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immer wiederkehrende Eifersucht und Verlustangst...

HowlingWolf

Neues Mitglied
Hallo zusammen =)
Hiermit starte ich dann mal meine Vergangenheitsbewältigung und möchte gleichzeitig auch ein aktuelles Problemchen ansprechen..
Zu allererst entschuldige ich mich, falls dieser Beitrag zu lang wird oder auch schon viel von anderen Themen angeschnitten wird.. bei mir hängt vieles irgendwie miteinander zusammen..
Erst einmal ein wenig meiner Vorgeschichte, die ich in anderen Themenbereichen noch weiter ausführen möchte, da die in dieser Hinsicht trotzdem irgendwie wichtig ist:
Ich bin eine Frühgeburt, war als Baby lange krank und daher fast über ein Jahr in nem Brutkasten oder zumindest im Krankenhaus, meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich eineinhalb Jahre war und ich wurde in der Realschule hauptsächlich von einer ehemaligen Freundin, aber auch anderen Freundinnen, Klassenkameraden sowie der der Parallelklasse und sogar Schulkameraden, die viel jünger waren als ich, gemobbt – als es mit kleinen Sticheleien anfing, war ich 16, das letzte Mobbing hab ich mit 22 Jahren – also letztes Jahr – erfahren..
Dadurch wurde ich bereits in der Realschule in sehr zurückhaltend; nicht schüchtern, sondern eben zurückhaltend.. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann behalte ich es meist eher für mich, weil ich denke, dass es andere nicht interessiert, sie mich dafür auslachen werden oder es unnötig ist, etwas zu sagen.. Womit ich teilweise auch nicht einmal ein Problem habe, denn ich bin einfach nicht der Typ Mensch, der seine Meinung unbedingt preisgeben „muss“ und auch lieber zuhört und andere zu Wort kommen lässt. Nur hatte ich dadurch immer wieder Probleme, da man von mir „verlangte“, auch mal was zu sagen, etc., mittlerweile habe ich erkannt, dass ich wohl introvertiert bin..
Außerdem vertraue ich seither auch nicht mehr so schnell.. bin schnell eifersüchtig.. habe Angst, den ander'n zu verlier'n.. grade in Beziehungen hat das mich wie meinen Partner schon sehr belastet.. daran möchte ich jetzt endlich mal arbeiten.. meine Vergangenheit so zu akzeptieren und so an mir zuarbeiten, dass ich nicht mehr eifersüchtig bin oder Verlustängste habe..
Mit der Liebe hat es eben aus diesen vergangenen Erfahrungen, die ich hatte, seither nie funktioniert, wie es sollte..
Es heißt ja auch, man könne nicht lieben, wenn man sich selbst nicht liebt.. Ich denke schon, dass man das trotzdem kann, aber sich eben nicht so sicher ist.. So wie es bei mir eben bisher immer war.. Es fällt mir schwer, mich selbst zu mögen, gar zu lieben, weil ich lange Zeit von verschiedenen Seiten aus gezeigt bekommen habe, dass man mich alles andere als mag.. Ich bin mir meiner Stärken und Schwächen durchaus bewusst, aber ich liebe mich nicht, ich akzeptiere meine Schwächen nicht..
Außerdem bin ich kein Fernbeziehungsmensch.. Nähe und Geborgenheit geben mir Sicherheit.. Trotzdem waren und sind meine bisherigen Beziehungen alle Fernbeziehungen (gewesen).. Was ich dann auch versuche, zu akzeptieren, wo die Liebe hinfällt und wenn sie mir nicht vor die Füße fällt, dann ist das halt so..
Nun möchte von eben jenen erst einmal erzählen:
Mit 18 bekam ich meinen ersten Freund, mit dem ich von einer Freundin verkuppelt wurde.. Wir kamen recht gut miteinander zurecht, hatten aber nicht wirklich ähnliche Interessen.. Wir konnten uns erst nur am Wochenende seh'n (wohnte im Elsass, ca. 25 km entfernt), dann studierte er um die 140 km weiter von mir weg und wir konnten uns hauptsächlich nur noch ein Mal im Monat n paar Tage oder eben auch nur an nem Wochenende seh'n..
Nun habe ich erwähnt, dass ich zurückhaltend bin.. Leider bin ich das auch, wenn es darum geht, meine Bedürfnisse auszusprechen.. Aber dazu vllht dann beim Thema Sexualität mehr..
Trotz allen Unterschieden und Problemen, die wir hatten, sowohl von den Interessen her als auch körperlich / sexuell, waren wir immerhin um die zwei Jahre zusammen.. Leider war ich im zweiten Semester, in dem seine Schwester noch bei ihm und nicht einem Studentenwohnheim wohnte, sehr eifersüchtig auf diese, da sie eben ständig da war, wenn wir auch mal nen Videoanruf hatten, etc...
Jedenfalls kam es dann dazu, dass er nach fast zwei Jahren eine Woche lang nicht mehr sagte / schrieb, dass er mich liebe und in dieser Zeit sogar über eine Trennung nachdachte, da ich meine schlechte Laune an ihm ausließ, die ich hatte, da ich mit meiner Klasse nicht so klarkam..
Er meinte dann irgendwann, dass wir Probleme hätten und er nicht wüsste, wie wir sie lösen könnten; letztenendes haben wir uns getrennt..
Ein Jahr darauf kam ich mit meinem zweiten Freund zusammen.. Er wohnte ca. 105 km weit, also auch nicht grade um die Ecke, aber wir haben uns immerhin mal den ein oder anderen Tag oder Wochenende sehen können..
Jedoch kam erneut das Thema Eifersucht auf, da er noch sehr guten Kontakt zu seiner Ex-Freundin hatte, sogar mir ihr und mir zusammen geskypt hat, während die beiden zusammen einen Anime geschaut oder zusammen gespielt hatten.. Ich fühlte mich wie das fünfte Rad am Wagen / Stützräder am Fahrrad bzw. einfach überflüssig, weil sie total gut miteinander klarkamen.. Meine Eifersucht führte schließlich dazu, dass ich ihm nicht mehr vertraute, wir uns aber aussprachen und noch mal zusammenraufen wollten.. Als er mich dann aber fragte, ob ich mit ihm zusammenziehe wolle, meinte er, wenn ich es mir nicht vorstellen könne, würde er mit eben jener Ex zusammenzieh'n, damit sie für ihn bürgen könne.. was meiner Eifersucht natürlich überhaupt nicht geholfen hat.. und da ich ihm ja nicht vertraut habe, hab ich ihn dadurch so verletzt, dass er die Beziehung nach insgesamt 3 Monaten beendet hat..
Ein Jahr später wagten wir eine neue Beziehung, die aber nicht sonderlich lange hielt (wieder nur um nen Monat rum), da er sich selbst finden wollte und dafür die Verpflichtungen, die mit einer Beziehung eingingen, loslassen wolle.. Er liebe mich noch, aber könne nicht an meiner Seite bleiben, bevor er vieles nicht mit sich geklärt habe..
Das hätte ich vielleicht auch machen sollen, bevor ich mich in eine Beziehung eingelassen hätte..
Ich habe in bisherigen Beziehungen also nie viel Nähe, Geborgenheit, Sicherheit finden können, wie ich gern gehabt oder gebraucht hätte..


Jetzt aber endlich mal zu meinem aktuellen Problem:
Mein jetziger Freund wohnt leider nochmal n ganzes Stück weiter weg, als alle bisherigen.. 470 km, praktisch auf der anderen Seite von Deutschland in Niederbayern, was allein schon daher ne relativ schwierige Ausgangssituation ist.. Wir haben vor, uns auf der Gamescom zu treffen und dass er dann drei Tage bei mir bleibt.. Mal seh'n, was daraus so wird..
Aber erst mal zur Vorgeschichte: Er hat mit seiner Freundin Schluss gemacht, um mit mir zusammen sein, hat mir aber erst verschweigen wollen bzw. darüber gelogen, dass er überhaupt eine Beziehung dieses Jahr hatte..
Und ich hab mich bisher (sind grad mal seit Anfang diesen Monats zusammen) auch ganz gut mit ihm gefühlt, bis ich vor knapp n bisschen mehr als ner Woche merkte, dass er mit einer anderen ganz öffentlich, aber doch recht lieb auf Twitter schreibt..
Erst waren es lediglich Herzchen, so Sachen wie, dass er will, dass es ihr gut geht, dass er sie ins Bett tragen würde, wenn sie schlafen möchte..
Darauf hab ich ihn angesprochen und er meinte, es würde einer „Bromance“ entsprechen, wenn sie ein Mann wäre - also eine sehr innige, liebevolle Beziehung, die aber nicht sexuell ist - und er würde jeden ins Bett tragen, wenn derjenige es möchte, das hat er auch bei mir schon mal geschrieben, als wir noch nicht zusammen waren.. dann meinte ich nur, solange er sich nicht dazukuschele oder ähnliches, aber er meinte, ich müsse mir keine Sorgen machen..
Aber langsam wird mir das ein wenig zu arg.. Er schreibt praktisch den ganzen Tag über mit ihr, macht ihr ständig Komplimente wie er sie mir zur Zeit, als er mit seiner Freundin zusammen war, teilweise auch gemacht hat.. schreibt ihr nicht nur Herzchen, sondern auch Kuss-Smileys und sie ihm auch..meint, dass sie hübsch sei, dass er nur will, dass es ihr gut geht und all so was... es ist auch so ne Art „Rollenspiel“, er nennt sie seine „Herrscherin“ und beschützt sie, etc...
Ich hab Angst, dass er was für sie empfindet und mich anlügt und mir trotzdem vorheuchelt, dass er mich liebe..
Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich ein Mensch bin, der Schwierigkeiten damit hat, Probleme anzusprechen, sie eher mit sich selbst ausmacht und den anderen nicht damit belasten möchte, selbst, wenn Freunde mir ihre Hilfe anbieten..
Bei meinem jetzigen Freund bin ich aber bisher erstaunlich ehrlich, auch wenn es um Sorgen und Zweifel meinerseits geht..
Ich habe ihm vor dieser ganzen Geschichte mit der anderen von meiner Vergangenheit und den daraus resultierenden Problemen erzählt und er meinte, er würde mir helfen, das alles zu überwinden und er würde bis ans Ende aller Tage mit meiner inneren Stimme, die mir immer wieder böse Sachen zuflüstert, reden, um ihr zu zeigen, dass ich es Wert sei, geliebt zu werden und für ihn die wunderschönste und perfekteste für ihn sei, die es gibt..
Es tut mir leid, eifersüchtig zu sein und ihm da zu misstrauen, aber er meint immer, es gäbe nichts zum Verzeihen..
Ich denke außerdem, die Sache mit uns ist einfach auch noch zu frisch.. Trotzdem hat es mich jetzt sehr beschäftigt und ich möchte an meiner Eifersucht und allem arbeiten..
Habt ihr evtl. Tipps, wie ich besser mit solchen Situationen umgehen kann oder mein Selbstvertrauen noch besser stärken könnte, dass ich nicht mehr denke, den ander'n zu verlier'n, nicht gut genug zu sein, nicht interessant genug zu sein, belogen zu werden, etc.?

Ich hoffe, ich habe alles verständlich erklärt, wenn nicht, werde ich da nach Bedarf gerne weitere Informationen nachliefern =)
Vielen lieben Dank schon mal im Voraus für's Lesen dieses leider sehr langgewordenen und vielleicht auch schwer nachvollziehbaren Textes und auch für eure Antworten =3
HowlingWolf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, du hast ganz Recht wenn du dir bei dem neuen Freund Gedanken machst. Normal finde ich das nicht. Herzchen und ins Bett tragen wollen und so Geturtel mit der anderen ist übertrieben.
 
Wenn du kein Fernbeziehungsmensch bist, warum suchst du dir immer Typen, die weit weg wohnen und eine Ex als Ballast mit sich rumschleppen?
Dein Misstrauen gegenüber deiner aktuellen Fernbeziehung ist völlig gerechtfertigt.
An deiner Stelle würde ich da gefühlsmäßig nicht zu viel investieren, sonst ist die Enttäuschung groß. Normal ist es jedenfalls nicht, wenn er sich den ganzen Tag mit seiner Ex beschäftigt und du nebenherläufst.
Deine Schwachstellen sind dir ja bewusst. Wenn du daran arbeitest, wird auch deine Männerwahl differenzierter. Du wirst dann keine Typen mehr brauchen, bei denen du an 2.Stelle stehst.
 
Erst einmal sage ich ganz klar, ich habe Respekt vor dir, das du den Mut aufgebracht hast, das du hier alles geschrieben hast. Ja, es war ein langer Text, aber es war gut, das du das geschrieben hast, so konnte ich mir ein gutes Bild machen.
Das du ein Frühchen warst, kannst du nichts dafür. Das du dadurch leichte Entwicklungsschwankungen hattest, ist auch dadurch nachvollziehbar.
Bei der Mobbinggeschichte .... leider sind Kinder und Jugendliche in dieser Zeit mehr als fies und gemein. Da hast du es richtig gemacht, in dem du dich zurück gezogen hast. Habe ich damals auch gemacht, ich habe auch keine Freunde gehabt oder mich wirklich klar geäußert. Das habe ich aber mit der Zeit sehr stark gelernt. Bitte versuche aus dieser Geschichte das beste zu ziehen und klar sagen, das du was daraus gelernt hast.
Tatsache ist, wenn man sich selber nicht so akzeptiert und liebt, wird es schwerer, jemanden wirklich gern zu haben und auch ihn so zu lieben, wie es sein sollte. Es wird dadurch alles doppelt und dreifach schwerer.
Jetzt zu deinen Beziehungen:
Was soll ich dazu sagen, ich sehe, das du vor allem Fernbeziehungen hast. Das sieht für mich aus, das du einfach große Angst hast. Eine Beziehung bedeutet Nähe, Wärme, Liebe, aber genau diese drei Dinge lässt du gar nicht zu, weil sie in der Ferne sind. Das du natürlich eifersüchtig bist, ist dann klar und verständlich. Leider gehört aber gerade bei einer Fernbeziehung das Vertrauen an oberster Stelle. Und, was noch wichtiger ist, man macht aus das, was man hat das beste. Ich kann davon was sagen, weil meine letzten drei Beziehungen Fernbeziehungen waren. Aber ich sehe sie nicht als Fehler, sondern als schöne Erfahrung an. Muss aber dazu sagen, das ich aus allem das beste nur sehe. Ich habe dabei sehr sehr vieles gelernt. Mit meinem Mann, den ich geheiratet habe, war am anfang auch eine Fernbeziehung. Wir haben tgl. bis zu 5/6 Stunden telefoniert. Wir konnten voneinander nicht genug haben. Unser Ziel war es aber auch, zusammen zu ziehen und zu heiraten. Das heißt, eine Beziehung muss seinen Weg gehen. Wenn das nicht passiert, wird das ganze schwer, bis unmöglich, so lange was aufrecht zu halten.

Ich kann dir nur einen Rat geben, versuche erst mal dein Leben richtig in den Griff zu bekommen. Versuche dich selber zu akzeptieren und zu lieben. Versuche dein Selbstwertgefühl so zu steigern, das du sicherer wirst.
Und dann such dir einen Freund in deiner Nähe, es ist absolut falsch, sich einen Freund zu suchen, der so weit weg wohnt. Solange du selber so unsicher bist, wirst du immer wieder die gleichen Probleme haben.


Ich werde nicht wirklich was zu deinen Ex und jetzigen Freund sagen, denn mir geht es vor allem um dich.
 
Also so wie ich es raus lese, war es doch immer berechtigt.

Deine Verlustängste und deine Eifersucht ( die ich auch habe ) kann auch nicht weniger werden, wenn du deine Bedürfnisse nicht ansprichst.

Meine Vermutung ist mehr, dass sich dahinter deine Bedürfnisse verstecken.Dein Weg um deinen Partner mitzuteilen es stimmt etwas nicht.

So nach dem Motto , dass er sich bemüht nach zu harken etc
Kann sein , dass ich mit meiner Annahme richtig liege ?😀
 
Immer wiederkehrende eifersucht und verlustängste sind leider für viele menschen ein sehr belastendes thema. Und deine erfahrungen halten sich sogar noch in einem normalen rahmen...auf jeden fall...wenn du aus diesem teufelskreis ausbrechen möchtest und du nicht willst, dass sich diese geschichte ständig wiederholt, dann musst du verstehen, was der ursprung der eifersucht und der verlustangst ist.

So wie sich das anhört, waren deine letzten jahre sehr beziehungsintensiv. Es fühlt sich so an, als wärest du wie viele andere menschen von einer beziehung zur nächsten gehastet. Das thema der beziehung selbst scheint nicht nur sehr ausgeprägt bei dir zu sein, sondern auch sehr belastend. Wahrscheinlich haben gedankliche mahlströme auch viel platz in diesen beziehungen eingenommen, ab und zu unterbrochen von schönen andauernden momenten. Und an diesen schönen momenten klammerst du dann wie jeder andere mensch auch. Denn was gibt einem menschen mehr magische momente als eine beziehung...und dann sucht man als mensch instinktiv halt in beziehungen...in einem anderen menschen.

Da gibt es aber nur ein problem...wir sind selbst für unser glück und unseren inneren frieden verantwortlich und können diese verantwortung auch nicht auf andere projizieren. Wenn wir das dennoch versuchen endet es meistens in seelischem schmerz...und davor nehmen uns verlustängste und gegenseitige emotionale abhängigkeiten ein, die nicht viel mit liebe zu tun haben. Echte liebe schließt negative gefühlsregungen aus. Du kannst nicht einen menschen lieben und gleichzeitig wütend oder eifersüchtig auf ihn sein. Das ist einfach nur ein teufelskreis der gefühle. Negative und positive gefühle, die sich abwechseln. Liebe steht über solchen dingen.

„Es heißt ja auch, man könne nicht lieben, wenn man sich selbst nicht liebt..“ tatsächlich ist das die antwort auf die frage, wie du aus deinem teufelskreis entkommen kannst. Aber die antwort zu kennen reicht leider nicht. Du musst selbst die wahrheit darin erkennen...fühlen. Und wenn du tief in deinem inneren von deinem menschlichen bedürfnis, halt in der außenwelt oder in anderen menschen zu suchen, loslässt, dann kommt auch kein „aber“ mehr in form von „Ich denke schon, dass man das trotzdem kann, aber sich eben nicht so sicher ist.. So wie es bei mir eben bisher immer war“. Es bleibt dir überlassen, wie oft du eine schmerzliche erfahrung wiederholen willst, bis du erkennst, dass frieden und heilung von innen kommen und nicht von außen. Alles andere ist letztendlich nur eine ablenkung. Eine verzögerung der inneren heilung. Versuch mit dir selbst alleine zu sein und versuch wirklich von diesem bedürfnis nach nähe loszulassen. Nur so kannst du dich mit der zeit selbst lieben und all das negative, das dir im leben widerfahren ist, auflösen, ohne dass es narben hinterlässt. Menschen und erfahrungen sind dann in deinem leben nur wegweiser zur selbstfindung...und nicht die selbstfindung selbst.

Übrigens...solange sich ein mensch nicht selbst liebt, wird dieser nicht auf seinen seelenverwandten treffen können. Und wenn er auf ihn trifft...so wird er ihn nicht als solchen erkennen.

Wenn du einen schritt nach vorn wagen willst...solltest du deinem freund diesen thread zeigen. Sollte er wirklich in dein herz hineingehören, wird er entsprechend drauf reagieren. Offenheit ist wichtig in einer beziehung. Denn was für einen sinn hat eine beziehung, wenn du dich deinem partner nicht öffnen kannst und du stattdessen anderswo hilfe suchst...dann seid ihr eben nicht auf derselben wellenlänge. Also...warte seine reaktion auf diesen thread ab. Danach kommst du wieder zurück und holst dir hier im forum rat ein.

Noch was...und das ist nur meine persönliche einschätzung in ihrer menschlichen fehlbarkeit. Dein freund scheint seine liebe zu frauen zu entdecken. Er mag es, mit ihnen auf liebkosende art zu flirten und genießt diese situationen. Wahrscheinlich ist er sich dessen gar nicht bewusst. Und ich würde ihn gern mal sehen, wie er das bei einem mann macht...er steckt mitten in seiner selbstfindung, scheint aber psychisch stabiler zu sein als du. Auch wenn ich es schön finde, dass du soviel verständnis zeigst...denn wer viel verständnis hat, der wird nicht von seinem ego beherrscht...so sehe ich dennoch großes potential für weiteren seelischen schmerz für dich.
 
Vielen lieben Dank für eure bisherigen Antworten..
Erst einmal wollte ich noch mal klarstellen, dass die, mit der er so intensiv auf Twitter schreibt, nicht seine Ex-Freundin ist, das wurde teilweise ein wenig missverstanden oder von mir nicht genau getrennt..
Dann möchte ich noch hinzufügen, dass ich auch bis heute in psycholoischer Behandlung bin seit 7 Jahren und ich da teilweise auch Erfolgserlebnisse hatte.. Vielleicht sollte ich mich auch mal mehr auf diese konzentrieren und mir nicht das auf-der-Stelle-steh'n vor Augen führ'n, sondern auch, wie sehr ich mich weiterentwickelt habe... denn das habe ich seither auf jedn Fall, will es mir manchmal nur nicht eingestehen..
Aber zum Thema zurück: Ich habe mit einem guten Freund über die Sache geschrieben, er meinte aber, er sähe das nicht so krumm, was er mit den anderen schreibt.. er meinte dann auch, dass es ja besser wäre, es zu beenden, solange es noch nicht zu intensiv wird.. dass mein Freund mir das mit der Beziehung, die er nen Monat vor mir noch hatte, auch nur nicht sagen wollte, damit ich da kein schlechtes Gefühl hätte..
Was ich noch nicht erwähnt hab, war, dass er sogar zugegeben hat, dass er voll Mitgefühl geweint hat, als ich ihm meine Vorgeschichte erzählt hab, weil er gemerkt habe, wie schlecht es mir ging und er nichts dagegen tun konnte / könne.. Das hat mir irgendwie immer ein gutes Gefühl gegeben, da ich so noch nie wirklich mitbekommen habe oder der andere es nicht zugegeben hat, dass jemand wegen mir und meiner Vergangenheit weint..
Aber ich hab leider auch das Gefühl, oft nur mit dahergeschmissenen Worten abgespeist zu werden, wenn ich ihm danach mal von was persönlichem erzählte, wie „das wird schon“ und „du / wir schaffen das schon“.. Vielleicht traut er sich auch nicht ganz, über seine eigene Sichtweise zu sprechen.. Er meinte mal, er wär in Sachen Liebe auch zweifelnd und dass er sich bei mir aber sicher sei, grade weil er solche Aussagen nur tätige, wenn er sich sicher sei und er schon oft verletzt wurde, ich ihn aber nicht verletzen könne.. Er meinte bei der Sache auch, dass das mit uns von seiner Seite aus niemals enden würde..
Ein guter Freund von mir, für den ich mal n bisschen was empfunden hab, er aber nicht mein Typ war, hat mich vor 2 Wochen auch zum Essen einladen wollen, womit ich mich komisch gefühlt hab, obwohl da doch nichts laufen würde / könnte.. Wenn ich in ner Beziehung bin, fühle ich mich manchmal nicht einmal gut damit, wenn andere Jungen besonders nett und lieb zu mir sind, da ich im Keim ersticken möchte, dass ich selbst womöglich noch Gefühle für andere aufblühen lasse.. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich sehr oft nicht zulassen kann, gut behandelt zu werden, weil ich mir in mein Hirn gebrannt habe, ich sei es nicht Wert, gut behandelt, gar geliebt zu werden.. Ich weiß aber auch, dass ich anscheinend gleich denke, da könnte was aufkommen, auch nicht gerade Vertrauen meinerseits beweist.. Mein Freund meinte, er vertraue mir da voll und ganz.. Und ich dagegen kann das irgendwie einfach nicht.. Das war bisher immer so, der andere hat mir scheinbar vertraut und ich konnte es aufgrund meiner Erfahrungen nicht, selbst, wenn ich es wirklich wollte..
Ich bin leider ein Erfahrungstier.. Wenn ich mir einmal wo die Pfote verbrenne, halt mich erst mal vom Feuer fern, auch wenn es mich so sehr fasziniert und ich die Pfote trotzdem weiterhin in seiner Nähe behalte und es sogar anfassen will..

Aber nun mal zu euren Antworten:
Gelinda schrieb, dass einer von beiden immer der schwächere sei.. Sollte man in einer Beziehung nicht gleichgestellt sein? Ich war bisher nie die stärkere in der Beziehung, will ich auch gar nicht sein, da ich ja auch nicht will, dass der andere der schwächere ist.. Ich stell den anderen da gerne über mich.. Dagegen finde ich es aber schön, wenn der andere sich mir anvertraut, auch wenn er sich „schwach“ fühlt..
Thilo123 meinte, dass es nicht normal von ihm wäre und übertrieben.. Da bin ich mir noch nicht sicher, da ich vllht auch einfach zu viel reininterpretiere.. nen Haken such, um mich als Fisch, der ich bin, dran aufzuhängen..
Tina-chan danke ich erst mal für ihre Worte bezüglich des Respekts.. So „mutig“ finde ich das jetzt auch nicht, ich habe mich ja schließlich hier angemeldet, um endlich noch mal alles rauszulassen, was mich so belastet und das hab ich hiermit eben getan..
Dass ich für mein Frühchen-Dasein nichts kann, weiß ich auch.. Ich muss mir da immer noch vor Augen führen, dass das etwas ist, das ich nich ändern kann und daher akzeptieren muss.. Meinem Baby-Ich die Hand reichen sollte, die es damals einfach in vielerlei Hinsicht nicht hatte..
Aus dem Mobbing hab ich für mich gelernt, dass ich mich trotz des jahrelangen Heruntermachens durch viele andere, immer so stark geblieben bin, dass ich mich nie selbst zerstört habe.. ich hatte Selbstmord-Gedanken, wollte mich verletzen, hab es gedanklich viel zu oft getan, aber nie wirklich körperlich.. ich fühlte mich schwach, war letztenendes aber doch erstaunlich stark all die Jahre.. hab mich ins negative verändert, ja, aber ich bin im Grunde trotzdem immer dieselbe geblieben, war mir selbst treu.. habe immer noch mein gutes Wesen behalten, mein hilfsbereite, fast schon aufopfernde Art, dass ich mich nicht über andere stelle.. und gebe jedem Menschen die Chance, einen ersten Eindruck, den ich von ihm habe, wieder wettzumachen..
Es ist nicht so, dass ich gewisse Aspekte an mir nicht akzeptiere, ich mag mich auf gewisse Weise durchaus.. hab ich ja in diesem Text jetzt vllht auch ein wenig durchsickern lassen..
Manchmal bilde ich mir ein, ich vertraue dem ander'n lediglich, weil mir nichts anderes übrig bleibt und er derjenige ist, der damit leben müsste, mich belogen oder betrogen zu haben, mir zu sagen, er liebe mich, aber gleichzeitig Gefühle für andere zu hegen.. Und ich weiß, dass das der falsche Ansatz ist.. Dass es eher ein Hinnehmen ist, als ein Akzeptieren..
Ich weiß auch, dass das alles daran liegt, dass ich eben mit vielem nicht abgeschlossen habe und an mir selbst arbeiten muss, was ich auch Schritt für Schritt endlich tun möchte. Das Forum sollte auch ein kleiner Schritt sein.. Nicht um der Beziehungen Willen, sondern ich bin es mir mittlerweile selbst Wert, damit und mit mir und allem Vergangenem besser umgehen zu können / zu wollen und auch endlich glücklich sein zu können / zu wollen..
MamaAnny, ich hab es ja angesprochen, er hat daraufhin nur nicht wirklich aufgehört.. Versteh ich dich richtig, dass du meinst, er würde nicht nachharken, wenn ich ihm von Problemen erzähle? Das stimmt leider auch irgendwie.. Wie erwähnt speist er mich manchmal mit kurzen Sätzen ab, manchmal kommt da auch mehr und hilfreiches, so hab ich zumindest das Gefühl, es kann aber auch sein, dass er vllht auch Angst hat, seine Gefühle und Gedanken wirklich offenzulegen? Da er eben auch unsicher ist, wenn es um Beziehungen geht?
Vielen lieben Dank an Anturiel, für deine recht lange und auch recht hilfreiche Antwort.. =)
Ich glaube zu wissen, was der Auslöser ist.. Eben dass ich bereits als Neugeborenes keinen Halt, keine Sicherheit, keine Geborgenheit erfahren habe, indirekt vllht sogar mitbekommen habe, wie die Scheidung so ablief und dadurch auch kein Beispiel einer funktionierenden Ehe hatte, an dem ich mich hätte „orientieren“ können, sozusagen..
Es stimmt, dass ich jetz eben nun mal die vierte Beziehung mit der dritten Person in fünf Jahren habe, „gehastet“ ist da jetzt relativ zu sehen, da ich mindestens ein knappes halbes bis ein ganzes Jahr keine Beziehung dazwischen hatte..
Und da ich eben weiß, dass ich selbst für mein Glück verantwortlich bin, will ich mein Leben jetz auch endlich auf die Reihe bekommen und es in die Hand nehmen.. Beziehungsweise meinen vergangenen Ichs die Hand reichen, sie an die Hand nehmen, noch mal in die Vergangenheit führen, ihnen zeigen, was schief gelaufen ist, dass ich darauf keinen Einfluss hatte / haben konnte und ich deshalb auch nicht weiterhin mit all den Schuldgefühlen und all den anderen Dingen, die sich daraus entwickelt haben, leben muss, sondern es loslassen kann..
Frieden und Heilung kommen von innen - Ich hab das Gefühl, dass ich leider jetzt erst wirklich gewillt bin, mir selbst zu erlauben, überhaupt wirklich mal zu heilen..
Ob ich ihm diesen Thread zeigen werde, bleibt erst mal noch abzusehen, ich habe ihm ja wie erwähnt die ganze Geschichte vor ner Woche erzählt und möchte da ein wenig toleranter sein.. Ich hab mir vorgenommen, mir die Meinungen hier zu Herzen zu nehmen und zu schauen, dass ich mein Ich erst mal stärke, dass mich das nicht mehr so berührt.. Sollte es zu schlimm werden, werde ich ihn noch mal darauf ansprechen..
Er meinte, nachdem ich es angesprochen hatte, eben, dass er auch schlimm sei, wenn er mich dazu bringe, über so was nachzudenken, obwohl er das so gar nicht will..

Und dass er da noch in der Selbstfindung ist, glaube ich auch, dass er sozusagen diese „Extra-Bestätigung“ von der ander'n wohl einfach „braucht“, wenn er eben selbst meint, dass er da auch so unsicher sei.. andererseits schmeiße ich mich ja deswegen auch nicht bildlich gesehen anderen „an den Hals“.. macht mich das jetz stärker als ihn, oder wie? ._.“

Ich werde mal weiter schauen, wie sich das ganze entwickelt und euch wieder berichten...
vielen lieben Dank noch mal für die bisherigen Antworten und danke auch schon mal im Voraus für die noch kommenden..

HowlingWolf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe etwas gelernt, wenn du wirklich einen wahrheitsgemäßen Rat möchtest, wirst du kaum jemanden finden, der in deiner Nähe ist, der dich kennt, oder was auch immer, denn meistens wollen sie dich nicht verletzen. Oder trauen sich generell nicht, dir wirklich die harte Wahrheit zu sagen. Aber leider ist das auch so, das man wirklich versuchen sollte, die Wahrheit zu akzeptieren und klar sagen ok, so sehen es die anderen, das muss ich tolerieren und weiter schauen, was ich daraus mache.
Jeder wird es anders empfinden, wenn jemand flirtet. Ich habe das sogar auch mal erlebt. Ich hatte einen Freund, der sogar irgendwann auf meine Kinder eifersüchtig war. ER hat mir sogar eine Affäre angedichtet und irgendwann hab ich verstanden, das er so ist wie er ist und war dann froh, das er nicht mehr mein Freund war. Eifersucht in einem gewissen Maß ist ok, aber zuviel ist nicht mehr gut. Deine ist ok, aber du hast eben leider den Fehler, das du immer wieder eine Fernbeziehung angefangen hast. Das heißt, du hast nicht wirklich die Möglichkeit gehabt, deinen Freund richtig kennen zu lernen und was noch wichtiger ist... denn die Gefahr besteht dadurch, dein Freund hat dich zwar als Freundin gesehen, aber da du nicht da warst, hat er mit seinem Leben normal weiter gemacht. Für ihn war das ok, aber das ist es eben nicht. Selbst aus der Ferne hat man Treu zu sein. Wenn man das nicht kann, liebt man diese Person nicht wirklich und sollte die Beziehung beenden. Normalerweise müsste der erste Gedanke am Morgen nur er sein oder in dem Fall nur du sein, und der letzte am Abend auch nur du. Anscheinend war es nicht so.
 
Ich hab das Gefühl, meine Beziehung geht grade sowieso von selbst kaputt...
Aber wenn das sowieso so viele wollten, ist es wohl erst recht besser so..
Er schreibt mir seit ein paar Tagen nicht mehr.. Die letzten Worte waren noch, dass er mich liebe..
Wir hatten vor, uns auf der Gamescom zu treffen und ich habe durch seine Ex, die mich angeschrieben hat, rausgefunden, dass er unter anderem wegen mir nicht hin will..
Seine Ex hatte mich vor ein paar Wochen noch mehrmals als Schlampe bezeichnet.. sich aber gestern dafür entschuldigt und uns alles Gute gewünscht, obwohl es danach ja grade nicht aussähe..
Er habe sie zweimal wegen einer anderen verlassen.. Ich weiß durch sie auch überhaupt, dass er in Therapie ist, sehr verschlossen ist, wenn es um ernste Themen geht, man ihm da alles aus der Nase ziehen müsse, man ihn immer ein bisschen drängen müsse.. was eben seine knappen Antworten erklärt.. und dass er flieht, wenn es ihm zu schwierig wird.. was seinen Kontaktabbruch / Rückzug vor mir die letzten Tage erklärt.. Vorwürfe würden bei ihm nur zu Streit führen und ich habe bisher immer versucht, die Schuld auch bei mir zu suchen und ihm eben keine Vorwürfe zu machen.. er möge es nicht, dass ich ihn immer fertig mache wegen der ander'n.. ich solle hartnäckig bleiben, aber trotzdem sanft, denn wenn ich nicht sanft genug wäre, würde er nur noch weiter vor mir weglaufen..
Ich habe ihm daraufhin einen langen Text geschrieben, ob er eigentlich wisse, wie wichtig er mir sei, in dem ich klarmachen möchte, dass ich will, dass es ihm gut geht, in dem ich mein Verständnis ihm gegenüber ausdrücke.. ich hab nicht erwähnt, dass ich weiß, dass er in Therapie ist und alles, aber da käm ich mir auch vor, als hätte ich ihn hintergangen, daher lass ich das auch erst mal.. Ich hab einfach alles an ehrlichen und positiven Gefühlen reingesteckt, was ich nur konnte, ohne ihm Vorwürfe zu machen..
Seine Ex meinte, er bräuchte jemanden, der ihn unterstützt und sie sähe diese Person in mir.. und das will ich auch sein.. Ich schrieb ihm, ihm würde ihm mit allem helfen, wenn er sich nur auf mich / darauf einließe.. und ich denke auch, dass ich das kann, eben grade deswegen, weil ich weiß, wie er sich fühlen könnte, weil ich ähnliches durchmachen musste..
Sie meinte auch, dass er sich auch immer nichts anmerken lassen würde, was ich ja auch gemerkt hab..
Sie schrieb ihm, er solle sich vernünftig mit mir unterhalten, ich sei ein gutes Mädchen und er solle mutig sein und nicht flüchten..
Ich meinte, ich scheine ihn sehr verletzt zu haben, wenn er mich nicht mal mehr seh'n will.. sie schrieb, dass er vor ernsten Gesprächen flüchte und man ihn dazu zwingen müsse, aber trotzdem so sanft bleiben müsse, dass er nicht weint oder er sich nur Vorwürfe macht..
Wie erwähnt, hab ich ihm daraufhin einen sehr langen Text geschrieben, an den ich jetzt all meine Hoffnung klammere.. in dem ich versucht, so rücksichtsvoll und vorsichtig wie möglich zu sein.. ihm keinen Vorwurf gemacht hab.. ihm klarmachen will, wie wichtig er mir ist und ich ihm helfen will..
Und wenn daraus nichts werden sollte.. dann hatten alle, die sagten, es wäre besser, das zu beenden, Recht.. hatte gestern auch ein Gespräch mit Leuten aus einem Chat, denen ich sehr nahestehe, die haben mich alle unterstützt und haben mir Ratschläge gegeben, manche sagten eben leider auch, dass es besser wäre, ihn drauf anzusprechen und wenn ich das nicht täte, es sowieso in die Brüche ginge..
Aber einer meinte auch, dass ich er merke, dass ich wirklich um ihn kämpfen würde und das Problem auch nicht bei mir läge..
Ich warte jetzt seine Antwort ab.. und hoffe einfach auf das beste.. und wenn das wirklich die Trennung sein sollte.. dann ist das halt so.. das war schon immer so.. und ich hab das immer irgendwie verkraftet und bin irgendwie immer drüber hinweggekommen.. dann werd ich das als Chance nehmen, wirklich erst mal an mir zu arbeiten, bevor ich eine neue Beziehung eingehe, auch wenn ich das Gefühl hab, immer mehr Zeit zu "verschwenden"..
Danke nochmals für all eure Antworten bisher..

Update:
Er meinte auf meinen Text, er würde mich lieben, ich müsste mir keine Sorgen machen, ich würde ihn nie verlieren..
Mir ist ein ganzes Gebirge vom Herz gefallen..
Er meinte, er verstehe mich, aber er verstehe sich selbst nicht.. aber er hätte Hilfe.. und sie würde ihn auch voranbringen..
Seine Ex meinte, ich müsse Geduld haben.. und die habe ich eigentlich von Natur aus.. dann werd ich ihm zuliebe gerne noch geduldiger sein, als ich sowieso schon bin..
Ich bin froh, jetz einfach auch besser zu wissen oder besser verstehen zu können, was überhaupt los ist...
Falls ich noch was zu berichten habe, werde ich mich melden..
Danke euch nochmals für die Antworten..
 
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