Tiefe Stille
Neues Mitglied
Ich bin mit 21 Jahren alleinerziehende Mutter einer wundervollen zweijährigen Tochter.
Ich war seit meinem 6. Lebensjahr bei Pflegefamilien, in Wohngruppen und Heimen zuhause, bis ich mit 17 rausgeflogen bin. An dem Tag habe ich mir geschworen, nie so werden zu wollen wie all die Erwachsenen die meinten, mit körperlicher oder seelischer Gewalt ließen sich alle Probleme lösen. Ich bin mit Gewalt aufgewachsen und irgendwie gehörte es zu meinem Leben einfach dazu.
Ich lernte mit 17 den Vater meiner Tochter kennen, von dem ich mich trennte als meine Tochter 10 Monate alt war, weil er mich mehrmals geschlagen hat. Die Sache ging bis vor Gericht, er wurde verurteilt und damit war die Sache für mich erledigt. Im November 2018 lernte ich meinen Partner kennen. Er ist einige Jahre älter als ich, hat selbst zwei Söhne und der Mann, den man sich als Frau und Mutter für sich und seine Kinder wünscht. Er war schon ganz am Anfang der Beziehung eifersüchtiger als andere und in seiner Eifersucht ein Fall für sich. Aber das war okay, es gibt für alles einen Grund und wenn wir darüber sprachen war am Ende alles nur halb so wild und alles wieder gut. Vor drei Wochen fing er an mir zu unterstellen heimlich mit andern Männern zu chatten und ihn bei jeder Gelegenheit zu belügen. Er wurde auf seine Freunde Eifersüchtig wenn sie sich mit mir unterhielten und auch auf meine Freunde, wenn er einen Abend mal nicht mit in der Runde saß. Es ging soweit, dass er glaubte ich würde in seiner Abwesenheit Drogen nehmen und fremdgehen. Das ging so wochenlang an fast jedem Tag, so wie auch an diesem Freitag Abend. Ich saß bis in die frühen Morgenstunden mit meinen Freunden zusammen und trank in einer Nacht ein Glas Cola mit einem Schuss Rum ansonsten blieb ich bei meinem Wasser. Da meine Tochter den Samstag bei ihrem Vater verbrachte, nutze ich die Zeit um ein wenig zu schlafen. Mein Partner kam zu mir nach Hause und sah mich schlafen, da fing er an mich mit fragen zum Abend zu löchern und mich fertig zu machen. Ich ging vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer um mich zu sammeln und schloss die Tür. Er kam rein und ich bat ihn mehrmals darum, mich 5 Minuten alleine zu lassen, leider ohne Erfolg. Immer wieder kam er herein und baute sich vor mir auf. Wir wurden immer lauter bis wir uns nur noch anschrien und die Tür im wechsel auf und zu stießen, weil wir beide unseren Willen durchsetzen wollten. Er hielt meinen Arm fest, sodass ich die Tür nicht mehr schließen konnte und auf meine Bitte mich loszulassen reagierte er zuerst gar nicht, nach mehrmaligen Aufforderungen wurde er dann richtig wütend und hielt meinen Arm immer fester. Auch ich war in Null komma nichts auf 180 und fühlte mich weder respektiert, noch fühlte ich mich ernstgenommen.
Über die Androhung ihm eine zu knallen wenn er nicht loslässt, machte er sich auch nur lustig. Ich kam mir so machtlos vor und ich war dadurch wahrscheinlich so gekränkt, dass ich die Kontrolle über mich selbst verlor. So hatte ich mich noch nie erlebt. Ich schlug ihm erst mit der flachen Hand und dann mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Ich war so aggressiv, dass ich ihm in den Bauch trat und ihn mit Anlauf von mir weg stieß, sodass er mit dem Kopf gegen die Wand schlug. Aber auch das war für ihn kein Anlass endlich zu verschwinden. Erst als der Nachbar sich beschwerte verließ er meine Wohnung. Ich war so aufgebracht und geschockt, dass ich Atemnot bekam und mich übergeben musste.
Ich bereue mein Verhalten zutiefst und ich kann nicht glauben, dass ich derart gegen meinen Partner gegangen bin. Gegen den Mensch, den ich so sehr liebe, mit dem ich feste Pläne für die Zukunft hatte. Mein schlechtes Gewissen zerfrisst mich regelrecht und mein Selbsthass wächst mit jeder Sekunde.
Nichts rechtfertigt mein Verhalten, auf keinen Fall aber ich wusste mir in dem Moment einfach nicht anders zu helfen zumal ich das Gefühl hatte von jetzt auf gleich gar nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein.
Hat jemand sowas auch schon mal erlebt und wenn ja, was hat dir geholfen?
Sowas darf nie wieder passieren.
Ich war seit meinem 6. Lebensjahr bei Pflegefamilien, in Wohngruppen und Heimen zuhause, bis ich mit 17 rausgeflogen bin. An dem Tag habe ich mir geschworen, nie so werden zu wollen wie all die Erwachsenen die meinten, mit körperlicher oder seelischer Gewalt ließen sich alle Probleme lösen. Ich bin mit Gewalt aufgewachsen und irgendwie gehörte es zu meinem Leben einfach dazu.
Ich lernte mit 17 den Vater meiner Tochter kennen, von dem ich mich trennte als meine Tochter 10 Monate alt war, weil er mich mehrmals geschlagen hat. Die Sache ging bis vor Gericht, er wurde verurteilt und damit war die Sache für mich erledigt. Im November 2018 lernte ich meinen Partner kennen. Er ist einige Jahre älter als ich, hat selbst zwei Söhne und der Mann, den man sich als Frau und Mutter für sich und seine Kinder wünscht. Er war schon ganz am Anfang der Beziehung eifersüchtiger als andere und in seiner Eifersucht ein Fall für sich. Aber das war okay, es gibt für alles einen Grund und wenn wir darüber sprachen war am Ende alles nur halb so wild und alles wieder gut. Vor drei Wochen fing er an mir zu unterstellen heimlich mit andern Männern zu chatten und ihn bei jeder Gelegenheit zu belügen. Er wurde auf seine Freunde Eifersüchtig wenn sie sich mit mir unterhielten und auch auf meine Freunde, wenn er einen Abend mal nicht mit in der Runde saß. Es ging soweit, dass er glaubte ich würde in seiner Abwesenheit Drogen nehmen und fremdgehen. Das ging so wochenlang an fast jedem Tag, so wie auch an diesem Freitag Abend. Ich saß bis in die frühen Morgenstunden mit meinen Freunden zusammen und trank in einer Nacht ein Glas Cola mit einem Schuss Rum ansonsten blieb ich bei meinem Wasser. Da meine Tochter den Samstag bei ihrem Vater verbrachte, nutze ich die Zeit um ein wenig zu schlafen. Mein Partner kam zu mir nach Hause und sah mich schlafen, da fing er an mich mit fragen zum Abend zu löchern und mich fertig zu machen. Ich ging vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer um mich zu sammeln und schloss die Tür. Er kam rein und ich bat ihn mehrmals darum, mich 5 Minuten alleine zu lassen, leider ohne Erfolg. Immer wieder kam er herein und baute sich vor mir auf. Wir wurden immer lauter bis wir uns nur noch anschrien und die Tür im wechsel auf und zu stießen, weil wir beide unseren Willen durchsetzen wollten. Er hielt meinen Arm fest, sodass ich die Tür nicht mehr schließen konnte und auf meine Bitte mich loszulassen reagierte er zuerst gar nicht, nach mehrmaligen Aufforderungen wurde er dann richtig wütend und hielt meinen Arm immer fester. Auch ich war in Null komma nichts auf 180 und fühlte mich weder respektiert, noch fühlte ich mich ernstgenommen.
Über die Androhung ihm eine zu knallen wenn er nicht loslässt, machte er sich auch nur lustig. Ich kam mir so machtlos vor und ich war dadurch wahrscheinlich so gekränkt, dass ich die Kontrolle über mich selbst verlor. So hatte ich mich noch nie erlebt. Ich schlug ihm erst mit der flachen Hand und dann mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Ich war so aggressiv, dass ich ihm in den Bauch trat und ihn mit Anlauf von mir weg stieß, sodass er mit dem Kopf gegen die Wand schlug. Aber auch das war für ihn kein Anlass endlich zu verschwinden. Erst als der Nachbar sich beschwerte verließ er meine Wohnung. Ich war so aufgebracht und geschockt, dass ich Atemnot bekam und mich übergeben musste.
Ich bereue mein Verhalten zutiefst und ich kann nicht glauben, dass ich derart gegen meinen Partner gegangen bin. Gegen den Mensch, den ich so sehr liebe, mit dem ich feste Pläne für die Zukunft hatte. Mein schlechtes Gewissen zerfrisst mich regelrecht und mein Selbsthass wächst mit jeder Sekunde.
Nichts rechtfertigt mein Verhalten, auf keinen Fall aber ich wusste mir in dem Moment einfach nicht anders zu helfen zumal ich das Gefühl hatte von jetzt auf gleich gar nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein.
Hat jemand sowas auch schon mal erlebt und wenn ja, was hat dir geholfen?
Sowas darf nie wieder passieren.