Hallo Zusammen,
ich bin dankbar für dieses Forum, da ich hier einen Ort gefunden habe um mir mal alles von der Seele zu schreiben und wo auch Verständnis und Rat zurückkommt.
Kurz zu meiner Geschichte bis zum heutigen Stand:
Ich habe bis vor etwa einem Jahr eine vollkommen normale Laufbahn absolviert, habe meinen Realschulabschluss gemacht, habe eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann abgeschlossen und seit dem Abschluss erst als IT-Sachbearbeiter und dann noch ein Jahr als Buchhalter gearbeitet.
Heute kann ich sagen, das mein "Untergang" etwa mit dem Ende der Ausbildung angefangen hat. Ich wurde immer trauriger, erst nur immer mal wieder, irgendwann dauerhaft. Ich habe mich zurückgezogen, gegrübelt, soziale Kontakte vernachlässigt und habe so etwa 2 Jahre lang einfach funktioniert und es ging mir immer schlechter.
Vor etwa 9 Monaten wurde ich dann von meiner Freundin nach Nervenzusammenbrüchen, schlaflosen Nächten und Angstattacken zum Arzt gebracht, klingt blöd, aber von alleine wäre ich nicht hin gegangen. Nach einem langen Gespräch wurde mir eine schwere depressive Episode diagnostiziert. Ich wurde medikamentös eingestellt und nach einem weiteren Termin mit einem Psychiater kam ich in eine psychosomatische Tagesklinik, war natürlich lange krankgeschrieben und habe letztendlich mit ärztlichem Attest gekündigt.
ich werde in einigen Wochen nun abschließend noch eine ReHa antreten, mir geht es auch etwas besser, allerdings stehe ich gefühlt im Moment vor NICHTS.
Mein Beruf war mit ausschlaggebend für die Erkrankung, ich habe keine Ahnung was ich beruflich machen möchte. Ich finde einfach nichts das mir etwas Spaß machen könnte, zumindest nichts was ich mit meiner Ausbildung relativ schnell ergreifen könnte. Es scheint mir als war mein ganzes Leben bisher völlig umsonst, ich bin 25 und habe keine Ahnung was ich machen soll oder kann. Da mir geraten wurde in ein anderes Berufsfeld zu wechseln, habe ich praktisch keine Berufserfahrung oder ähnliches. Ich wohne sehr ländlich, wir haben also keine riesige Auswahl an vielfältigen Jobs. Umziehen würde ich allerdings nur sehr ungern, da ich eine Eigentumswohnung habe und diese und mein Zuhause auch mag..
Ich steh im Moment irgendwie vor einem Nichts und weiß nicht wie ich rauskommen soll..Habe starke Zukunftsängste und weiß nicht wie es mit mir weitergehen soll..
Kennt jemand dieses Gefühl oder hat ähnliches durch? Ich bin für jeden Tipp dankbar..
ich bin dankbar für dieses Forum, da ich hier einen Ort gefunden habe um mir mal alles von der Seele zu schreiben und wo auch Verständnis und Rat zurückkommt.
Kurz zu meiner Geschichte bis zum heutigen Stand:
Ich habe bis vor etwa einem Jahr eine vollkommen normale Laufbahn absolviert, habe meinen Realschulabschluss gemacht, habe eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann abgeschlossen und seit dem Abschluss erst als IT-Sachbearbeiter und dann noch ein Jahr als Buchhalter gearbeitet.
Heute kann ich sagen, das mein "Untergang" etwa mit dem Ende der Ausbildung angefangen hat. Ich wurde immer trauriger, erst nur immer mal wieder, irgendwann dauerhaft. Ich habe mich zurückgezogen, gegrübelt, soziale Kontakte vernachlässigt und habe so etwa 2 Jahre lang einfach funktioniert und es ging mir immer schlechter.
Vor etwa 9 Monaten wurde ich dann von meiner Freundin nach Nervenzusammenbrüchen, schlaflosen Nächten und Angstattacken zum Arzt gebracht, klingt blöd, aber von alleine wäre ich nicht hin gegangen. Nach einem langen Gespräch wurde mir eine schwere depressive Episode diagnostiziert. Ich wurde medikamentös eingestellt und nach einem weiteren Termin mit einem Psychiater kam ich in eine psychosomatische Tagesklinik, war natürlich lange krankgeschrieben und habe letztendlich mit ärztlichem Attest gekündigt.
ich werde in einigen Wochen nun abschließend noch eine ReHa antreten, mir geht es auch etwas besser, allerdings stehe ich gefühlt im Moment vor NICHTS.
Mein Beruf war mit ausschlaggebend für die Erkrankung, ich habe keine Ahnung was ich beruflich machen möchte. Ich finde einfach nichts das mir etwas Spaß machen könnte, zumindest nichts was ich mit meiner Ausbildung relativ schnell ergreifen könnte. Es scheint mir als war mein ganzes Leben bisher völlig umsonst, ich bin 25 und habe keine Ahnung was ich machen soll oder kann. Da mir geraten wurde in ein anderes Berufsfeld zu wechseln, habe ich praktisch keine Berufserfahrung oder ähnliches. Ich wohne sehr ländlich, wir haben also keine riesige Auswahl an vielfältigen Jobs. Umziehen würde ich allerdings nur sehr ungern, da ich eine Eigentumswohnung habe und diese und mein Zuhause auch mag..
Ich steh im Moment irgendwie vor einem Nichts und weiß nicht wie ich rauskommen soll..Habe starke Zukunftsängste und weiß nicht wie es mit mir weitergehen soll..
Kennt jemand dieses Gefühl oder hat ähnliches durch? Ich bin für jeden Tipp dankbar..