Milkyway
Mitglied
Hallo zusammen,
vor wenigen Minuten hat mein Unternehmen Insolvenantrag gestellt.
Nach ewigem Ringen und Hin und Her ist nun doch dieser für die Mitarbeiter schlimmste Fall eingetreten. Ich könnte mich in die Ecke setzen und heulen.
Seit über 6 Jahren bin ich dort, es mein "2. Zuhause", ein Job und ein Betriebsklima, in welchem ich mich einfach nur wohl fühle und die Arbeit tatsächlich Spaß macht.
Ich habe Angst, was die Zukunft bringt. Alles bricht weg. Keine Konstante mehr. Auch finanziell sehe ich nur düstere Wolkem am Himmel und weiß nicht, wie ich meine laufenden Kosten decken soll, wenn die 3 Monate Insolvenzausfallgeld vorüber sind. Stellenanzeigen sind spärlich gesäht. Ich könnte jetzt so viel schreiben, wie es in mir aussieht und all meine Gedanken kundtun, aber das würde Rahmen sprengen :-(
Ich könnte brüllen!
Ich bin so traurig!
Ich habe so eine unendliche Wut gegenüber den Eigentümern, die auf ihren Milliarden hocken und nicht bereit sind, ihren Anteil an der Geschichte einzubringen.
Ich habe solch eine Wut auf dieses jahrelange Missmanagement - alle haben sich bedient und die Taschen vollgesteckt und sind von dannen gezogen.
Ich habe solch eine Wut auf die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und die Gewerkschaft. Denn dieses viel zu späte Handeln und auf die Barrikaden gehen ist doch lachhaft. In den unzählichen AR-Sitzungen hätten sie verdammt noch mal nicht alles abnicken sollen, sondern mal ihr Gehirn einschalten.
Soooo eine Wut!
:mad:
vor wenigen Minuten hat mein Unternehmen Insolvenantrag gestellt.
Nach ewigem Ringen und Hin und Her ist nun doch dieser für die Mitarbeiter schlimmste Fall eingetreten. Ich könnte mich in die Ecke setzen und heulen.
Seit über 6 Jahren bin ich dort, es mein "2. Zuhause", ein Job und ein Betriebsklima, in welchem ich mich einfach nur wohl fühle und die Arbeit tatsächlich Spaß macht.
Ich habe Angst, was die Zukunft bringt. Alles bricht weg. Keine Konstante mehr. Auch finanziell sehe ich nur düstere Wolkem am Himmel und weiß nicht, wie ich meine laufenden Kosten decken soll, wenn die 3 Monate Insolvenzausfallgeld vorüber sind. Stellenanzeigen sind spärlich gesäht. Ich könnte jetzt so viel schreiben, wie es in mir aussieht und all meine Gedanken kundtun, aber das würde Rahmen sprengen :-(
Ich könnte brüllen!
Ich bin so traurig!
Ich habe so eine unendliche Wut gegenüber den Eigentümern, die auf ihren Milliarden hocken und nicht bereit sind, ihren Anteil an der Geschichte einzubringen.
Ich habe solch eine Wut auf dieses jahrelange Missmanagement - alle haben sich bedient und die Taschen vollgesteckt und sind von dannen gezogen.
Ich habe solch eine Wut auf die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und die Gewerkschaft. Denn dieses viel zu späte Handeln und auf die Barrikaden gehen ist doch lachhaft. In den unzählichen AR-Sitzungen hätten sie verdammt noch mal nicht alles abnicken sollen, sondern mal ihr Gehirn einschalten.
Soooo eine Wut!
:mad: