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Gast
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hallo,
ich habe bereits 2x den job gewechselt und hatte auch schon einen minijob. bei allen dreien war es dasselbe, beim bewerbungsgespräch fragte ich nach den arbeitszeiten und mir wurde dann auch immer eine uhrzeit genannt, wann ich gehen kann.
in der praxis sah es dann aber wieder ganz anders aus. beispielsweise habe ich in einer neuen firma angefangen und es hieß, ich habe um 17 uhr feierabend. dann war der chef aber außer haus und sonst keiner mehr in der firma. ich hatte auch keinen schlüssel, weshalb ich natürlich nicht einfach abdampfen konnte.
letzten endes blieb ich dann bis 19:30 in der firma, bis er wieder eintrudelte. bezahlt wurden mir diese unfreiwilligen überstunden nicht, obwohl dies gut und gerne 2-3 mal die woche vorkam. einen schlüssel wollte man mir allerdings auch nicht aushändigen, man ging einfach davon aus, dass ich ja eh nix besseres zu tun habe, als stundenlang ohne beschäftigung in der firma rumzuhocken und zu warten, bis mein chef wieder da ist.
bei einem minijob wurde ich den ganzen tag in ein kleines kabuff gesetzt, wo ich broschüren falten sollte. offiziell hieß es, um 16 uhr sei feierabend. ich kam zeitlich aber nicht hin mit den broschüren und wusste, dass diese bis zum nächsten tag fertig sein mussten, es waren einfach unglaublich viele. also blieb ich länger und war dann auch hier wieder die letzte, die aus der firma stiefelte, während alle anderen ihre schreibtische schon längst geräumt und seit stunden in den feierabend verschwunden waren.
in meinem momentanen betrieb ist es auch wieder alles so schwammig formuliert, von wegen "wenn ich fertig bin, könne ich nachhause gehen ab 16 uhr". ich mache also meine arbeit, komme zeitlich super hin, freue mich auf den feierabend und dann kommen wieder kollegen an und bringen mir auf den letzten drücker, also quasi um 15.55 uhr noch haufenweise unterlagen, die dringend bis morgen fertig sein müssen.
ich traue mich dann auch nicht zu sagen, dass ich das nicht alles alleine machen möchte, zumal ich auch mal feierabend will. mir wird alles aufgehalst und die kollegen entschwinden dann nach ihrem "das muss morgen früh fertig sein!"-gelaber in den feierabend, während ich dann noch stundenlang dasitzen und arbeiten darf.
ich finde sowas einfach nicht in ordnung. die leute machen alle exakt denselben job wie ich, kommen aber erst zwischen 8 und 9 und gehen spätestens um 4. ich bin ab 7 in der firma, habe im gegensatz zu den kollegen morgens keine gleitzeit und bin meist bis 17 oder 18 uhr da. irgendwie habe ich das gefühl, ich werde überall nur ver*rscht und ausgenutzt.
wenn ich dann aber klipp und klar sagen würde "ich habe jetzt feierabend, da mir das vertraglich so zugesichert wurde" o.ä. würde ich damit sicher einen schlechten eindruck beim chef machen, was ich umgekehrt ja auch nicht möchte.
aber ich denke, man kann auch nicht von mir verlangen, wie im ersten fall geschildert, dass ich brav am arbeitsplatz hocken bleibe nach feierabend, während mein chef außer haus ist, auf dem handy nicht erreichbar ist und mir auch nicht gesagt hat, ob ich gehen könne. ist sowas heutzutage gang und gebe? ich kann so eben nie irgendwas für meinen feierabend planen, weil ich fast immer aus irgendwelchen gründen länger dableiben soll / muss..
ich habe bereits 2x den job gewechselt und hatte auch schon einen minijob. bei allen dreien war es dasselbe, beim bewerbungsgespräch fragte ich nach den arbeitszeiten und mir wurde dann auch immer eine uhrzeit genannt, wann ich gehen kann.
in der praxis sah es dann aber wieder ganz anders aus. beispielsweise habe ich in einer neuen firma angefangen und es hieß, ich habe um 17 uhr feierabend. dann war der chef aber außer haus und sonst keiner mehr in der firma. ich hatte auch keinen schlüssel, weshalb ich natürlich nicht einfach abdampfen konnte.
letzten endes blieb ich dann bis 19:30 in der firma, bis er wieder eintrudelte. bezahlt wurden mir diese unfreiwilligen überstunden nicht, obwohl dies gut und gerne 2-3 mal die woche vorkam. einen schlüssel wollte man mir allerdings auch nicht aushändigen, man ging einfach davon aus, dass ich ja eh nix besseres zu tun habe, als stundenlang ohne beschäftigung in der firma rumzuhocken und zu warten, bis mein chef wieder da ist.
bei einem minijob wurde ich den ganzen tag in ein kleines kabuff gesetzt, wo ich broschüren falten sollte. offiziell hieß es, um 16 uhr sei feierabend. ich kam zeitlich aber nicht hin mit den broschüren und wusste, dass diese bis zum nächsten tag fertig sein mussten, es waren einfach unglaublich viele. also blieb ich länger und war dann auch hier wieder die letzte, die aus der firma stiefelte, während alle anderen ihre schreibtische schon längst geräumt und seit stunden in den feierabend verschwunden waren.
in meinem momentanen betrieb ist es auch wieder alles so schwammig formuliert, von wegen "wenn ich fertig bin, könne ich nachhause gehen ab 16 uhr". ich mache also meine arbeit, komme zeitlich super hin, freue mich auf den feierabend und dann kommen wieder kollegen an und bringen mir auf den letzten drücker, also quasi um 15.55 uhr noch haufenweise unterlagen, die dringend bis morgen fertig sein müssen.
ich traue mich dann auch nicht zu sagen, dass ich das nicht alles alleine machen möchte, zumal ich auch mal feierabend will. mir wird alles aufgehalst und die kollegen entschwinden dann nach ihrem "das muss morgen früh fertig sein!"-gelaber in den feierabend, während ich dann noch stundenlang dasitzen und arbeiten darf.
ich finde sowas einfach nicht in ordnung. die leute machen alle exakt denselben job wie ich, kommen aber erst zwischen 8 und 9 und gehen spätestens um 4. ich bin ab 7 in der firma, habe im gegensatz zu den kollegen morgens keine gleitzeit und bin meist bis 17 oder 18 uhr da. irgendwie habe ich das gefühl, ich werde überall nur ver*rscht und ausgenutzt.
wenn ich dann aber klipp und klar sagen würde "ich habe jetzt feierabend, da mir das vertraglich so zugesichert wurde" o.ä. würde ich damit sicher einen schlechten eindruck beim chef machen, was ich umgekehrt ja auch nicht möchte.
aber ich denke, man kann auch nicht von mir verlangen, wie im ersten fall geschildert, dass ich brav am arbeitsplatz hocken bleibe nach feierabend, während mein chef außer haus ist, auf dem handy nicht erreichbar ist und mir auch nicht gesagt hat, ob ich gehen könne. ist sowas heutzutage gang und gebe? ich kann so eben nie irgendwas für meinen feierabend planen, weil ich fast immer aus irgendwelchen gründen länger dableiben soll / muss..