Guten Morgen Fonstine,
besten Dank für das Lob. Folgende Geschichte dazu habe ich damals verfasst, vielleicht gefällt sie Euch ja (Sunbeam& Chardonnay waren unser Nicknames):
„Die Geschichte von Sunbeamchen und Chardonnay
Es waren einmal zwei Menschen, die waren in ihrer Einsamkeit gefangen. Es war ihnen immer schwer ums Herz und sie wollten diesen Zustand unbedingt ändern. Denn ohne Partner ist man nur ein halber Mensch, war den beiden wohl bewusst. Sie dachten und fühlten sehr ähnlich und hatten viele Gemeinsamkeiten. Und doch wußten sie nicht voneinander, wußten nicht daß der Andere existierte, denn sie wohnten mehr als 200 Km auseinander.
Sie suchten ihr Glück in vielen Richtungen, nur nicht in der einen, einzig richtigen.
Wie sollten sie auch ahnen, daß da draußen irgendwo jemand war, der so sehr gut zu einem gepasst hätte?
Bis, ja, bis auf einmal die beiden sich in einer virtuellen Welt begegneten. In einer Welt, die eigentlich kalt, grau, hochtechnisiert und steril ist: dem Internet. Doch ausgerechnet diese Welt brachte die beiden in der wahren Welt zusammen.
Sunbeamchen entdeckte nämlich eines Tages ein Profil eines netten und ahnsehnlichen, wenn auch nur im Herzen jungen Mannes. Dieser hatte es Ihr direkt angetan, hob sich seine Selbstdarstellung doch von der Masse der anderen ab. Sie schenkte ihm einen Gruß, eine Geste, die ihn auf Sie aufmerksam machte und die er nur allzu gerne beantwortete, traf doch auch sie voll seinen Geschmack. Man schrieb sich hin und her, tauschte Fotos aus und fand sich schließlich sehr sympathisch.
Jetzt wollte man sich natürlich auch real begegnen und da hatten unsere beiden mächtig Bammel vor.
Jedoch wussten beide ganz genau, sie mussten ihre Scheu überwinden, wenn das Glück wieder mit ihnen sein sollte. Also traf man sich auf dem berühmten „neutralen Boden“ zum Essen.
Schnell fanden unsere beiden heraus, daß alle Angst und Scheu nicht nötig war, denn man fand sich auch im wirklichen Leben sympathisch und lernte sich kennen und lieben.
Dem ersten Treffen folgten viele weitere, die beiden lernten sich immer besser kennen und wenn man sich nicht sehen konnte, so telefonierte man miteinander oder schrieb sich eine e-mail, so heißen nämlich die Briefe im Zeitalter der Elektronik, oder eine Kurzmitteilung.
Bald fanden die beiden endgültig zusammen, lernten sich immer besser kennen und ihre Liebe schien schier grenzenlos. Das Glück zeigte sich von seiner besten Seite und Thalia vertrieb ihre finstere Schwester Hekate endgültig.
Und wenn Sie nicht gestorben sind, so lieben Sie sich noch heute. Und wie!
...und glauben fortan an die Liebe auf den ersten Mausklick.“