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Ich rede ständig mit mir selber im Kopf

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Guten Tag,
Ich möchte euch heute etwas erzählen was mir Sorgen bereitet. Und zwar habe ich gestern Besuch gehabt von einer Freundin die bei mir übernachtet hat, und wir waren lange auf weil wir Gespräche geführt haben. Irendwann kamen wir halt auf das Thema ihrer psychose. Sie meinte halt daraufhin dass ich sie gefragt habe was denn ihre Psychose ausmacht und woran sie das merkt, weil ich selber schon öfter in der Letzten Zeit daran gedacht eine psychose zu haben. Laut ihr redet sie halt mit sich selbst im Kopf. Das Ding ist, ich mache das ebenso. Das muss schon lange so gehen, aber richtig bewusst geworden ist es mir erst vor ein paar Tagen. Ich bin allgemein empfänglich für soetwas, ich weiß wie es ist ein bisschen 'shizophren' zu sein, tut mir leid falls das nicht der richtige Begriff dafür ist, aber ich habe als kleines Kind auch immer schon Dinge gesehen, wenn auch selten, bloss eine bestimmte Erinnerung ist mir im Kopf geblieben. Und zwar dass ich damals immer zu große Schuhe getragen habe weil ich es nicht abkonnte, dass die Schuhe an meinen Füßen anliegen und meine Oma, die mir die gekauft hat, meinte halt ständig ich würde Entenfüße bekommen wenn ich diese Schuhe trage. Und irgendwann meinte sie halt sogar: 'Guck mal nach unten, jetzt sind deine Füße Entenfüße'. Und ich hab nach unten gesehen und für mich waren meine Füße komplett verdreht, ich dachte mir, oh nein, alle Leute sehen das und so habe ich meine Füße so weit wie möglich normal gebogen, trotzdem sahen sie noch verdreht aus. Nach ganz aussen gekehrt. Ich bilde mir auch manchmal ein dass der feuermelder geht und rauch in der wohnung ist, aber es stellt sich immer raus dass nichts gebrannt hat. Jedenfall ging dass mal ein paar mal in der Woche so, jetzt nicht mehr. Wie gesagt, ich kann mir psychosen sehr zut vorstellen, ich habe einmal LSD untergemischt bekommen, habe teilweise einen horrortrip gehabt und habe danach flashbacks gehabt, wie zum beispiel dass ich muster gesehen habe oder mir eingebildet habe dass Dinge atmen. Das mit dem atmen habe ich immernoch, sagen wir, in zwei monaten einmal.

Ich schweife vom Thema ab.

Was ich nur vor ein paar Tagen plötzlich bemerkt habe ist eine Sache die schon länger, ich weiß nicht wie lange unbemerkt geht. Ich rede ständig mit mir selbst. Erst geht es untervewusst in meinen Gedanken los, also in Gedanken rede ich. Immer wieder automatisch, und dann ist es als ob ich aufwache und dann bemerke ich dass ich wieder Gespräche führe. Das geht dann meistens in etwa so:
Wieso hab ich das gemacht?"

"Voll peinlich..."

"Du bist echt bescheuert"

(So und das merkwürdige ist, ich antworte mir dann immer selber):

"Wieso soll ich bitte bescheuert sein? Ich bin auch nur ein Mensch"

"Ja okay, ich denke nach"

"Halt die Klappe."

"Aber irgendwie bin ich ja schon peinlich."

"Schluss jetzt!" (Ich fordere mich auf zu denken, aber unterbewusst geht es dann irgendwir doch wieder weiter🙂


"Wieso hab ich das gemacht? Immer blamiere ich mich"

"Aber eigentlich ist das Quatsch..."

"Nein, garantiert nicht. Ich sollte realistisch werden." (Ich rede mich als jemanden anderes an, aber sage trotzdem 'ich')



Ich antworte mir halt immer und rede mit mir als "du". Manchmal füge ich mit einer stimme etwas hinzu oder korrigiere, so wie zwillinge die man aus tv sendungen kennt, die fügen ja immer gegenseitig was dazu. Jedenfall geht das immer unterbewusst los und irgendwann bemerke ich dann dass ich wieder philosophiere über mein Leben.
Mir glaubt warscheinlich sowieso keiner, aber ich finde einfach, normal ist das nicht. Deshalb möchte ich wissen ob das noch normal ist odet einzuordnen in 'psychose' oder was auch immer für ein Krankheitsbild.
Als ich es bemerkt habe, war mir das schon gruselig und habe darauf hin eine meiner panikattacken bekommen, vorhin auch wieder. Das ist allerdings kein Problem, da ich mit Panikattacken mittlerweile umgehen kann und sie nach einer halben minutr wieder aufhören.
Ich freue mich über jede Antwort.
Danke
 
Ich halte solche gedanklichen Selbstgespräche für völlig normal, ich mache sie teilweise auch laut. Ich halte das sogar für einen gesunden Weg, sich Luft zu verschaffen oder Sachen einfach mal "anzusprechen", wenn gerade keiner da ist, der zuhört. Wer das krank findet, kann das gerne krank finden, ich finde, das Gegenteil ist der Fall. Übrigens habe ich mal irgendwo aufgeschnappt, dass es bei einer Panikattacke hilfreich sein soll, wenn man sich in Gedanken oder auch laut vergegenwärtigt, in welcher Situation man ist, sich also laut seine Umgebung beschreibt. Oder sich aber in Gedanken oder auch laut seine Pläne für den Tag mitteilt. Da spricht man ja auch wieder mit sich selbst und da isses dann plötzlich gesund 😉

Leute, die Stimmen hören, hören wirklich Stimmen, die es aber gar nicht gibt. Aber sie hören die. Das hat mit "in Gedanken mit sich selber reden" nicht wirklich was zu tun.
 
Ok, danke für die Antworten. Ja, vielleicht habe ich mich allerdings auch ein bisschen hereingesteigert. Ich wollte nur unbedingt wissen was aussenstehende dazu sagen und ob das noch normal ist.

Naja, bei meiner freundin die eine psychose hat, die hört die stimmen ebenfalls NICHT, es sind viel mehr Gedanken die wie 'aufgezwungen' sind, was ja auch einige shizophreniekranke haben.


Das einzige wo ich mir wirklich sicher bin dass es Einbildungen sind die vorhanden sind, das sind diesr flashbacks. Allerdings war es mal mehr als jetzt.

Was soll ich n jetzt noch sagen?^^ mir fällt nichts ein xD

Ich wünsche euch einen wundrrbaren Abend
 
Also wenn es dich schon stört, bzw du die Gedanken nicht mal zwanghaft abstellen kannst. Dann würde ich an deiner stelle zumindest mal zu einem Neurologen gehen. Wir sind hier alle kein Arzt und der Grad zwischen normal und krankhaft ist sehr schmal, manchmal nicht so leicht zu erkennen.
Geh auf Nummer sicher und nimm fachliche Hilfe in Anspruch.
 

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