Hallo,
ich möchte mich heute mit einem Problem an euch wenden, welches mich nur indirekt (dazu später mehr) und meinen Chef direkt betrifft.
Ich bin gelernter Kfz-Mechaniker und bin seit 15 Jahren fest in einer kleinen freien Meisterwerkstatt angestellt. Insgesamt sind wir zu fünft im Betrieb. Mein Meister/Chef, zwei weitere Gesellen und die Frau des Chefs als Bürokraft.
Um genau die Frau geht es hier bei meinem Anliegen auch, denn mit ihrem Einstieg in die Firma vor zwei Jahren fingen die Probleme an.
Als der damalige Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet wurde, holte der Chef seine Frau in den Betrieb, die bis dato nie etwas mit Bürotätigkeiten zu tun hatte. Seit diesem Zeitpunkt geht es hier stetig bergab, da sie auch nach zwei Jahren selbst einfachste Tätigkeiten nicht selbstständig erledigen kann und daher den Chef im Büro bindet, obwohl gleichzeitig weiterhin für vier Leute Arbeit angenommen wird.
Wenn sie dann trotzdem einmal ohne die helfende Hand des Meisters tätig wird, dann geht erst recht alles drunter und drüber. Es werden die falschen Teile bestellt, Kunden nicht informiert, Termine vergeben, die nicht haltbar sind oder Teilebestellungen so spät herausgegeben, dass die Fahrzeuge zerlegt und nicht fahrtauglich auf der Bühne stehen und einen Arbeitsplatz blockieren.
Dies bringt natürlich einen erheblichen Mehraufwand für uns in der Werkstatt mit sich. Überstunden sind an der Tagesordnung, weil Teile erst kurz vor Feierabend eintreffen, der Kunde aber am nächsten Morgen sein Fahrzeug benötigt. Oftmals arbeiten wir am Folgetag noch bis Mittag Aufträge vom Vortag ab, ehe wir uns den eigentlichen Arbeiten widmen können.
Zum anderen führt es natürlich zu unzufriedenen Kunden, die nach und nach abwandern. Man muss dazu sagen, dass wir sehr viele Transporter und Klein-LKW reparieren, die übers Wochenende reinkommen und dann montags wieder fahrbereit sein sollen. Da es sich dabei in 95% der Fälle um Firmenkunden handelt, die das Fahrzeug zum Geldverdienen benötigen kann ich deren Unmut nur zu gut nachvollziehen.
Es tut mir sehr leid, wenn ich sehe, wie der Betrieb so nach und nach den Bach runtergeht, den der Chef über all die Jahre mühevoll aufgebaut hat. Da ich mit ihm ein freundschaftliches Verhältnis führe und mir nach der langen Zeit auch einiges erlauben kann habe ich in der Vergangenheit immer wieder das Gespräch gesucht, um ihn auf die Missstände hinzuweisen. Er merkt zwar selber, dass die Firma nicht mehr so läuft wie noch vor einigen Jahren, aber sobald man das Gespräch in Richtung seiner Frau lenkt blockt er komplett ab und die Diskussion ist beendet. Er sieht oder will nicht sehen, was diese Frau seinem Betrieb für einen Schaden zufügt.
Ich weiß an dieser Stelle wirklich nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Die anderen Kollegen sind ebenfalls gefrustet und demotiviert, aber keiner weiß so richtig, wie man die Probleme zur Sprache bringt, ohne dass der Chef ausflippt.
Im Grunde könnte mir das Ganze egal sein, da ein Großkunde dabei ist, sich eine firmeneigene Werkstatt aufzubauen und er mir bereits das Angebot gemacht hat, dort als Werkstattleiter einzusteigen.
Ich bin wirklich am Überlegen das Angebot anzunehmen, aber ich möchte dem Chef noch eine letzte Chance geben. Fällt jemandem von euch dazu etwas ein, oder hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann mir einen Rat geben?
ich möchte mich heute mit einem Problem an euch wenden, welches mich nur indirekt (dazu später mehr) und meinen Chef direkt betrifft.
Ich bin gelernter Kfz-Mechaniker und bin seit 15 Jahren fest in einer kleinen freien Meisterwerkstatt angestellt. Insgesamt sind wir zu fünft im Betrieb. Mein Meister/Chef, zwei weitere Gesellen und die Frau des Chefs als Bürokraft.
Um genau die Frau geht es hier bei meinem Anliegen auch, denn mit ihrem Einstieg in die Firma vor zwei Jahren fingen die Probleme an.
Als der damalige Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet wurde, holte der Chef seine Frau in den Betrieb, die bis dato nie etwas mit Bürotätigkeiten zu tun hatte. Seit diesem Zeitpunkt geht es hier stetig bergab, da sie auch nach zwei Jahren selbst einfachste Tätigkeiten nicht selbstständig erledigen kann und daher den Chef im Büro bindet, obwohl gleichzeitig weiterhin für vier Leute Arbeit angenommen wird.
Wenn sie dann trotzdem einmal ohne die helfende Hand des Meisters tätig wird, dann geht erst recht alles drunter und drüber. Es werden die falschen Teile bestellt, Kunden nicht informiert, Termine vergeben, die nicht haltbar sind oder Teilebestellungen so spät herausgegeben, dass die Fahrzeuge zerlegt und nicht fahrtauglich auf der Bühne stehen und einen Arbeitsplatz blockieren.
Dies bringt natürlich einen erheblichen Mehraufwand für uns in der Werkstatt mit sich. Überstunden sind an der Tagesordnung, weil Teile erst kurz vor Feierabend eintreffen, der Kunde aber am nächsten Morgen sein Fahrzeug benötigt. Oftmals arbeiten wir am Folgetag noch bis Mittag Aufträge vom Vortag ab, ehe wir uns den eigentlichen Arbeiten widmen können.
Zum anderen führt es natürlich zu unzufriedenen Kunden, die nach und nach abwandern. Man muss dazu sagen, dass wir sehr viele Transporter und Klein-LKW reparieren, die übers Wochenende reinkommen und dann montags wieder fahrbereit sein sollen. Da es sich dabei in 95% der Fälle um Firmenkunden handelt, die das Fahrzeug zum Geldverdienen benötigen kann ich deren Unmut nur zu gut nachvollziehen.
Es tut mir sehr leid, wenn ich sehe, wie der Betrieb so nach und nach den Bach runtergeht, den der Chef über all die Jahre mühevoll aufgebaut hat. Da ich mit ihm ein freundschaftliches Verhältnis führe und mir nach der langen Zeit auch einiges erlauben kann habe ich in der Vergangenheit immer wieder das Gespräch gesucht, um ihn auf die Missstände hinzuweisen. Er merkt zwar selber, dass die Firma nicht mehr so läuft wie noch vor einigen Jahren, aber sobald man das Gespräch in Richtung seiner Frau lenkt blockt er komplett ab und die Diskussion ist beendet. Er sieht oder will nicht sehen, was diese Frau seinem Betrieb für einen Schaden zufügt.
Ich weiß an dieser Stelle wirklich nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Die anderen Kollegen sind ebenfalls gefrustet und demotiviert, aber keiner weiß so richtig, wie man die Probleme zur Sprache bringt, ohne dass der Chef ausflippt.
Im Grunde könnte mir das Ganze egal sein, da ein Großkunde dabei ist, sich eine firmeneigene Werkstatt aufzubauen und er mir bereits das Angebot gemacht hat, dort als Werkstattleiter einzusteigen.
Ich bin wirklich am Überlegen das Angebot anzunehmen, aber ich möchte dem Chef noch eine letzte Chance geben. Fällt jemandem von euch dazu etwas ein, oder hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann mir einen Rat geben?
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