R
Runalin
Gast
Ich bin in einem etwas höheren Semester. Hab mich zwischenzeitlich um meine Geschwister kümmern müssen (Mutter burn out, in Psychiatrie und zur Kur, die Kinder waren damals 5 und 3) und war am Anfang des Studiums selbst depressiv und hab ein Urlaubssemester einlegen müssen. Darüber rede ich aber mit niemandem, weil ich nicht will, dass mir das meinen Wedergang noch mehr verbaut. Mein Stiefbruder lebt jetzt offiziell beim Vater, meine Stiefschwester (9) bei mir.
Sie ist ein tolles Mädchen, lieb fürsorglich und wir kommen gut zurecht. Der Haushalt läuft, sie schreibt Bestnoten und man merkt uns gar nicht an, dass wir keine normale Familie sind und sie bei mir wohnt.
Das Problem ist aber: Ich komme mit meiner Masterarbeit absolut nicht vorwärts und hänge und bin nun schon im 15. Semester. Ich hatte ein Thema, aber das kann ich nicht nehmen, weil es inhaltlich nicht hinhaut.
Seitdem hänge ich stark durch. Ich komme nicht mehr vorwärts. Nicht nur der Druck schlechter Arbeit zu kriegen ist da, sondern auch der Druck von außen.
Nur fragt mich jeder aus Familie und Freundeskreis aber schon ketzerisch, wann ich denn endlich mit der Masterarbeit fertig werde. Es ist ein regelrechtes Kreuzverhör.
Letzte Woche war unser Onkel zu Besuch und der bohrte bis zum geht nicht mehr. Wann ich endlich fertig bin, wie lange ich noch brauche, wo ich mich anschließend bewerbe.
Aus Angst ziehe ich mich immer stärker zurück. Treffe mich kaum noch mit Menschen, aus Panik, die sprechen mich auf die Masterthesis an, was dann auch meist eintritt. Selbst die Lehrerin meiner Schwester fragt wann ich meine Arbeit abgebe. Das erzeugt bei mir extremen Selbsthass und Stress ohne Ende.
Heute lief irgendwie das Faß über. Unsere Nachbarin hat eine neue Katze und wir kamen ins Gespräch. Plötzlich sagte sie: "Na, vielleicht wirst du ja auch doch noch irgendwann fertig mit deiner Masterarbeit."
Ich dachte: Super, voll auf die zwölf. Hatte danach Heulkrämpfe und hab mich zum ersten Mal nach 6 Jahren clean wieder geschnitten. Ich hab sehr lange an SSV gelitten. Ich hatte es aber 6 Jahre unter Kontrolle.
Ich fühle mich extrem wertlos, nicht stark genug für diese Masterarbeit und absolut zu nichts nütze.
Ich funktioniere sehr gut. Man merkt mir das nach außen nicht an, aber innerlich ist bei mir die Hölle los. Ich kriege die Masterarbeit einfach nicht auf die Reihe.
Das ist wie eine Blockade und dadurch, dass alle Welt fragt, wird es nur noch viel schlimmer.
Ich weiß nicht weiter. Habt ihr einen Ratschlag für mich?
Sie ist ein tolles Mädchen, lieb fürsorglich und wir kommen gut zurecht. Der Haushalt läuft, sie schreibt Bestnoten und man merkt uns gar nicht an, dass wir keine normale Familie sind und sie bei mir wohnt.
Das Problem ist aber: Ich komme mit meiner Masterarbeit absolut nicht vorwärts und hänge und bin nun schon im 15. Semester. Ich hatte ein Thema, aber das kann ich nicht nehmen, weil es inhaltlich nicht hinhaut.
Seitdem hänge ich stark durch. Ich komme nicht mehr vorwärts. Nicht nur der Druck schlechter Arbeit zu kriegen ist da, sondern auch der Druck von außen.
Nur fragt mich jeder aus Familie und Freundeskreis aber schon ketzerisch, wann ich denn endlich mit der Masterarbeit fertig werde. Es ist ein regelrechtes Kreuzverhör.
Letzte Woche war unser Onkel zu Besuch und der bohrte bis zum geht nicht mehr. Wann ich endlich fertig bin, wie lange ich noch brauche, wo ich mich anschließend bewerbe.
Aus Angst ziehe ich mich immer stärker zurück. Treffe mich kaum noch mit Menschen, aus Panik, die sprechen mich auf die Masterthesis an, was dann auch meist eintritt. Selbst die Lehrerin meiner Schwester fragt wann ich meine Arbeit abgebe. Das erzeugt bei mir extremen Selbsthass und Stress ohne Ende.
Heute lief irgendwie das Faß über. Unsere Nachbarin hat eine neue Katze und wir kamen ins Gespräch. Plötzlich sagte sie: "Na, vielleicht wirst du ja auch doch noch irgendwann fertig mit deiner Masterarbeit."
Ich dachte: Super, voll auf die zwölf. Hatte danach Heulkrämpfe und hab mich zum ersten Mal nach 6 Jahren clean wieder geschnitten. Ich hab sehr lange an SSV gelitten. Ich hatte es aber 6 Jahre unter Kontrolle.
Ich fühle mich extrem wertlos, nicht stark genug für diese Masterarbeit und absolut zu nichts nütze.
Ich funktioniere sehr gut. Man merkt mir das nach außen nicht an, aber innerlich ist bei mir die Hölle los. Ich kriege die Masterarbeit einfach nicht auf die Reihe.
Das ist wie eine Blockade und dadurch, dass alle Welt fragt, wird es nur noch viel schlimmer.
Ich weiß nicht weiter. Habt ihr einen Ratschlag für mich?