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Ich wünschte manchmal, er wäre einfach weg.....

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Liebes Hilfeforum,
ich habe mich vor einigen Monaten schon einmal an euch gewendet. Da ging es um meine Ehe, darum das ich ungklücklich bin und überlege mich zu trennen. Wir sind jetzt etwas über 6 Jahre zusammen, 4 verheiratet. Ein Kind brachte ich aus erster Ehe mit, sie ist jetzt 12 und wir haben einen gemeinsamen Sohn, 4 Jahre.
Ich habe mich im Dezember von meinem Mann getrennt, bin mit den Kindern ausgezogen. Ich war mit der Situtaition irgendwie total überfordert, ich fühlte mich allein und es kamen Zweifel. Ich zog mit den Kindern zurück und war der Meinung es sei dir richtige Entscheidung gewesen. Doch nun sitze ich wieder hier und Zweifel an meiner Ehe.
Damals gab es immer große Probleme mit meiner Tochter und meinem Mann, er ging oft nicht sehr nett mit ihr um, stichelte sie immer wieder. Das hat sich nach unserem Auszug gebessert... doch nach wie vor hat er eine Art, entschuldigung... ich könnte nur kotzen. Ich ertrage oft seinen Anblick nicht, dann wieder denke ich... Du musst da durch. Ich beobachte uns als Familie, wir lachen kaum zusammen. Das fehlt mir so. Ich wünschte mir so oft, er wäre einfach weg... dann brauche ich mich nicht trennen.
So gern würde ich abstand nehmen um zu schauen wie es mir wirklich geht,,, aber wie und wohin?
Ich habe das Gefühl ich breche fast innerlich zusammen, denn ich bin seit Jahren stark. Es fühlt sich an, als wenn ich es bald alles nicht mehr tragen kann.
Ich kann meinen Mann arg provozieren, wenn er diese ekelige Art hat. Letzte Woche gerieten wir wegen einer Kleinigkeit aneinander.... ein Wort ergab das andere, ich schob ihn etwas grober zur Zeit.... zack hatte ich seine Faust auf meinem Oberarm gespürt.... es ist sichbar blau. Jaaaa es tut ihm leid und er kann sich nicht erklären wie es soweit gekommen ist... ich habe ihn wohl zu sehr provoziert. Leider ist das nicht das erste mal... ich glaube es ist das 3 mal und einmal schubste er ich, dass ich gefallen bin.
Ich wünschte er wäre einfach weg oder ich könnte einfach weg sein mit den Kindern.... ich war immer so stark, habe immer alles ertragen. Ich möchte doch nur glücklich sein.
Ich weiß grad gar nicht was ich machen soll.... ich würde so gern Abstand haben aber wie?
Ich habe die Kinder, muss arbeiten und hier keine Freunde oder Familie ( 40km von hier ).

Ich bin sooo verdammt müde :-(
 
ich fühlte mich allein und es kamen Zweifel

Oh, Mensch, offen gestanden, warst Du doch mit Deiner eigenen Wohnung auf dem richtigen Weg.

Kamen Dir Zweifel, "nur" weil Du Dich alleine fühltest?

Du warst lange Zeit in Zweisamkeit in einer Gemeinschaft. Es ist klar, daß man sich wieder neu organisieren muß und planen und sich was neu aufbauen muß, wenn man sich in einer neuen Situation befindet. Man muß neue soz. Kontakte knüpfen...Das kann alles dauern, viell. sogar ein oder zwei Jahre...

Schade, daß Du das nicht durchgezogen hast.

Wollte Deine Tochter wieder in die Höhle des Löwens zurück?

Ich wünschte er wäre einfach weg oder ich könnte einfach weg sein mit den Kindern.... ich war immer so stark, habe immer alles ertragen. Ich möchte doch nur glücklich sein.

Wenn Du das wirklich möchtest, dann hilft nur eines:

Suche Dir eine Wohnung mit Deinen Kindern und übe Dich erneut in der Situation des "Alleinwohnens". Es gibt viele Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen (hoffentlich wohnst Du nicht auf dem Lande, in der Stadt gibt es nämlich mehr Angebote).

Offen gestanden verstehe ich es wenig, wie man zu so einem Mann bzw. Beziehung zurückgehen kann, wenn man doch weiß, daß Ihr beide gescheitert seid.

Ich würde mit Deinem Mann das Gespräch suchen und ihm sagen, daß Du die Beziehung noch mal genau überdacht hast aufgrund der Vorfälle und Du zur Erkenntnis gekommen bist, daß Ihr es nicht auf die Reihe bekommt ein liebevolles und respektvolles Beisammensein zu gestalten und der Weg der getrennten Wohnungen doch die bessere ist.

Der Anfang wir sau schwer sein. Rechne mit ein oder zwei Jahren...Aber Du bist frei und kann tun und lassen, was Du willst.


Mein Elternhaus war so grausam, daß ich mir geschworen habe, egal wie schwer das Single-Dasein ist, ich bleibe lieber alleine als mir die Grausamkeiten bei einem Partner anzutun. Ich habe wirklich zeitweise sehr an mein Single Dasein gehadert und fühlte mich fürchterlich. Aber eine Bez. nur um nicht alleine zu sein, wäre für mich nicht gegangen. Okay, ich habe ein stabiles soz. Umfeld.

Meinen Partner habe ich erst mit Anfang 40 kennengelernt. Na und? Besser als einen faulen Kompromiß einzugehen.

Probleme müssen gelöst werden ansonsten kommen sie immer und immer wieder auf einen zu. Manchmal trägt man erst Jahre später die Früchte, aber egal...wichtig ist es den richtigen Weg für sich einzuschlagen...

Glücklich sein ist eine gute Option. Glück ist aber kein Schicksal, sondern dies nimmt man selbst in die Hand und manchmal dauert es eben seine Zeit bis man sagen kann, nun bin ich da, wo ich immer hinwollte.

Viel Kraft und ganz viel Liebe

Kolya
 

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