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Job fast sicher, nun hält mich die Firma hin

Carambe

Neues Mitglied
Hallo,

aktuell befinde ich mich in Festanstellung, suche aber nach einem Tapetenwechsel und bewerbe mich daher auf offene Stellenangebote, sowie initiativ bei verschiedenen Firmen.

Vor knapp vier Wochen erhielt ich auf eine Initiativbewerbung bereits zwei Tagen nach dem Versenden einen Anruf mit der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Das Gespräch fand dann einen Tag später statt. Dabei waren der stellvertretende Geschäftsführer, sowie der Abteilungsleiter für meinen Bereich anwesend. Das Gespräch verlief sehr positiv und wurde vollkommen auf Augenhöhe geführt. In Sachen Gehalt bot man mir sogar mehr an, als ich ursprünglich im Rahmen der Bewerbung gefordert hatte.

Das Gespräch dauerte rund 50 Minuten und am Ende wurde ich kurz für fünf Minuten hinausgebeten, so dass sich die beiden Mitarbeiter beraten konnten. Anschließend eröffnete man mir, dass sich beide für eine Einstellung ausgesprochen hatten, aber noch die Zustimmung vom Geschäftsführer benötigen, der sich aktuell aber im Urlaub befindet. Man versprach mir, sich so schnell wie möglich bei mir zu melden, spätestens aber nach zwei Wochen, da man nicht genau wisse, welche Termine der Chef nach seinem Urlaub zuerst wahrnehmen muss.

In den zwei Wochen nach dem Gespräch passierte nichts, ehe ich am letzten Tag vor Ablauf der Frist einen Anruf vom stellvertretenden Geschäftsführer erhielt, indem er mir mitteilte, dass der Chef noch nicht dazugekommen wäre meine Unterlagen zu sichten und dass sich nun auch der zuständige Abteilungsleiter im Urlaub befindet. Man wolle sich aber allerspätestens bis Mitte kommender Woche bei mir melden.

Dieser Termin ist nun auch schon wieder eine Woche überfällig und ich weiß nicht so richtig, was ich tun soll. Während des Vorstellungsgesprächs wurde mir gesagt, dass ich mich nicht telefonisch zu melden brauche, sie wissen auch so, dass ich großes Interesse an einer Anstellung habe. Andererseits wüsste ich nun so langsam schon gerne an welcher Adresse ich bin. Das Eintrittsdatum dort wäre der 1.10.2017, so dass ich auch nicht mehr viel Zeit habe in meinem derzeitigen Betrieb zu kündigen.

Ich frage mich einfach, wie ich das Verhalten der Firma dort einordnen soll. Man hat es ja geschafft mich anzurufen und mir mitzuteilen, dass es sich noch etwas verzögert, aber warum schafft man es nun nicht mir eine Absage (mit der ich mittlerweile rechne) per Telefon oder Email zu überbringen?

Und warum tut man während des Vorstellungsgesprächs als würde man einen am liebsten sofort einstellen und hält sich nicht einfach etwas bedeckt. Wenn ich schon nicht den Mut habe jemandem die Absage direkt ins Gesicht zu sagen, dann sollte diese doch zumindest zeitgerecht schriftlich erfolgen.

Bei einer offenen Stellenausschreibung hätte ich ja noch Verständnis, dass man sich aussichtsreiche Kandidaten warmhält, bis der Wunschkandidat unterschrieben hat, aber bei einer Initiativbewerbung sehe ich den Sinn dahinter nicht.

Wie oben geschrieben befinde ich mich in Festanstellung und kann dem Ganzen eigentlich gelassen entgegen sehen, es zeugt aber nicht gerade von großem Respekt, wenn man sich einfach nicht mehr meldet. Die gleichen Leute, die mich jetzt zappeln lassen, wären die Ersten, die mir auf die Finger klopfen, wenn ich mir bei einer Kundenanfrage ebenso lange Zeit lassen würde.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich im Personalwesen aus und kann mir sagen, warum und wieso so gehandelt wird?

Vielen Dank bereits im Voraus!
 
Hallo,

aktuell befinde ich mich in Festanstellung, suche aber nach einem Tapetenwechsel und bewerbe mich daher auf offene Stellenangebote, sowie initiativ bei verschiedenen Firmen.

Vor knapp vier Wochen erhielt ich auf eine Initiativbewerbung bereits zwei Tagen nach dem Versenden einen Anruf mit der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Das Gespräch fand dann einen Tag später statt. Dabei waren der stellvertretende Geschäftsführer, sowie der Abteilungsleiter für meinen Bereich anwesend. Das Gespräch verlief sehr positiv und wurde vollkommen auf Augenhöhe geführt. In Sachen Gehalt bot man mir sogar mehr an, als ich ursprünglich im Rahmen der Bewerbung gefordert hatte.

Das Gespräch dauerte rund 50 Minuten und am Ende wurde ich kurz für fünf Minuten hinausgebeten, so dass sich die beiden Mitarbeiter beraten konnten. Anschließend eröffnete man mir, dass sich beide für eine Einstellung ausgesprochen hatten, aber noch die Zustimmung vom Geschäftsführer benötigen, der sich aktuell aber im Urlaub befindet. Man versprach mir, sich so schnell wie möglich bei mir zu melden, spätestens aber nach zwei Wochen, da man nicht genau wisse, welche Termine der Chef nach seinem Urlaub zuerst wahrnehmen

Vielen Dank bereits im Voraus!

Ruf an und sag denen, dass du eventuell dann nicht am 01.10. arbeiten kannst, wegen der Kündigung!
 
Danke für deine Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Anruf dort der richtige Weg wäre. Es wurde mir während des Vorstellungsgesprächs klar und deutlich gesagt, dass man sich melden werde und ich nicht noch extra anrufe müsse, um mein Interesse zu bekunden.

Meine Kündigungsfristen und der nächstmögliche Einstiegstermin wurden von mir bereits im Anschreiben der Bewerbung genannt und während des Gesprächs nochmal vom Arbeitgeber schriftlich vermerkt. Er weiß also, dass ich im Oktober unmöglich die Arbeit antreten kann, wenn er mir erst im September Bescheid sagt.
 
Danke für deine Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Anruf dort der richtige Weg wäre. Es wurde mir während des Vorstellungsgesprächs klar und deutlich gesagt, dass man sich melden werde und ich nicht noch extra anrufe müsse, um mein Interesse zu bekunden.

Meine Kündigungsfristen und der nächstmögliche Einstiegstermin wurden von mir bereits im Anschreiben der Bewerbung genannt und während des Gesprächs nochmal vom Arbeitgeber schriftlich vermerkt. Er weiß also, dass ich im Oktober unmöglich die Arbeit antreten kann, wenn er mir erst im September Bescheid sagt.

Ich habe eine Idee, eine Bekannte soll bei der Firma anrufen und fragen ob eine Stelle frei ist, dann weißt du ja woran du bist.

Für mich klingt das nach vertrösten. Habe ich selbst miterlebt bei der Ausbildungssuche, da hatte ein Betrieb 100ig mir eine Ausbildung zugesichert und das Ende vom Lied war eine Absage.
 
Danke für deine Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Anruf dort der richtige Weg wäre. Es wurde mir während des Vorstellungsgesprächs klar und deutlich gesagt, dass man sich melden werde und ich nicht noch extra anrufe müsse, um mein Interesse zu bekunden.

Meine Kündigungsfristen und der nächstmögliche Einstiegstermin wurden von mir bereits im Anschreiben der Bewerbung genannt und während des Gesprächs nochmal vom Arbeitgeber schriftlich vermerkt. Er weiß also, dass ich im Oktober unmöglich die Arbeit antreten kann, wenn er mir erst im September Bescheid sagt.

Dann würde ich dort anrufen und Bescheid sagen, dass Dir noch ein anderes Angebot schriftlich vorliegt und Du Dich jetzt entscheiden musst.

Entweder die regen sich, wenn sie wirklich interessiert sind oder sie regen sich nicht, dann weißt Du auch Bescheid, dass es denen doch nicht so wichtig war.
 
Danke, dann werde ich morgen früh dort anrufen und mich erkundigen. Werde dann hier berichten, was ich in Erfahrung bringe konnte.

Kann denn jemand noch etwas zur Vorgehensweise der Firma sagen? Diese wirbt auf ihrer Homepage zum Beispiel mit Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und fordert dies auch von ihren Mitarbeitern ein - was aber hier im Bewerbungsprozess von der Führungsetage nicht gerade nach außen gelebt wird.
 
Mal ein kleines Update: Ich habe heute morgen um 8.00 Uhr (Firma öffnet um 7.00 Uhr) das erste Mal dort angerufen und wollte mich zu dem Verantwortlichen durchstellen lassen. Es hieß er sei in einem Meeting und ich solle es in einer halben Stunde noch einmal probieren. Beim zweiten Anruf gegen 8.30 Uhr teilte man mir dann mit, dass er außer Haus ist und ich doch bitte in einer Stunde wieder anrufen soll. Gesagt, getan, doch nun war er plötzlich nicht auffindbar und ich wurde gebeten meine Nummer zu hinterlassen, damit er mich bis spätestens um 12.00 Uhr zurückrufen kann.

Dieser Rückruf erfolgte erwartungsgemäß bis jetzt nicht und ich bin es auch langsam Leid da ewig und drei Tage hinterher zu rennen. Ich habe die Bewerbung jetzt unter Absagen abgeheftet und kümmere mich nicht weiter darum. Sollte wieder Erwarten doch noch eine Zusage erfolgen, so werde ich wohl absagen.
 
Möchtest du in einer Firma arbeiten, die so mit Ihren Mitarbeitern umgeht?

Ich möchte dir nicht die Hoffung nehmen - das das alles klingt stark nach abwimmeln.

Besser wäre es, sich im Falle einer Neueinstellung mit dem (alten) Arbeitgeber auf eine verkürzte Kündigungsfrist zu einigen.
Du hast mit deiner Intuition recht. Lege es als Erfahrung erstmal ab. Eine Firma die ihren Mitarbeitern nicht auf Augenhöhe begegnet hat niemand nötig. Kommt bis Ende der Woche nichts würde ich bei beispielsweise kununu eine dementsprechende Arbeitgeberbewertung abgeben.
 
Danke für deine Antwort, Kerstin!

Ehrlich gesagt habe ich keine große Lust mehr, in diesem Unternehmen anzufangen. Wenn Zusagen schon während des Bewerbungsprozesses nicht eingehalten werden, mag man sich überhaupt nicht vorstellen, wie es erst abläuft, wenn man dort fest angestellt ist.

Mich frustriert so ein Verhalten einfach ungemein und ich bin ein Mensch, der etwas in der Hand halten muss, damit er mit Dingen abschließen kann. Ich hatte in meinem bisherigen Berufsleben immer recht zügig Erfolg bei Bewerbungen und mag mir gar nicht ausmalen, wie sich jemand fühlt der hunderte Bewerbungen schreibt und viele Arbeitgeber es nicht einmal für nötig halten eine Absage zu schreiben.

Ich kann auch nicht verstehen, warum der Arbeitgeber selbst nicht mit der Sache abschließen möchte. Kurze Absage per Mail und dann die Unterlagen zu den Akten gelegt, wo sie kein Mensch je mehr anschauen wird. Stattdessen muss er jederzeit damit rechnen, wieder mit der Bewerbung konfrontiert zu werden.

Aber wahrscheinlich hast du Recht. Als Erfahrung verbuchen und gut. Das mit der Arbeitgeberbewertung werde ich mir offen lassen. Vielen Dank für den Tipp!
 
Danke für deine Antwort, Kerstin!

Ehrlich gesagt habe ich keine große Lust mehr, in diesem Unternehmen anzufangen. Wenn Zusagen schon während des Bewerbungsprozesses nicht eingehalten werden, mag man sich überhaupt nicht vorstellen, wie es erst abläuft, wenn man dort fest angestellt ist.

Mich frustriert so ein Verhalten einfach ungemein und ich bin ein Mensch, der etwas in der Hand halten muss, damit er mit Dingen abschließen kann. Ich hatte in meinem bisherigen Berufsleben immer recht zügig Erfolg bei Bewerbungen und mag mir gar nicht ausmalen, wie sich jemand fühlt der hunderte Bewerbungen schreibt und viele Arbeitgeber es nicht einmal für nötig halten eine Absage zu schreiben.

Ich kann auch nicht verstehen, warum der Arbeitgeber selbst nicht mit der Sache abschließen möchte. Kurze Absage per Mail und dann die Unterlagen zu den Akten gelegt, wo sie kein Mensch je mehr anschauen wird. Stattdessen muss er jederzeit damit rechnen, wieder mit der Bewerbung konfrontiert zu werden.

Aber wahrscheinlich hast du Recht. Als Erfahrung verbuchen und gut. Das mit der Arbeitgeberbewertung werde ich mir offen lassen. Vielen Dank für den Tipp!

Eine Absage zu schreiben wäre denen zviel Arbeit!
 

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