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Ich kann mich niemanden öffnen

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Gast

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Ich melde mich mal hier, weil ich ein doch nicht all zu kleines Problem damit habe, anderen Menschen näheres von mir zu erzählen und mich ihnen zu öffnen

In der Regel ist das kein Problem bei Freunden oder gar Fremden, da muss ich nie etwas tief persönliches preisgeben, aber bei meiner Partnerin sieht das doch anders aus.

Besonders hier habe ich auch Vertrauensprobleme. Nicht selten denke ich, dass sie mich in dem Moment ersetzen wird, in dem sich jemand besseres finden lässt. Deshalb lasse ich kaum Emotionen zu. So ist es jetzt auch so, dass sie mir zwar auf gewisse Weise wichtig ist, aber andererseits sehe ich sie nur als Statist in meinem Leben.

Ich habe so einiges, das mir im Kopf rumschwirrt. Ich würde auch gerne darüber reden, aber ich kann es nicht. Ich rede über ein Thema das entfernt damit verbunden ist oder etwas, das mich gar nicht belastet, aber das was mich bedrückt, kann ich nicht zu Wort bringen.
Dieses Gefühl, wenn ich mich verletzlich mache und hingebe, finde ich unbeschreiblich ekelig. Es fühlt sich so an als würde mir die Haut abgezogen werden und als würde irgendwas aus dem inneren meines Körpers ausbrechen wollen.

Das selbe Problem habe ich mit meiner quasi "Therapeutin". Auf diese Weise komme ich natürlich auch nicht mit ihr weiter...

Da es mir hier einfacher fällt, so von nichtangesicht zu nichtangesicht, dachte ich mir, dass ihr mir vielleicht helfen könnt?
Für Antworten bin ich dankbar🙂
 
Erstaunlich, dass du mit der Haltung überhaupt Freunde und sogar eine Partnerin gefunden hast. Jemand, mit dem man im Grunde genommen über nichts relevantes redet und den man letztlich nur als "Statisten" sieht, würde bei den meisten wahrscheinlich nicht über den Status einer bloßen Bekanntschaft hinausgehen.

Da du "Therapeutin" in Anführungszeichen setzt, nehme ich mal an, dass es sich um keine richtige Therapeutin handelt? In welcher Beziehung stehst du denn zu dieser Person? Wenn dir überhaupt jemand "von außen" helfen kann, dich zu öffnen, dann wohl ein(e) Therapeut(in). Nur den eigentlichen Schritt, also das Über-den-Schatten-Springen, wird immer von dir ausgehen müssen.
 
Die "Therapeutin" ist so eine Arbeiterin im Studieredensekretariat, wo man über sich und seine Probleme reden kann. Es geht also irgendwie in Richtung Therapie, aber so ganz ist es das auch nicht.

Man kann mit mir gut über ernste Themen reden. Nur nicht über Themen, die mich betreffen. Ich höre gerne zu und gebe Ratschläge, aber bei mir halte ich still. Das wurde auch von manchen Freunden schonmal angemerkt, dass sie quasi nicht über mich wissen. Wobei du auch irgendwie recht hast, denn einerseits habe ich nicht viele Freunde und andererseits war ich auch vorher immerzu Single.
 

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