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Ist das rechtens?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131502
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G

Gelöscht 131502

Gast
Hallo

mein Vater ist 2008 gestorben und meine Mutter musste sich wohnlich verkleinern. Deshalb zog sie in meine Nähe.
Ab da an war ich im Gegensatz zu meinen Geschwistern immer für meine Mutter da.
Vor ungefähr 4 Jahren hat sie extrem abgebaut und ich musste alle Arztbesuche usw alleine stämmen, weil sich meine Geschwister nicht zuständig gefühlt haben.

Die waren schon vorher nicht einmal für sie da und haben sie oder mich unterstützt.
Als sie mal zu einer Untersuchung musste bat ich meine Schwester den Termin mit ihr zu gehen , weil ich selbst einen sehr wichtigen Arzttermin hatte. Aber da meinte sie einfach nur "nein - kannst du selbst machen"
Da sagte sie mir auch, dass sie mit ihr niemals mehr etwas zu tun haben wolle und sie sehen könnte wo sie bleibt.

Meine andere Schwester hatte auch nie Zeit und ich musste das immer alles alleine machen.
Später dann eben auch einkaufen, Haushalt. Alles was so anfiel.
Ich hab mich oft an meine Grenzen gefühlt und hätte gern einfach mal Unterstützung gehabt.

Am Anfang 2024 ist meine Schwiegermutter krank geworden und ich bat wieder meine Schwestern sich zu kümmern, aber wieder stieß ich auf taube Ohren. Durch den Sozialdienst sollte ich dann für die Zeit eine Hilfe bekommen und beantragte das.
Da meinte meine Schwester, dass ich das nicht tun könne.
Und ich sagte ihr, dass es anders nicht möglich ist und sie ja nicht unterstützend ist.

Ich nahm mir, wie meine Schwester dann immer meinte, ein paar Tage frei und fuhr zu meiner Schwiegermutter mehrere Km weiter weg. Mir tat das gut und ich merkte wie viel mich das alles mitnahm.
Meine Mutter sagte immer, dass sich die anderen nicht kümmern würden und sie das traurig machen würde aber ich konnte da nichts dran ändern. Was mich auch selbst traurig machte.

Irgendwann war ich dann in ihrer Wohnung, sie aber nicht da. Ich fand das ungewöhnlich und eine Nachbarin sagte, dass sie von einem Mann abgeholt wurde. Es dauerte nicht lange und sie kam mit meinem Schwager zurück.
Die ganze Sache zwischen den beiden sah so vertraut aus und ich bekam dann raus, dass sich mein Schwager um sie kümmerte und die beiden öfters mal zusammen unterwegs waren. Was meine Mutter bis dahin aber nie für nötig hielt zu sagen.
Gut ging mich auch nichts an, aber wenn sie darüber jammert, dass sich sonst niemand kümmert finde ich das schon setsam,

Jedenfalls war es meiner Mutter sichtbar unangenehm, dass ich das mitbekommen habe.
Meine Schester kam ganz selten mit, war aber immer mehr im Hintergrund und lies ihren Mann machen.
Jedenfalls wars dann so, dass ich durch meine Schwiegermutter immer weniger Zeit für meine mutter hatte, weil ich dann auch zu ihr fuhr um sie zu unterstützen. Sie war krank und konnte nicht mehr so richtig.

Da meinte meine Schwester zu mir, dass doch ok sei wenn ich mir da Zeit für nehemen würde und so tat ich das auch.
Und auf einmal konnte meine Schwester doch. Hatte Zeit und kam auch.
Weil es meiner Schwiegermutter immer schlechter ging, hab ich mich dort soweit eingerichtet.
Meine Schwester erwirkte in der Zeit die gesetzliche Vormndschaft, was ich ehr aus Zufall mitbekommen habe.
Auf Nachfrage meinte meine Schwester dass es so besser sei, weil ich ja weniger Zeit hötte.

Meine Schwiegermutter hatte dann wieder einen Schub und ich sage ihr zu, dass ich sie unterstützen würde und so zog ich dann für ein paar Monate zu ihr hin. Meine Schwester, bzw mein Schwager sagte, dass ich mir keine Gedanken machen bräuchte und sie für die Mutter da sind. Weil ich selbs tzu dem Zeitpunkt durch Corona nicht ganz so viel Energie hatte, war ich für die Unterstützung dann dankbar.

Immer wenn ich anrief hieß es, dass es meiner mutter gut ginge. Sie selbst erreichte ich nur ganz selten und da erzählte sie immer nur, wie viel Ablenkung sie jetzt hätte.
Dann hörte ich gar nichts mehr von ihr, aber meine Schwester erzählte was sie alles tolles gemacht hätten.

So und dann erfahre ich zufällig von einer Nachbarin mit der ich telefoniert habe, dass meine mutter nun in einem Pflegeheim untergebracht wäre. Davon wusste ich gar nichts. Das wurde einfach unter meinen 2 Schwestern ausgemacht.
Und als ich zuhaue fuhr, da war die Whg leer geräumt. Nix mehr da, alles weg.

Meine Schwestern hab ich nicht erreicht, aber die Nachbarin erzählte mir, dass es da noch während sie drin lebte Sachen rausgetragen wurden und noch mehr, als sie im Krankenhaus war. Davon wusste ich gar nichts.
Und dann wäre sie ins Heim gekommen und kaum war sie dort, wurde die Whg leer geräumt.

Ich wusste davon gar nichts und jetzt frag ich mich, durften die das überhaupt?

Mit meinen Schwestern hab ich keinen Kontakt mehr.

Also durften die da einfach alles rausräumen und verkaufen ohne mich einzuweihen?
Wegen dem gesetzlichen Vertretung?

Evren
 
Wenn die Schwester die gesetzliche Betreuerin eurer Mutter ist, darf sie die Heimunterbringung rein rechtlich gesehen ohne deine oder anderer Geschwister Zustimmung veranlassen.

Menschlich und moralisch gesehen ist es natürlich das allerletzte, vor allem auch die Wohnung aufzulösen ohne dich zu fragen, ob du vielleicht ein Erinnerungsstück haben möchtest. Die Frage ist auch, ob es deiner Mutter mittlerweile so schlecht geht, dass sie selbst dir das nicht hat mitteilen können?

Mir erscheint es eher so, dass keiner von denen wollte, dass du davon wusstest, warum auch immer. Schon die Sache mit dem Schwager ist ja sehr merkwürdig. Gibt’s bei deiner Mutter mal was zu erben? War ihre Wohnung gemietet oder Eigentum?
 
Warum haben dich die Schwestern nicht informiert...?

Solch ein heimliches Verhalten ist schrecklich von ihnen.

Der Pflegeheimplatz ist vermutlich das Beste für deine mum.

Der gesetzliche Betreuer darf sie unterbringen.
 

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