Sonnenwende377
Neues Mitglied
Bevor ich das jetzt poste würde ich darum bitten, dass ich für meine Entscheidung nicht gerügt werde.
Aber erst einmal zu mir: Anfang des Jahres starb mein geliebter Opa. Für mich war das ein herber Schlag, weil ich mich lange um ihn gekümmert hatte. Eines morgens rief das Altenheim mit der Info an, dass er tot im Bett lag.
Er war in der Nacht verstorben.
Ich träume bis heute von ihm und komme damit auch nicht wirklich klar. Alles geht weiter wie bisher und es fühlt sich für mich an, als ob ich in einer Blase lebe.
Ich bin noch jetzt Monate später wie betäubt. Auf der Arbeit hatte man null Verständnis, obwohl ich ihn knapp 5 Jahre gepflegt habe. Ich sollte Leistung bringen und gefälligst funktionieren.
Nun zum eigentlichen Problem.
Es gab bei der Beerdigung die Möglichkeit wenige Gramm seiner Asche zu behalten und in einer speziellen Form aufzubewahren. Das ist in meinem Land und unter bestimmten Vorgehensweisen legal. Ich möchte darauf nicht im Detail eingehen, jedenfalls habe ich nun ganz wenig der Asche zu Hause in einer Gedenkaufbewahrung.
Nun habe ich das Gedenken bei mir zu Hause, merke aber, dass ich damit nicht gut zurecht komme.
Zu wissen, dass seine Asche auf meinem Schrank steht, ist für mich immer noch nicht begreifbar und irgendwie bereue ich die Entscheidung, das damals beim Bestatter nachgefragt zu haben.
Ich bin mir nicht sicher, ob er das gewollt hätte.
Ich hatte schon zeitweise überlegt, sie im Garten zu vergraben. Da ich aber nicht weiß, ob mein Mann und ich das Haus auf Dauer behalten werden, habe ich mich dagegen entschieden.
Mittlerweile habe ich vor das Gedenkstück ein Bild von ihm gestellt, aber ich merke, dass es mir in besagtem Zimmer jedes Mal schlecht geht.
Eine Tante hat sich damals mit der Asche von ihrem Mann ein Medaillon erstellen lassen und hat damit gar keine Probleme. Im Nachhinein bereue ich es aber.
Was könnte mir helfen, damit besser umzugehen?
Aber erst einmal zu mir: Anfang des Jahres starb mein geliebter Opa. Für mich war das ein herber Schlag, weil ich mich lange um ihn gekümmert hatte. Eines morgens rief das Altenheim mit der Info an, dass er tot im Bett lag.
Er war in der Nacht verstorben.
Ich träume bis heute von ihm und komme damit auch nicht wirklich klar. Alles geht weiter wie bisher und es fühlt sich für mich an, als ob ich in einer Blase lebe.
Ich bin noch jetzt Monate später wie betäubt. Auf der Arbeit hatte man null Verständnis, obwohl ich ihn knapp 5 Jahre gepflegt habe. Ich sollte Leistung bringen und gefälligst funktionieren.
Nun zum eigentlichen Problem.
Es gab bei der Beerdigung die Möglichkeit wenige Gramm seiner Asche zu behalten und in einer speziellen Form aufzubewahren. Das ist in meinem Land und unter bestimmten Vorgehensweisen legal. Ich möchte darauf nicht im Detail eingehen, jedenfalls habe ich nun ganz wenig der Asche zu Hause in einer Gedenkaufbewahrung.
Nun habe ich das Gedenken bei mir zu Hause, merke aber, dass ich damit nicht gut zurecht komme.
Zu wissen, dass seine Asche auf meinem Schrank steht, ist für mich immer noch nicht begreifbar und irgendwie bereue ich die Entscheidung, das damals beim Bestatter nachgefragt zu haben.
Ich bin mir nicht sicher, ob er das gewollt hätte.
Ich hatte schon zeitweise überlegt, sie im Garten zu vergraben. Da ich aber nicht weiß, ob mein Mann und ich das Haus auf Dauer behalten werden, habe ich mich dagegen entschieden.
Mittlerweile habe ich vor das Gedenkstück ein Bild von ihm gestellt, aber ich merke, dass es mir in besagtem Zimmer jedes Mal schlecht geht.
Eine Tante hat sich damals mit der Asche von ihrem Mann ein Medaillon erstellen lassen und hat damit gar keine Probleme. Im Nachhinein bereue ich es aber.
Was könnte mir helfen, damit besser umzugehen?