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Internet-Mobbing : Wie kann ich Schlimmeres verhindern?

G

Gast

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Liebe Leser, ich bräuchte dringend Euren Rat.

Seit einem halben Jahr schreibe ich auf diversen Internetseiten Gedichte. Ich habe bisher viele positive Reaktionen bekommen und das Dichten macht mir großen Spaß. Ich habe dieses Jahr nach einem Herzinfarkt und einer Krebs-OP einiges hinter mir.
Der Kontakt zu gleichgesinnten "Dichtern" tut mir sehr gut.

Nun hat es sich jemand in den Kopf gesetzt, mich und meine Texte zu verspotten. Zuerst schrieb er als Kommentare einige Spottverse zu diversen Gedichten, immer unter anderem Namen. Daraufhin bat ich den Betreiber der betreffenden Gedichte-Seite, boshafte Kommentare sofort zu löschen, ohne sie vorher überhaupt zu veröffentlichen. Nun werden die Spottverse aber an meine Internet-Adresse geschickt. Auf der einen Gedichte-Seite habe ich die angegeben.

Er hat meine Texte als Suppenwürfellyrik hingestellt, nur Frauen würden dies lesen, weil sie eh einen beschränkten Horizont hätten. Dann aber kam die Meldung: "Ich werde Ihnen auf den Fersen bleiben, egal, auf welcher Gedichte-Seite. Enttäuschen Sie mich nicht". Das hat mich doch beunruhigt. Ich glaube auch zu wissen, wer er ist, aber die Sache hat einen Haken: Er sendet die Mails immer über verschiedene Internetadressen, jedes Mal auch unter anderem Namen. Damit will er mir offenbar vorgaukeln, dass sich viele Leute über meine Texte belustigen. Vom Stil und der Wortwahl aber ist er immer der Gleiche.

Zum Anderen spielt er sich auf einer Seite als "Literaturpapst" auf und kritisiert (unter echtem Namen) Autoren und ihren Stil. Der Betreiber der Seite ist ihm offenbar irgendwie hörig, denn er verteidigt das Verhalten dieses Menschen immer damit, dass dieser eben ein hoher Anspruch an das Niveau hat. Und viele Autoren knicken ein und bedanken sich noch unterwürfig für die Kritik!! Es scheint unmöglich, ihm da Einhalt zu gebieten.

Als er bei mir unter einem Fake-Namen auch ständig auf meinem schlechten Niveau herum ritt, wusste ich gleich, wer mir da schreibt. Aber wie kann ich ihn entlarven? Über die IP-Adresse? Müsste ich da zur Polizei? Ich habe ihm nur einmal zurückgeschrieben und ihn mit seinem (wie ich vermute), richtigen Namen angesprochen. Ich habe ihm geschrieben, dass es jetzt reicht und ich keine Mails mehr will, weil er mir völlig egal ist. Seine E-Mail Adressen habe ich, soweit mir bekannt, in meinem Mailprogramm blockiert.

Ich bin normalerweise kein ängstlicher Mensch. Nur meine doch sehr angegriffene Gesundheit macht mir Sorgen. Mit diesen im Hinterkopf ist die momentane Situation umso belastender...
 
Hallo Gast,
frage bei der Polizei nach, bei uns haben sie extra eine Stelle für so was "Primitives".
Viel Glück, lass dich nicht unterkriegen und für dich und deine Gesundheit alles Gute.
 
Ich schreibe auch dummes Zeug, und würde mich, ehrlich gesagt, gebauchpinselt fühlen, solch einen Mitleser zu haben. Denn um kritisieren, parodieren und in Grund und Boden verdammen zu können, muß er Deine Machwerke erst mal lesen. 😀 Ob das Genuß oder Strafe für ihn ist, kann ich nicht beurteilen, ich kenne Deine Werke ja nicht. 😀 Lösch seine Kommentare bloß nicht, im Gegenteil, sammle sie und mach sie öffentlich, auch die zu den Werken anderer Autoren von der Seite, wo er den "Papst" spielt. Schlechte Kritik ist allemal besser als gar keine Kritik, den Spruch kennt jeder Künstler, und ein unfairer Kritiker entlarvt sich ziemlich schnell selbst anhand seiner Kommentare. Hab also keine Hemmungen, ihm öffentlich für alle mitlesbar seine eigenen Bemerkungen in die Kehle zu stopfen, und laß Dich bloß von ihm nicht ´runterbringen oder entmutigen, denn Du kennst ja vermutlich den Spruch, daß Kritiker wie Eunuchen sind - sie wissen theoretisch genau, wie´s geht, aber selber kriegen sie keinen hoch. 😀 Wenn an seiner Kritik mal was fundiertes dran sein sollte, dann nimm es Dir zu Herzen und mach es besser, den Rest laß frohgemut als Kommentar eines chronischen Querulanten stehen. Du wirst es niemals allen Mitlesern Deiner Werke recht machen können, über Geschmack läßt sich nun mal nicht streiten, und darüber brauchst Du Dir auch keine grauen Haare wachsen lassen. Hauptsache Du hast ein paar treue Leser, die Dir die Stange halten. Ist ja vermutlich nicht so, daß Du lebensnotwendig davon abhängig bist zu veröffentlichen, oder? Wünsche Dir viel Glück und noch viele, viele (hoffentlich kritisierte da gelesene) Veröffentlichungen, Gast!
 
Vielen Dank für Eure Anteilnahme! Ihr habt recht: Ich werde die Kommentare nicht löschen und auch nicht mit meiner Dichterei aufhören. Lebensnotwendig ist es tatsächlich nicht und deshalb kann mir dieser Mensch auch nichts wirklich ans Leder.
Es hat mir sehr gut getan, Eure Ratschläge zu lesen.
Vielen Dank dafür und euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!
 
P.S. ich glaube, daß Deinem Kritiker Deine Werke insgeheim gefallen, sonst würde er sich nicht so intensiv damit befassen, sondern sie einfach links liegen lassen. Möglicherweise gehört er zu den Kritiker-Typen, die meinen, aus einem vielversprechenden Anfänger einen noch viel besseren Autor machen zu können, indem sie ihn erst einmal in Grund und Boden kritisieren. Gibt solche Typen, echt! Bei manchen Autoren funktioniert die Tour übrigens sogar, die wachsen an den Ansprüchen, aber wenn jemand körperlich oder psychisch nicht ganz beisammen ist, so daß jede barsche Kritik sich auf die Gesundheit schlägt, dann kann das nach hinten losgehen. Weiß Dein Kritiker eigentlich von Deinen gesundheitlichen Problemen? ....
 
So ist es wohl, wenn man etwas öffentlich macht, muß man scheinbar irgendwie damit rechnen, daß irgendein Knallkopp seinen geistigen Müll dazu vom Stapel läßt.

Ich würde versuchen, darauf gar nicht zu reagieren. Daß es Dich nervt, wenn Du momentan so dünnhäutig bist, kann ich gut verstehen. Aber bedenke, daß das ja schon eine SEHR arme Wurst sein muß, wenn man sonst keinerlei Aufmerksamkeit bekommt, daß man fremde Menschen im Internet doof von der Seite absabbeln muß.
 
Ja, da ist offensichtlich jemand auf der Suche nach der ganz großen Bühne.

Ich würde ihm deshalb nicht zuviel Aufmerksamkeit zuteil werden lassen und ihn weitestgehend ignorieren.
 

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