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Ich weiß mir keinen Rat mehr ...

Mili87

Mitglied
Wo soll ich anfangen ... mein Verlobter und ich haben zusammen so einiges erlebt ... wir haben zusammen gelitten, geliebt und gestritten und nie dauerte es lange, bis wir uns wieder versöhnt haben ...
Wir haben zusammen auch verdammt viel Sch**** gebaut und müssen dafür im Moment enorm hart büßen ... wir wurden zusammen verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert ... seit dieser Zeit befindet sich mein Verlobter in Untersuchungshaft. Gegen eine Kaution meiner arroganten Familie wurde ich erst mal von der Haft verschont. Anfang März wurden wir dann vor dem Amtsgericht verhandelt. Das Urteil war sehr bitter ... sollte es nach dem Amtsgericht gehen, soll ich meinen Mann nicht mehr so schnell zurückbekommen ...
Wir haben Berufung eingelegt. Die zweite Instanz wird in einigen Monaten verhandelt ... ich leide enorm und ich weiß, dass auch er sehr leidet ... ich habe Angst, ihn wirklich so lange so schrecklich vermissen zu müssen ... doch ich habe auch Angst vor mir selbst ... denn ich habe im Moment Gefühle und Gedanken, die ich nie hatte, die mich durcheinander bringen ...
Wenn ich auf die Zeit unserer Beziehung zurückblicke, dann weiß ich, ich habe einen Mann, der mich aufrichtig liebt, der mich auf Händen trägt und mir nie was schlechtes wollte. Und doch zweifle ich die letzte Zeit wie oft an seiner Liebe ... es ist sicher nicht leicht, da er ja auch noch verheiratet ist und eine kleine Tochter hat. Zumindest geht die halbe Welt davon aus. Er selbst sagte mir, dass seine Noch- Ehefrau mit einem Anderen was hatte, da sie getrennt waren ... aber sie wollten ihrer Ehe noch eine Chance geben und er nahm seine Frau zurück und auch das Kind – ohne zu wissen, ob die Kleine nun von ihm ist oder nicht.
Ich weiß, er liebt die Kleine abgöttisch ... und ich bin sauer, dass er nicht endlich für Klarheit sorgen möchte ... seine Noch prahlt mit ihrem neuen Freund, dass er doch der beste neue Papa der Welt für ihre Tochter sei und die Kleine zu meinem Mann keinen Kontakt mehr haben möchte ... okay, das weiß mein Mann nicht, da ich ihn während seiner Haft- Zeit nicht damit belasten will ... und es ist ja auch nicht so, dass ich generell ein Problem mit der Kleinen habe ... sonst hätte ich mich ja auch nicht bereit erklärt, jetzt wo er doch in Haft ist, den Unterhalt für die Kleine zu übernehmen. Und doch wäre ich ihm enorm dankbar, wenn er endlich Klarheit schaffen würde – nicht nur für mich, auch und besonders für sich und sein Leben ... doch er kann und will das nicht begreifen ... mich belastet das alles sehr ...
Doch mich belastet es auch ungemein, dass ich nicht weiß, ob ich ihn nach der Berufungsverhandlung auf Bewährung zurückbekomme oder ob ich wirklich so lange warten muss ... ich habe Angst, ihm zu schreiben, was mich im Moment so alles bedrückt, weil ich ihn doch auch nicht belasten will ... ich liebe ihn doch und ich weiß, dass er der Richtige für mich ist, doch warum kommen dann nachts diese Tränen, warum quälen mich solch komische Gedanken ??
Der Richter der zweiten Instanz meinte, wenn ich ihm helfen wolle, dann sollte ich ihm einen Therapieplatz, eine Kostenübernahmebscheinigung, eine Wohnung und eine Arbeit besorgen ... alles ein Ding der Unmöglichkeit, wie sollte ich das schaffen ??
Hat damit vielleicht jemand Erfahrung ??
Ich habe ständig Angst davor, ihn zu verlieren ... Angst, nicht mehr aus meinem Loch, in dem ich mich befinde, herauszukommen ...
Was würdet ihr tun, wärt ihr in einer solch verzwickten Situation ??
 
Gegen eine Kaution meiner arroganten Familie wurde ich erst mal von der Haft verschont.
Hört sich sehr dankbar an...

da er ja auch noch verheiratet ist und eine kleine Tochter hat. Zumindest geht die halbe Welt davon aus. Er selbst sagte mir, dass seine Noch- Ehefrau mit einem Anderen was hatte, da sie getrennt waren ... aber sie wollten ihrer Ehe noch eine Chance geben und er nahm seine Frau zurück und auch das Kind
Ist verheiratet. Punkt. Hat Tochter. Punkt. Hat Noch-Ehefrau. Punkt.

sonst hätte ich mich ja auch nicht bereit erklärt, jetzt wo er doch in Haft ist, den Unterhalt für die Kleine zu übernehmen.
Nix dagegen. Nur: DU erwartest eine Gegenleistung. Das ist unfair gegenüber der Tocher und unfair gegenüber der Ehefrau.

Und doch wäre ich ihm enorm dankbar, wenn er endlich Klarheit schaffen würde – nicht nur für mich, auch und besonders für sich und sein Leben ... doch er kann und will das nicht begreifen ... mich belastet das alles sehr ...
Es steht Dir frei, jederzeit Klarheit zu schaffen, indem Du die bestehenden Verhältnisse anerkennst und akzeptierst.
 

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