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Innerliche distanziertheit bzw äusserliche

Tik

Neues Mitglied
Hi, ich habe Schwierigkeiten mit Kontakten vorallem in romantischer Hinsicht.

Ich dachte zuerst ich fühle mich alleine aber es ist irgendwas anderes was mich iwie gefühlt meilenweit weg bringt von allem. Ich weiss dass ich mich oft beschützt habe in der Vergangenheit und ich habe viele Ängste hinter mir gelassen. Bzw. Überwunden
Ich will begreifen wie ich das Gefühl loswerde und wie ich vorankomme. Vielleicht kennt jemand das Gefühl und es ist evt etwas anderes, was ich denke?

Ich war auch sehr misstrauisch und deswegen konnte ich mir lange Zeit keine Beziehung vorstellen. Der Wunsch kam manchmal aber irgendwie blockiert ich mich selbst auch.

Ich habe kein Gespür wann ich jemand schreiben soll und wann nicht. Wann ich der Person nachlaufen und wann nicht. Ich merke es schon aber erst im nachhinein..

Ich habe inzwischen einen, zwei gute Freund und bin sehr dankbar. Aber da hab ich auch hin und wieder das Problem wann ich schreibe soll. Ich verfolge eine Taktik dass ich Person x nur alle 2 Wochen anschreibe evt um mich zu schützen um nichts emotional abhängig zu werden dass ich sowieso zum gewissen Grad bin...
 
Hallo,
meine Frage an Dich - bist Du sehr Selbstkontrolliert. Wenn ja, hast Du Angst diese Kontrolle zu verlieren?
Was Deine Freunde anbelangt, melde Dich einfach wenn Du Lust hast und denk nicht darüber nach, ob der Zeitpunkt passend ist. Es gibt nur einen passenden Moment, der Moment in dem Du es tust.
 
Mir kommen diese sehr sympathisch vor, die zurückhaltender sind beim Posten- die nicht mit Pausen klarkommen, denen trau ich nicht. Die verwechseln mich vielleicht mit einem "Muttertier", die eigene Freiheit ist dann in Gefahr, wenn es recht symbiotisch zugeht. Da bin ich die Falsche.

Also an dem liegts nicht, wenn du zögerlich bist mit viel schreiben, dann kann das dein Plus sein.

Ich habe kein Gespür wann ich jemand schreiben soll und wann nicht. Wann ich der Person nachlaufen und wann nicht. Ich merke es schon aber erst im nachhinein..

Sag das halt, sag, du hast mittlerweile keine Ahnung mehr, was richtig ist, was falsch, du bist sehr irritiert inzwischen, daran sind deine widersprüchlichen Vorerfahrungen schuld, dann frag nach, ob es jenem auch so geht. Meist sagt der dann das Gleiche. Es IST zum Verzweifeln, wie das alles so läuft, man kann sich selbst gar nicht mehr trauen, einem anderen erst recht nicht. Wenn man offen darüber spricht, dann ist das schon einmal menschlich, sympathisch, ehrlicher, da weiß man dann, wie man tickt und dran ist und interpretiert nicht mehr spekulativ und falsch. Man weiß Bescheid.

Mach dir klar, bei Partneranbahnungen kann man nie einen Fehler machen, wenn man keinem etwas vormacht, sich selbst nicht, den anderen auch nicht. ""Schauen wir, was kommt, wir werden sehen, wie es uns geht, wenn wir uns treffen", lassen wir es auf uns zukommen.
Dann mach nicht auf anders, als du fühlst.
 
Ich an deiner Stelle würde mich durchschnuppern durch die Leute, einfach bloß Kameradschaften zulassen zuerst, zugeben, dass man sehr gerne mit einem lieben Menschen Kontakt hätte, ob man etwas zusammen unternehmen könnte, nur so, ohne Auflage, ohne Bedingungen, rein Freundschaftlich. Das würde dir sicher gut tun und anderen ebenso. Wenn man etwas zusammen unternimmt, sich absichtlich nicht auf mehr einlässt, dann kann man doch schon genussvollste Nachmittage erleben, oder wunderschöne Abende, oder ein Frühstück in einem Kaffeehaus, sei locker, lern sie kennen, die lieben Leute, die du ansprichst, mit denen du schreibst. Dann, während dieser ungezwungenen Ausflüge, oder Besichtigungen, oder Treffs sieht man doch, wie die Chemie stimmt, wie man harmoniert, wie es einem geht dabei. Alles kann, nichts muss.
Mein Freund hat mir den Vortritt gelassen, er hat mir überlassen, wie es weitergeht und für mich war das richtig. Drängeln hätte mich abgeschreckt. Säuseln ebenso, oder groß auftreten, tun, als ob man der Beste und Stärkste wär. Ich habe gesehen, gespürt, gefühlt, dass ich ihm gefalle und weil er mir gefiel habe ich den Rest in die Hand genommen.
Ich glaube, dass Frauen ganz individuell und unterschiedlichst ticken, man sieht das bei mir und meinen weiblichen Bekannten alle- die eine zieht sich zurück, wenn er nach vorne geht, die andere will, dass er hartnäckig ist, die andere schreckt das ab, wenn er charmy ist, die andere steht drauf, die andere mags scheu, die andere dominant usw...
Du musst also sein, wie du es für richtig findest, deine Art ist es, die punktet, so wie du bist bist du bei der einen falsch, bei der nächsten perfekt.
Mein Gefährte hat nichts falsch gemacht. Wie er so da saß, wie er mit mir sprach, wie er sich ausdrückte, mich anschaute, das war wie wenn man den richtigen Schlüssel endlich in mein Schloss stecken würde, der sperrte auf, wie von alleine.
 
meine Frage an Dich - bist Du sehr Selbstkontrolliert. Wenn ja, hast Du Angst diese Kontrolle zu verlieren?
Ja das könnte gut sein. Ich bin auch ziemlich rational. Ich habe ein logisches Konzept für mich aber ich merke dass es langsam zerfällt weil nichts haltbar ist im Leben außer vielleicht der Tod und ich selbst. Langsam sind die Gefühle stärker als mein rationales denken.
Ich weiss inzwischen dass ich selbst mein Anker bin. Es fühlt sich manchmal an als wäre ich emotional noch ein Kind. Ich glaube auch an mein inneres Kind und das ich mich wohl drum kümmern muss.
 
Ich hab den Punkt erreicht wo ich Unterstützung annehmen kann und nachdem ich bei einer Therapeutin war, geht es mir meist schlechter wie zuvor.
Ich besitze noch eine Fassade vor anderen und es nervt mich selbst.
 
Langsam sind die Gefühle stärker als mein rationales denken.
Unabhängig von den frustrierten Trieben in dir mach einfach dein Frühstücksei, lüfte deine Bettdecke und geh weiter, mach dein Tagwerk und dann, wenn das erledigt ist, wenn noch Zeit ist, dann bereite dich auf den Abgang vor, sortiere deine Papiere, trag den Müll raus, der sich gesammelt hat, mach alles leer und fertig, als ob bald deine letzte Stunde da wäre.
Solche Zustände, wie du sie derzeit hast sind absolut gut für "weg mit allem, raus mit allem", das musst du nutzen. 🙂
 
Man denkt sich viel aus, man hat viel vor und dann kommt alles anders, das darf einen nicht umwerfen, es geht eigentlich um Nichts, man experimentiert, erfährt, erlebt mal dies, mal das, alles hat eine eigene Note, eine eigene spezielle Tonart und Farbe. Auch frustierte Leere ist eine Erfahrung, nicht besser, nicht schlechter als fröhliches Gejauchze, nur anders.
Du bist wie zwischen zwei Welten derzeit, die eine ist am Abklingen, sie geht, das merktst du, die andere ist noch nicht erobert, noch nicht gefunden, du hängst in der Luft. Egal, es kommt der Tag, da wechselt dieser Zustand in einen völlig Neuen, das bedeutet, bereite dich vor- sei sprungbereit, lüfte deine Bettwäsche, leere deine Laden, eine Frau kommt, sie übernachtet bei dir, du musst ihr einen fitten Körper bieten, ein frisches Bettzeug und eine Dose Ravioli, oder kannst du kochen? Wenn nicht, nutze die Zeit und versuch dich als Starkoch. Oder probier mal andere Länder aus, wie es dir dort geht, reise mal wohin, wo du früher gerne sein wolltest, bevor du in diese Ecke gerutscht bist.

Freu dich auf das was kommt, was auch immer das ist, man muss auf alles vorbereitet sein, vielleicht gehst du mal auf Reha, auf Kur?
 
Ich frage mich trotzdem wie lange noch. Ich will nicht mehr in zwei Welten leben. Es kotzt mich an und was soll ich tun. warten, es ist dasselbe ob ich etwas tue oder nicht tue. Ich stecke fest und es nervt.
Dann gebe ich wieder auf und ich bin wieder da wo ich war und isoliert mich und dann wage ich mir vor, enttäuscht und gebe ich wieder auf. Und so geht es seit paar Jahren. Ist wohl normal?
 
Ich frage mich trotzdem wie lange noch. Ich will nicht mehr in zwei Welten leben. Es kotzt mich an und was soll ich tun. warten, es ist dasselbe ob ich etwas tue oder nicht tue. Ich stecke fest und es nervt.
Dann gebe ich wieder auf und ich bin wieder da wo ich war und isoliert mich und dann wage ich mir vor, enttäuscht und gebe ich wieder auf. Und so geht es seit paar Jahren. Ist wohl normal?

Man kann nicht ausleben, wozu man fähig wäre, wie zb. vollkommen frei und hemmungslos Lust auskosten bis zur völligen Erschöpfung und das nicht nur für einen Tag, sondern so oft einem danach ist- ich find schon, dass das ähnlich ist, wie wenn man total gestaut ist, keine Erlösung in Sicht. Der unbefreite Eros, das gefesselte Potential in dir Mann.
Wie du das jetzt beschreibst, lieber Tik, kommt mir vor, du meinst eigentlich das, oder? Du hast Hunger nach Erfüllung und zugleich hast du die Gabe und Fähigkeit nicht mehr, locker zu sein, wenn sich etwas anbahnt.
Es kann sehr aggressiv machen, wenn man nicht zum Ziel kommt. Das merkt man oft gar nicht, man ist "bloß" gehemmt, verdreht, kompliziert, dass man das wegen Aggressionshemmung ist, das durchschaut man nicht. Du bist frustriert, blockiert und komplett unlocker deshalb.

Das macht wütend, zornig auf sich selbst, wenn man ständig zusieht, wie man einen Fehler nach dem anderen macht, weil man eben nicht mehr entspannt ist. Das ist ein Teufelskreis.

Da gibts sicher Wege heraus, welche, das kann man ja zusammen herausfinden versuchen.

Wann hast du das letztemal herzhaft gelacht? Wenn dir das gelingt, dann hast du einen Schritt in die richtige Richtung geschafft. Blockade und prusten und vollauf lachen, das sind zwei unterschiedliche "Paar Schuhe".
Ich habe bei einem Lach-Yoga-Kurs mitgemacht, rein aus Neugierde, was man da macht. Im Internet kann man Videos darüber finden, ich habe aber echt teilgenommen, nicht via Internet.
Jedenfalls gings um das eine- man hat Lachen praktisch zugeknöpft, vergessen oft, man weiß gar nicht mehr, wo der Knopf ist, wo man dran drehen muss, man erinnert sich nicht mehr, wie Lachen ist. Blockiert, nach unten verschoben, irgendwo verloren im Gehirnuniversum ist es, aber wo?
Dir geht es ja ähnlich mit dem Lust-Liebe-Romantik-Areal, das ist nicht erreichbar, du sehnst dich danach, es ist weg.
Bei dem Lach-Yoga kann man einsehen, wie das geht, man tut zuerst so, als ob man lachen würde, das ist echt blöd, peinlich, aber das gehört zum Training dazu, das ist normal, man ist verkrampft, lacht natürlich künstlich, es klingt hohl und leer, das wiederum sah so komisch aus, wie alle um den Kreis gingen und taten, als ob sie lustig wären, ich begann auf einmal echt zu lachen, es war so witzig, so skurril, echt lachhaft und genau das war das Ziel- die Brücke zum echten Lachen war gelegt, man hatte praktisch das Gehirnareal erwischt, getroffen, es ist wieder aktiviert, es lebt wieder- lachen geht wieder!!! Bei so einem Kurs werden viele Zugänge angelegt, die alle dafür sorgen, dass oft und bei vielen Gelegenheiten die Erinnerung auftaucht, man sieht zum Beispiel auf die Uhr und dann prustet man los, so oft, bist jedesmal auf die Uhr blicken dieser "Trigger" auftaucht. Es gibt auch positive Trigger, die funktionieren wie die negativen.
Wir haben bei diesem Seminar ausgemacht, dass wir uns ( damals kam Corona auf) in der Natur treffen, mit Abstand, wandern und zwischendrin unsere Übungen machen. Was glaubst du, wie die Beobachter geschaut haben, als sie eine Zehnergruppe vor sich Hinlachend vorbeigehen sehen haben, oder uns im Kreis stehend komische Faxen ausführen gesehen haben, man hat Irre entlassen..
Apropos Irre, das ist etwas, das dir nützlich sein könnte, dass du dich nicht mehr davor fürchtest, etwas verrückt zu sein.

Nachher lese ich durch, was da steht, jetzt mache ich mal Pause und schicke ab, die Post. Posthum lach ich dann vielleicht. Ernst jedenfalls nehme ich nichts mehr so wirklich, das wäre auch bei dir angebracht. Du fürchtest dich zuviel, das steht nicht dafür, ist doch jeder auf seine Art witzig eigentlich, wie er ist. Natürlich auch die Frauen, die du anvisierst. Was glaubst du, was die sich alles ausmalen und ausdenken.
 

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