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Gast
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Hallo,
ich fühle mich im Moment echt beschissen, da ich keine berufliche Perspektive finden kann. Ich bin 20 Jahre alt, habe letztes jahr mein Abitur gemacht, direkt danach angefangen zu studieren mit Ausziehen von zuhause und allem drum und dran. Das Fach (Landwirtschaft) war leider garnichts für mich, ich habe also schon im Januar 2010 abgebrochen, bin wieder zu meinen Eltern gezogen.
Ich habe mich dann entschlossen ein freiwilliges Jahr in der Kultur zu absolvieren, habe mich beworben und schließlich eine Stelle gefunden. Ich habe Mitte August angefangen dort zu arbeiten, mein Chef war mir zugegebenermaßen von Anfang an unangenehm, ich hatte auch keinen einzigen Tag "Lust" zu arbeiten. Der letzte Gedanke vor dem Schlafen war immer "oh man Morgen Arbeit...".
Naja, jedenfalls ist es Ende September mit meinem Chef eskaliert, er hat vor meinen Augen seinen Stiefsohn geschlagen und im Nachhinein keinen Fehler eingestanden. Ich habe dann sofort gesagt, dass ich nicht mehr kommen werde, weil ich nicht für jemanden arbeiten möchte, der als Kopf einer kulturellen Einrichtung, wo jeden Tag Kinder ein und ausgehen, fungiert und sich so verhält.
Dass das ganze als freiwilliges Jahr zur beruflichen Orientierung und Eröffnung neuer Perspektiven geplant war, war für mich dann Nebensache.
Schließlich steh ich jetzt wieder ohne alles da. Ich weiß nicht was ich tun soll, ich weiß ich könnte mich um Ausbildungen bewerben, aber ich weiß nicht was. Jede Möglichkeit die sich mir eröffnet (Praktika, Hospitieren) rede ich mir selber schlecht.
Ich habe schon eine Lücke in meinem Lebenslauf (von Januar 2010-September 2010), jetzt kommt wahrscheinlich die nächste bis ich mich mal wieder für irgendwas entscheiden kann.
Dazu kommt, dass ich es zuhause langsam echt nicht mehr aushalte, es gibt nur Stress. Ich würde gerne mit meiner Freundin zusammenziehen, sie ist auch noch unentschlossen welche Ausbildung sie machen möchte, hat aber auf jeden Fall konkretere Vorstellungen als ich; fest steht, dass Ausziehen ohne Kohle auch nichts wird. Ich bin glücklich wie nie zuvor mit der Beziehung, aber das mit der (nicht vorhandenen) Karriere und dem Wunsch auszuziehen liegt mir wie Steine im Magen.
Ich weiß, man sollte überlegen wo seine Stärken und Schwächen liegen und was einem gefällt um zu einem Entschluss zu kommen, bei mir sehe ich allerdings nur grau, ich brenne nicht auf eine bestimmte Ausbildung, alles hat seine angenehmen und seine uncoolen Seiten und ähnlich ist es bei meinen Fähigkeiten.
Ich will einfach nur wissen, ob irgendjemand hier vergleichbare Situationen kennt bevor ich meinen Abend mit esoterischem Kram der Selbstfindung beende.
Liebe Grüße
Marco
ich fühle mich im Moment echt beschissen, da ich keine berufliche Perspektive finden kann. Ich bin 20 Jahre alt, habe letztes jahr mein Abitur gemacht, direkt danach angefangen zu studieren mit Ausziehen von zuhause und allem drum und dran. Das Fach (Landwirtschaft) war leider garnichts für mich, ich habe also schon im Januar 2010 abgebrochen, bin wieder zu meinen Eltern gezogen.
Ich habe mich dann entschlossen ein freiwilliges Jahr in der Kultur zu absolvieren, habe mich beworben und schließlich eine Stelle gefunden. Ich habe Mitte August angefangen dort zu arbeiten, mein Chef war mir zugegebenermaßen von Anfang an unangenehm, ich hatte auch keinen einzigen Tag "Lust" zu arbeiten. Der letzte Gedanke vor dem Schlafen war immer "oh man Morgen Arbeit...".
Naja, jedenfalls ist es Ende September mit meinem Chef eskaliert, er hat vor meinen Augen seinen Stiefsohn geschlagen und im Nachhinein keinen Fehler eingestanden. Ich habe dann sofort gesagt, dass ich nicht mehr kommen werde, weil ich nicht für jemanden arbeiten möchte, der als Kopf einer kulturellen Einrichtung, wo jeden Tag Kinder ein und ausgehen, fungiert und sich so verhält.
Dass das ganze als freiwilliges Jahr zur beruflichen Orientierung und Eröffnung neuer Perspektiven geplant war, war für mich dann Nebensache.
Schließlich steh ich jetzt wieder ohne alles da. Ich weiß nicht was ich tun soll, ich weiß ich könnte mich um Ausbildungen bewerben, aber ich weiß nicht was. Jede Möglichkeit die sich mir eröffnet (Praktika, Hospitieren) rede ich mir selber schlecht.
Ich habe schon eine Lücke in meinem Lebenslauf (von Januar 2010-September 2010), jetzt kommt wahrscheinlich die nächste bis ich mich mal wieder für irgendwas entscheiden kann.
Dazu kommt, dass ich es zuhause langsam echt nicht mehr aushalte, es gibt nur Stress. Ich würde gerne mit meiner Freundin zusammenziehen, sie ist auch noch unentschlossen welche Ausbildung sie machen möchte, hat aber auf jeden Fall konkretere Vorstellungen als ich; fest steht, dass Ausziehen ohne Kohle auch nichts wird. Ich bin glücklich wie nie zuvor mit der Beziehung, aber das mit der (nicht vorhandenen) Karriere und dem Wunsch auszuziehen liegt mir wie Steine im Magen.
Ich weiß, man sollte überlegen wo seine Stärken und Schwächen liegen und was einem gefällt um zu einem Entschluss zu kommen, bei mir sehe ich allerdings nur grau, ich brenne nicht auf eine bestimmte Ausbildung, alles hat seine angenehmen und seine uncoolen Seiten und ähnlich ist es bei meinen Fähigkeiten.
Ich will einfach nur wissen, ob irgendjemand hier vergleichbare Situationen kennt bevor ich meinen Abend mit esoterischem Kram der Selbstfindung beende.
Liebe Grüße
Marco