G
Gast
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Dieser Text ist ziemlich lang & ich weiß nicht, ob Jemand von euch nun Lust hat, sich das alles durchzulesen, aber ich hoffe, dass ein Paar von euch sich vlt. die Zeit nehmen & mir in irgendeiner Weise weiterhelfen können... bitte..
Ich kann gar nicht genau beschreiben, was im Moment mit mir los ist.
Ich weiß auch gar nicht wirklich, wo anfangen soll, weil es einerseits so vieles gibt, was mich traurig macht und andererseits hab' ich gar nicht mal mehr wirklich die Kontrolle über meine Gedanken und Sorgen. Ich bin 15 Jahre alt und eigentlich ein glückliches, optimistisches & auch starkes Mädchen, jedenfalls war ich das. Doch mit der Zeit verlor ich an Optimismus und an meiner Offenheit. Ich wurde schüchterner und ich weiß nicht genau, woran das lag.
Ich hatte immer genug Freunde, die auch für mich da waren & allein das ist ja einer der wichtigsten Sachen. Außerdem habe ich ja auch eine Familie, die mich, trotz allen Problemen, die ich manchmal mit ihnen habe, sehr liebt. Und viele von euch fragen sich dann bestimmt, was eigentlich mein Problem ist.
Tja, wenn ich das nur wüsste... In der Schule war ich nie gut. Ich kam immer irgendwie durch, aber das war teilweise auch nur Glück. Ich hatte dementsprechend viel Ärger mit meinen Lehrern und eben auch mit meinen Eltern. Oft hatte ich das Gefühl, sie würden mich nicht ernst nehmen und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, sie würden mich hassen. Sie würden bloß wollen, dass ich gute Noten nach Hause bringe und einen auf brave, liebe Tochter tue.
Damit musste ich immer irgendwie klar kommen, aber das war dann auch nichts Besonderes mehr. In meinem Freundeskreis fühlte ich mich zwar wohl, doch ich hatte immer das Gefühl, als würden sie gar nicht merken, wie es mir geht. Ich tat immer alles, damit sie dachten, ich sei glücklich, aber innerlich habe ich immer gehofft, dass sie wüssten, dass es nicht so war. Ich habe mich auch nie getraut, mit Freunden über meine Probleme zu reden. Und nicht nur über die oberflächlichen, sondern die großen Probleme. Die, dich mich fertig machten. Ich vertraue meinen Freunden zwar, doch ich wusste, dass sie mich nicht verstehen könnten.
Also versuchte ich immer, mit dem Schmerz alleine klar zu kommen und mit der Zeit wurde ich immer besser darin. Ich versuchte, den Schmerz zu verbergen und einen auf stark zu machen, auch, wenn ich innerlich kaputt ging. In der Liebe lief es nie gut. Ich verliebte mich viel zu schnell und wurde dann immer wieder aufs Neue verarscht, was meine Minderwertigkeitskomplexe nur noch mehr beeinträchtigte. Ich fragte mich, was falsch an mir war und verlor immer mehr an Selbstbewusstsein. Ich wurde ängstlicher, unsicherer und nahm mir jedes Kommentar, was ich zu hören bekam, sehr zu Herzen. Ich wurde verletzlicher und immer trauriger, doch wollte ich es mir nicht eingestehen.
Ich hatte das Gefühl, Menschen würden über mich lachen und hinter meinem Rücken über mich reden und irgendwie war alles, was ich sagte und machte, falsch.
In dieser ganzen Zeit hatte ich eben niemandem zu reden und fühlte mich einsam.
Ich hasste mich mehr und mehr. Hasste meinen Charakter, meine Selbstzweifel, mein Aussehen, meine Faulheit, mein elendes Selbstmitleid. Ich hatte immer mehr das Bedürfnis, perfekt sein zu müssen, damit man mich akzeptieren würde & es keinen Grund mehr geben würde, dass sich die Leute über mich lustig machten. Ich wollte schön sein und dünn.
Ich wollte endlich etwas Besonderes sein und nicht mehr dieses unscheinbare, hässliche, fette und durchgeknallte Mädchen, was alle für bekloppt hielten.
Ich wollte, dass sie sich endlich mal um mich Sorgen machten und endlich merkten, dass es mir lange nicht so gut ging, wie ich es immer vorgab.
Und auch meine Eltern sollten sehen, wie kaputt ich war, damit sie vielleicht Rücksicht nahmen und aufhörten, mir mein Leben noch schwerer zu machen..
Ich wollte abnehmen. Und dieser Wunsch wurde von Tag zu Tag schlimmer.
Wenn ich dünn war, würde ich schön sein. Ich wollte, dass man mich für etwas beneidete.
Hatte es satt, mich zu schämen, wenn ich das Haus verließ, weil ich mich so fett und hässlich fühlte. Ich war zwar nicht dick, mein Gewicht war gesund, doch ich fühlte mich einfach nur fett und unwohl in meinem Körper. Ich nahm mir also vor, abzunehmen, doch ich schaffte es nicht wirklich. Denn ich aß normal weiter und machte scheinbar nicht genug Sport, um das ausgleichen zu können. Manchmal hasste ich mich dafür, dass ich überhaupt etwas essen musste & stand dann verzweifelt im Badezimmer am Waschbecken und steckte mir den Finger in den Hals, um das Essen wieder auszubrechen. Doch es tat so sehr weh und es quälte mich, also hörte ich damit auf und es ging mir wieder besser. Doch mein Wunsch, dünn zu sein, war immer noch da. Also beschloss ich, einfach nichts mehr bzw. nur wenig zu essen. Und nun bin ich hier gelandet. Ich will unbedingt dünner sein und ich weiß nicht, warum ich auf einmal sooo viel Wert darauf lege. Ich denke seit Tagen an nichts anderes mehr und wenn ich dann mal, meiner Meinung nach, zu viel esse, liege ich anschließend heulend im Bett und hasse mich nur noch mehr dafür, dass ich nicht stark genug bin. Das macht mir Angst, besonders wenn ich daran denke, wie ich vor kurzer Zeit immer noch ganz normal gegessen habe und es mir völlig egal war, wieviele Kalorien ich nun zu mir nahm. Mittlerweile mache ich mir bei jedem Stück Schokolade Gedanken und trotzdem nehme ich nicht ab. Das Einzige, was ich will, ist, dass man mich akzeptiert. Ja, ich will perfekt sein und ich will, dass man mir auch mal Beachtung schenkt. Ich will mich nicht mehr so unwichtig fühlen. Will nicht immer im Hintergrund sein. Ich habe keine Lust mehr, so zu tun, als ginge es mir gut, mich abends in der Schlaf zu heulen, aber gleichzeitig einen auf heile Welt zu machen. Und ich bin es leid, anderen bei ihren Problemen zu helfen, während ich in meinen Sorgen quasi ertrinke. Ich weiß, das klingt egoistisch und es gibt Menschen, die noch viel größere Probleme haben als ich. Aber wie kann ich es je wieder schaffen, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, wenn ich nichts dafür tue? Und wie können mich andere lieben, wenn ich nicht einmal selbst dazu in der Lage bin? Denn ich hasse mich, ich hasse alles an mir. Ich wäre am liebsten ein völlig anderer Mensch. Nicht dieses kleine Mädchen, welches in der Schule nur Sechsen schreibt & sich eine Tonne Make-Up ins Gesicht klatscht, um ihre Hässlichkeit zu verbergen. Dieses Mädchen, welches den ganzen Tag über eine Maske tragen muss, weil sie keine Lust hat, den Leuten zu zeigen, wer sie wirklich ist. Dieses Mädchen, welches kein Junge haben will & um das sich keiner sorgt, einfach weil sie es nicht Wert ist.. Ich will und kann nicht mehr. Ich weine viel zu oft und habe auch keine Kraft mehr. Ich will mich nicht in der Schule anstrengen, es würde eh nichts bringen, da ich zu nichts in der Lage bin. Ich will, dass man stolz auf mich ist, doch wie sollen andere das können, wenn ich eben nichts dafür tue. Wenn ich andere immer wieder aufs Neue enttäusche und Fehler immer wieder wiederhole, ohne aus ihnen zu lernen. Ich will dünn sein, will beliebt sein, will talentiert und intelligent sein. Ich kann diese Kommentare nicht mehr hören. Sie machen mich fertig, einfach nur fertig. Doch ich kann da mit niemandem drüber reden, es würde keiner verstehen. Niemand könnte das nachvollziehen. Außerdem will ich ja auch niemanden mit meinen Sorgen nerven, sie haben ja schließlich alle ihre eigenen Probleme..
Doch was soll ich tun? Ich bin am zerbrechen, ich bin fertig mit den Nerven. Ich brauche Jemanden. Jemanden, der sich um mich kümmert, der mich mal wieder zum Lachen bringen kann. Ich will nur einmal wieder glücklich sein können, ohne irgendetwas vortäuschen zu müssen. Und ich will mich endlich so mögen können, wie ich bin... Doch wie? Denn ich kann nun mal nicht das sein, was sie von mir erwarten.
Ich kann gar nicht genau beschreiben, was im Moment mit mir los ist.
Ich weiß auch gar nicht wirklich, wo anfangen soll, weil es einerseits so vieles gibt, was mich traurig macht und andererseits hab' ich gar nicht mal mehr wirklich die Kontrolle über meine Gedanken und Sorgen. Ich bin 15 Jahre alt und eigentlich ein glückliches, optimistisches & auch starkes Mädchen, jedenfalls war ich das. Doch mit der Zeit verlor ich an Optimismus und an meiner Offenheit. Ich wurde schüchterner und ich weiß nicht genau, woran das lag.
Ich hatte immer genug Freunde, die auch für mich da waren & allein das ist ja einer der wichtigsten Sachen. Außerdem habe ich ja auch eine Familie, die mich, trotz allen Problemen, die ich manchmal mit ihnen habe, sehr liebt. Und viele von euch fragen sich dann bestimmt, was eigentlich mein Problem ist.
Tja, wenn ich das nur wüsste... In der Schule war ich nie gut. Ich kam immer irgendwie durch, aber das war teilweise auch nur Glück. Ich hatte dementsprechend viel Ärger mit meinen Lehrern und eben auch mit meinen Eltern. Oft hatte ich das Gefühl, sie würden mich nicht ernst nehmen und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, sie würden mich hassen. Sie würden bloß wollen, dass ich gute Noten nach Hause bringe und einen auf brave, liebe Tochter tue.
Damit musste ich immer irgendwie klar kommen, aber das war dann auch nichts Besonderes mehr. In meinem Freundeskreis fühlte ich mich zwar wohl, doch ich hatte immer das Gefühl, als würden sie gar nicht merken, wie es mir geht. Ich tat immer alles, damit sie dachten, ich sei glücklich, aber innerlich habe ich immer gehofft, dass sie wüssten, dass es nicht so war. Ich habe mich auch nie getraut, mit Freunden über meine Probleme zu reden. Und nicht nur über die oberflächlichen, sondern die großen Probleme. Die, dich mich fertig machten. Ich vertraue meinen Freunden zwar, doch ich wusste, dass sie mich nicht verstehen könnten.
Also versuchte ich immer, mit dem Schmerz alleine klar zu kommen und mit der Zeit wurde ich immer besser darin. Ich versuchte, den Schmerz zu verbergen und einen auf stark zu machen, auch, wenn ich innerlich kaputt ging. In der Liebe lief es nie gut. Ich verliebte mich viel zu schnell und wurde dann immer wieder aufs Neue verarscht, was meine Minderwertigkeitskomplexe nur noch mehr beeinträchtigte. Ich fragte mich, was falsch an mir war und verlor immer mehr an Selbstbewusstsein. Ich wurde ängstlicher, unsicherer und nahm mir jedes Kommentar, was ich zu hören bekam, sehr zu Herzen. Ich wurde verletzlicher und immer trauriger, doch wollte ich es mir nicht eingestehen.
Ich hatte das Gefühl, Menschen würden über mich lachen und hinter meinem Rücken über mich reden und irgendwie war alles, was ich sagte und machte, falsch.
In dieser ganzen Zeit hatte ich eben niemandem zu reden und fühlte mich einsam.
Ich hasste mich mehr und mehr. Hasste meinen Charakter, meine Selbstzweifel, mein Aussehen, meine Faulheit, mein elendes Selbstmitleid. Ich hatte immer mehr das Bedürfnis, perfekt sein zu müssen, damit man mich akzeptieren würde & es keinen Grund mehr geben würde, dass sich die Leute über mich lustig machten. Ich wollte schön sein und dünn.
Ich wollte endlich etwas Besonderes sein und nicht mehr dieses unscheinbare, hässliche, fette und durchgeknallte Mädchen, was alle für bekloppt hielten.
Ich wollte, dass sie sich endlich mal um mich Sorgen machten und endlich merkten, dass es mir lange nicht so gut ging, wie ich es immer vorgab.
Und auch meine Eltern sollten sehen, wie kaputt ich war, damit sie vielleicht Rücksicht nahmen und aufhörten, mir mein Leben noch schwerer zu machen..
Ich wollte abnehmen. Und dieser Wunsch wurde von Tag zu Tag schlimmer.
Wenn ich dünn war, würde ich schön sein. Ich wollte, dass man mich für etwas beneidete.
Hatte es satt, mich zu schämen, wenn ich das Haus verließ, weil ich mich so fett und hässlich fühlte. Ich war zwar nicht dick, mein Gewicht war gesund, doch ich fühlte mich einfach nur fett und unwohl in meinem Körper. Ich nahm mir also vor, abzunehmen, doch ich schaffte es nicht wirklich. Denn ich aß normal weiter und machte scheinbar nicht genug Sport, um das ausgleichen zu können. Manchmal hasste ich mich dafür, dass ich überhaupt etwas essen musste & stand dann verzweifelt im Badezimmer am Waschbecken und steckte mir den Finger in den Hals, um das Essen wieder auszubrechen. Doch es tat so sehr weh und es quälte mich, also hörte ich damit auf und es ging mir wieder besser. Doch mein Wunsch, dünn zu sein, war immer noch da. Also beschloss ich, einfach nichts mehr bzw. nur wenig zu essen. Und nun bin ich hier gelandet. Ich will unbedingt dünner sein und ich weiß nicht, warum ich auf einmal sooo viel Wert darauf lege. Ich denke seit Tagen an nichts anderes mehr und wenn ich dann mal, meiner Meinung nach, zu viel esse, liege ich anschließend heulend im Bett und hasse mich nur noch mehr dafür, dass ich nicht stark genug bin. Das macht mir Angst, besonders wenn ich daran denke, wie ich vor kurzer Zeit immer noch ganz normal gegessen habe und es mir völlig egal war, wieviele Kalorien ich nun zu mir nahm. Mittlerweile mache ich mir bei jedem Stück Schokolade Gedanken und trotzdem nehme ich nicht ab. Das Einzige, was ich will, ist, dass man mich akzeptiert. Ja, ich will perfekt sein und ich will, dass man mir auch mal Beachtung schenkt. Ich will mich nicht mehr so unwichtig fühlen. Will nicht immer im Hintergrund sein. Ich habe keine Lust mehr, so zu tun, als ginge es mir gut, mich abends in der Schlaf zu heulen, aber gleichzeitig einen auf heile Welt zu machen. Und ich bin es leid, anderen bei ihren Problemen zu helfen, während ich in meinen Sorgen quasi ertrinke. Ich weiß, das klingt egoistisch und es gibt Menschen, die noch viel größere Probleme haben als ich. Aber wie kann ich es je wieder schaffen, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, wenn ich nichts dafür tue? Und wie können mich andere lieben, wenn ich nicht einmal selbst dazu in der Lage bin? Denn ich hasse mich, ich hasse alles an mir. Ich wäre am liebsten ein völlig anderer Mensch. Nicht dieses kleine Mädchen, welches in der Schule nur Sechsen schreibt & sich eine Tonne Make-Up ins Gesicht klatscht, um ihre Hässlichkeit zu verbergen. Dieses Mädchen, welches den ganzen Tag über eine Maske tragen muss, weil sie keine Lust hat, den Leuten zu zeigen, wer sie wirklich ist. Dieses Mädchen, welches kein Junge haben will & um das sich keiner sorgt, einfach weil sie es nicht Wert ist.. Ich will und kann nicht mehr. Ich weine viel zu oft und habe auch keine Kraft mehr. Ich will mich nicht in der Schule anstrengen, es würde eh nichts bringen, da ich zu nichts in der Lage bin. Ich will, dass man stolz auf mich ist, doch wie sollen andere das können, wenn ich eben nichts dafür tue. Wenn ich andere immer wieder aufs Neue enttäusche und Fehler immer wieder wiederhole, ohne aus ihnen zu lernen. Ich will dünn sein, will beliebt sein, will talentiert und intelligent sein. Ich kann diese Kommentare nicht mehr hören. Sie machen mich fertig, einfach nur fertig. Doch ich kann da mit niemandem drüber reden, es würde keiner verstehen. Niemand könnte das nachvollziehen. Außerdem will ich ja auch niemanden mit meinen Sorgen nerven, sie haben ja schließlich alle ihre eigenen Probleme..
Doch was soll ich tun? Ich bin am zerbrechen, ich bin fertig mit den Nerven. Ich brauche Jemanden. Jemanden, der sich um mich kümmert, der mich mal wieder zum Lachen bringen kann. Ich will nur einmal wieder glücklich sein können, ohne irgendetwas vortäuschen zu müssen. Und ich will mich endlich so mögen können, wie ich bin... Doch wie? Denn ich kann nun mal nicht das sein, was sie von mir erwarten.