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job weg - mann weg

Knoetie

Mitglied
hallo ihr lieben,


die schraube dreht sich unaufhaltsam nach unten,
erst hab ich vor 5 wóchen meinen job verloren. bin ständig deprimeirt
und gestern nacht- jawohl nacht um 3 uhr hat mich mein mann verlassen-
ich war mal wieder wegen dieser stellensuche und ablehnung deprimiert-
und wir haben uns bereits am telefon ständig gestritten-
ich habe ihm dann gesagt dass ich eventuell so am ende bin,dass ich einen
vorübergehenden aufenthalt im einem geeigneten krankenhaus nicht ausschließe
daraufhin meinte er, er würde das anders sehen ich solle irgendeinen job annehmen
am besten putzen-( ich habe über 30 jahre im kaufmännischen bereich gearbeitet und gut verdient
und er könne nicht mehr er ginge jetzt, bei nacht und nebel hat er ohne geld nur mit einpaar alten jeans und schuhen
aus dem keller das haus verlassen.
ich komme nicht mehr an ihn ran- heute morgen ging es mir so schlecht dass mich ein krankenwagen ins krankenhaus gebracht hat-
meinen nachbarn haben ihn versucht auf der arbeit zu erreichen- ein kollege hat es ihm ausgerichtet-
nichts kein anruf im krankenhaus keine nachricht-
seit über 20 jahren sind wir verheiratet- gstern hat er mich noch hefitg gstoßen als er weg wollte-
und ich bin auf meinen ellenbogen gefallen und habe mir wirklich sehr sehrwehgetan- und gejammert-
daraufhin hat er gasagt: och hast du dir mal wieder wehgetan dann heul doch-
und heute morgen hat er still und heimlich seine sachen geholt-
ichbin in am ende-
kein job kein mann ich möchte nicht mehr leben

ps freunde und verwandtne habe ich auch nicht.
 
Ihr braucht wohl beide Zeit, euch ein bißchen zu erholen.
Komm mal zur Ruhe, ein verlorener Job bedeutet noch lange nicht, daß das Leben verloren ist.
Die Ehekrise wird sich auch wieder einrenken.
Dein Mann hat einen Job, du wirst nach 30 Jahren wohl eine brauchbare Abfindung erstreiten können, und dann kann man weitersehen.
Das wird schon.
 
Hallo,

also, Job und Mann sind nicht das, was man unbedingt zum überleben braucht.
Aber eine Trennung kommt doch nach 20 Jahren nicht einfach so. Auch soviel Verachtung nicht.
Komm erstmal zur Ruhe.
 
Ich hatte ja schon Deine "Jobgeschichte" gelesen und es scheint so, als ob Dir im Moment kaum was erspart bleibt. Ich kann Dir nur all die Kraft wünschen, auch diese schwere Zeit durchzustehen.

Vielleicht kommt Dein Mann ja auch wieder zur Besinnung, schließlich habt ihr euch doch geschworen "In guten wie schlechten Tagen" füreinander da zu sein. Da sollte man nicht die Biege machen, wenn es mal schwierig wird.
 
Hallo Knoetie,

ich kann mir sehr gut vorstellen das es jetzt gerade für dich einfach aussichtslos erscheint.
Gerade in dieser schwierigen Situation allein gelassen zu werden ist einfach kaum auszuhalten.

Für Angehörige ist immer sehr schwer umzugehen mit Depressionen, weil man einfach nicht verstanden wird.
Vielleicht braucht er wirklich einfach mal eine Auszeit damit er nicht selbst auf der Strecke bleibt, was leider viel zu oft passiert.

Ich selbst habe eine Trennung durchlebt an dem Tag als ich mich in die Klinik begeben habe.
Schwer weil die Person einfach nicht mehr da ist, die alles für mich war.

Doch in der Klinik habe ich angefangen loszulassen alles was ich dort geschafft habe, ja das habe ich aus alleiniger Kraft geschafft und es hat mir auch geholfen wieder mehr an mich selbst zu glauben.

Man braucht keine Partnerschaft um das Leben zu ertragen aber man braucht Freunde, die für einen da sind.
Ich habe dann dort in der Klinik gelernt zu einigen Vertrauen zu fassen und heute sind einige sogar sehr gute Freunde geworden. Die mich in einer schwierigen Phase hin und wieder unterstützen.

Du bist jetzt auch noch nicht solange zuhause das du dich unter Wert verkaufen müsstest deswegen bleib am Ball was die Jobsuche in deinem Bereich angeht und überleg die vielleicht ein paar Alternativen, die du dir vorstellen könntest welche aber auch Spass bringen.
Du wirst wieder etwas finden aber du darfst nicht aufgeben an dich selbst zu glauben!!!

Ich wünsche Dir alles Gute
 
Fünf Wochen sind doch kein Grund, in Depressionen zu verfallen. "Jeden Job" muss man in der Zeit auch noch nicht annehmen. Sowas käme für mich nur infrage, wenn es langsam auf Hartz IV zulaufen würde. Und das ist doch bei dir noch lange nicht der Fall also komm mal bitte wieder etwas runter.

Wenn du ständig nur deprimiert und mit hängenden Mundwinkeln rumsitzt, ist es irgendwo klar, dass dein Mann, entschuldige, keinen Bock mehr auf dich hatte. Lass ihm mal ein wenig Luft und wieder zu klaren Gedanken kommen.

Genieße doch einfach mal ein oder zwei Wochen freie Zeit und tue das, was du während der Jahre des Arbeitens nie geschafft hast. Lass Bewerbungen mal Bewerbungen sein und erhole dich. DANN kannst du wieder frisch gestärkt ans Werk gehen und du wirst sehen, es wird klappen!
 
Hallo Knoetie,

ich kann mir sehr gut vorstellen das es jetzt gerade für dich einfach aussichtslos erscheint.
Gerade in dieser schwierigen Situation allein gelassen zu werden ist einfach kaum auszuhalten.

Für Angehörige ist immer sehr schwer umzugehen mit Depressionen, weil man einfach nicht verstanden wird.
Vielleicht braucht er wirklich einfach mal eine Auszeit damit er nicht selbst auf der Strecke bleibt, was leider viel zu oft passiert.

Ich selbst habe eine Trennung durchlebt an dem Tag als ich mich in die Klinik begeben habe.
Schwer weil die Person einfach nicht mehr da ist, die alles für mich war.

Doch in der Klinik habe ich angefangen loszulassen alles was ich dort geschafft habe, ja das habe ich aus alleiniger Kraft geschafft und es hat mir auch geholfen wieder mehr an mich selbst zu glauben.

Man braucht keine Partnerschaft um das Leben zu ertragen aber man braucht Freunde, die für einen da sind.
Ich habe dann dort in der Klinik gelernt zu einigen Vertrauen zu fassen und heute sind einige sogar sehr gute Freunde geworden. Die mich in einer schwierigen Phase hin und wieder unterstützen.

Du bist jetzt auch noch nicht solange zuhause das du dich unter Wert verkaufen müsstest deswegen bleib am Ball was die Jobsuche in deinem Bereich angeht und überleg die vielleicht ein paar Alternativen, die du dir vorstellen könntest welche aber auch Spass bringen.
Du wirst wieder etwas finden aber du darfst nicht aufgeben an dich selbst zu glauben!!!

Ich wünsche Dir alles Gute

ich danke dir- en klinikaufenthalt wäre gut für mich- aber dazu bin ich noch nicht kaputt genug.

und alleine zuhause fällt mir die decke auf den kopf- heute morgen hab ich eine dummheit gemacht und
mußte ins krankenhaus- dort haben sie meinen mann auf der arbeit verständigt, gerade kam ich nach hause ( auf eigene verantwortung entlassen) und hatte auf dem anrufbeantworter eine nachricht von ihm:
was ich mir geleistet hätte wäre wohl das letzte, ihn auf der arbeit von der krankenschwester anrufen zu lassen
und vor seinen kollegen bloßzustellen- er hätte eine frau die sich das leben nehmen wollte- es wäre endgültig aus-
ich soll ihn in ruhre lassen- ich kann enfach nicht mehr
und hatte auf dem anruf
 
Ihr braucht wohl beide Zeit, euch ein bißchen zu erholen.
Komm mal zur Ruhe, ein verlorener Job bedeutet noch lange nicht, daß das Leben verloren ist.
Die Ehekrise wird sich auch wieder einrenken.
Dein Mann hat einen Job, du wirst nach 30 Jahren wohl eine brauchbare Abfindung erstreiten können, und dann kann man weitersehen.
Das wird schon.
gerade hat mein anwalt angerufen: es gibt keine abfindung, der betrieb hat nur 9 mitarbeiter.
und mein mann hat mir auf band gesprochen- ich solle ihn nicht mehr mit diesem blödsinn
belästigen- und ihn anrufen lassen, wie er denn nun vor seinen kollegen dasteht.
wenn ich meinem leben ein ende setzen will dann soll ich das tun er wäre außen vor-
oohhhhh das tut weh
 
hallo knotie,

dann bist du ca. 47 jahre jung.
versuche über die arbeitsagentur eine weiterbildung und einen vermittlungsgutschein zu bekommen.
nach 30 jahren sollte die aufindung doch relativ üppig sein oder hat man dich rausgeekelt oder hast du gekündigt?
wenn du lange keine bewerbung geschrieben hast empfehle ich dir ein bewerbungstraining.

eventuell hast du jetzt viel zu tun:
umzug in eine kleiner wohnung, jobsuche, trennung.
mit anderen worten eventuell hilft dir keiner - nur du kannst dir selber helfen.

suche dir eine beschäftigung irgendetwas halbtags, vielleicht ein ehrenamt. dann sitzt du nicht den ganzen tag zu hause und dir fällt die decke auf den kopf.
abfindung ist null betrieb hat unter 10 mitarbeiter-
nein bewerbungen kann ich schreiben- mich will nur keiner wegen meinem alter-
ich darf halbtags nicht arbeiten gehen- weil ich arbeitslos gemeldet bin und eine vollzeitstelle suche.
aber du hast recht es hilft mir keiner- aber steine bekomme ich viel n den weg gelegt.
 
gerade hat mein anwalt angerufen: es gibt keine abfindung, der betrieb hat nur 9 mitarbeiter.
und mein mann hat mir auf band gesprochen- ich solle ihn nicht mehr mit diesem blödsinn
belästigen- und ihn anrufen lassen, wie er denn nun vor seinen kollegen dasteht.
wenn ich meinem leben ein ende setzen will dann soll ich das tun er wäre außen vor-
oohhhhh das tut weh


Das mit der Abfindung ist natürlich schade.
Und dein Mann, unglaublich.
Da würde ich einen Scheidungsanwalt zu Rate ziehen.
Auf so einen Ehemann kann man verzichten.
Trotzdem den Kopf nicht hängen lassen.
Du hast ja wohl erst mal Anspruch auf ALG1.

Wenn du dich beruhigt hast, wirst du sehen, daß es immer weiter geht.
Kopf hoch, laß dich nicht unterkriegen.
 

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