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Immer höhere Lohnnebenkosten

Weil die kleinen Leute ihr Haus verkaufen um über die Runden zu kommen.
Müssen sie nicht. Nicht in diesem Kontext hier. @HDT hat es gemacht, weil er den Staat nicht mehr mitfinanzieren will. Und das, obwohl er hier lebt, die Feuerwehr kommt, wenn sein Haus brennt und die Polizei ihm hilft, wenn ihm etwas passiert, er auf deutschen Straßen fährt, Infrastruktur für Wasser und Energie genießt, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geboten bekommt, seine Rechte vor Gerichten vertreten darf, nachts die Straßenlaterne brennt, jemand seinen Ort sauber hält und er last but not least im Notfall nicht verhungert und medizinisch versorgt wird, eine Unterkunft haben wird.

All das will er kostenlos haben.

Deswegen hat er seine Häuser verkauft.

Nicht, weil er musste.

Und zu den kleinen Leuten noch einmal. Es geht hier darum, dass Leute, die gemittelt im Monat mehr als 5.500 € brutto verdienen, von allem, was sie mehr verdienen, keine Sozialabgaben mehr zahlen müssen. Das ist nicht gerecht. Kleine Leute sind was anderes. Warum sollten derart gut verdienende Menschen irgendwelche Freibeträge haben dürfen?

Wenn, dann sollten das doch die wirklich kleinen Leute, oder? Die, die bei Mindestlohn nicht einmal ein Sozialticket kriegen, wenn sie keine Sozialleistungen beziehen. Die, die alle Medikamentenzahlungen und Erkältungsmedikamente für Kinder selbst zahlen müssen ...

Und hier wird geheult, weil diese Grenze, ab dem man von seinem Geld keine Sozialleistungen mehr mitfinanzieren soll, nun von 5500 auf 5700 monatlich angehoben werden soll.

Schämen sollten sie sich.
 
A

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Re: Immer höhere Lohnnebenkosten
Müssen sie nicht. Nicht in diesem Kontext hier. @HDT hat es gemacht, weil er den Staat nicht mehr mitfinanzieren will. Und das, obwohl er hier lebt, die Feuerwehr kommt, wenn sein Haus brennt und die Polizei ihm hilft, wenn ihm etwas passiert, er auf deutschen Straßen fährt, Infrastruktur für Wasser und Energie genießt, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geboten bekommt, seine Rechte vor Gerichten vertreten darf, nachts die Straßenlaterne brennt, jemand seinen Ort sauber hält und er last but not least im Notfall nicht verhungert und medizinisch versorgt wird, eine Unterkunft haben wird.

All das will er kostenlos haben.

Deswegen hat er seine Häuser verkauft.

Nicht, weil er musste.

Und zu den kleinen Leuten noch einmal. Es geht hier darum, dass Leute, die gemittelt im Monat mehr als 5.500 € brutto verdienen, von allem, was sie mehr verdienen, keine Sozialabgaben mehr zahlen müssen. Das ist nicht gerecht. Kleine Leute sind was anderes. Warum sollten derart gut verdienende Menschen irgendwelche Freibeträge haben dürfen?

Wenn, dann sollten das doch die wirklich kleinen Leute, oder? Die, die bei Mindestlohn nicht einmal ein Sozialticket kriegen, wenn sie keine Sozialleistungen beziehen. Die, die alle Medikamentenzahlungen und Erkältungsmedikamente für Kinder selbst zahlen müssen ...

Und hier wird geheult, weil diese Grenze, ab dem man von seinem Geld keine Sozialleistungen mehr mitfinanzieren soll, nun von 5500 auf 5700 monatlich angehoben werden soll.

Schämen sollten sie sich.
Du darfst mich mit in den Kreis aufnehmen, denn ich sehe das ähnlich wie HDT.

Ich will keinen Freibetrag sondern ich bekomme keine Leistung, obwohl ich mehr zahlen soll. Das Wort "Freibetrag" zeigt vor allem, dass Du das System missverstehst. Freibeträge sind unten, hier geht es um Beträge ÜBER einer Sockelabgabe, die nach oben gedeckelt ist, weil auch die Gegenleistung gedeckelt ist.

Es geht es darum, eine Versicherungsprämie gegen das Risiko "Krank werden" zu erhöhen, ohne die Versicherungsleistung zu erhöhen. Dazu wird ein großer Teil der Bevölkerung auf meine Kosten kostenfrei mitversichert. Und damit die Absurdität nicht so zu Tage tritt, nennt man das "Solidarität". Ich nenne es Bürgerverarschung.

Aber das schöne ist: Ich habe eine Waffe dagegen. die mir keine Regierung nehmen kann: Arbeitsverweigerung, ohne Sozialgelder zu beziehen und damit eine einhergehende Senkung der Bemessungsgrundlage. Jetzt habe ich einen 60% Vertrag aber ich kann auch auf 40% runter, falls es noch schlimmer wird. Das wichtigste für mich: Ich finanziere diese Verschwendung nicht.

Und wenn die Politik noch mehr durchdreht, mache ich es wie meine beiden Kollegen und haue ab. Die zahlen jetzt auf Malta weniger als 25% Gesamtabgaben und arbeiten trotzdem weiter für unsere Firma. Und das bei bestem Wetter und einer sehr guten Krankenversorgung.

Wer sich für den Rahmen interessiert: https://www.juhn.com/fachwissen/internationales-steuerrecht/steuern-auf-malta/

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit der SPD. Rechnerisch müssten die Sozialabgaben irgendwann auf 60% steigen, wenn wir die Leistungen nicht beschneiden, weil natürlich immer mehr Nutznießer aufspringen. Ist ja auch zu attraktiv. Nur wird ja bei 60% plus Steuern kaum mehr einer Arbeiten wollen.

Die Kürzungen und Beschränkungen müssen also kommen, die Frage ist nur, wann.
 
Müssen sie nicht. Nicht in diesem Kontext hier. @HDT hat es gemacht, weil er den Staat nicht mehr mitfinanzieren will. Und das, obwohl er hier lebt, die Feuerwehr kommt, wenn sein Haus brennt und die Polizei ihm hilft, wenn ihm etwas passiert, er auf deutschen Straßen fährt, Infrastruktur für Wasser und Energie genießt, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geboten bekommt, seine Rechte vor Gerichten vertreten darf, nachts die Straßenlaterne brennt, jemand seinen Ort sauber hält und er last but not least im Notfall nicht verhungert und medizinisch versorgt wird, eine Unterkunft haben wird.

All das will er kostenlos haben.

Deswegen hat er seine Häuser verkauft.

Nicht, weil er musste.

Und zu den kleinen Leuten noch einmal. Es geht hier darum, dass Leute, die gemittelt im Monat mehr als 5.500 € brutto verdienen, von allem, was sie mehr verdienen, keine Sozialabgaben mehr zahlen müssen. Das ist nicht gerecht. Kleine Leute sind was anderes. Warum sollten derart gut verdienende Menschen irgendwelche Freibeträge haben dürfen?

Wenn, dann sollten das doch die wirklich kleinen Leute, oder? Die, die bei Mindestlohn nicht einmal ein Sozialticket kriegen, wenn sie keine Sozialleistungen beziehen. Die, die alle Medikamentenzahlungen und Erkältungsmedikamente für Kinder selbst zahlen müssen ...

Und hier wird geheult, weil diese Grenze, ab dem man von seinem Geld keine Sozialleistungen mehr mitfinanzieren soll, nun von 5500 auf 5700 monatlich angehoben werden soll.

Schämen sollten sie sich.
Nur um das noch einmal zu betonen...
Ich habe 40 Jahre gearbeitet und das System mit meinen Zahlungen finanziert. Wenn alle von den Arbeitnehmern gezahlten Beträge für Deutschland, für Infrastruktur, für die Sozialsysteme genutzt würden, dann hätten wir genug Geld für die wichtigen Ausgaben.
Da aber aber gefühlt die halbe Welt davon bezahlt wird langt es eben nicht mehr, und da könnte ich jeden Monat Unsummen an Lohnsteuer zahlen, es würde immer noch nicht genügen. Das Problem ist nicht das für den Staat zur Verfügung stehende Geld, sondern das was er damit macht!!!
Und ich zahle immer noch mehr Geld als ich möchte an den Staat (Mehrwertsteuer, Steuer auf Benzin usw), damit darf dann gerne die Feuerwehr, das medizinische System usw finanziert werden! Aber da kommt wieder das Problem auf, das Geld langt nicht, weil soviele Menschen die nie etwas eingezahlt haben trotzdem den gleichen Anspruch auf das alles haben wie die, die jahrelang eingezahlt haben. Das hâlt kein Solidar System aus, das kollabiert immer irgendwann und ist nicht mehr bezahlbar.
Und da sind wir nicht mehr weit von weg, denke ich....
 

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