fall besser für die weiteren Zusammentreffen, da er ja seinen Sohn sehen wollte und der Sohn auch das Recht hatte seinen Vater zu sehen.
Was dieser Mann mit deinem Sohn gemacht hat, ist unbegreiflich. Dass dein Sohn solange darüber geschwiegen hat, ist verständlich. Musste er doch immer wieder Angst haben, dass etwas schreckliches passiert. Er hat doch bestimmt auch mitgekriegt, wie du Prügel bezogen hast. Vielleicht wollte er dich mit seinem Schweigen nur beschützen. Ich hoffe, er wird dieses Trauma überwinden können. Geht er denn wenigstens noch regelmäßig zu einem Therapeuten?
Dass sich dein Ex seinen eigenen Kindern gegenüber nicht so verhält, könnte ich mir gut vorstellen. Es ist immerhin sein eigen Fleisch und Blut, was zwar in vielen Fällen nichts zu bedeuten hat, aber ich denke, sein ganzer Hass konzentriert sich mehr auf dich. Wie gesagt, hoffe ich, dass sich das irgendwann legen wird. Man soll ja bekanntlich die Hoffnung nie aufgeben.
Das mit dem epileptischen Anfall tut mir echt leid. Dich beutelt es ja echt heftig. Kann auch verstehen, dass du dich jetzt vermehrt deinem Sohn widmest und deshalb nicht in eine Tagesklinik gehen möchtest. Aber die Zeit sollte reichen, für dich eine Verhaltenstherapie anzustreben, die ja nur einmal die Woche für eine Stunde stattfindet. Das könnte dir nur gut tun. Dort würdest du auch lernen, mit den Angriffen deines Mannes besser umzugehen. Kannst es dir ja nochmal überlegen.
Ich hoffe, dann wird das Gericht und das JA die Einsicht bekommen, dass mehr getan werden muss, damit du deine Kleinen wieder zu sehen bekommst, sie regelmäßig abholen kannst und letztendlich evtl. zu dir holen kannst. Aber dafür musst auch du ganz gestärkt sein. Denn dein Leben wird dadurch nicht leichter werden, auch wenn dieser Druck schon mal von dir genommen ist. Als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern gäbe es auch genug Stolpersteine im Leben.
Also schau erstmal, dass du Kraft gewinnst. Dann wird sich deine Situation bestimmt verbessern. Schau zu, dass du deine innere Ruhe wiederfindest, denn wie ich sehe, hast du ganz schöne Probleme mit dem Schlafen. Vier Uhr, welch grausame Zeit.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, damit dein Leben in naher Zukunft wieder in ruhigeren Bahnen verlaufen kann.
da hat sich ja ne Menge getan in der letzten Zeit. Mit der Familientherapie finde ich sehr gut. Ich hoffe, dass ihr beide, du und dein Ex, irgendwann mal soweit seit, euch ohne Hass zu begegnen. Ist bestimmt nicht einfach bei dieser katastrophalen Vorgeschichte, doch ich glaube, dass der Hass nur das eigene Leben zerstört. Der Hass frisst an der Seele, auch am Magen usw.. Habe ich ja auch gemerkt, weil ich meinen Ex erst richtig gehasst habe. Mit der Zeit ließ dieses Gefühl nach, er war mir nur noch gleichgültig. Das war in jedem Fall besser für die weiteren Zusammentreffen, da er ja seinen Sohn sehen wollte und der Sohn auch das Recht hatte seinen Vater zu sehen.
Was dieser Mann mit deinem Sohn gemacht hat, ist unbegreiflich. Dass dein Sohn solange darüber geschwiegen hat, ist verständlich. Musste er doch immer wieder Angst haben, dass etwas schreckliches passiert. Er hat doch bestimmt auch mitgekriegt, wie du Prügel bezogen hast. Vielleicht wollte er dich mit seinem Schweigen nur beschützen. Ich hoffe, er wird dieses Trauma überwinden können. Geht er denn wenigstens noch regelmäßig zu einem Therapeuten?
Dass sich dein Ex seinen eigenen Kindern gegenüber nicht so verhält, könnte ich mir gut vorstellen. Es ist immerhin sein eigen Fleisch und Blut, was zwar in vielen Fällen nichts zu bedeuten hat, aber ich denke, sein ganzer Hass konzentriert sich mehr auf dich. Wie gesagt, hoffe ich, dass sich das irgendwann legen wird. Man soll ja bekanntlich die Hoffnung nie aufgeben.
Das mit dem epileptischen Anfall tut mir echt leid. Dich beutelt es ja echt heftig. Kann auch verstehen, dass du dich jetzt vermehrt deinem Sohn widmest und deshalb nicht in eine Tagesklinik gehen möchtest. Aber die Zeit sollte reichen, für dich eine Verhaltenstherapie anzustreben, die ja nur einmal die Woche für eine Stunde stattfindet. Das könnte dir nur gut tun. Dort würdest du auch lernen, mit den Angriffen deines Mannes besser umzugehen. Kannst es dir ja nochmal überlegen.
Ich hoffe, dann wird das Gericht und das JA die Einsicht bekommen, dass mehr getan werden muss, damit du deine Kleinen wieder zu sehen bekommst, sie regelmäßig abholen kannst und letztendlich evtl. zu dir holen kannst. Aber dafür musst auch du ganz gestärkt sein. Denn dein Leben wird dadurch nicht leichter werden, auch wenn dieser Druck schon mal von dir genommen ist. Als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern gäbe es auch genug Stolpersteine im Leben.
Also schau erstmal, dass du Kraft gewinnst. Dann wird sich deine Situation bestimmt verbessern. Schau zu, dass du deine innere Ruhe wiederfindest, denn wie ich sehe, hast du ganz schöne Probleme mit dem Schlafen. Vier Uhr, welch grausame Zeit.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, damit dein Leben in naher Zukunft wieder in ruhigeren Bahnen verlaufen kann.