Hallo ihr Lieben, (könnte länger werden)
Vorweg erstmal: Ich bin 21 Jahre alt, Mutter einer Tochter und Stiefmutter einer weiteren. Ich leide schon seitdem ich 11 Jahre alt bin an rezidivierenden Depressionen sowie Borderline. Ich habe dieses Jahr schon einen 8 wöchigen Klinikaufenthalt hinter mir und nehme seit 4 Jahren Medikamente.
Ich komme mit meinem momentanen Leben einfach nicht klar und habe wirklich sehr häufig selbstmordgedanken und das Bedürfnis mich zu verletzen. Diesem Druck gebe ich momentan allerdings wieder das Ventil des hungerns.
Ich wollte nie so früh Mutter werden und erstrecht keine 2 Kinder.. das andere Kind wurde aus der früheren Beziehung meines Partners mitgebracht. Und da ich ein absoluter Gegner des Abtreibens bin kam meine Tochter noch dazu.
Nicht dass das falsch verstanden wird ich liebe sie mehr als alles auf der Welt und bin sowohl der Einschätzungen anderer als auch meiner eigenen eine sehr gute und reife Mutter/Stiefmutter und Person.
Dabei ist meine Tochter auch der einzige Grund für mich irgendwie durchzuhalten und mich durch meinen Alltag zu quälen.
Nach außen hin gebe ich den Anschein einer heilen Welt. Zuhause klappt alles wunderbar, sowohl der Haushalt als auch die Betreuung und Förderung der Kinder.
Doch am liebsten würde ich einfach ganz weit weg rennen und nochmal von vorne anfangen. Ich laufe seit langer Zeit nurnoch auf Autopilot, funktioniere und erwische mich häufig dabei, dass wenn ich mal ein paar Minuten für mich habe, ich einfach nur die Wand anstarre und nichts mehr empfinde.
Mein Partner hat nun seinen Traumberuf gefunden und ist mehr weg als alles andere, da er jeden Tag Überstunden macht und sogar früher zur Arbeit geht als er muss. Auch zuhause gibt es keine Ruhe und er kümmert sich noch um 10 tausend andere Dinge für die Arbeit. Anfangs habe ich mich darüber noch tierisch aufgeregt, da somit der gesamte Haushalt als auch 99% der Betreuung der Kinder an mir hängen bleibt. Doch inzwischen ist es mir egal wann er geht und wann er wieder kommt.. die Gefühle verschwinden immer mehr. Ich habe schon lange kein eigenes Leben mehr. Keine Freunde.. keine Hobbys.. keinen Schlaf.. nichts außer schmutziges Geschirr und schreiende Kinder, Tag ein, Tag aus..
ich fühle mich schrecklich einsam und unausgefüllt. Jeden Tag kommt er nach Hause erfüllt von Glück und Freude über seine Arbeit, seine gebrachten Leistungen, die inzwischen hohe Stellung welche er bekommen hat, und die Bewunderung all seiner Kollegen, Kunden und seines Chefs.
Ich unterstütze ihn bei jedem Mist damit er seine Träume verwirklichen kann. Jedoch bleibe ich dabei auf der Strecke. Doch wann soll ich so auch die Zeit für MICH finden? Und selbst wenn ich nicht mit ihm zusammen wäre wäre ich ja dennoch 24h am Tag an mein Kind gebunden und hätte somit auch keine Freizeit, noch Möglichkeiten meinen Traumberuf zu finden. Ich habe weder Familie noch Freunde die mich mit meinem Kind unterstützen könnten. Also warum nicht so weitermachen?
Ich sehe einfach keinen Ausweg.. es geht mir von Tag zu Tag schlechter und jegliche Lebensfreude ist verschwunden.
Wie würdet ihr in meiner Situation handeln?
Entschuldigung nochmal für den langen Text ich musste mir einfach mal nen bisschen was von der Seele reden..
Vorweg erstmal: Ich bin 21 Jahre alt, Mutter einer Tochter und Stiefmutter einer weiteren. Ich leide schon seitdem ich 11 Jahre alt bin an rezidivierenden Depressionen sowie Borderline. Ich habe dieses Jahr schon einen 8 wöchigen Klinikaufenthalt hinter mir und nehme seit 4 Jahren Medikamente.
Ich komme mit meinem momentanen Leben einfach nicht klar und habe wirklich sehr häufig selbstmordgedanken und das Bedürfnis mich zu verletzen. Diesem Druck gebe ich momentan allerdings wieder das Ventil des hungerns.
Ich wollte nie so früh Mutter werden und erstrecht keine 2 Kinder.. das andere Kind wurde aus der früheren Beziehung meines Partners mitgebracht. Und da ich ein absoluter Gegner des Abtreibens bin kam meine Tochter noch dazu.
Nicht dass das falsch verstanden wird ich liebe sie mehr als alles auf der Welt und bin sowohl der Einschätzungen anderer als auch meiner eigenen eine sehr gute und reife Mutter/Stiefmutter und Person.
Dabei ist meine Tochter auch der einzige Grund für mich irgendwie durchzuhalten und mich durch meinen Alltag zu quälen.
Nach außen hin gebe ich den Anschein einer heilen Welt. Zuhause klappt alles wunderbar, sowohl der Haushalt als auch die Betreuung und Förderung der Kinder.
Doch am liebsten würde ich einfach ganz weit weg rennen und nochmal von vorne anfangen. Ich laufe seit langer Zeit nurnoch auf Autopilot, funktioniere und erwische mich häufig dabei, dass wenn ich mal ein paar Minuten für mich habe, ich einfach nur die Wand anstarre und nichts mehr empfinde.
Mein Partner hat nun seinen Traumberuf gefunden und ist mehr weg als alles andere, da er jeden Tag Überstunden macht und sogar früher zur Arbeit geht als er muss. Auch zuhause gibt es keine Ruhe und er kümmert sich noch um 10 tausend andere Dinge für die Arbeit. Anfangs habe ich mich darüber noch tierisch aufgeregt, da somit der gesamte Haushalt als auch 99% der Betreuung der Kinder an mir hängen bleibt. Doch inzwischen ist es mir egal wann er geht und wann er wieder kommt.. die Gefühle verschwinden immer mehr. Ich habe schon lange kein eigenes Leben mehr. Keine Freunde.. keine Hobbys.. keinen Schlaf.. nichts außer schmutziges Geschirr und schreiende Kinder, Tag ein, Tag aus..
ich fühle mich schrecklich einsam und unausgefüllt. Jeden Tag kommt er nach Hause erfüllt von Glück und Freude über seine Arbeit, seine gebrachten Leistungen, die inzwischen hohe Stellung welche er bekommen hat, und die Bewunderung all seiner Kollegen, Kunden und seines Chefs.
Ich unterstütze ihn bei jedem Mist damit er seine Träume verwirklichen kann. Jedoch bleibe ich dabei auf der Strecke. Doch wann soll ich so auch die Zeit für MICH finden? Und selbst wenn ich nicht mit ihm zusammen wäre wäre ich ja dennoch 24h am Tag an mein Kind gebunden und hätte somit auch keine Freizeit, noch Möglichkeiten meinen Traumberuf zu finden. Ich habe weder Familie noch Freunde die mich mit meinem Kind unterstützen könnten. Also warum nicht so weitermachen?
Ich sehe einfach keinen Ausweg.. es geht mir von Tag zu Tag schlechter und jegliche Lebensfreude ist verschwunden.
Wie würdet ihr in meiner Situation handeln?
Entschuldigung nochmal für den langen Text ich musste mir einfach mal nen bisschen was von der Seele reden..