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Ich hasse mein gesamtes Leben so sehr

Dwarf :3

Neues Mitglied
Ich weiß um ehrlich zu sein nicht wo ich eigentlich so wirklich anfangen soll.
Ich wurde bereits im Kindergarten von andern Kindern gemieden oder gehänselt, die fanden
mich entweder komisch (was ich noch nachvollziehen kann) oder haben sich darüber lustig gemacht das Ich kein deutsch konnte. Aus irgendeinem Grund bestand in dem Dorf, wo ich zur Grundschule ging ein Russen Hass, der mich auch schon etwas fertig gemacht hat, weil ich als Kind nicht wusste was ich falsch gemacht haben soll. Ich wusste in der Grundschule wurde das alles so viel schlimmer, durch Schüler, Lehrer und meinen Eltern.
Ich ging auf eine wirklich sehr kleine Grundschule dadurch wurde alles familiärer, weil es auch nur vier Klassen insgesamt gab. Blöd ist nur das mich fast niemand mochte und dadurch Schüler und Lehrer es auf mich abgesehen hatten. Ich wurde geschlagen, bespuckt, getreten und beleidigt von Schülern, und wurde von meiner Direktorin vor der ganzen Klasse bloßgestellt, zusammengeschrien, als psychisch krank betitelt (wurde von ihr auch zu einer Therapie gezwungen weil sie sonst das Jugendamt alarmiert). Die Direktorin hat sich gegenüber vielen Kinder so ekelhaft verhalten und ich verstehe nicht wieso diese Hexe Lehrerin, nein sogar Direktorin werden konnte? Hab die ganzen Probleme in der Schule versucht geheimzuhalten, da ich es damals immer unangenehm fand über meine Gefühle zu sprechen weil ich meinen Eltern irgendwie nicht vertraut habe.
Ich wollte beide auch einfach nicht in meine Probleme reinziehen, es hat sich aber an den Noten von mir gezeigt.
Ich würde auch behaupten das ich garnicht mal so dumm bin, zumindest weiß ich das meine Eltern so von mir denken. Trotzdem bin ich in jedem Schuljahr außer in der vierten Klasse fast sitzengeblieben 💀
Und es lag nicht einmal am Stoff, außer in Deutsch dort hat mich meine LRS (die wahrscheinlich dadurch entstanden ist, dass meine Eltern mir zuerst ihre Muttersprache beibringen wollten) in den Diktaten mächtig in den A**** gebumst. Meine Eltern haben das alles selbst verständlich durch meine Klassenlehrerin erfahren. Sie war immer so nett zu mir obwohl ich bei ihr sogar deutsch hatte. Ich hab mich auch häufiger bei ihr ausgeheult wenn mir Sachen zu viel geworden sind, ich verprügelt wurde oder
Gehänselt wurde. Meine Eltern waren erstmal wütend auf mich weil ich ihnen alles verheimlicht habe. Bis zur Anfang der dritten Klasse wurde es von Jahr zu Jahr zur Jahr schlimmer, sowohl in der Schule, als auch in meiner Familie.
Der für mich wichtigste Wendepunkt in meinem gesamtem Leben, war es meinen Besten Freund kennenzulernen. Er ist in der dritten Klasse zu uns gekommen und wir beide haben uns auch sehr gut verstanden und er meinte auch mal zu mir das es ihn traurig gemacht hat wie ich von einigen behandelt wurde und er hat sich deshalb dazu entschlossen sich mich mit mir anzufreunden ❤️‍🩹. Ich schätze ihn als Menschen und als Freund unfassbar stark. Durch ihn kann ich sagen das ich meine Kindheit überhaupt richtig leben konnte. Wir gingen auch bis in die achte Klasse in die selbe Klasse, er musste aber leider die neunte Klasse wechseln. Mein Leben in der sek-I war rückblickend sehr gut, da ich die Klassengemeinschaft sehr genossen habe, es hat sich dabei wie ein großer Freundeskreis angefühlt. Auch wenn es ein langer Weg war das sich alle Untereinander verstehen, habe ich mich fast allem super verstanden. Meine Noten wurden dann auch immer besser, weil zu dem Zeitpunkt ideales Klima in so ziemlich jedem Lebensbereich herrschte.
Und auf einmal dreht sich alles um 180 grad. Mein Hund verstarb und ab dem Punkt hab ich immer mehr Lebenswillen verloren. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, weil die beiden die Ehe nur so lange aufrecht gehalten haben bis meine Schwester und Ich „alt“ genug sind. Das was meine Mutter abgezogen hat kann ich auf keinen Fall entschuldigen und ich versteh auch warum mein Vater sie hasst, aber das was mein Vater momentan abzieht hat nichts mehr mit jemanden was auswischen zutun , er bedroht die Existenzgrundlage meiner Mutter obwohl er mehr als genug Geld hat. Ich muss mir diese Psychose jetzt schon seid fast drei Jahren reinziehen und das saugt mir ehrlich so viel Lebensenergie aus. Mittlerweile machen mir meine Hobbys auch keinen Spaß mehr und mir ist alles so gleichgültig geworden. Ich hab sehr häufig darüber nachgedacht mir das Leben zu nehmen. Habe mich zum Teil auch selber versucht zu strangulieren hab mich aber jedes mal nicht überwunden durchzuziehen. Zur Ablenkung habe ich mich alleine betrunken und bekifft, mittlerweile rauche ich jeden Tag und ich nehme dabei immer meine Schlafstörung als Ausrede um mein Grass Konsum zu legitimieren. Es hilft mir aber wirklich irgendwie durch den Tag zu kommen. Hab aber ehrlich gesagt Angst das ich irgendwann mehr rauche weil ich mich was das angeht gut einschätzen kann.

Seid ich in einer Beziehung mit meiner Freundin bin geht es mir Mental besser, meine Probleme lösen sich dadurch leider nicht, sie hört mir aber gerne zu wenn ich über meine Probleme spreche, mir ist es irgendwie unangenehm direkt mit Leuten über meine Probleme zu sprechen, weswegen ich vieles einfach ignoriere und unkomentiert lasse.

Ich wollte das alles einfach mal festhalten und niederschreiben.
Ihr müsst euch auch keine Sorgen machen , da ich hoffentlich demnächst die Termin Bestätigung für die Therapie bekomme :3
 
Das liest sich sehr erdrückend. Klar, dass es dir nicht gut geht. Man muss sich an den Lichtblicken festklammern: Die Freundin und die anstehende Therapie. Hast du deinen besten Freund noch? Wie alt bist du nun und wo lebst du? Allein, noch zu Hause, mit der Freundin? Hast du Arbeit oder dergleichen? Ich würde noch durchhalten. Du bist nun erwachsen, denke ich. Es wird bergauf gehen.
 

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