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Ist es unangenehm, diesen Geldbetrag für Verabschiedung nicht zahlen zu wollen?

Marika46

Aktives Mitglied
Liebe Community,

eine Kollegin hat zum Ende des Monats gekündigt. Wir hatten nur sporadisch Kontakt, da sie in einem anderen Wohnbereich im Pflegeheim eingesetzt war. Doch da wir uns oft im Bus auf dem Weg zur Arbeit trafen, haben wir uns auch über Privates unterhalten.

Zuerst hieß es im Büro vom Pflegedienst, dass wir Geld für die Kollegin sammeln. Ich hatte vor, mich mit 5 Euro zu beteiligen. Am Wochenende hieß es aber, dass die Pflegedienstleiterin und ihre Stellvertreterin zusammen einen Blumenstrauß kaufen und kein Geld gesammelt wird.

Am Samstag fragte mich nun die Kollegin, die mit der betreffenden Mitarbeiterin auf einem Wohnbereich war, ob wir ihr etwas schenken. Ich antwortete, dass wir ja für einen Gutschein sammeln können. Gestern wurde mir nun von einer anderen Kollegin mitgeteilt, dass wir nur zu dritt etwas schenken. Sie würde einen Gutschein besorgen und halte dafür 20 Euro von jedem für angemessen.

Ich war ehrlich gesagt sehr irritiert, weil vorher von keinem bestimmten Betrag die Rede war und ich damit gar nicht einverstanden bin. Daher sagte ich ganz deutlich, dass mir das zu viel Geld ist und ich von 5 bis max. 10 Euro ausgegangen war. Die Kollegin guckte natürlich nicht gerade erfreut, sagte aber nicht viel dazu.

Jetzt habe ich kein gutes Gefühl. Ich möchte keine 20 Euro geben, da ich zum einen nicht so dicke mit der Kollegin war und zum anderen selbst gucken muss, wie ich finanziell klar komme. Gerade der Februar ist schwierig, da über 300 Euro für Versicherungen abgebucht werden. Den beiden Kolleginnen dagegen geht es finanziell gut. Die eine geht nur arbeiten, damit die Urlaubskasse immer gut gefüllt ist.

Wie würdet ihr euch jetzt verhalten?
Würdet ihr doch den recht hohen Geldbetrag geben, damit nicht schlecht geredet wird?

Es grüßt euch

Marika
 
Hi Marika,
ich würde es nicht machen.
Was mir spontan einfällt an Möglichkeiten, sich zu verhalten:
- Einfach nur sagen, ich gebe so und so viel, ohne Begründung. Dann gibt es keine Diskussion.
- Du kannst, wenn Du möchtest und es irgendwie passend wäre, um Sympathie werben. Dazu fällt mir spontan ein, die eigenen Gründe von der Leber Weg, wie der Schnabel gewachsen ist, zu erzählen. Das wäge ich aber immer ab, ob es sich lohnen könnte. Es kann eben auch gegen einen verwendet werden und gerade unter Kollegen ist das vielleicht zuviel private Information?
- Was die Leute scheinbar mögen, eine traurige Geschichte. Ich weiß es selber nicht warum, aber oft ist es wirklich so, wenn man etwas ablehnt, und dabei einen Grund anführen kann, warum man es bedauert, kommt das oft gut an. Frag mich nicht, ich verstehe es nicht, hab es bloß beobachtet.
Da könntest Du z. Bsp. etwas in der Art sagen, leider hast Du auch nicht soviel zur Verfügung, mehr ist die nicht möglich.
Manchmal hilft es ja in solchen Beziehungen ein wenig zu flunkern.
 
20 Euro empfinde ich auch als sehr viel und ich würde das auch nicht machen, d.h. nicht für eine recht entfernte Kollegin.

Wenn es meine Kollegin wäre, mit der ich aber seit vielen Jahren in einem Büro sitze, wäre das was Anderes. Wenn bei uns jemand geht oder Geburtstag hat, gibt man meistens im Schnitt 5 Euro, das finde ich völlig okay.
 
Liebe Community,

eine Kollegin hat zum Ende des Monats gekündigt. Wir hatten nur sporadisch Kontakt, da sie in einem anderen Wohnbereich im Pflegeheim eingesetzt war. Doch da wir uns oft im Bus auf dem Weg zur Arbeit trafen, haben wir uns auch über Privates unterhalten.

Zuerst hieß es im Büro vom Pflegedienst, dass wir Geld für die Kollegin sammeln. Ich hatte vor, mich mit 5 Euro zu beteiligen. Am Wochenende hieß es aber, dass die Pflegedienstleiterin und ihre Stellvertreterin zusammen einen Blumenstrauß kaufen und kein Geld gesammelt wird.

Am Samstag fragte mich nun die Kollegin, die mit der betreffenden Mitarbeiterin auf einem Wohnbereich war, ob wir ihr etwas schenken. Ich antwortete, dass wir ja für einen Gutschein sammeln können. Gestern wurde mir nun von einer anderen Kollegin mitgeteilt, dass wir nur zu dritt etwas schenken. Sie würde einen Gutschein besorgen und halte dafür 20 Euro von jedem für angemessen.

Ich war ehrlich gesagt sehr irritiert, weil vorher von keinem bestimmten Betrag die Rede war und ich damit gar nicht einverstanden bin. Daher sagte ich ganz deutlich, dass mir das zu viel Geld ist und ich von 5 bis max. 10 Euro ausgegangen war. Die Kollegin guckte natürlich nicht gerade erfreut, sagte aber nicht viel dazu.

Jetzt habe ich kein gutes Gefühl. Ich möchte keine 20 Euro geben, da ich zum einen nicht so dicke mit der Kollegin war und zum anderen selbst gucken muss, wie ich finanziell klar komme. Gerade der Februar ist schwierig, da über 300 Euro für Versicherungen abgebucht werden. Den beiden Kolleginnen dagegen geht es finanziell gut. Die eine geht nur arbeiten, damit die Urlaubskasse immer gut gefüllt ist.

Wie würdet ihr euch jetzt verhalten?
Würdet ihr doch den recht hohen Geldbetrag geben, damit nicht schlecht geredet wird?

Es grüßt euch

Marika
Gib was du magst und kannst. Keine Diskussion.
 
Wenn du mit der Frau nichts zu tun hast, musst du auch gar nichts geben. Ich mache so etwas grundsätzlich davon abhängig, wie gerne ich die Leute mag/mochte. Ich hatte mal eine direke Stinktier-Kollegin, mit der ich sogar zusamnen im Büro saß. Da wäre mir schon 1 Cent zuviel gewesen. Habe auch an der offiziellen Verabschiedung nicht teilgenommen, ich finde diese Heuchelei unaufrichtig. Dafür hat ne gute und superliebe Azubine von mir etwas bekommen, obwohl noch nicht einmal gesammelt wurde.

Wenn du eh knapp bei Kasse bist, dann erst recht nicht. 5 Euro für den guten Ton würde ich vielleicht gerade noch machen. Mehr nicht.
 
Ich war ehrlich gesagt sehr irritiert, weil vorher von keinem bestimmten Betrag die Rede war und ich damit gar nicht einverstanden bin. Daher sagte ich ganz deutlich, dass mir das zu viel Geld ist und ich von 5 bis max. 10 Euro ausgegangen war.

Hi Marika,
bleib bei deinem Standpunkt.
Du musst da absolut kein schlechtes Gewissen haben.
Viele scheinen ja überhaupt nichts zu geben.
Wenn eine der Kolleginnen dir dumm kommen sollte, kannst du ja sagen, 5 Euro ist schon viel für dich und haben die da kein Verständnis, dann lass sie reden und beteilige dich dann beim nächsten Mal gar nicht oder organisier alleine ein kleines Geschenk.
 

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