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Innere Ruhe gewinnen und sie nach außen tragen - WIE?

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Gast

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Hallo, mir ist gerade nicht zum Lachen zumute, aber versuche in meinem Alltag zu bleiben, wie er gerade ist. Das bedeutet, Arbeit und die Familie zu Hause. Würde ich diesen Alltag nicht haben, wäre ich vermutlich aufgeschmissen.

Allerdings ist mir gerade wie gesagt nicht zum Lachen zumute. Auf andere wirke ich gereizt oder lustlos, dabei versuche ich nur, die Contenance zu wahren und ziehe mich zurück. Treffe ich auf andere, werde ich unruhig und fange fast an zu flennen. Mir hilft es auch nicht, wenn mir Familie oder Freunde sagen, dass es nicht schlimm ist, in der Öffentlichkeit "Schwäche zu zeigen".

Ich kann das nicht. Es geht nicht. Ich brauche momentan Abstand. Werde ich emotional, versinke ich in schlechten Gedanken und in einer Abwehrhaltung. Trotz allem versuche ich mich immer wieder neu zu organisieren, mir mal frei zu nehmen oder fahre mit der Familie in den Urlaub. Mir hilft es auch ein bisschen, wenn ich mit meinen Kindern spazieren gehe.

Jetzt geht es für mich darum, Ruhe aufzubauen und nach außen hin zeigen zu können. Sonst kann ich keine Signale mehr geben, wie es mir geht. Oder besser gesagt, was geht und was nicht, denn momentan weiß ich das selbst nicht so genau. Wenn ich nur herumheule, schickt man mich nach Hause und lässt mich zu Hause vor mich hin dämmern. Nur wenn ich klar bin, kann ich mich mit den anderen austauschen und Lösungen finden.

Deswegen ist es für mich wichtig, ruhig zu bleiben. Ich brauche diese Ablenkung durch die Arbeit! Hat jemand Tipps?
 
Ich glaube, die innere Ruhe gewinne ich, wenn ich nicht dagegen ankämpfe, was sich in mir abspielt, wenn ich ihm erlaube dort zu sein - solange es das braucht..
Ich tue es, weil ich ein Verständnis dafür habe, dass ich so fühlen kann und gleichzeitg die Gewissheit, dass auch dieser innerer Zustand, wie alle anderen, die ich bisher hatte, vergänglich ist.
Ich weiß, dass er sich irgendwann von alleine auflöst, wenn ich es zulasse, dass er seinen Sinn erfüllt.

Alles Gute dir,
Lenja
 
Vielleicht hilft es, wenn du mit dir selbst einen Deal schließt.
Probleme haben Schicht von 21..22:00, wenn du draußen spazieren gehst.
Den Rest des Tages brauchst du etwas Normalität und die Probleme sollen etwas in den Hintergrund treten.
So lang du deine Probleme nicht um ihre Zeit betrügst, könnte das klappen 😉 (der letzte Satz ist ernst gemeint 😉)
 
Ich tue es, weil ich ein Verständnis dafür habe, dass ich so fühlen kann und gleichzeitg die Gewissheit, dass auch dieser innerer Zustand, wie alle anderen, die ich bisher hatte, vergänglich ist.

Meine Befürchtung ist irgendwie, dass ich manche Sachen zu aufgeblasen sehe, ohne es zu merken und bei einigen zu optimistisch bin. Ich brauche eine realistische Einschätzung zur Situation, aber allein wird es schwierig und mit anderen wird es... na ja, sehr... aufregend?
 

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