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Ich weiß oft nicht weiter

  • Starter*in Starter*in Jarethy
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J

Jarethy

Gast
Ich bin 23 Jahre alt und stehe immernoch ohne Ausbildung im Leben.

Ich fang einfach von vorn an:

Es hat alles mit dem Tod meinem Kater angefangen, ich liebe meinen Kater. Er war einfach sehr sehr besonders und er wusste wenn es mir nicht gut geht und er musste mich nur rufen und dann wusste ich "Schlafenszeit!". Er bekam Diabetes, darauf noch viele andere Krankheiten wie Gelbsucht und ihm wurde einmal von einer Tierarzthelferin der vordere Zahn abgebrochen. Wir haben ihn am Ende einschläfern lassen.
Am darauffolgenden Jahr habe ich es endlich geschafft von meinen damaligen Ex-Freund loszu kommen. Hatte mich versucht zu vergewaltigen, schlug mich und beklaute mich etc.
Danach das Jahr starb meine Uroma und am Tag des Geburtstages von meinen älteren Bruder, wollte meine Schwester nicht mehr nach Hause kommen. Sie würde lieber ins Waisenhaus gehen und ich hätte ständig sie gequält und geschlagen. Wir haben uns nicht sehr dolle geliebt, es gab jeden Tag Streit.
Nächstes Jahr im Sommer, haben wir erfahren, das meine Schwester schon ein halbes Jahr schwanger ist (sie ist damals 17 gewesen). Wir haben es auch nur durch das Jugendamt erfahren und die von ihrem damaligen Freund. Sie wurde 18 und es hieß, wenn sie sich bemüht, eine Wohnung zu finden, dann darf sie ihren Sohn behalten. Sie tat es anscheinend nicht. Ab da war ihr Sohn in einer Pflegefamilie. Ich hatte ihn in der Zeit einmal gesehen. Lukas ... .
Sie tat immernoch nix. Und somit wurde er in eine weitere Pflegefamilie gegeben, da die vorherige Pflegefamilie in nur eine bestimmte Zeit durfte. Ich weiß nur das seitdem meine Schwester ihn nur ein- bis zweimal sehen darf. Und so ist es heute noch.
Dann habe ich in der Zeit mit verschiedenen Männern One-Night-Stands gehabt oder auch nur eine Sex-Beziehung. Habe somit den letzten auch so kennengelernt und es sah anfangs so aus das es dabei bliebe, nur er sah auf einmal das ich mich verliebte. Er wollte anfangs nicht, und dann doch auf einmal. Ich war glücklich wie nie, haben viel unternommen. Doch dann fiel mir auf das er nicht arbeiten tut (Feuerwehrmann). Es gab Ärger mit denen und habe nahestehende Freunde nicht kennengelernt, Schwester oder Vater (Mutter tot. Er gab die Schuld seinen Vater). Er erzählte mir das die Kollegen in piesacken und das er deswegen nicht hin will. Wenn er redete hatte er je nach dem komisch geschnauft oder so. Somit fing er an eine Therapie anzufangen, anfangs gings schlecht, dann besser. Er hatte Spaß und ich versuchte zu helfen. Er hatte mir ein paar Überraschungen gemacht. Ich merkte das er anfing mehr Alkohol trank und auch nicht seine Tabletten, vielleicht weil er wusste was sie bewirken. Einmal war er wieder bei der Therapie und ich räumte ein wenig auf und mir viel dann ein Blatt in die Hand. Es sollte denk ich mal was für die Therapie sein. So ein Lebenslauf und es stand nix von mir, nichts ... als obs mich nicht gäbe. Es gab Streit und ich war eifersüchtig auf seine Freundin in der Schweiz. Er hatte mit ihr einen ONS. Vor meiner Zeit. Es ging soweit weiter bis ich herausfand warum er mich an einem Wochenende nicht da haben wollte, die Freundin aus der Schweiz kommt... . Ich hoffte er würde mir es sagen warum, aber er gabs nicht zu. Somit habe ich ihn gesagt das ich so einen Freund nicht will, der mich belügt. Riesenstreit wo er mich nach Hause fuhr. Er bat mich nicht vorbei zu kommen oder anzurufen. Ich tat es nicht, er rief am nächsten Tag an und sagte mir ihm ginge es nicht gut, da er nicht weiß wie die Freundin reagiert. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, wurde aber sauer. Das war das letzte was ich von ihm hörte. Ich rief Sonntags mehrmals hintereinander an, immer wieder. War im Online Game und mich fragte wer ob es wahr wäre, ob er tot sei ... . Ich sagte "nein".
Ich rief zur Sorge die Nachbarin an und erfuhr es. Es stimmte.
Ich heulte... immer weiter ... ich rief meinen besten Freund an und erzählte es ihm. Er konnte es nicht fassen. Am nächsten Tag fuhr ich zu ihm wegen meinen Sachen, es musste sein sagte meine Mutter. Ich sah das zerschnittene T-shirt auf dem Bett und alle meine Sachen waren versteckt, nahm Fotos mit von ihm und das Armband was er mir schenkte. Meine Zanbürste, meine Schuhe, alles war in Schränken hinten drinne oder woanders gut versteckt. Ich war nicht wirklich da und ich verstand das alles nicht. Ich bin verletzt, weine und wusste nicht weiter. Ich musste mich beeilen, da der Vater wütend wurde (zu dem Vater und seiner Schwester hatte er seitdem ich ihn kenne keinen Kontakt). Er wurde verbrannt und lernte seine Schwester, eine Ex-Freundin und damals Verlobte kennen, die ihn verlassen hatte, wegen der Freundin aus der Schweiz. Sie wollten vieles Wissen, gerade die Schwester. Sie erklärte mir das Schnaufen was er hatte, sie hatte es auch, durch die Misshandlungen ihres Vaters und der Erinnerungen von der Mutter.
In der ganzen Zwischenzeit habe ich die Handelsschule ohne Erfolg verlassen, ein Freiwilliges soziales Jahr absolviert, die Ausbildung zur Sozialhelferin angefangen und nach einem Jahr abgebrochen und mir wurde da versprochen das wenn ich mich neu bewerben tue das letzte Jahr wiederholen dürfte. So tat ich das. Habe es neu versucht und wieder abgebrochen. Habe beschlossen weit wegzuziehen und somit auch versuche mehr auf meinen Beinen zu stehen. Und jetzt bin ich auch mit einen besten Freund seitdem zusammen.
Ich war mehrmals beim Arzt und erzählte dies, er bot mir eine Therapie an und gab mir Schlafmittel. Was ich nie nahm, aus Angst das ich aus der gleichen Sache sterben könnte oder was mit mir passieren würde. Von meiner Mutter und auch anderen sagten sie, ich bräuchte keine Therapie. Somit habe ich es auch gelassen.
Habe versucht eine andere Arbeit als vorübergehend anzufangen, doch da macht meine Allergie nicht mit.
Jetzt habe ich mich halb entschlossen eine neue schulische Ausbildung anzufangen, aus den Gründen, meine Noten zu verbessern (besseren Abschluss) und eine Ausbildung zu haben. Mir wurde gesagt das es wichtig ist.
Oft liege ich einfach im Bett und weiß nicht weiter. Ich habe ein langes Gespräch mit meinen jetzigen Freund gehabt, das ich doch jetzt Frieden geben soll mit "den Toten". Ich habe mir eigentlich fest versprochen die Kette die er mir schenkte für immer zu tragen und doch habe ich sie seit einer Woche nicht mehr an. Ich weiß nicht ob das gut ist.
Und jetzt beende ich das lieber, ist schon lang genug geworden, tut mir leid. 🙂
 
Hallo Jarethy,
für mich klingt es ein bisschen so, als
hättest du noch kein wirklich attraktives
Ziel im Leben gefunden und bist deshalb
noch eher in die Vergangenheit und in
Richtung der Probleme, die du erlebst,
gezogen. Wie wäre es denn, wenn du
dich zuerst darum bemühen würdest zu
klären, wohin es für dich gehen soll?

Gruß, Werner
 
Das weiß ich jetzt auch nicht wirklich. Klingt jetzt doof, aber ich bin irgendwie froh so viel Zeit gerade zu haben. Und doch bin ich sauer auf mich selbst das ich nix zu ende habe. Ich wollte bis jetzt immer Erzieherin werden, und bis jetzt erfülle ich nicht die Anforderungen. Das macht mich traurig. Habe schon überlegt ne neue schulische Ausbildung anzufangen, um danach die Ausbildung zur Erzieherin zu machen. Irgendwie habe ich die Kraft nicht wirklich ...
 
Wenn die Kraft fehlt, heißt das oft schlicht,
dass das Ziel nicht wirklich motivierend ist.

Wenn du gerade die Zeit brauchst, dann
gönn' sie dir doch und hetze dich nicht. Besser
einen falschen Weg gar nicht gehen als ihn
wieder zurück zu müssen (es sei denn, man
möchte aus dem Umweg was lernen).

Ich wiederhole mich zwar, finde es aber den
ersten Schritt, dass du dir über dein (Zwischen-
ziel) klar wirst. Tipp hierzu: Mal alle Optionen
auf einzelne Zettel schreiben und dann einen
nach dem anderen wegnehmen oder umdrehen,
wozu du keine Kraft/Motivation hast oder was
im Moment nicht wirklich dranist.

Und dann auf das konzentrieren, was übrig-
bleibt und dich reizt. Diese Zettel können auch
ein paar Wochen an der Wand hängen ...
 
Ich danke dir, ich werde dies mal versuchen. Hatte es mal versucht in einer Bäckerei zu arbeiten, denen ist es auch direkt aufgefallen das ich nicht wirklich Motivation zeige, leider hatte meine Allergie nicht mitgemacht, somit musste ich das beenden. Denke aber der richtige Weg wäre es, da es "doof" aussieht "Ausbildung abgebrochen", noch ein mal den Versuch zu starten eine Ausbildung auf schulischem Weg zu verbessern.

Danke Werner
 

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